crisis
ewiger Lehrling
Am Sonntag habe ich mich doch mal um die Mittagszeit dem möglichen Hitzeschock ausgesetzt. Vollverkleidet, damit einem der helle Stern nicht die Haut verbrennt. Im Schatten bei etwas Brise war es erstaunlich gut auszuhalten. Sobald der Wind nachließ oder man durch eine sonnigen Abschnitt lief wurde es schnell ungemütlich.
Ich wollte die Theorie überprüfen, ob sich die Döbel gerade bei Mittagshitze besonders für Oberflächenköder interessieren. Dem Stickbait a la Walk-the-dog schwammen nur ein paar Halbwüchsige hinterher, genau wie beim Popper. Also, auf die 'Geheimwaffe' Gummifrosch umgerüstet. Was soll ich sagen, jeder große Döbel, den ich Dank Polbrille ausfindig machen konnte und vernünftig angeworfen habe, ging voll drauf. Obwohl erst mal kein Einziger hängenblieb war es doch schön mal wieder Fisch zu sehen.
Als ich dann schon eingepackt hatte und auf dem Weg zum Auto war habe ich doch noch einen erspäht. Den musste ich einfach noch probieren. Auf zwei Würfe, von denen zumindest einer genau im Fressradius lag, hat er nicht reagiert. Als ich nach dem zweiten fast schon komplett eingeholt hatte habe ich kurz vor dem Seerosenfeld zu meinen Füßen noch mal das Fröschlein ein bisschen rauf und runter schwimmen lassen. Dann hat ein U-Boot von unten völlig unverhofft zugepackt. Anders als bei den vielen Fehlbissen vorher hat er nicht nur die Beinchen des Frosches angeknabbert, sondern auch den Haken erwischt.
Ist jetzt kein Bild, für das ich eine Auszeichnung erwarte. Immerhin wieder mal ein Fisch im Netz und dann noch 49 cm. Den letzten Zentimeter zum halben Meter hat er mir nicht gegönnt. Das tolle bei dieser Art des Angelns ist, dass ich beim Heranschießen von Fischen regelmäßig Adrenalinschübe bekomme, die mich völlig vergessen lassen, wie unerträglich heiß es eigentlich ist. Auch ohne den Fang des Döbels wäre ich mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren.
Gruß, Christian
Ich wollte die Theorie überprüfen, ob sich die Döbel gerade bei Mittagshitze besonders für Oberflächenköder interessieren. Dem Stickbait a la Walk-the-dog schwammen nur ein paar Halbwüchsige hinterher, genau wie beim Popper. Also, auf die 'Geheimwaffe' Gummifrosch umgerüstet. Was soll ich sagen, jeder große Döbel, den ich Dank Polbrille ausfindig machen konnte und vernünftig angeworfen habe, ging voll drauf. Obwohl erst mal kein Einziger hängenblieb war es doch schön mal wieder Fisch zu sehen.
Als ich dann schon eingepackt hatte und auf dem Weg zum Auto war habe ich doch noch einen erspäht. Den musste ich einfach noch probieren. Auf zwei Würfe, von denen zumindest einer genau im Fressradius lag, hat er nicht reagiert. Als ich nach dem zweiten fast schon komplett eingeholt hatte habe ich kurz vor dem Seerosenfeld zu meinen Füßen noch mal das Fröschlein ein bisschen rauf und runter schwimmen lassen. Dann hat ein U-Boot von unten völlig unverhofft zugepackt. Anders als bei den vielen Fehlbissen vorher hat er nicht nur die Beinchen des Frosches angeknabbert, sondern auch den Haken erwischt.
Ist jetzt kein Bild, für das ich eine Auszeichnung erwarte. Immerhin wieder mal ein Fisch im Netz und dann noch 49 cm. Den letzten Zentimeter zum halben Meter hat er mir nicht gegönnt. Das tolle bei dieser Art des Angelns ist, dass ich beim Heranschießen von Fischen regelmäßig Adrenalinschübe bekomme, die mich völlig vergessen lassen, wie unerträglich heiß es eigentlich ist. Auch ohne den Fang des Döbels wäre ich mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren.
Gruß, Christian