Ein inklusives Projekt in Hamm bringt Menschen mit und ohne Beeinträchtigung beim Angeln zusammen – und aus gemeinsamen Angeltagen entstehen echte Freundschaften.
Gerade die gemeinsamen Stunden am Wasser machen das Projekt so wertvoll (Bild @pixabay)
Am Datteln-Hamm-Kanal treffen sich Julian Wiemer und Patrick Krause regelmäßig zum Angeln. Was für viele einfach ein gemeinsamer Angeltag ist, steht zugleich für ein besonderes inklusives Projekt: Menschen mit Beeinträchtigung soll der Zugang zur Angelfischerei erleichtert werden. Initiiert wurde das Projekt vom Wittekindshof gemeinsam mit dem Landesfischereiverband Westfalen und Lippe. Sebastian Beitz, Inklusionsbeauftragter des Verbandes, kümmert sich unter anderem um die Koordination und die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist klar: Es sollen künftig noch mehr inklusive Angelfreundschaften entstehen. Denn am Wasser geht es nicht nur um den Fang – sondern auch um Gemeinschaft, Naturerlebnis und die gemeinsame Freude am Angeln.
Quelle: durchgeklickt.wittekindshof.de
Gerade die gemeinsamen Stunden am Wasser machen das Projekt so wertvoll (Bild @pixabay)
Am Datteln-Hamm-Kanal treffen sich Julian Wiemer und Patrick Krause regelmäßig zum Angeln. Was für viele einfach ein gemeinsamer Angeltag ist, steht zugleich für ein besonderes inklusives Projekt: Menschen mit Beeinträchtigung soll der Zugang zur Angelfischerei erleichtert werden. Initiiert wurde das Projekt vom Wittekindshof gemeinsam mit dem Landesfischereiverband Westfalen und Lippe. Sebastian Beitz, Inklusionsbeauftragter des Verbandes, kümmert sich unter anderem um die Koordination und die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Ein Angelpate hilft beim Einstieg
Unerfahrene Teilnehmer bekommen einen erfahrenen Angler an die Seite gestellt. Gemeinsam werden Angelplatz und Ausrüstung vorbereitet, Futter angemischt und die ersten Handgriffe mit der Rute geübt. Bei Patrick Krause und Julian Wiemer ist daraus längst eine echte Angelfreundschaft entstanden. Krause hat seinen Fischereischein im vergangenen Jahr bestanden und nutzt das Angeln heute vor allem als Ausgleich zum Alltag. Am Wasser könne er abschalten und die Natur genießen.Wenn der erste Fisch anbeißt
Wie wichtig die gemeinsame Unterstützung ist, zeigt sich beim Biss: Als der Schwimmer plötzlich abtaucht, übernimmt Patrick Krause die Rute. Julian Wiemer hilft mit dem Kescher – kurz darauf ist der Fisch gelandet. Ein gemeinsames „Petri“ und ein Abklatschen gehören natürlich dazu. Für Wiemer ist dabei nicht nur der eigene Fang entscheidend. Besonders die Freude des Angelpartners über einen gefangenen Fisch mache die gemeinsamen Erlebnisse für ihn so besonders.Mehr inklusive Angelfreundschaften geplant
Das Projekt richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung, die beim Angeln Unterstützung benötigen. Je nach Situation ist das Angeln mit einem normalen Fischereischein oder einem sogenannten „Fischereischein in Begleitung“ möglich. Eine bestimmte Form des Fischereischeins ist laut Projektbeteiligten jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme.Das Ziel ist klar: Es sollen künftig noch mehr inklusive Angelfreundschaften entstehen. Denn am Wasser geht es nicht nur um den Fang – sondern auch um Gemeinschaft, Naturerlebnis und die gemeinsame Freude am Angeln.
Quelle: durchgeklickt.wittekindshof.de