Ausrüstung zum Schlepp bzw. Spinnfischen

Lupus

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Hallo Gemeinde,

ich habe eine Frage bezüglich der oben genannten Angelarten, ich kenne mich in diesem Sektor gar nicht aus und hoffe aus diesem Grund auf eure Hilfe.

Ich würde gerne eine Rute / Rolle zum Schleppen vom Boot und zum Spinnfischen vom Boot und Ufer auf Barsch und Forelle nutzen.

Eine Zweite Rute und Rolle würde ich gerne für das Fischen auf Hecht nutzen. Und zwar auch Schleppen und Spinnfischen.

Es wäre sehr hilfreich wenn ihr mir Längen, Wurfgewichte, Übersetzungen (wenn sinnvolle Angabe) nennen könntet auch über ganz konkrete Produktvorschläge würde ich mich freuen.

Natürlich möchte und kann ich kein Vermögen für dieses Set ausgeben (da es auch nicht mine bevorzugte Angelart ist) aber das ich für 30.- keine hochwertige Rolle bekomme ist mir auch klar! Der Preis ist also erstmal zweitrangig...|kopfkrat
Danke für eure Hilfe!!
Gruß

Lupus (angehnder Spinner)
 

volkerm

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AW: Ausrüstung zum Schlepp bzw. Spinnfischen

Rutenseitig ist was um 2,40 für die "Mischangelei" ein guter Kompromiss. Ich fische aus verschiedenen Gründen vom Ufer längere Ruten- ab 2,70 aufwärts. Im Boot wird es mit langen Ruten oft mühsam- schreib doch mal, was Priorität hat.
 

Lupus

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AW: Ausrüstung zum Schlepp bzw. Spinnfischen

Puh das ist schwer zusagen ...ich denke ich würde dann eine längere Ruten bevorzugen da man mit dieser auch weiter werfen kann! Und ich wahrscheinlich mehr grundsätzlich mehr werfen werde als vom Boot schleppen!

Gruß


Lupus
 

Lupus

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AW: Ausrüstung zum Schlepp bzw. Spinnfischen

Moin Männers,

kann mir denn hier niemand weiterhelfen??

Gruß

Lupus
 

kati48268

Well-Known Member
AW: Ausrüstung zum Schlepp bzw. Spinnfischen

Moin Lupus.
Ja, erstaunlich wenig Antworten hier...
Liegt vielleicht daran, dass die Fragestellung so umfassend ist.

Ruten:
Ich schleppe mit denselben Ruten, die ich auch zum Werfen nutze (schlichtweg, weil ich selten die Möglichkeit zum Schleppen habe).

Spinnruten sind allgemein sehr vom persönlichen Geschmack abhängig und von den Ködern, die man damit werfen will.

Beim schleppen wirfst wenig, da ist neben dem Ködergewicht entscheident, welchen Druck der Köder aufbaut (auch abhängig von Schleppgeschwindigkeit). Da lässt der eine große Spinner die Rute nur vibrieren, der andere in selber Größe, aber etwas anderer Bauart, krümmt sie dir zur Hälfte durch.

Gilt auch für andere Kunstköder wie Wobbler. Willst du einen Jackson Real Jerk schleppen, der sanft durchs Wasser hin und her gleitet oder einen viel leichteren Bananenwobbler, der irre von links nach rechts ausschlägt?
Ködergewicht sagt wenig über den Druck aus.

Ein Wobbler, der 7m runter geht, macht mehr Druck als dasselbe Modell mit kl. Tauchschaufel für 1-2m Tiefe.

Du siehst, das hat viele Seiten der Betrachtung.

Bei der Länge bin ich auch schmerzfrei, es muss nicht zwingend eine kurze Bootsrute sein, mit etwas Umsicht (und manchmal Hampelei) komm ich auch mit einer 2,70/3m Rute im Boot klar.

Länge ist beim Werfen ansonsten auch Geschmacksfrage (wie im richtigen Leben |rolleyes ) und Gewässerabhängig, wie weit will/muss man raus, wie bewachsen ist das Ufer, also wieviel Platz hast du zum Werfen, wie ist das Ufer überhaupt beschaffen (z.B. an meiner Ems mit steiler Böschung und Steinpackung/Bewuchs kann eine Rute gar nicht lang genug sein).

Bei Hechtruten stört mich beim schleppen auch nicht, wenn die Rute nicht ganz stocksteif ist, wenn sie trotzdem robust ist.
Ruten für Forelle/Barsch sind viel filigraner, die krümmen sich teilweise beim schleppen schon sehr, wenn sie nicht steif & etwas kräftiger sind.
Grundsätzlich sollte eine Schlepprute aber schon kräftig sein, zumindest wenn du mit Motor schleppst und auch mal einen Gang zulegst.

Ich empfehle dir, in einen Laden zu gehen, Spinnruten in die Hand zu nehmen und vor Ort mit Hilfe des Händlers zu entscheiden.

Rolle:
Wichtig ist Stabilität, der Dauerdruck beim Schleppen (mit Motor) geht zwar größtenteils auf die Rute, aber die Rolle muss auch deutlich mehr ab können als beim Werfen und einleiern.
Deswegen auch keine so kleinen Rollen, obwohl man beim Schleppen so weit gar nicht raus lässt, die größeren Modelle können mehr ab.

Vielleicht das Wichtigste: die Bremse, die recht stramm gestellt wird, damit der einsteigende Fisch beim Biss direkt hängt, muss sofort zuverlässig Schnur geben, ohne Verzögerung und ohne Ruckeln, sonst geht zu viel Druck auf die Schnur.
Also Rolle kein Ramsch!

Langer Text ohne einen einzigen konkreten Tipp.

Wenn du den Jungs etwas mehr zu Gewässer + -tiefe, Motor od. Rudern, Budget(!) usw. sagst, kommt villeicht auch die eine oder andere konkrete Empfehlung.

#h
 
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