Hamburgs Gewässer beherbergen über 50 Fischarten, doch 43 Prozent gelten inzwischen als gefährdet.
Die aktuelle Rote Liste zeigt, dass Hamburgs Fischwelt trotz einzelner Erfolge unter erheblichem Druck steht (Bild @pixabay)
In Hamburg sind mehr als 50 Fisch- und Rundmaularten nachgewiesen worden, doch die neue Rote Liste der Umweltbehörde zeigt deutlichen Handlungsbedarf: 43 Prozent der Arten gelten als gefährdet. Besonders kritisch ist die Situation beim Lachs, der in Hamburg als vom Aussterben bedroht eingestuft wird. Auch Stint, Hasel und Forelle stehen auf der Liste der gefährdeten Arten. Gleichzeitig gibt es positive Entwicklungen. Bachneunauge, Nase und Groppe gelten inzwischen wieder als ungefährdet – ein Erfolg, den die Experten unter anderem mit Renaturierungsmaßnahmen in Verbindung bringen. Zu den derzeit ungefährdeten Arten zählen außerdem Hecht, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Steinbeißer. Besonders häufig wurden Plötzen, Flussbarsche, Gründlinge und Dreistachlige Stichlinge festgestellt.
Im Vergleich zur letzten Erhebung vor zehn Jahren hat sich die Situation allerdings bei 14 Arten verschlechtert. Neben dem Stint betrifft das unter anderem Forelle, Hasel, Wels, Barbe und Finte. Als wichtige Ursachen gelten der Ausbau der Elbe, Gewässerverschmutzungen, fehlende Durchgängigkeit der Gewässer und die Folgen des Klimawandels. Für Wanderfische ist die Tideelbe besonders bedeutend, da zahlreiche Arten Hamburg auf ihrem Weg zwischen Nordsee und den Flussoberläufen passieren müssen. Die Umweltbehörde will deshalb unter anderem mit Renaturierungsprojekten und der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie gegensteuern.
Quelle: www.ndr.de
Die aktuelle Rote Liste zeigt, dass Hamburgs Fischwelt trotz einzelner Erfolge unter erheblichem Druck steht (Bild @pixabay)
In Hamburg sind mehr als 50 Fisch- und Rundmaularten nachgewiesen worden, doch die neue Rote Liste der Umweltbehörde zeigt deutlichen Handlungsbedarf: 43 Prozent der Arten gelten als gefährdet. Besonders kritisch ist die Situation beim Lachs, der in Hamburg als vom Aussterben bedroht eingestuft wird. Auch Stint, Hasel und Forelle stehen auf der Liste der gefährdeten Arten. Gleichzeitig gibt es positive Entwicklungen. Bachneunauge, Nase und Groppe gelten inzwischen wieder als ungefährdet – ein Erfolg, den die Experten unter anderem mit Renaturierungsmaßnahmen in Verbindung bringen. Zu den derzeit ungefährdeten Arten zählen außerdem Hecht, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Steinbeißer. Besonders häufig wurden Plötzen, Flussbarsche, Gründlinge und Dreistachlige Stichlinge festgestellt.
Im Vergleich zur letzten Erhebung vor zehn Jahren hat sich die Situation allerdings bei 14 Arten verschlechtert. Neben dem Stint betrifft das unter anderem Forelle, Hasel, Wels, Barbe und Finte. Als wichtige Ursachen gelten der Ausbau der Elbe, Gewässerverschmutzungen, fehlende Durchgängigkeit der Gewässer und die Folgen des Klimawandels. Für Wanderfische ist die Tideelbe besonders bedeutend, da zahlreiche Arten Hamburg auf ihrem Weg zwischen Nordsee und den Flussoberläufen passieren müssen. Die Umweltbehörde will deshalb unter anderem mit Renaturierungsprojekten und der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie gegensteuern.
Quelle: www.ndr.de
