AW: Aktieves nachtangeln auf Zander
Zumindest für größere Zander halte ich Spinner für sehr uneffektiv. Zu unnatürlich, zu schnelle Führung.
Wie man einen 14g Spinner im Flachwasser an der Oberfläche halten will, ohne daß er viel zu schnell eingeholt wird ist mir ein Rätsel. Ähnlich verhält es sich beim Blinker.
Ein Indiz dafür ist, daß der Zander in der Blech-Ära angeblich als sehr schwer zu fangender Fisch galt. Das änderte sich mit dem Aufkommen des Twisters.
Wenn Zander Nachts im Flachwasser rauben halte ich Schwimmwobbler für erste Wahl.
1. Diese produzieren typischerweise eine größere Druckwelle als es ein Twister/Gufi macht und können so gut geortet werden.
2. Sie treiben auf, weshalb sie sehr langsam (fängig!) geführt werden können ohne dabei abzusinken.
3. Sie sind meist mit 2 frei hängenden Drillingen ausgestattet und daher sicherer gegen Fehlattacken als ein teilweise verdeckter Einzelhaken.