Angeln am Rhein vom Boot aus

Cpt.Crisp

New Member
Hallo liebe Leute! |wavey:

Ich bin mir nicht sicher ob zu diesem Abschnitt schon ein Thread eröffnet wurde, allerdings stelle ich mir in letzter Zeit immer häufiger die Frage wie und unter welchen Umständen sich ein Boot auf dem Rhein lohnt.

Hauptsächlich frage ich mich ob es möglich ist mit einem Schlauchboot und 5PS (also ohne Führerschein) auf dem Rhein sich fortzubewegen oder ob das untermotorisiert ist.

Ein Schlauchboot deshalb weil ich logistisch nicht die Möglichkeit habe ein "stationäres" (also nicht zusammenbaubares) GFK Boot o.Ä. zu verstauen.

Sofern sich die 5 PS Variante nicht eignet, ist es möglich an ein etwas größeres Schlauchboot einen 15 PS Motor (mit Führerschein dann) zu installieren? Ich habe mal geschaut und die Motoren wiegen dann dementsprechend auch recht viel (verbessert mich wenn ich hier falsch liege)

Über ein paar nette Ratschläge an einen Unwissenden würde ich mich sehr freuen :).

Weiterhin Petri! :vik:

Gruß Dennis
 
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Cpt.Crisp

New Member
AW: Angeln am Rhein vom Boot aus

puhhh, der Rhein ist schon ne "Autobahn" mit brutaler Strömung geworden.

5 PS halt ich persönlich schon für dürftig (kenne auch die rechtlichen Voraussetzungen nicht ausm Kopp, Rhein hatte immer schon Sonderregelungen)..

Danke für deine schnelle Antwort!

Ja, das deckt sich in etwa mit dem was ich auch schon so gehört habe.
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Angeln am Rhein vom Boot aus

Auch wenn du mit 5 PS am Schlauchi eventuell sogar ins Gleiten kommst, eine entsprechende Tarierung vorausgesetzt, wäre mir das zu wenig Power!
Es bleibt, dass du in einem winzigen Bötchen, in kriechender Demutshaltung hockst und der Berufsschifffahrt mit ihrem Wellenschlag ausgeliefert bist.
Die brutale Strömung kommt noch hinzu.
Ich kenne z.b.eine Brücke an der Bruhrainstrecke, darunter hat es ca.18km Strömungsgeschwindigkeit.
(Da kriegst du sogar 100gr. Wallerblinker nicht unter Wasser, die schlittern an der Oberfläche rum!)
Da muss dein Schlauchi schon in Gleitfahrt sein, um im Schneckentempo dagegen an zu fahren!
Große Schlauchboote (Ribs) sind für Welle und Strömung zwar sogar ausgesprochen gut geeignet, für die kleinen Boote im 3-4m Bereich ist eher das Gegenteil der Fall.
Die Berufsschiffe bremsen nicht, wenn du ihnen in die Quere kommst, wollen die nicht und können dies zumeist auch gar nicht.
Also ist es an dir, denen aus dem Weg zu gehen und dies eben auch möglichst schnell.
Um auf dem Rhein von einem Altarmrevier zum nächsten zu gelangen, mag das so gehen wie du dir das vorstellst, nicht aber um dann im Strom auch noch zu Angeln!

Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:

GÖ-J-575

Member
AW: Angeln am Rhein vom Boot aus

kleines Boot+ wenig Ps =Lebensmüde

Ich bin einmal auf dem Rhein gefahren und bei der Strömung und den Schiffsverkehr macht es auch mit mehr Ps kein Spaß .

Also besser lassen . (Bitte)
 

Lenger06

philwilljiggen
AW: Angeln am Rhein vom Boot aus

Moin,

ich bin die ersten zwei Jahre( nach meinem Führerschein) mit einem kleinen 4 Meter Aluboot mit 10 PS auf dem Rhein gefahren. Das geht schon, ist aber 1. nicht sonderlich praktisch und 2. kann es unter Umständen auch gefährlich werden. Bin dann auf ein größeres Boot mit 50 PS umgestiegen.
Ich denke mit 5 PS sollte sich keiner auf den Rhein wagen, außer vllt im Altarm falls erlaubt. Meiner Meinung nach sind je nach Boot 10-20 PS Minimum um komfortabel voran zu kommen, bzw. auf Gefahren schnell reagieren zu können.

Viele Grüße und immer ne Handbreit Wasser unterm Kiel #6
 

angler234

Member
AW: Angeln am Rhein vom Boot aus

Hallo,
also ich fahre schon seit Jahren auf dem Rhein.
Aluboot 5,50 meter 30 ps
Schlauchboot 3,00 meter 15ps ( Auslegeboot )
GFK Boot 5,00 meter 65 ps

Was ich dir kurz und knapp sagen kann ist ganz einfach :

LASS ES SEIN

Nimm 500 Euro in die Hand und mach den Sportboot Binnen dann hast Ruhe. #6
Gruss aus dem Schwarzwald
 

ucibow

Member
AW: Angeln am Rhein vom Boot aus

...hallo !
da haben einige meiner vorgänger ja schon die tendenz oder die antworten vorgegeben.kann das selbst nur so bestätigien und habe ebenfalls schon viel lehrgeld bezahlt.

hatte erst ein ganz kleines gfk boot mit 25 ! ps....das ging gerade so...klar, man kann alles erreichen, aber zwischen den großen pötten, der sogwirkung und er normalen strömung war selbst das zu knapp.

habe jetzt seit jahren ein tracker barschboot mit 50 ps. fazit: groß, umständlich, slippen, halten usw...ferner...immer die angst aufzusetzen oder ein problem zu haben (nachts und in der strömung...lebensmüde). ich angel wieder vom rand und fang auch meine fische....(hab dazu übrigens viel mehr zeit....). als rentner vielleicht mal wieder....aber so....nein.

dennoch, mach deine eigenen erfahrungen. die 5 ps regel ist, so glaube ich, auf 15 erhöht worden. aber !!!! wenn man auf einer binnen- und wasserstrasse sich bewegt, kann ich nur empfehlen den bootsführerschein zu machen....beschilderung, betonnung usw.....das ist mega hilfreich. wenn ich so sehe, wer sich da manchmal auf dem strom bewegt....unverantwortlich. meistens noch rentnerverbände, die 5cm bis zur bordwand wasserabstand haben....so ein boot geht wirklich unter wie in der badewanne....sorry, hört sich alles so überheblich an....ich habe immer großen respekt vor dem wasser...wichtig !

gruss
ucibow
 
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