Mjøsa

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Fylker: Oppland, Hedmark, Akershus
Fläche: 365 km²
Tiefe: 453 m
Länge: 117 km
max. Breite: 15 km
Uferlinie: 273 km

Der Mjøsa-See ist mit seiner Fläche von 365 Quadratkilometern der größte See Norwegens. Sein Wasserspiegel liegt 123 Meter über normal Null und bis zu 453 Meter tief. Damit reicht er bis zu 330 Meter unter Meeresniveau, womit er tiefer als viele Fjorde und deutlich tiefer als die Nordsee ist. Seine maximale Breite von 15 Kilometern, erreicht er bei Hamar. Hier liegt auch die Insel Helgøya, welche die größte des Sees ist. Der See wird von 17 größeren und kleineren Flüssen gespeist, der wichtigste davon ist der Gudbrandsdalslågen, welcher das Wasser aus dem Gudbrandsdalen befördert und bei Lillehammer mündet. Der Abfluss des Mjøsa erfolgt über den Fluss Vorma. Die wichtigsten Städte am Ufer sind Lillehammer, Gjøvik sowie Hamar. Die Landschaft rund um den See wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt und bildet eins der fruchtbarsten Anbaugebiete für Getreide in Norwegen. Bei der Ortschaft Moelv überquert die E6 den Mjøsa-See. Der Wasserstand des Sees wurde wiederholt reguliert. - 1858 wurde bei dem Ort Eidsvoll eine Staumauer gebaut, - um die Schifffahrt auf dem Fluss Vorma zu verbessern - 1911 wurde der Svanfoss-Staudamm zur Energiegewinnung errichtet. - Dadurch stieg der Wasserstand auf 2,20 Meter über normal. - 1947 wurde der Wasserstand auf 2,86 Meter über normal angehoben. - 1965 wurde der Wasserstand auf 3,61 Meter über normal angehoben.
Veröffentlicht:
21. Januar 2019
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