Anfütterung Aal

Dieses Thema im Forum "Raubfischangeln und Forellenangeln" wurde erstellt von Fischer45, 8. August 2019.

  1. Fischer45

    Fischer45 Active Member

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    Moin, ich fische in einen Kanal ca. 2m tief, 12m breit und in dem es keine Strömung gibt, auf Aal. Ich möchte die Aale etwas mit Futter anlocken. Was kann ich dafür nehmen?
    Gibt es Pellets dafür? Ich habe es mit Schleie Spezial mit Wurmextrakt versucht. Es bissen aber nur mehrpfündige Schleifen und Brachsen, was natürlich auch Spaß gemacht hat!
    Kann ich die Aale gezielt anfüttern?
    Was gibt es für Futter, Pellets?
    Katzenfutter habe ich schon probiert, war aber ein totaler Reinfall.
    Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps.
    Gruß Klaus
     
  2. Andal

    Andal Teilzeitketzer

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    Hab mal gelesen, dass man Heringe, Würmer und Haferflocken durch den Wolf drehen, sie mit Sand vermengen und dann als Ballen füttern soll. Angeblich brächte diese Pampe Aale an den Platz. Denke aber, dass es genau so wieder Schleien und Brachsen auf den Plan ruft.
     
  3. Fischer45

    Fischer45 Active Member

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    Moin Andal, ich habe es schon einmal mit Leber und Sardinen zerkleinert versucht.
    Beim Befüllen des Futterkorb, drehte sich aber fast immer mein Magen.
     
  4. Andal

    Andal Teilzeitketzer

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    Das ist bei der Sache das Risiko. Ein sauberer, frischer und lebendiger Wurm - solo und ohne jeden Baatz, ist da auf jeden Fall angenehmer.
     
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  5. Fischer45

    Fischer45 Active Member

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    Das ist das Problem hier. Wurm pur kannst tagelang ins Wasser halten, ohne Fischkontakt zu bekommen.
    Deswegen meine Überlegung mit Anfüttern. Das ist mit den Karpfen auch so. Man sieht keine und fängt auf gut Glück auch keine, obwohl hier 30 Pfünder herum schwimmen. Mit Anfütterung klappt es aber wunderbar.
     
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  6. nostradamus

    nostradamus Well-Known Member

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    Hi,
    mega geiles Thema! Versuch mal alte angelzeitschriften zu lesen und da wirst du einiges zum thema finden!
    Angefangen vom Kuhkopf bis hin zu fischstückchen wirst du einiges finden.
    gruß
    mario
     
  7. PirschHirsch

    PirschHirsch Well-Known Member

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    Oder mal die Köderfisch-(Wurmstücke-)Matschnummer im Damenstrumpf (an stabiler Wieder-Rausholschnur in Platznähe versenkt) versuchen. Reines Anolfaktorieren statt Anfüttern.

    So wie Endmin hier ab ca. Min. 15:30

     
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2019
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  8. nostradamus

    nostradamus Well-Known Member

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    war das nicht auf schleie???
     
  9. PirschHirsch

    PirschHirsch Well-Known Member

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    Nee, auf Aal. Habe noch ein Beispiel-Video eingefügt.
     
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  10. nostradamus

    nostradamus Well-Known Member

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    danke! Schaue ich mir morgen an!
    definitiv wurde früher katzenfutter auf schleie beworben! Habe damals auch meine erste goldschleie gefangen....
     
  11. Michael.S

    Michael.S ”Und eines Tages kommt hoffent

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    Googel mal nach Aalmagnet , das gibt es immer noch , hatte das früher mal kurz probiert aber ob es jetzt was gebracht hat kann ich nicht sagen , außerdem soll Sardinenöl was bringen , Futterkorb mit Watte und das mit dem Öl tränken , habe ich selber aber auch nie probiert
     
  12. Fischer45

    Fischer45 Active Member

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    Ok, ich werde Morgen abend es mal mit einem Damenstrumpf, gefüllt mit Sardinen und Hering versuchen.
    Werde dann berichten, ob es der Bringer ist.
    Gruß Klaus
     
  13. Tikey0815

    Tikey0815 Libertad

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    Ich schnibbel gerne mal einen Köderfisch in einen geschlossenen Futterkorb, lockt ganz gut Aale an.
     
  14. Peter_Piper

    Peter_Piper Well-Known Member

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    Ich nehme auch meist Fischfetzen, klappt ganz gut.
     
  15. Kochtopf

    Kochtopf Chub Niggurath

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    Ich habe mir in China zwei aalfeeder bestellt - prinzipiell ist es ein Kunststoffnetz das man verschließen und in die Montage einhängen kann, ein Madenkorb klappt genau so gut, Rubbydubby rein und den Fischschwanz (das Stück so im Daumenformat) als Köder mit einzelhaken
     
  16. Andal

    Andal Teilzeitketzer

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    Was definitiv funktioniert, sind Maden. Exzessiv viele Maden. Selber erlebt am Shannon, dort wo er in den Lough Derg mündet. Dort wurde von englischen Matchfischern tagsüber trainiert, als sie der heimischen Closed Season flohen. Gegen Abend, wenn sie abbrachen, freuten sich erst die Hechte an den Massen von Rotaugen, die sie teilweise etwas angeschlagen frei ließen und dann die Aale an den Massen von Maden, die noch am Grund lagen. Dann herrschte im Wasser beinahe eine Feeding Frenzy. Das das kein Einzelfall war, belegten die Aale selber. Sie hatten von den roten Maden schon selber pinkfarbenes Fleisch bekommen. Da vergeht einem dann der Appetit.
     
  17. Fischer45

    Fischer45 Active Member

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    Moin, ich habe heute beim Aalangeln mit Thunfisch und Sardinen, Maden und Lock futter mit Wurmanteil angefüttert.
    Es hat überhaupt nichts gebracht, sondern hat eher die Fische verscheucht. Null Biss! Die Sardinen, Thunfisch, hätte ich besser mit einer Scheibe Brot vertilgen können.
    Ich werde demnächst wieder ohne viel Schnickschnack auf Aal fischen. Achja, Aalkiller habe ich auch noch getestet. Man kann an eine Lockwirkung glauben, daß einzige was es aber bewirkt, es stinkt erbärmlich und lockt Fliegen an.
    Gruß Klaus
     
  18. Aalbubi

    Aalbubi Angler xD

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    Womit man immer Locken kann ist Köderfisch. Einen stinknormalen Weißfisch, nichts exotisches wie Krabbe, Garnele, Leber, Thunfisch.. Sowas wirft man in die Pfanne und nicht ins Wasser. Wurm, Made und Köfis, mehr braucht man nicht.Zusätze oder Lockstoffe sind bei Aal fehl am Platz. Wer was anderes meint, dem kann vermutlich nicht mehr geholfen werden.
     
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  19. yukonjack

    yukonjack Well-Known Member

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    Du sollst dir das Zeug ja auch nicht hinter die Ohren sprühen !
     
  20. Bimmelrudi

    Bimmelrudi Well-Known Member

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    Mitten in der Pampa
    In erster Linie muß erstmal genügend Fischmasse (in dem Fall Aal) vorhanden sein, danach kommt Platzwahl und erst als allerletzte Zusatzkarte mögliche Lockmittel.
    Sind die ersten 2 Punkte schonmal eher mau kann man sich das mögliche Anlocken auch schenken, vorallem dann, wenn das Gewässer recht groß ist und man eh nur einige Stunden ansitzt.
    Solche Anlockaktionen müßte man wenn schon über längere Zeiträume betreiben, um überhaupt aussagekräftige Ergebnisse vorzeigen zu können.
    Das Beispiel von Andal ist ein Paradebeispiel dafür, sonst hätten die dort gefangenen Aale nicht die Fleischverfärbung gehabt.

    Und auch nicht zu unterschätzen ist der Punkt, ob verhältnismäßig mehr Spitz-oder Breitköpfe im Gewässer vorkommen. In nahezu jedem Gewässer gibt es ein Übergewicht der einen oder anderen Ausführung.
    In einem Gewässer mit vorrangig Spitzkopfbestand wird es eher wenig bringen, mit Fischfetzen anzufüttern und auch zu angeln. Die Bissausbeute ist deutlich gesenkt.
    Genauso gibt es Gewässer, wo Aale nur auf einer Uferseite gefangen werden...weiß der Geier warum.
    Auch da bringt es nichts, sich an die vermeintlich verdächtige Stelle zu setzen, da kann man ewig drauf warten.
    Das sollte man alles vorher erudieren durch Ansitzen, Ansitzen, Ansitzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2019
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