Aale vor dem Austrocknen gerettet

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Zwölf Aale wurden aus einem fast ausgetrockneten Gewässer in Krefeld gerettet und zurück in den Rhein gebracht – nun sucht die Stadt weitere ehrenamtliche Fischereiaufseher.

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Zwölf Tiere entkamen dem Austrocknungstod und wurden zurück in den Rhein gesetzt (Bild @RR-Archiv)

Für zwölf Aale wurde die Situation in Krefeld-Hohenbudberg lebensgefährlich: Das Gewässer „Roos“ war nahezu ausgetrocknet, lediglich eine kleine Wasserstelle war übrig. Umgeben von tiefem Schlamm konnten die Fische das Gewässer nicht mehr verlassen. Fischereiaufseher Rene Hinzen rückte deshalb gemeinsam mit der Unteren Fischereibehörde aus. Mit Reusen wurden die eingeschlossenen Aale vorsichtig geborgen. Neben lebenden Tieren fanden die Helfer auch bereits verendete Fische.

Zwölf Aale schaffen es zurück in den Rhein​

Die Rettung war nicht ungefährlich, denn das verbliebene Wasser war von einem tiefen Schlammloch umgeben. Nach der Bergung mussten einige der lebenden Aale zunächst vorübergehend untergebracht werden. Am Ende konnten zwölf Tiere gerettet werden. Sie wurden anschließend an der Rheinaue Uerdingen wieder in den Rhein eingesetzt. Nach Einschätzung des Fischereiaufsehers könnten einige der geretteten Aale rund 50 Jahre alt gewesen sein.

Ehrenamtliche Fischereiaufseher gesucht​

Der Einsatz zeigt zugleich, welche Aufgaben ehrenamtliche Fischereiaufseher übernehmen. Sie kontrollieren unter anderem Fischerei- und Erlaubnisscheine, achten auf Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbestimmungen und gehen gegen Fischwilderei und andere Verstöße vor. Dabei sind sie auch Ansprechpartner für Angler und arbeiten mit der Unteren Fischereibehörde, Fischereiberechtigten, Vereinen und bei Bedarf der Polizei zusammen. Die neuen fälschungssicheren Fischereischeine sollen die Kontrollen zusätzlich erleichtern.

Krefeld will das Ehrenamt stärken​

Die Untere Fischereibehörde sucht nun weitere Bürgerinnen und Bürger, die sich für Natur- und Gewässerschutz engagieren möchten. Fischereierfahrung ist hilfreich, im Mittelpunkt stehen laut Behörde aber vor allem Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein freundliches Auftreten. Die Bestellung und Vorbereitung auf die Tätigkeit übernimmt die Untere Fischereibehörde. Interessierte können sich per E-Mail an jagdundfisch@krefeld.de wenden.



Quelle: www.krefeld.de
 
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