Angst beim Nachtangeln

Fantastic Fishing

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Lass ich nicht gelten: Ein neugieriger Gaul ist mal gepflegt auf meine geliebte Floatrute gestiefelt. Knack. Ich hab Ernsthafte vorwürfe erhoben, das Tier war völlig unbeeindruckt, hatte wohl auch keine Haftpflicht.
Hättest du einen Nandu dabei gehabt, wäre es nicht passiert. Aber ich gebe dir Zuspruch, ein Tritt von so einem Vogel ist sicherlich eine erstklassige Vergütung vom Nachtangeln.

Ich überlege die ganze Zeit welches Tier mir Nachts angst machen sollte. Ich finde keines, nur aus Erfahrung weiß ich:

Der eigene Kopf macht mir Nachts am meisten Sorgen, weil er Dinge sieht, die niemals Existieren.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member

fischbär

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AW: Angst beim Nachtangeln

Ich habe beim Nachtangeln Angst dass ich nichts fange! Für Wildschwein und Wolf gibt's Pfefferspray (Nein, Wildschweine werden dann nicht besonders gefährlich sondern ergreifen die Flucht).
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Angst beim Nachtangeln

Die Wölfe dort müssen aktuell aupassen vor der unbekannten Zivilisation:
1 Wolf ist bereits vom Zug Regen - Bayer. Eisenstein überfahren worden,
die anderen streifen in einer 2er und 3er Gruppe am Gehege rum, fühlen sich unwohl und wollen wieder heim ...

Im Regionalrundfunk wurde seit "Ausbruch" daraufhingewiesen, dass die Wölfe ungefährlich sind, Menschen nicht ins Beuteschema passen, die Wölfe an Menschen gewohnt und dass man sie bitte nicht füttern soll, denn man versucht die Wölfe mit Futter wieder ins Gehege den Weg zu legen.

Die Bevölkerung dort ist angstfrei #6, im Gegenteil, sie haben Mitleid mit den Wölfen und sind mit Fotoapparat unterwegs, falls ihnen einer begegnet bzw. suchen nach iesen ;) .. und werden über lokale/regionale Medien gebeten, diese nicht zu füttern oder gar zu versuchen, sich diesen zu nähern um zu streicheln. :m

Gestern war auch ein großer Artikel in der Süddeutschen Zeitung über diese Wölfe und auch über Wölfe, die freilebend sind.
Interessent, besonders wenn man das mit den Postings der "Experten" hier vergleicht |bla: |bla: |bla:
 

Franz_16

Mitglied
AW: Angst beim Nachtangeln

Interessant aber auch, dass dort nach Ausbruch von den Wölfen direkt ein Krisenstab (kein Witz!) eingerichtet wurde und man die Bevölkerung explizit davor warnt sie zu fotografieren ;)
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Angst beim Nachtangeln

Interessant aber auch, dass dort nach Ausbruch von den Wölfen direkt ein Krisenstab (kein Witz!) eingerichtet wurde und man die Bevölkerung explizit davor warnt sie zu fotografieren ;)

Krisenstab heißt doch nicht, dass eine Gefahr vorliegt, sondern ist der behördliche Ausdruck, wenn für eine akute Situation eine Koordination(stelle) eingerichtet wird.
Es mussten sofort Verantwortungen geklärt werden, Medien informiert werden, die Landratsamt, die Bürgermeister, Nationalparkverwaltung, die angrenzenden Reviervorsteher/Jagdaufsichten, Maßnahmen zum Wiedereinfang diskutiert, Einbindung des Landesamt für Umwelt (das aber noch nicht zuständig ist, da die entlaufenen Wölfe nicht als Wildtiere gelten).

Franz, das weißt du doch selbst ;)
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Angst beim Nachtangeln

Warnung vor Fotografieren?

Klar doch, ich habe Rückmeldung bekommen, dass "Heerscharen von Fotopilgern" (Von der Familie bis zum Hobbynaturfotografen) mit ihren Cams unterwegs sind und die Wölfe suchen ...
 

Franz_16

Mitglied
AW: Angst beim Nachtangeln

Das mag schon so sein - kann dann aber wohl eher nicht als Beleg für die Ungefährlichkeit dieser Tiere herangezogen werden. ;)

Da liegt für mich einfach ein Widerspruch vor.

Abgesehen davon, ich hab 0,0 Ahnung von Wölfen und weiß auch nicht ob es jetzt gut oder schlecht ist, dass sie wieder hier sind. Da ich in einem nachgewiesenen Wolfsrevier zum angeln unterwegs bin, kann ich auf eine Begegnung aber gut verzichten. Mir sind unangeleinte Hunde schon suspekt.
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Angst beim Nachtangeln

Das mag schon so sein - kann dann aber wohl eher nicht als Beleg für die Ungefährlichkeit dieser Tiere herangezogen werden. ;)

Da liegt für mich einfach ein Widerspruch vor.

Abgesehen davon, ich hab 0,0 Ahnung von Wölfen und weiß auch nicht ob es jetzt gut oder schlecht ist, dass sie wieder hier sind. Da ich in einem nachgewiesenen Wolfsrevier zum angeln unterwegs bin, kann ich auf eine Begegnung aber gut verzichten. Mir sind unangeleinte Hunde schon suspekt.

"Krisenstab" ist aber auch kein Beleg für die Gefährlichkeit der Wölfe, sondern nur ein technischer Ausdruck für eine Koordinierungsgruppe, die es eben braucht, wenn mehrere unterschiedliche "Stellen" akut zusammenarbeiten müssen.

Wir haben gerade einen Krisenstab im Aufbau, weil seit Anfang der Woche ein Adlerpärchen in den Staatsforsten gesichtet wird; genau neben meinem Angelgewässer ...
Gefahr geht von den Adlern nicht aus ... ;) (nebenbei: Adler haben eine höhere Wertigkeit als Wölfe, was das für einen Zenober gerade im Stillen gibt)
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Diese Gehegewölfe wurden unter Vollkontakt gehalten.
Das heißt, der Tierpfleger konnte mit dem Futter das Gehege betreten.
Dabei verlieren die Tiere natürlich die Scheu vor dem Menschen und verbinden seine Anwesenheit mit Futtergaben.
Dieses Verhalten ändert sich auch nicht, nur weil die Tiere jetzt nicht mehr im Gehege sind.
Wenn sie also außerhalb ihres Geheges auf Menschen treffen, wollen sie von diesen sicherlich nicht nur fotografiert werden, sondern erwarten Futter!

Jürgen
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Ich habe mal den "Northeimer Problemwolf" durch meine Wiese hinterm Hausgarten hoppeln gehabt (DE Westharz). Traut man kaum seinen Augen, denn nanüüü ??? das ist doch kein Hund ??? Halluzination oder wirklich?

War meine erste Wolfbegegnung in DE freilaufend im sogenannten "Zivilisationsland".

So ein richtiger (ausgewachsener?) Wolf ist schon mal ziemlich hoch, und ziemlich schnell, wenn der in der so in der Strecke trabt. So Zäune von 1,5m Höhe (reichlich querverlaufene Schafzäune u.a. dort) werden anstrengungslos übersprungen und weiter gehts, das ist etwa
die normale Radfahrergeschwindigkeit im freien Gelände.
Schon war er wieder verschwunden, kam auch nicht wieder.
So 2 Tage später war in den Gazetten und im NDR der Abschuss eines Wolfes vor Northeim heftig gepusht und diskutiert worden, das ist immerhin so 35km mit dem Auto und nicht durch ein Wald verbunden, nur mal das Streckenmachen betrachtet.

Derjenige Jäger wurde massiv angegangen von all den bekannten Fuzzis, aber nach 2 Wochen war wie üblich alles vergessen.
Wenn so ein Tier auf einen zukommt und bedrohlich wirkt, kann ich den Jäger jedenfalls 100% verstehen, dass er lieber losgeballert hat.
Und wenigstens die Sache finalisiert hat.
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Angst beim Nachtangeln

wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen sind.

Aktuell vom BR:
Nationalpark Bayerischer Wald
Suchtrupps sollen ausgebrochene Wölfe erschießen


Nationalparkverwaltung selber sieht die Wölfe als "Zeitbomben"..........

nu ja, Experten und so.....

und selbsternannte.....

oder Krisenstäbe...
Die Wahrnehmungen sind nicht unterschiedlich, sondern Experten, die auch im Krisenstab sind, diskutieren und bewerten immer wieder aufs neue.
Und wenn es neue Erkennnisse gibt, werden die hoffentlich ideologiefrei, sondern argumentativ begründet, umgesetzt.
Und das ist gut so, denn diese und nur sind die Fachleute und entscheiden.
Und wenn das sich dialektisch entwickelt, dann sind das nicht unterschiedliche Wahrnehmungen, sondern Entwicklungen, die dann neu kommuniziert werden (nenn es einfach updates) ;)
 

Taxidermist

Well-Known Member

Toni_1962

freidenkend
AW: Angst beim Nachtangeln

naja, Tierbefreiern und solchen "Experten" und "Krisenstäben" muss man doch als einfacher Normale vertrauen (können)..

Die wissen doch schon seit Jahren was sie machen - im Gegensatz zu den armen normalen Leuten und Anglern..

Wem sollte man sonst vertrauen??
Tierbefreier, Experten und Krisenstäbe in tendenziösen Zusammenhang zu bringen, qualifiziert dich wiederholt ab ...
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Sollte das Tierscchützler gewesen sein, sollten sie sich nun gegenseitg in den Arsch beissen ;)
Mir würde es schon reichen, wenn diese zur Verantwortung gezogen werden und z.B. für die Folgekosten aufkommen dürfen!
Schön wäre es, wenn sie noch so blöde wären und mit ihrer Heldentat prahlen, so könnte man ihrer wenigstens habhaft werden?

Jürgen
 
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