Angst beim Nachtangeln

rhinefisher

Wellknown Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Mich wundert ja, dass sich überhaupt noch jemand aus dem eigenen Bett traut. Wenn man nur die Opferzahlen in Haushalt und Strassenverkehr mit denen beim Angeln vergleicht, selbst nur prozentual, dann fühle ich mich beim Angeln so sicher, wie in Abrahams Wurschtkessel.
Das möchte ich unbedingt unterschreiben!#h
 

Afrob

Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Hatte jemand schonmal Probleme mit Schweinen?
Ich kriege in meinem Zeckenwald öfters mal nachts Besuch, aber die gucken nur kurz und hauen dann ab.
 

daci7

Grobrhetoriker
AW: Angst beim Nachtangeln

Ich stand im Berliner Umland und in Berlin selbst schon häufiger zwischen den (absolut nicht beeindruckten) Schweinen. Respekt hat man da schon.
Wahrscheinlicher als das mich der wilde Eber (oder eben die wilde Bache) niedermäht ist es jedoch am Wasser von besoffenen Halbstarken angepöbelt zu werden oder auf dem Weg vom/zum Wasser im Graben zu landen.
#h
 

rhinefisher

Wellknown Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Vor einigen Jahren saß ich mal bei Port dela Selva auf einer Felszunge und fischte auf Conger, als hinter mir ne ganze Rotte Schweine auftauchte.
Wäre mein Bouvier nicht bei meiner Frau im Zelt gewesen, hätte ich weniger Schiss gehabt, aber so kamen die näher und näher.
Ins Wasser gehen wollte ich auch nicht, es war schon recht spät im Jahr.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Schweine meine Köder bekamen und ich dann nach 2 Stunden trockenen Fußes die Landzunge verlassen konnte.
War schon etwas aufregend, aber dank der Option jederzeit ins Wasser ausweichen zu können, völlig ungfährlich.
 

JimiG

Elbeangler
AW: Angst beim Nachtangeln

Wölfe beim Angeln durfte ich dieses Jahr auch erleben. Ich sah zwar keinen aber akustisch waren se da. Beim Nachtangeln gab es mehrere Abende hintereinander eine schöne Mondscheinsonate von einem Rudel wobei sich Jung und Alt zugleich meldeten( war nicht mal soweit weg). Ich fand´s genial und es zauberte doch ein wenig Gänsehaut in meinen Nacken und mein Neffe verzog sich schnell in das Auto. Das ging ca. 3 Wochen so und dann war Ruhe.
Angst habe ich mehr vor den Menschen die Nachts rumschleichen als vor Wölfen.
 

Raubwels

Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Hi,
also ich mach mir beim Nachtangeln weniger sorgen um Wildtiere, bei uns sind es ehr Wildscheine (Wölfe gibt es bei und glaube ich nicht), sonder mehr um die ganzen Bekloppten die überall rumlaufen und auch Langeweile irgendwelchen scheiß machen. Deswegen gehe ich auch nicht alleine Nachtangeln.

MFG
Raubwels
 
AW: Angst beim Nachtangeln

Richtige Angst habe ich wohl nicht beim Nachtangeln.
Es kommt immer ein bisschen drauf an,wo man gerade angelt.
Wenn ich beispielsweise abends (im dunkeln) alleine am Rhein mit der Spinne unterwegs bin,habe ich noch nicht mal ein ungutes Gefühl.

Wenn ich aber dann beispielsweise im Vereinsgewässer welches grösstenteils umzäunt ist ,nachts ansitze,dann habe ich manchmal ein mulmiges Gefühl.
Umso näher ich dem eingezäunten Bereich komme, um so relexter bin ich.

Wahrscheinlich liegt es an der Umgebungslautstärke.

Am Vereinsgewässer ist es mucksmäuschenstill,da hört man jedes knacken eines Astes und macht sich dann so seine Gedanken...

Wildschweine oder Wölfe haben wir bei uns allerdings nicht.

An anderen Gewässern wo ich schon oft tagsüber geangelt habe würde ich mich nachts alleine definitiv zu nicht hinsetzen.
Das liegt allerdings nicht an wilden Tieren sondern eher an den komischen Gestalten die da nachts rumtingeln...

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schwerhoeriger

Active Member
AW: Angst beim Nachtangeln

da ist ja BaWü glücklich zu nennen mit dem nachtangelverbot :m
ganz, ganz falsch!

Bei mir in der Karte steht nämlich bis 1:00 ist das Angeln auf Wels erlaubt und da ist es auch in BW zappenduster! Ätsch ;-)

Grussen Michael
 

schwerhoeriger

Active Member
AW: Angst beim Nachtangeln

jo,

es kommt noch dicker:im Dezember hat er in geschlossen Gewässern "SCHONZEIT" weiß der Deibel warum!!

Grussen
 

Minimax

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Ja, aber überleg ma: Man stiefelt so mit Dickem Rucksack und Spinnrute durch die Knüste, und bietet so gleichermassen die Silhouette eines konkurrierenden Nanduhahnes. Da fühlt sich dann der lokale Megabroiler angepixxt und will den Konkurrenten vertreiben..

Also ich stells mir schlimm vor von sonem Vogel zusammengestiefelt zu werden! Schneller sind die auch!
 

Hanjupp-0815

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Ich stand im Berliner Umland und in Berlin selbst schon häufiger zwischen den (absolut nicht beeindruckten) Schweinen. Respekt hat man da schon.
Wahrscheinlicher als das mich der wilde Eber (oder eben die wilde Bache) niedermäht ist es jedoch am Wasser von besoffenen Halbstarken angepöbelt zu werden oder auf dem Weg vom/zum Wasser im Graben zu landen.
#h
Der Eber heisst übrigens Keiler ;).
Berlin und sein Umland wären für mich so ziemlich die einzige Gegend wo ich als Nachtangler die Sinne etwas mehr schärfen würde.
Nicht weil Sauen potentiell gefährlich sind, sonder weil sie dort kaum bejagt werden können, und obendrein auch noch gefüttert werden. Damit verlieren die die Scheu.

Bei uns hat man als Otto Normalo kaum Chancen einem Wildschwein zu begegnen. Nicht weils keine gäbe, im Gegenteil, "dank" der Zunahme des Maisanbaus schiessen wir mittlerweile mehr Sauen als Rehe...
Aber die sind so schlau und lernfähig, das sie Spaziergänger, Hundeflüsterer und eben auch Angler längst bemerkt haben bevor sie in deren Sichtfeld kommen.
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
AW: Angst beim Nachtangeln

Ja, aber überleg ma: Man stiefelt so mit Dickem Rucksack und Spinnrute durch die Knüste, und bietet so gleichermassen die Silhouette eines konkurrierenden Nanduhahnes. Da fühlt sich dann der lokale Megabroiler angepixxt und will den Konkurrenten vertreiben..

Also ich stells mir schlimm vor von sonem Vogel zusammengestiefelt zu werden! Schneller sind die auch!
Ich finde die Dinger ja recht Ulkig, erinnern sie mich irgendwie an einen Dodo. Logischerweise sind Bauern und Landwirte in steter Aufruhr.

Sollen sie doch schießen, nachdem sowieso schon die ganze Diversität an Lebenwesen über den Jordan ist muss man schlicht und ergreifend kein erbarmen zeigen. Wir brauchen weder Hamster, noch Mäuse, Dachse oder sonstigen Firlefanz.
An jeder Ecke ein Freifeld-Iphone aufgestellt und die Natur ist wieder im Lot.

Und die armen Pferde erst........
 
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