ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit!

Thomas9904

Well-Known Member
Redaktionell

Vorbemerkung:
Eigentlich wollte mich nicht mehr so mit dem DAFV beschäftigen.
Normale und anständige Angler wissen inzwischen eh, wie gefährlich und kontraproduktiv der DAFV für Angler und Angeln ist.
Und die immer noch im DAFV organisierten Sport- und Angelfischer wollen es ja nicht anders und schlucken halt stumm und dumpf, was an immer weiteren Verboten für Angler kommt.

Nachdem aber Lars Wernicke als unbezahlter Privatmann nicht nur die Klage gegen das Angelverbot einleitet, sondern es über die BILD geschafft hat, das Thema mit einer Menge an positiven Rückmeldungen bundesweit auch in Nichtanglermedien bekannt zu machen, habe ich mich entschlossen, den noch rumliegenden Artikel über das Versagen des DAFV mit seinen hochbezahlten Angestellten in Sachen Öffentlichkeitsarbeit zu veröffentlichen.
Der Mailverkehr von mir mit dem DAFV spricht Bände und beweist die "Kompetenz" des DAFV.
Leider
Thomas Finkbeiner

angelverbotDAFV_AB.jpg


ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit!

Der DAFV gibt zu, KEINE Öffentlichkeitsarbeit bezüglich Angelverbot AWZ ausserhalb der verbandsinternen Medien gemacht zu haben.
Gleichzeitig hat der DAFV mit seinen Verlautbarungen und Schreiben erst das in Kraft setzen der Verbotsverordnung von Umweltministerin Hendricks mit den Weg geebnet.
Und zusätzlich beweist mein Mailverkehr mit dem DAFV einmal mehr die da herrschende "Kompetenz".


Es ist bekannt, wie aktiv ANGLERDEMO war, wie Lars Wernicke als UNBEZAHLTER Privatmann es mit dem Thema in viele Zeitungen und Zeitschriften geschafft hat. Sogar ins Fernsehen und ins Radio, und jetzt - mit enorm positiver Resonanz - auch in die BILD.

Da wollte ich dann doch mal wissen, was die hochbezahlten "Profis" des DAFV in dieser Sache zu Stande gebracht haben!
Und welche Veröffentlichungen sie wo in welchen Medien zu diesem Thema platziert haben.
Es gibt ja sogar extra einen neuen Mitarbeiter "Öffentlichkeitsarbeit".
Beantwortet hat die Fragen per Mail allerdings der Geschäftsführer Seggelke (in dessen automatischer Antwort bei Abwesenheit inzwischen auftaucht "gone fishing" - Witzig? Seriös, wenn ein Politiker mal was von denen wollen wöllte?)

Fakt ist, die "Kernantwort" aus dem Mailverkehr (nachdem zuerst falsche Fragen aus einer anderen Mail beantwortet wurden!) ist klar:
Über die Pressemitteilungen und Aktivitäten rund um das Thema „AWZ und Angelverbote“ haben wir in den Kommunikationsmedien des DAFV und unserer Mitgliedsverbände ausführlich berichtet (Webseiten, Verbandszeitschriften usw.).

Unter Öffentlichkeits"arbeit" verstehen die hochbezahlten DAFV-Angestellten also AUSSCHLIESSLICH das füttern der Verbanspostillen und -Seiten.

Zeitungen?
Fernsehen?
BILD?
ÖFFENTLICHKEIT???
Lobbyarbeit öffentlich?

Fehlanzeige....

Nachfolgend der Mailverkehr mit dem DAFV:

Frage Redaktion Anglerboard an DAFV:
Betreff: Angelverbot AWZ

Sehr geehrter Herr Seggelke,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir arbeiten an einer Zusammenstellung rund um alle Vorkommnisse und Veröffentlichungen in Bezug auf die Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ.

Da Sie sicher Ihre Öffentlichkeitsarbeit gut strukturiert und dokumentiert haben, würden wir uns freuen wenn Sie uns eine Liste mit Artikeln und Pressemeldungen in Print, Online, TV und Radio schicken könnten, welcher der DAFV zum Thema initiiert, geschrieben und veröffentlicht hat.

Bitte jeweils Artikel/PM, sowie das Medium, in dem der dann veröffentlicht wurde (wenn es geht, mit Link, ansonsten Veröffentlichungsdatum/Ausgabe/Sendung etc.).

Über eine Zusendung der Liste bis zum 13. 10. würden wir uns aus redaktionellen Gründen freuen.

Eventuelle Nachfragen um Missverständnisse zu vermeiden bzw. wenn wir etwas nicht verstehen, würden wir dann gegebenenfalls stellen.

Frage wie Antworten sind zur Veröffentlichung in unseren Medien vorgesehen.


Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Finkbeiner

Antwort DAFV:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner,

dass die EU-Kommission ein vollkommenes Aalfangverbot für die Ostsee in Planung hat, war zum Zeitpunkt der letzten EAA-Jahreshauptversammlung noch nicht bekannt. Zuvor wurden lediglich die regionalen Fischereibeiräte/ Advisory Councils von der Kommission aufgefordert eine Einschätzung zum Management der bedrohten Aalbestände in marinen Gewässer abzugeben. Der DAFV hat sich in diesem Rahmen gegen ein komplettes Fangverbot ausgesprochen.

A full ban on fishing for anglers is, however, not considered by the DAFV to be effective. Finally, anglers and associations carry out a large proportion of the rescue operations (in Germany) and contribute significantly to the achievement of the silver eel migration rate of 40% required by the eel management plans of the EU. A complete ban on fishing for anglers would lead by our opinion to the fact that the interest in the club's take-up measures would decrease drastically. As a result, the required migration rate of 40% will be reached more difficult or not at all.

Die aktuell von der EAA veröffentlichte Position entspricht unverändert der bereits im Jahr 2007 veröffentlichten Position. Diese wurde vom damaligen VDSF nicht mitgetragen. Der DAFV stuft das aktuell von der EU-Kommission gewünschte Aalfangverbot als kritisch ein und vertritt diese Position auch aktiv auf nationaler und europäischer Ebene.

Im Übrigen leben demokratische, politische Vereinigungen und Vertretungen von unterschiedlichen Meinungen. Deshalb sollte eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Zukunft des Aals kein Grund für einen Austritt des DAFV aus einem starken Europaverband wie der EAA sein.


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Seggelke

Rückfrage Redaktion Anglerboard:
Sehr geehrter Herr Seggelke, es ist nett, dass Sie NICHT gestellte Fragen beantworten.

Es ging hier aber nicht um Aal, sondern um die Öffentlichkeitsarbeit im DAFV bezüglich Angelverbote AWZ (siehe Mail unten).

Wieso Sie mir etwas zum Aal schreiben, wenn wir zu Angelverboten AWZ fragen, ist für mich nicht nachvollziehbar und daher sicher ein Versehen.

“wir arbeiten an einer Zusammenstellung rund um alle Vorkommnisse und Veröffentlichungen in Bezug auf die Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ.
Da Sie sicher Ihre Öffentlichkeitsarbeit gut strukturiert und dokumentiert haben, würden wir uns freuen wenn Sie uns eine Liste mit Artikeln und Pressemeldungen in Print, Online, TV und Radio schicken könnten, welcher der DAFV zum Thema initiiert, geschrieben und veröffentlicht hat.

Bitte jeweils Artikel/PM, sowie das Medium, in dem der dann veröffentlicht wurde (wenn es geht, mit Link, ansonsten Veröffentlichungsdatum/Ausgabe/Sendung etc.).

Über eine Zusendung der Liste bis zum 13. 10. würden wir uns aus redaktionellen Gründen freuen.”


Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diese Liste heute noch zusenden könnten, sonst werde ich eben Ihre Antwort so veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner

Statement dazu von Herrn Seggelke:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner,


Entschuldigung, die unten stehende Antwort galt natürlich ihrer parallelen Anfrage mit gleicher Befristung.

Über die Pressemitteilungen und Aktivitäten rund um das Thema „AWZ und Angelverbote“ haben wir in den Kommunikationsmedien des DAFV und unserer Mitgliedsverbände ausführlich berichtet (Webseiten, Verbandszeitschriften usw.). Umfang und Reichweite sollten ihnen bekannt sein und wurde über den gesamten Verlauf ja auch in Ihrem Medium ausführlich begleitet.


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Seggelke

Erneute Rückfrage an den DAFV, bis dato KEINE Antwort:
Sehr geehrte Herr Seggelke,
ich habe da NICHTS gefunden auf Ihren Seiten, dass irgendwo in der Presse ausserhalb verbandsinterner Medien etwas vom DAFV zum Thema Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ veröffentlicht worden wäre.

Mir ging es ja aber um ÖFFENTLICHKEITSarbeit, nicht um die verbandsinterne Arbeit.

Daher fragte ich ja nach einer Liste/Zusammenstellung der Veröffentlichungen in den allgemeinen Medien, nicht in den verbandsinternen.
Um mich nicht dem Vorwurf auszusetzen, etwas vergessen zu haben oder absichtlich wegzulassen.

Da verstehe ich Ihre Antwort richtig:
1.:
Es gab ausserhalb der internen Verbandsmedien keine Veröffentlichungen des DAFV zum Thema für die gesamte Öffentlichkeit in allgemeinen Medien?
1.1.:
Falls doch, bitte ich nach wie vor um Zusendung einer entsprechenden Liste.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner

Daraufhin stelle der GF Seggelke die Kommunikation mit der Anglerboardredaktion zum Thema ein.

Thomas Finkbeiner


PS:
Der Schuld"nachweis", wieso der DAFV mit Schuld hat am Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt:
Happach-Kasan und dem DAFV hat man ja das Verbot zu verdanken. Die Begründungen, warum das Verbot ok wäre, von Henricks, BUND und NABU orientieren sich genau an dem, was Happach-Kasan dem Umweltministerium geschrieben hatte, müsst ihr echt vergleichen:
dafvbmub.jpg


Denn hier:

wird Hendricks genau damit zitiert, dass es ja im Bereich der Freizeitfischerei ein räumlich und zeitlich abgestuftes Schutzkonzept für einen Interessensausgleich zwischen dem Schutz der Meeresnatur und den Belangen der Freizeitfischer geben würd.

>Fast GENAU die Formulierung von Happach-Kasan im Schreiben (zeitlich und örtlich begrenzte Regulierung) !!!

DAFV und seine Mitgliedsverbände sowie Frau Dr. Happach-Kasan sind die Totengräber des Angelns, die jetzt Angst um ihre Pfründe bekommen, weil Angler (ANGLERDEMO) selber handeln und erfolgreicher sind öffentlich - DAS IST ALLES!

Das sind Anglerfeinde und Totengräber des Angeln!

Speziell hauptbetroffene Verbände wie DAFV, DMV, LSFV-SH und LAV-MEckPomm!!
 
Zuletzt bearbeitet:

smithie

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Du bekommst wenigstens eine Antwort...
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Wobei es in dem Fall wohl besser gewesen wäre, sie hätten sichs gespart - ist doch nur noch peinlich, oder?

Und wofür verbrennen die über 1,5 Mio. Beitragsgeld JÄHRLICH von organisierten Sport- und Angelfischern eigentlich?

Für diese Art "Öffentlichtkeits- und Lobby"arbeit""???
 

kati48268

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Etwas Anderes ist doch auch nicht zu erwarten; oder?
Ist doch nicht so, dass es jemals anders war.

Und die Hoffnung, dass Olaf Lindner, der nun nicht mehr ganz so neue Öffentlichkeitsarb... -nennen wir ihn lieber Öffentlichkeits'zuständige'-
denn mit Arbeit ist da ja nich viel,
etwas daran ändert, ist doch schneller gestorben als eine Eintagsfliege bei Dauerregen.

Würde wenigstens Seggelke als GF etwas auf dem Kasten haben, hätte er die Pressemitteilungen erwähnt, die zumindest die Anglerprintmedien nach wie vor brav abdrucken, aber auf die Idee kommt er gar nicht. Sagt auch viel über seine Fähigkeiten.

Es gab m.W.n. nur einen einzigen Versuch etwas von sich aus in allgemeinen Medien zu platzieren
und das war der "Leser"brief, den Frau Dr. an (wars nich die Süddeutsche?) verschickte
und der erst gar nicht gedruckt wurde.
Das ist so hochpeinlich, dass einem die Worte fehlen!

Es gibt kein Unternehmen, keine andere Institution,
die ein solch mieses PR-Management aufweist!

Gefallen hat mir das Statement: "Umfang und Reichweite sollten ihnen bekannt sein und wurde über den gesamten Verlauf ja auch in Ihrem Medium ausführlich begleitet."

Eine Bankrotterklärung.
 

kati48268

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Der eigentliche Witz ist ja,
dass die ihre "Arbeit" ganz ernsthaft
auch noch toll finden...
 

harzsalm

Active Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Mensch,da fällt doch einem doch das Ei aus der Hose und zwar in Scheiben!!!
 

seekatzehorst

New Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Moin zusammen!
Wenn ich das Lese hier.Frage ich mich ob der Kollege vom DAfV etwas verwirt ist.Vieleicht kann er nichts dafür.Aber dann sollte er bitte ein Arzt aufsuchen.Das ist mehr als Peinlich.Sorry! Wir sind alle nicht Perfekt. Aber man sollte zu seinen Fehler die man macht auch stehn.
Zu den Komentar da oben brauch nichts zu sagen.(zeitlich örtlich begrenzte Regulierung)was auch immer die damit meinen.
Von nichts und garnichts ne Ahnung.Und wär keine Ahnung hat, kann auch nichts Veröffentlichen.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Ja Horst, es ist schlimm, was da abgeht.

Schlimmer:
Politik denkt, die vom DAFV sprechen im Namen auch anständiger Angler und nicht nur organisierter Sport- und Angelfischer ..

Totengräber des Angelns...........
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Übrigens:
NACH wie vor KEINE Veröffentlichung des DAFV zum Thema in Nichtanglermedien

NACH wie vor KEINE Rücknahme seitens des DAFV und öffentliche Richtigstellung, dass man grundsätzlich nur nicht "nicht pauschalen Verboten" zustimme, sondern grundsätzlich gegen Angelverbote wäre

NACH wie vor KEINE Unterstützung von ANGLERDEMO bei der Klage...

Die sitzen auf ihren hochbezahlten Hauptamtlerstühlen im DAFV, schieben sich den Daumen in den Xxxxx, und lassen Lars unbezahlt als Privatmann die Arbeit machen, für die sie eigentlich bezahlt werden und unterstützen dabei ihn noch nicht mal (fallen ihm höchstens noch in den Rücken).
 
Zuletzt bearbeitet:

kati48268

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Aber man sollte zu seinen Fehler die man macht auch stehn.
Tatsächlich ist das:
Der eigentliche Witz ist ja,
dass die ihre "Arbeit" ganz ernsthaft
auch noch toll finden...
das Kernproblem mit dem Bundesverband.
Aus ihrer Sicht machen die alles richtig und gut.

Das bedeutet gleichzeitig:
Es kann bei Anglern auch keinerlei Hoffnungen auf Änderungen, Verbesserungen, Reformen,... geben!
Denn warum sollte man etwas ändern, wenn doch alles richtig und gut ist?
Die Struktur des Bundesverbandes lässt auch kaum Druck zu Änderungen seitens der Mitglieder zu.
Es macht also auch keinen Sinn etwas von Innen hraus ändern zu wollen, das funktioniert schlichtweg nicht.

Und da:
Politik denkt, die vom DAFV sprechen im Namen auch anständiger Angler und nicht nur organisierter Sport- und Angelfischer ..
auch dies Fakt ist,
auch wenn ich es anders formulieren würde,
-der Politik ist es schlichtweg egal, ob es intern bei Anglern brodelt und wie wenig Angler im BV organisiert sind,
das ist für die verständlicherweise nicht ihr Problem, wenn Angler nicht mit Ihrer Vertretung zufrieden sind;
das müssen die selbst ändern & solange ist der einzige(!) Bundesverband derjenige, der für alle Angler offiziell spricht-

sind wir schlichtweg am Arxch!

Die Lösung kann nur sein, dass so viele Mitglieder austreten, dass mit diesen ein anderer BV entsteht, der dann bei entsprechendem Organisationsgrad offiziell zusätzlicher oder alleiniger neuer Ansprechpartner/Vertreter wird
und der alte, unfähige BV zeitgleich ausgelöscht wird oder Mitgliederzahlenmäßig in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

ich befürchte Kati, bis es so weit kommt, wird es längst zu spät sein.
Denn was nutzt uns ein toller verband, wenn Angeln weitgehenst verboten ist ?
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

was ich nicht begreife ist, es gibt ca 500 000 organisierte Angler. Denen macht es nichts aus, dass ihre Beiträge einfach so verplempert werden. Aber nur ganz wenige spenden für Anglerdemo. Nicht einmal 5 Euro.#q#c
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

was ich nicht begreife ist, es gibt ca 500 000 organisierte Angler. Denen macht es nichts aus, dass ihre Beiträge einfach so verplempert werden. Aber nur ganz wenige spenden für Anglerdemo. Nicht einmal 5 Euro.#q#c

Die finden halt die Arbeit des DAFV gut und Widerstand wie von Anglerdemo doof. Muss man in einer Demokratie einfach akzeptieren! Wir haben auch 180.000 Meeresangler in Deutschland und davon haben bisher ca. 500 die Initiative Anglerdemo finanziell unterstützt. Der Rest sieht vermutlich ausreichend Alternativen für die Zukunft. Oder die letzten freien Gebiete sind momentan noch immer zu viele freie Gebiete.

Aber Frau Hendricks hat ja erklärt, dass sie die Länder angewiesen hat, auch dort die Natura 2000 Flächen so wie die Gebiete in den AWZ zu schützen.

So sind aktuell weitere Verbote in küstennähe durch die Länder S-H und MVP in Planung. Wenn wir uns die Natura 2000 Karte anschauen, wissen wir das dann nicht mehr viele Flächen zur Verfügung stehen.

Aus diesem Grund ist eine (erfolgreiche) Klage zwingend erforderlich, um vorher klare Regelungen festzulegen, wann ein Verbot rechtlich zulässig ist und wann nicht.

Leider hat das nur ein Bruchteil der Angler in Deutschland bisher verstanden. Es ist 5 nach 12 und noch eine Minute weiter hat sich das Meeresangeln hier erledigt!
 
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Naja, außer hier im Forum & in der Bild Zeitung kann der gemeine Angler der nicht gerade an der Küste ist oder war davon nicht viel mitbekommen. Ich habe mir sicher 100 Vereins HPs angesehen ohne auch nur einen hinweis auf Anglerdemo bzw. die anstehende Klage. Ca. 30 Vereine habe ich angeschrieben, da kam nix zurück & auch viele die hier mitlesen, könnten wenigstens dieses auf die Vereins HPs klatschen oder in den Vereinszeitungen darauf hinweisen. Macht aber keiner, zumindest habe ich noch keinen Verein gefunden der hier irgendwo seinen Mitgliedern etwas mitteilt, außer bla bla hocke in der hocke usw.. Am WE war ich in Bremen in einem Angelgeschäft, nix. Ich habe meine Spenden getätigt. Das es dem Rest erstmal am Hintern vorbei geht bis sie nicht mal mehr im Puff oder eigenem Tümpel fischen dürfen....
 
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Thomas9904

Well-Known Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

Das es dem Rest erstmal am hintern vorbei geht bis sie nicht mal mehr im Puff oder eigenem Tümpel fischen dürfen....

Dieser Stein rollt schon - Angelverbote wg. Natura 200 (Niedersachsen, Sachsen Anhalt im speziellen), jetzt will die EU-Bürokratie auch schon direkt Süßwasserangler anfangen einschränken:
EU: Aalangelverbot auch im Süßwasser geplant

Ich hab lange und früh genug gewarnt uns gesagt wehrt euch..

Daher bin ich Lars so dankbar dafür, was er angestossen hat.
 

Hezaru

Member
AW: ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit

was ich nicht begreife ist, es gibt ca 500 000 organisierte Angler. Denen macht es nichts aus, dass ihre Beiträge einfach so verplempert werden. Aber nur ganz wenige spenden für Anglerdemo. Nicht einmal 5 Euro.#q#c
Kaum ein Angler weis das es einen BV gibt.Man zahlt Verbandsbeitrag als Vereinsmitglied, fertig.
Das schlimme ist das unser Bundeslobbyverband von Politikern als Ansprechpartner gesehen wird und absolut unfähig ist.
Und die Beitragszahler bekommen das nicht mal mit.
Ich bin in einigen anderen Lobbyverbänden, da läuft das anders und ich bezahle die Beiträge gerne, das ist es wert.
Das erst 500 Angler für die Klage gespendet haben erschreckt mich jetzt ein bischen, zeigt aber auch wie schwierig unsere Situation ist.
Ich schätze mal das 99% der Angler sich nicht für Angelpolitik interessieren, dazu bezahlen wir ja Verbände.
 
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