4 Fragen für den Anfang

Moin,

ich bin zwar mit 29 Jahren kein "Jungangler" (obwohl - das ist sicher Ansichtssache) mehr, und mein "Einstieg" liegt auch schon ca. 15 Jahre zurück, aber da waren jetzt 10 Jahre Pause dazwischen, und meine Fragen sind für den erfahrenen Angler sicherlich...nun ja... bescheiden. :)
Außerdem bin ich nicht so fit bei den "Fachbegriffen".
Also:

1. Ich habe erstmalig so eine freilaufende Pose verwendet mit so einer Art Stopperschnur (rote "Baumwolle"(?)), die man auf der Hauptschnur fest zieht als Begrenzung für die Pose.

Das hat nicht so wirklich funktioniert. Entweder diese Stopperschnur hat sich irgendwann verabschiedet, oder ist in diesen "Laufringen" der Rute hängen geblieben oder hat ein fürchterliches Wirrwarr auf der Rolle erzeugt.
Was habe ich falsch gemacht, bzw. wie macht man's richtig?


2. Ich hatte (wegen der langen Pause) die Rollen neu bestückt und dadurch kam es immer wieder zu "Perückenbildung", d.h. die Schnur ist einfach von der Rolle gesprungen.
Woran liegt sowas? Rolle zu voll? Schnur zu fest/zu locker aufgerollt?


3. Ich suche eine Rute + Rolle für meine Anforderungen:
Fischen an Teichen/Seen mit Pose oder Spinnfischen in Fließgewässern. Anbeissen soll eigentlich alles von Rotfeder über Barsch und Forelle bis hin zu Zandern und vielleicht sogar Hechten.
Kann mir da mal jemand weiterhelfen?
Ich möchte für Rute und Rolle insgesamt eigentlich nicht mehr als 100-150 EUR ausgeben, will aber auch keinen "Schrott" kaufen...
Ich könnte auch einfach in einen Laden gehen und mich dort beraten lassen, aber wenn der Verkäufer gut in seinem Job ist, bin ich ihm hilflos ausgeliefert und ich gebe am Ende viieeel mehr Geld aus als ich eigentlich wollte.

4. Hätte jemand Lust mal mit mir angeln zu gehen und mir vielleicht ein paar Tipps zu geben? Also nicht so "Händchen halten am Gewässer", sondern es geht mir eher darum, dass ich mal jemanden in meiner Nähe habe, den ich mal was fragen kann.
Für mich käme da so grob der Raum Wuppertal, Witten, Hagen (also z.B. Bever, Wuppertalsperre, Ruhr, Harkort-/Hengsteysee, vielleicht auch Kemnade) in betracht.

Ich freue mich auf eure Antworten!
 

DonGiovanno

New Member
AW: 4 Fragen für den Anfang

Hi Gewässerschreck,
zu dem ersten Punkt kann ich dir helfen.
Ich hatte auch einmal das Problem.
Versuche beim Stopper so wenig Faden wie möglich zu hinterlassen und setze zwischen Pose und dem Fadenstopper noch eine Stopperkugel. Wenn du sie nicht schon hast, im Angelgeschäft im die Ecke findest du so etwas.
Ach ja und ziehe sie den Faden so straff wie möglich.

Don
 

Locke4865

Muldenfischer
AW: 4 Fragen für den Anfang

Punkt 2 :m
Sieht so aus als hättest du die schnur falschrum von der Kaufspule ablaufen lassen :(
und somit dir sehr starken Drall eingefangen einzige Möglichkeit umspulen auf Ersatzspule
besser ist die Schnur gleich vom Händler aufspulen lassen
ist sie meist auch billiger weil Meterware;)

Jens
 
AW: 4 Fragen für den Anfang

hallo gewässerschreck, erst einmal willkommen zurück im anglerdasein, hoffe ich kann dir ein bisschen weiterhelfen.

1) den wollfaden wenn er bereits auf der schnur ist anfeuchten und schön fest an beiden enden anziehen. dann die enden ca 2mm vor dem knoten abschneiden.

2) deine vermutungen (zuviel schnur und zu locker) ist naheliegend, kann aber auch einfach ne sch.... schnur sein. lösung: weniger schnur, beim aufspulen für wiederstand sorgen (am besten zu zweit), und qualitätsschnüre verwenden.

3) würd mir glaub ich 2 ruten zulegen. eine etwas stärkere matchrute zum posenangeln und eine spinnrute. beides mit einer rute geht zwar, meiner meinung aber nicht sonderlich gut. ein guter angelladen sollte eigentlich ein spinnset (rute + rolle) so um die 50-70 euro im sortiment haben. dass sollt fürn anfang reichen. matchruten sind glaub ich etwas teurer, aber um maximal 100 euro solltest da auch eine rute + rolle bekommen.

4) würd ich sehr gerne, is aber leider etwas zu weit für mich.

lg haubentaucher 85
 
AW: 4 Fragen für den Anfang

Hallo,

und schon mal danke für die Antworten!

Die Stopperschnur werde ich dann nach dem Einfädeln das nächste Mal anfeuchten, bevor ich sie festziehe.

Ich verstehe zwar Sinn und zweck von diesem System, aber es gefällt mir bis jetzt nicht wirklich. Es gibt nicht zufällig eine Alternative dafür?
Diese Stopperschnur ist auch alles andere als flexibel, oder?
Also 1x montiert, muss ich das Schnurstück bei einem neuen Versuch vorher komplett kappen, oder nicht?
Zumindest wenn ich tiefer kommen will als bisher...
Ansonsten hab ich die Stopperschnur so fest zugezogen wie ich konnte und auch möglichst knapp die Enden abgeschnitten.


Beim Aufrollen der neuen Schnur kann man was falsch machen? Verstehe ich nicht - es gibt doch nur eine Möglichkeit des Ab- und wieder Aufwickelns.
Die gekaufte Qualität ist so ein "Mittelding" (wollte für den Wiedereinstieg nicht gleich die teuerste Variante nehmen), aber ich werde glaub ich einfach den Tipp befolgen, und den Händler mal fragen, ob er mir die Schnüre auch aufspielen kann.
Der weiß vermutlich auch, wieviel Schnur auf die Rolle muss.
Schätze ich habe gut je 100m Schnur auf beiden Rollen - so viel brauche ich bestimmt im Leben nicht...

Die vorgeschlagenen Ruten & Rollen werde ich mir mal anschauen. Die Preise sehen schon mal recht human aus.
Werde wohl mit einer Matchroute anfangen.
 
AW: 4 Fragen für den Anfang

hi, doch, es gibt eine alternative: gummi bzw silikonstopper, die sind find ich auch besser zu handhaben, nützen sich allerdings schnell ab, dann musst du sie halt erneuern.

lass dir eine gute schnur beim händler aufrollen, die schnur is das letzte wo du sparen solltest. wenn du es selber machen möchtest dann klapp den rollenbügel auf, binde die schnur an der spule fest, mach den bügel wieder zu und dann kurble. die schnur muss dabei immer gespannt sein damit sie sauber gewickelt wird. am besten geht dass wenn ein zweiter die schnurrolle auf einen stab (zb einen köchlöffel) steckt und mit wiederstand zum aufspulen freigibt. alles unklar?
es sollte so viel schnur drauf sein dass sie gerade nicht vorne von der spule rutschen kann.
 

Locke4865

Muldenfischer
AW: 4 Fragen für den Anfang

Die Schnur muß von der Kaufspule "abrollen" (die Spule dreht sich)
Falsch wäre wenn sie so abspult wie von der Stationärrolle beim Wurf (Spule steht)
den Fehler #q hab ich vor 30 Jahren (hab ich angefangen zu angeln)auch immer gemacht
und mich gewundert das die Schnur runtergesprungen ist von der Rolle und bei anderen nicht
bis mirs einer erklärt hat

Jens
 

zanderzone

Baitcaster
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Ich verstehe zwar Sinn und zweck von diesem System, aber es gefällt mir bis jetzt nicht wirklich. Es gibt nicht zufällig eine Alternative dafür?
Diese Stopperschnur ist auch alles andere als flexibel, oder?
Also 1x montiert, muss ich das Schnurstück bei einem neuen Versuch vorher komplett kappen, oder nicht?
Zumindest wenn ich tiefer kommen will als bisher...
Ansonsten hab ich die Stopperschnur so fest zugezogen wie ich konnte und auch möglichst knapp die Enden abgeschnitten.
Moinsen!!

Wenn ich auf Zander oder Hecht angel, dann verwende ich immer eine Laufpose! Ist die beste möglichkeit! Du musst den Stopper nicht so fest bolzen, dass Du Ihn nicht mehr bewegen kannst! Natürlich muss er so fest gezogen werden, dass er sich nicht von alleine verschiebt, aber sonst kannst Du ihn ganz normal verschieben.. Und Du kannst ihn auch ruhig mit auf die Rolle spullen vor dem Auswerfen!! Das dürfte auch kein Problem sein!!
 
F

fantazia

Guest
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Zum Punkt mit der Schnur.Entweder ist die Schnur ******** oder du ahst sie nicht lange genug ruhen lassen.Wenn ich nee Rolle neu bespule lasse ich die erstmal paar Tage auf der Rolle bevor ich angeln gehe.Spult man nee Schnur frisch auf und geht sofort angeln hat man oft Probs.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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N'Abend zusammen,

ich war grade shoppen. :q
So toll wurde ich noch nirgendwo beraten und bedient wie heute, aber der Reihe nach.

Ich habe mir als Matchroute eine "Browning Waggler Match 6/12g" geholt. Dazu eine Browning Rolle mit 18er Schnur (die ich nicht selber aufgewickelt habe...), die Rolle nennt sich "Black Magic BM820FD/M".

Passt das zum Fischen mit Pose?
Die Rute wiegt jedenfalls so gar nix & hat jetzt das niedrigste Wurfgewicht in meiner "Sammlung". Bin gespannt, was damit so geht in Bezug auf die Wurfweite.

Ich habe mir außerdem Gummistopper besorgt, die mir vom Verkäufer demonstriert wurden. Scheint idiotensicher zu sein, sollte sogar ich schaffen.
Als "Dank" hat er mir dann gleich das extra für mich aufgerissene Päckchen geschenkt. Kostet zwar nicht viel, aber ich fand's ziemlich nett (außerdem gab's noch 'ne Pose und 'ne Ködernadel für umsonst).

Ich möchte mit 'ner anderen Rute mal einen Gummifisch ausprobieren, hab aber noch nie mit irgendeinem Gummiköder geangelt. Also hat mit der Verkäufer erklärt, wie man sowas führt, hat mir 2 Farben empfohlen, mir gezeigt, wie man den Gummifisch aufzieht und mir direkt noch die andere Farbe fertig gemacht.
Zu guter letzt gab es noch ausführliche Tipps zu meinem "Zielgewässer" für Samstag.
Einfach nur #6!

Jetzt zähle ich quasi die Stunden... ;-)
 

Crotalus

Member
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Dann mal viel Erfolg! Aber sei nicht zu sehr entäuscht, wenn du beim Gummifischen nicht viel erwischt. Das ist wohl die schwerste Art sich mit den Spinnködern einen Fisch zu erarbeiten. Versuch es Anfangs damit lieber auf Hecht, denn den kannst du auch deutlich über Grund und nur beim reinleiern gut erwischen. Irgendwann bekommt man ein Gefühl dafür und kann auch verschiedene Führungsstiele versuchen.
Und vor allem ist es wichtig Anfangs ein Erfolgserlebnis zu haben, um dem Köder überhaupt zu vertrauen. Ich kenne genug Leute die immer noch felsenfest der Meinung sind, daß man mit Gummifischen nichts fängt. Sie fischen einfach nicht richtig damit, haben keinen Erfolg und dann wird der Köder einfach nicht mehr verwendet. Dabei sind es teilweise die besten Kunstköder überhaupt. #6
 

Hörmy

Member
AW: 4 Fragen für den Anfang

Moin,

ich bin zwar mit 29 Jahren kein "Jungangler" (obwohl - das ist sicher Ansichtssache) mehr, und mein "Einstieg" liegt auch schon ca. 15 Jahre zurück, aber da waren jetzt 10 Jahre Pause dazwischen, und meine Fragen sind für den erfahrenen Angler sicherlich...nun ja... bescheiden. :)
Außerdem bin ich nicht so fit bei den "Fachbegriffen".
Also:

1. Ich habe erstmalig so eine freilaufende Pose verwendet mit so einer Art Stopperschnur (rote "Baumwolle"(?)), die man auf der Hauptschnur fest zieht als Begrenzung für die Pose.

Das hat nicht so wirklich funktioniert. Entweder diese Stopperschnur hat sich irgendwann verabschiedet, oder ist in diesen "Laufringen" der Rute hängen geblieben oder hat ein fürchterliches Wirrwarr auf der Rolle erzeugt.
Was habe ich falsch gemacht, bzw. wie macht man's richtig?

ich hatte das auch oft am anfang, ich bin dann zu den ganz dünnen stoppern aus gummi übergegangen und hab ne perle da zwischen gesetzt. thema war dann gegessen.


2. Ich hatte (wegen der langen Pause) die Rollen neu bestückt und dadurch kam es immer wieder zu "Perückenbildung", d.h. die Schnur ist einfach von der Rolle gesprungen.
Woran liegt sowas? Rolle zu voll? Schnur zu fest/zu locker aufgerollt?

ich mache es oft so, dass ich bei neuer schnur, einfach mal nen ordentliches blei dran hänge und dann fest durchziehe. (beachte dein wurfgewicht!) damit hab ich dann ne ordentliche wicklung drauf und bei mir war das bisher immer gegessen danach das thema (aber das mit der sch.... schnur wäre dadrüber nich zu lösen) die beste wicklung auf der rolle, macht in der regel die rolle selber! und nich die maschine womit aufgerollt wird.



4. Hätte jemand Lust mal mit mir angeln zu gehen und mir vielleicht ein paar Tipps zu geben? Also nicht so "Händchen halten am Gewässer", sondern es geht mir eher darum, dass ich mal jemanden in meiner Nähe habe, den ich mal was fragen kann.
Für mich käme da so grob der Raum Wuppertal, Witten, Hagen (also z.B. Bever, Wuppertalsperre, Ruhr, Harkort-/Hengsteysee, vielleicht auch Kemnade) in betracht.

zu weit weg |supergri

Ich freue mich auf eure Antworten!

.............
 
AW: 4 Fragen für den Anfang

Rekordfische, Laufposen und viele Verluste

Moin,

zunächst die Kurzfassung: Laufposen und ich werden keine Feunde mehr, dafür habe ich mich in Gummifische "verliebt", den größten Barsch meines Lebens gefangen (zumindest fast) und Hänger ohne Ende gehabt.

Jetzt ausführlich:
Seit Donnerstag kränkel ich ein wenig, letzte Nacht hab ich kaum geschlafen und viel geschwitzt (Fieber?).
Trotzdem war ich heute morgen um 7 Uhr an der Wuppertalsperre.
Morgendämmerung und klarer Himmel. Nur über der Talsperre hing eine einzige, weiße Wolke. Es sah einfach gigantisch aus.
Sichweite in Richtung Wasser betrug 5-10m, mehr nicht.

Überall sprangen Fische.
Also schnell meine gute, uralte Teleskoprute mit Pose & Wurm fertig gemacht und in die "weiße Wand" geworfen.
Die Landung konnte ich zwar hören, aber nicht sehen.
War irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, dieser Wurf in's Ungewisse, da ich diese Angelstelle überhaupt nicht kannte.

Weil wie gesagt überall Fische sprangen und die Wasseroberflöche spiegelglatt war, habe ich die neue Rute erstmal liegen lassen und meine Spinnrute mit dem neuen Köder (dem Gummifisch) fertig gemacht.

Und hier mein allererster Wurf mit einem Gummifisch (ca. 12cm lang):

Ausgeworfen, einen Moment gewartet, zupf, zupf, zupf, ein paar Mal gekurbelt, zupf, zupf, Biss! Sofort angeschlagen, und nach kurzem Drill den größten Barsch zu Tage gefördert, den ich je gefangen habe (ca. 25-30cm).
Leider lag der Kescher etwas ungünstig.
In dem Moment, wo ich in die Hocke gegangen bin und mit der linken Hand den Kescher gegriffen habe, hab ich dem Barsch für den Bruchteil einer Sekunde die Schnur freigegeben. Ich hab's sofort gemerkt, aber da war es schon zu spät. Weg war er.

Jetzt war ich richtig heiss.
Also wieder den Gummifisch in den Nebel geschmissen und absinken lassen. Dann hatte ich sofort einen Hänger und weg war der neue Köder.Also hab ich schnell den anderen montiert und wieder ausgeworfen. Hänger, Schnurriss, und schon war mein Gummifisch-Auftriit zu Ende, denn mehr hatte ich nicht dabei. (Was kosten die eigentlich? ich hab so viel gekauft, dass ich gar nicht auf den Preis geachtet hatte)

Über den Tag verteilt hab ich noch diverse Spinner, Haken, Grundbleie und auch zwei Posen in der Talsperre versenkt, hatte aber keinen einzigen Biss mehr.

Und mit Laufposen bin ich auch durch.
Nachdem ich ja beim letzten Mal Probleme mit dieser Stopperschnur hatte, hab ich es dieses Mal mit Gummistoppern versucht, die mir generell auch besser gefallen. Eigentlich ein idiotensicheres System.
Aber leider bleiben auch die Gummistopper in den obersten Ringen der Rute hängen und ich hatte eine Perücke vom allerfeinsten...
D.h. ich kann immer nur so weit einkurbeln, dass der Stopper kurz vor dem kleinsten Rutenring ist, womit Sinn und Zweck von Laufposen jawohl futsch sind.
Da kann ich genau so gut eine feste Posenmontage wählen.

Die Gummifische haben Lust auf mehr gemacht, aber generell war heute nicht mein Tag. Als der Nebel weg war, wurde es schön sonnig mit viel Wind. fischen mit Pose war nicht wirklich möglich, weil ich den Schwimmer durch die Wellen sehr schnell aus den Augen verloren habe, und außerdem musste ich ständig neu auswerfen.
Bin dann auf eine Grundmontage umgestiegen und habe parallel diverse Spinner und Wobbler "ausgeführt".
Leider weiß ich vor allem bei Spinnern gar nicht, wie ich die überhaupt am besten führe.

Ich glaube beim nächsten Mal nehme ich lediglich meine Spinnrute und einen Eimer voll Gummifische mit.
 

Crotalus

Member
AW: 4 Fragen für den Anfang

Du weißt wie man Gummifische führt aber Spinner nicht? Das kann ja nicht dein Ernst sein, oder? Einkurbeln bis sich halt das Spinnerblatt dreht. Zuvor auf die Tiefe absinken lassen die du befischen willst und eventuell zwischendrin ab und an den Köder ein wenig absinken lassen^^ So schwer ist das wirklich nicht.
Aber Glückwunsch zu dem ersten Erfolg mit dem Gummifisch, jetzt ist das Vertrauen da und das ist ja schon mal sehr wichtig. Die Preise bei den Gummifischen sind sehr stark von der Marke und Modell abhängig. Sowohl was die Marke und Größe der Jigköpfe, wie auch die der Gummiköder selbst betrifft. Durchschnittlich würde ich mal etwa 1-3 Euro ansetzten ;)
 
AW: 4 Fragen für den Anfang

Doch, doch, das ist mein Ernst.
Mit 'nem Spinner hab ich mal vom Boot aus einen Barsch nach dem anderen gefangen sowie einen Hecht.
Da hatte ich aber das Gefühl, dass ich auch einen blanken Haken hätte in's Wasser schmeissen können. Die Fische standen da halt und waren reichlich vorhanden.

Vom Ufer aus hab ich mit einem Spinner noch nie irgendwas gefangen (außer vielleicht mal 'nen Ast). Deswegen muss noch mehr dahinter stecken, als einfach nur einzukurbeln...

Vielleicht ist es hier einfach das fehlende Vertrauen.
Die Führung des Gummifischs finde ich kinderleicht (auch wenn ich mich nach einem einzigen Biss nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollte).
Mit dem Köder kann ich mir vorstellen, wie ich einen futtersuchenden Fisch simulieren kann.
Bei einem rotierenden, silbernen Etwas, das "pillegrade" durch's Wasser wirbelt, sehe ich nicht wirklich einen Beissanreiz...

Jedenfalls werde ich das Thema Gummifisch mal intensivieren, wenn die nicht zu kostspielig sind. Die Hängergefahr scheint mir doch recht groß zu sein. Einen Trick um Hänger zu vermeiden gibt es nicht zufällig?
 

Crotalus

Member
AW: 4 Fragen für den Anfang

Zum Glück sind die Gummifische nicht so teuer, solange man sie sich im Internet bestellt ;)
Ein Trick zum Hängervermeiden ist einfach das Gewässer und die entsprechenden Stellen genau zu kennen. Das funktioniert leider nur über zwei bzw. wenn erlaubt über drei Wege:
1. Erfahrung. Wenn du lange genug dort gefischt hast kennst du die Fangplätze und auch die hängerträchtigen Stellen. Ist die teuerste aber leider oft die einzige Methode
2. Zu Zeiten von Niedrigwasser die Strukturen ansehen und sich merken. z.B. sonst nicht sichtbare Unterwasserhindernisse
3. Mit einem Echolot (wenn erlaubt). Damit kann man zwar auch nicht alles sehen, aber man kann so schon interessante Stellen und möglicherweise problematische Stellen erkennen.
 

bobbl

Well-Known Member
AW: 4 Fragen für den Anfang

Lief doch für den Anfang nicht so schlecht oder?
Hat sich spannen gelesen finde ich.
Viel Erfolg fürs nächste mal :)
 

Geraetefetischist

Der Pappenheimerkenner
AW: 4 Fragen für den Anfang

Aber leider bleiben auch die Gummistopper in den obersten Ringen der Rute hängen und ich hatte eine Perücke vom allerfeinsten...
Anscheinend hast Du sehr enge Rutenringe. Da funktionieren Gummistopper nicht gut. Die Fadenstopper sind da besser. Aber man sollte eine sehr feine version benutzen, die gibts in unterschiedlichen Fadenstärken.

Just Monsters
Holger
 
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