Jetzt abstimmen und heimische Arten unterstützen.

Mach mit! Wähle deinen Favoriten!
Die Wahl zum Fisch des Jahres 2027 ist gestartet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN), die Gesellschaft für Ichthyologie e.V. und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) haben erneut drei spannende Kandidaten ins Rennen geschickt. Mit nur wenigen Klicks können Angler, Naturschützer und Fischinteressierte ihren Favoriten wählen und gleichzeitig auf die Bedeutung des Schutzes heimischer Fischarten aufmerksam machen.
Abstimmung läuft bis 1. September 2026
Die Online-Abstimmung ist noch bis zum 01.09.2026 geöffnet. Der Gewinner wird im November 2026 bekanntgegeben.
Direkt zur Abstimmung:
https://survey.lamapoll.de/Fisch-des-Jahres-2027
Die Kandidaten für 2027
Nordseeschnäpel (Coregonus oxyrinchus)
Der Nordseeschnäpel gehört zu den anadromen Wanderfischen und verbringt sein Leben zwischen Meer und Fluss. Zum Laichen zieht er in sauerstoffreiche Fließgewässer mit Kiesgrund auf. Wanderhindernisse wie Wehre, Staustufen und Kraftwerke sowie verschlechterte Gewässerbedingungen haben die Art jedoch massiv zurückgedrängt.
In Deutschland galt der Nordseeschnäpel seit Mitte des 20. Jahrhunderts als ausgestorben. Aktuelle Projekte beschäftigen sich mit einer möglichen Wiederansiedlung in norddeutschen Flüssen. Die Art kann über 50 Zentimeter lang und mehr als zwei Kilogramm schwer werden.
Flussneunauge (Lampetra fluviatilis)
Das Flussneunauge ist ein echter Überlebender der Erdgeschichte. Als Vertreter der Rundmäuler besitzt es weder Kiefer noch paarige Flossen und unterscheidet sich deutlich von modernen Knochenfischen. Die Tiere verbringen einen Teil ihres Lebens im Meer und kehren zum Laichen in die Flüsse zurück. Besonders problematisch sind für das Flussneunauge verbaute Gewässer und fehlende Durchgängigkeit. Trotz leichter Bestandserholungen seit den 1990er-Jahren gilt die Art weiterhin als potenziell gefährdet und steht beispielhaft für die Bedeutung frei fließender Flüsse.
Karausche (Carassius carassius)
Die Karausche ist eine typische Bewohnerin naturnaher Teiche, Altarme und Gräben. Sie gilt als äußerst robust und kann selbst in sauerstoffarmen Gewässern überleben.
Dennoch sind die Bestände vielerorts stark zurückgegangen. Hauptursachen sind der Verlust geeigneter Kleingewässer sowie die Konkurrenz durch eingeschleppte Arten wie den Giebel oder ausgesetzte Goldfische. In Deutschland wird die Karausche inzwischen als stark gefährdet eingestuft.
Zum Schutz der Art sind der Erhalt naturnaher Stillgewässer und der Verzicht auf Besatz mit nicht heimischen Karpfenfischen besonders wichtig.
Stimmt ab und setzt ein Zeichen für den Schutz unserer heimischen Fischwelt!
Zur Abstimmung:
https://survey.lamapoll.de/Fisch-des-Jahres-2027
Mach mit! Wähle deinen Favoriten!
Die Wahl zum Fisch des Jahres 2027 ist gestartet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN), die Gesellschaft für Ichthyologie e.V. und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) haben erneut drei spannende Kandidaten ins Rennen geschickt. Mit nur wenigen Klicks können Angler, Naturschützer und Fischinteressierte ihren Favoriten wählen und gleichzeitig auf die Bedeutung des Schutzes heimischer Fischarten aufmerksam machen.
Abstimmung läuft bis 1. September 2026
Die Online-Abstimmung ist noch bis zum 01.09.2026 geöffnet. Der Gewinner wird im November 2026 bekanntgegeben.
Direkt zur Abstimmung:
https://survey.lamapoll.de/Fisch-des-Jahres-2027
Die Kandidaten für 2027
Nordseeschnäpel (Coregonus oxyrinchus)
Der Nordseeschnäpel gehört zu den anadromen Wanderfischen und verbringt sein Leben zwischen Meer und Fluss. Zum Laichen zieht er in sauerstoffreiche Fließgewässer mit Kiesgrund auf. Wanderhindernisse wie Wehre, Staustufen und Kraftwerke sowie verschlechterte Gewässerbedingungen haben die Art jedoch massiv zurückgedrängt.
In Deutschland galt der Nordseeschnäpel seit Mitte des 20. Jahrhunderts als ausgestorben. Aktuelle Projekte beschäftigen sich mit einer möglichen Wiederansiedlung in norddeutschen Flüssen. Die Art kann über 50 Zentimeter lang und mehr als zwei Kilogramm schwer werden.
Flussneunauge (Lampetra fluviatilis)
Das Flussneunauge ist ein echter Überlebender der Erdgeschichte. Als Vertreter der Rundmäuler besitzt es weder Kiefer noch paarige Flossen und unterscheidet sich deutlich von modernen Knochenfischen. Die Tiere verbringen einen Teil ihres Lebens im Meer und kehren zum Laichen in die Flüsse zurück. Besonders problematisch sind für das Flussneunauge verbaute Gewässer und fehlende Durchgängigkeit. Trotz leichter Bestandserholungen seit den 1990er-Jahren gilt die Art weiterhin als potenziell gefährdet und steht beispielhaft für die Bedeutung frei fließender Flüsse.
Karausche (Carassius carassius)
Die Karausche ist eine typische Bewohnerin naturnaher Teiche, Altarme und Gräben. Sie gilt als äußerst robust und kann selbst in sauerstoffarmen Gewässern überleben.
Dennoch sind die Bestände vielerorts stark zurückgegangen. Hauptursachen sind der Verlust geeigneter Kleingewässer sowie die Konkurrenz durch eingeschleppte Arten wie den Giebel oder ausgesetzte Goldfische. In Deutschland wird die Karausche inzwischen als stark gefährdet eingestuft.
Zum Schutz der Art sind der Erhalt naturnaher Stillgewässer und der Verzicht auf Besatz mit nicht heimischen Karpfenfischen besonders wichtig.
Jetzt mitmachen
Welche Art soll Fisch des Jahres 2027 werden? Der seltene Nordseeschnäpel, das urtümliche Flussneunauge oder die bedrohte Karausche?Stimmt ab und setzt ein Zeichen für den Schutz unserer heimischen Fischwelt!
Zur Abstimmung:
https://survey.lamapoll.de/Fisch-des-Jahres-2027
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