300-Kilo-Thun von Deutschen auf der Ostsee gefangen

Dieses Thema im Forum "Branchen-News" wurde erstellt von Anglerboard Redaktion, 10. September 2018.

By Anglerboard Redaktion on 10. September 2018 um 16:11 Uhr
  1. Anglerboard Redaktion

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    Ein ganz besonderer Fang gelang einem deutschen Angelteam auf der Ostsee.

    Andreas Stach, Kevin Stach, Andre Rothe, Martin Gebauer, Tobias Voigt und Sven Vollertsen fischten für ein Forschungsprojekt auf Blauflossen-Thune und konnten gleich zwei dieser prächtigen Fische überlisten. Auf 320 und 280 Kilo wurden die Thune geschätzt. Es ist eine Premiere für ein deutsches Team, solche Fische zu fangen und zu markieren.


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    Das deutsche Angelteam freut sich über diesen Ausnahmefang


    Bericht des Teams


    Teammitglied André Rothe schrieb dazu folgenden Text, den er uns freundlicherweise zur Verfügung stellte:

    "Wir haben Geschichte geschrieben und konnten zwei dieser unglaublichen Thunfische in der Ostsee fangen. Seit vielen Jahrzehnten ist dies keinem deutschen Anglerteam gelungen.
    Beide Fische mit einem Gewicht von 320kg, sowie 280kg wurden dem DTU Aqua unter der Leitung
    von Prof. Kim Aerestrup, Prof. Brian Mac Kenzie und Kim Bernie-Gauvin quick lebendig zum Vermessen und Markieren übergeben. Die Übergabe des Fisches wurde durch den König von Schweden Carl Gustaf interessiert verfolgt.
    Innerhalb kürzester Zeit wurden die Fische bei voller Gesundheit wieder freigelassen.
    Aber der Reihe nach…


    Zur Geschichte des Projektes
    Seit 2015 gab es zunehmend Berichte über Thunfischsichtungen (im speziellen Blauflossenthun oder Roter Thunfisch). Örtlich erstreckten sich diese Beobachtungen von der westlichen Ostsee bis hin zur Öresundbrücke. Niemand von uns konnte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen, welche Bedeutung dies für uns hätte. Im Jahre 2016 nahmen die Sichtungen eine immense Häufigkeit an, sodass die Regierungen Schweden und Dänemark ein Forschungsprogramm vorbereiteten. Dieses Programm hatte die Absicht des gezielten und kontrollierten Fanges. Augenmerk und große Beachtung legten die Wissenschafter besonders auf die Anzahl der Fische, die Verbreitung und die zurückgelegten Wege. Im August 2017 war es soweit, unter der Leitung der dänischen u schwedischen Regierung ist es wenigen Anglern gelungen, einige dieser fantastischen Exemplare zu fangen. Das war zweifelsfrei eine Sensation. Damit wurde es zur Gewissheit. Der Blauflossenthunfisch ist nach 60 Jahren wieder zurück in der Ostsee.

    Zur Expedition
    Wir haben als leidenschaftliche Angler mit großem
    Interesse das „Treiben" in der Ostsee verfolgt. Unglaublich das „Er", der Blauflossenthunfisch, einer der größten und schnellsten Raubfische wieder da ist. Ich persönlich wusste nur aus den aktuellen Berichten, dass der Blauflossenthunfisch in der westlichen Ostsee heimisch war.
    Zusammen mit meinen sehr erfahrenen BIG Game Freunden Andreas Stach und Kevin Stach träumten wir schon letztes Jahr davon, bei diesem neu aufgelegten Tackingprojekt helfen zu dürfen.
    Das Auswahlverfahren war schwer. Die Ausrüstung wurden durch die Initiatoren des Forschungsprogrammes genau beschrieben. Rollen, Haken, Schnurtragkraft mussten maximale Belastung standhalten. Die Drillzeiten der Riesen sollten sich nach Möglichkeit unter 90 Minuten bewegen.
    Nur so konnte gewährleistet werden, dass sich die Fische nicht zu sehr verausgaben und sie wieder quick lebendig in die Ostsee frei gelassen werden können. Angesichts des Gewichtes von mindestens 250 kg, ist dies auch für Profis eine große Herausforderung.


    [​IMG]
    Geschätzt 320 Kilo war der 2,75 Meter lange Thun schwer.


    Am Ende gab es nur ein Boot aus Deutschland was zusammen mit gut 50 schwedischen bzw, dänischen Booten am Forschungsprojekt teilgenommen hat.
    Unsere Besatzung Andreas Stach mit 5 Tagen, Kevin Stach mit 5 Tagen,
    Andre Rothe mit 10 Tagen, Martin Gebauer mit 3Tagen,Tobias Voigt mit 2 Tagen und Sven Vollertsen mit 2 Tagen."

    Quelle: https://www.facebook.com/andre.rothe.948
     

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