ANGLERBOARD User-Testauflösung zur Bloody Sword von Quantum

Dieses Thema im Forum "Angeln Allgemein" wurde erstellt von Anglerboard Redaktion, 5. November 2018.

  1. Anglerboard Redaktion

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    Das ANGLERBOARD und Quantum haben zehn Ruten aus der Bloody-Sword-Rutenserie zum Testen verlost (hier der Link zum Gewinnspiel) und die Gewinner haben fleißig getestet.
    Ob See, Fluß oder Forellenteich – die Rute kam überall zum Einsatz!

    Die Testauswertung durch Schulnoten ergab folgendes Ergebnis:

    Aktion 1,5

    Ausstattung 1,7

    Gewicht 1,0

    Verarbeitung 1,2

    Gestaltung 2,0

    Gesamturteil 1,5


    Besonders das geringe Gewicht von 100 oder 105 Gramm (je nach Modell) und die gute Verarbeitung der Ruten haben den Testern gefallen. Beim Gewicht gab es durchweg die Note 1
    Das Gesamturteil fällt mit 1,5 aus. Die Bloody Sword- Ruten haben also durchaus gefallen!

    Einige Tester haben auch einen detaillierten Testbericht mit Fotos abgeliefert - vielen Dank dafür! Diese Testberichte möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten und veröffentlichen hier eine Zusammenfassung:


    Testbericht von User Forelle74:

    1.JPG

    Mein erster Test führte mich an die nahegelegene kommerzielle Angelteiche, wo schnelle Erfolge ohne langen Ansitzt garantiert waren. Die Angelrute Bloody Swort habe ich mit einem 3,5g schweren Forellenblinker Bloody Spoon bestückt, der ebenfalls von der Firma Quantum angeboten wird. Allein das Wortspiel klang nach einer guten Kombination und der Erfolg ließe nicht lange auf sich warten.
    Die Rute lag gut in der Hand und man spürte das Gewicht des Blinkers deutlich an der Rutenspitze. Der Erste Wurf ans nahegelegene Ufer, eines ca. 20 Meter breiten Teiches, war relativ präzise und der Blinker landete noch im Wasser und nicht auf der Wiese auf der anderen Seite. Der Bloody Spoon ließe sich leicht an der Wasseroberfläche führen, was in dem sehr krautigen Gewässer sehr vorteilhaft war.
    Bereits nach ein paar Metern kam schon der erste Einschlag, ich setzte den Anhieb und der Fisch hing einwandfrei. Nach einem kurzen Drill konnte ich eine Forelle landen. Die zweite Forelle folgte nach dem dritten Wurf. Die Angelrute Bloody Sword hat eine gute Aktion, die sich im oberen Drittel befindet.

    2.JPG
    Die Aktion der Bloody Sword

    Eine Zeit lang rührte sich erstmal nix mehr, da es schon langsam auf Mittag zuging. Ich beschloss den Köder zu wechseln und entschied mich für ein Cranks. Es kam kein einziger Biss. Also montierte ich einen Goldenen Spoon mit Federn, warf in die Nähe eines Seerosenfeldes und ließ den Spoon absinken. Schon kurz darauf folgte ein heftiger Biss, worauf ich den Anhieb setzte. Plötzlich pfiff die Rolle ab und ich drehte die Bremse weiter zu. Es ging trotzdem fast ungebremst weiter. Da der Teich nicht recht tief war, sah ich meinen Gegner recht schnell. Es war ein Spiegelkarpfen, und nicht der allerkleinste. Die Rute und die Rolle schlugen sich bei der Aktion tapfer, trotzdem verlor ich nach ca.fünfminütigem heftigen Drill den Fisch.
    Nach einer kleinen Durchschnaufpause montierte ich eine neue Nymphe, mein persönlicher Geheimtipp. Ich war überrascht, dass sich eine ca. 0,7g schwere Nymphe sehr gut und ordentlich weit mit dieser Rute werfen lässt. Natürlich schlug sich der Spoon aufgrund seines Gewichts dabei deutlich besser, trotzdem spricht die Fähigkeit der Rute die leichten Nymphen präzise zu werfen für die gute Qualität.
    Der Wind und das heiße Wetter waren keine optimalen Bedingungen zum Forellen Angeln. Es gab eine Weile keinen einzigen Biss. Deswegen wechselte ich wieder den Köder und montierte diesmal eine sehr kleine lila Nymphe. Damit waren die Würfe nicht mehr allzu weit, aber dafür erfolgreich. In einem kleinen Graben ging eine Bachforelle an den Haken und es folgte noch eine Regenbogenforelle im benachbarten Flachteich.

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    Erfolgreicher Angelausflug mit der Bloody Sword

    Zwischenfazit: Die Angelrute Bloody Sword war mir an dem Tag ein guter Begleiter. Sowohl von der Haptik als auch von der Qualität der Verarbeitung und Stabilität hat sie mich überzeugt. Denn auch bei den suboptimalen Wetterbedingungen war mein Angeltag erfolgreich und die Ausbeute von vier Forellen nach ca. 2,5 Stunden konnte sich doch sehen lassen. Außerdem zählt für mich das Angelerlebnis an sich mehr als alles andere.

    Test Teil 2
    Zum zweiten Test der Angelrute Bloody Sword habe ich mir das Fließgewässer, die Sempt, ausgesucht.

    4.JPG

    Die Montage der Rute war recht einfach. An die 0,10er geflochtene Schnur habe ich einen halben Meter Fluocarbon Schnur in Stärke 0,16 geknotet und daran einen ca. 3,5g schweren Wobbler gehängt.
    Am Wasser angekommen sah ich, dass der Bach glasklar und der Wasserstand nicht extrem hoch war.
    Ich versteckte mich hinter einer Weide und warf eine Forelle an, die ich entdeckt habe. Sie schaute kurz auf, schwamm Richtung Wobbler, stoppte kurz und verschwand im Nirgendwo.
    Als nächstes warf ich den Wobbler ca.10 m flussabwärts in Richtung einer Mühle. Nach ein paar Kurbel-umdrehungen kam ein Biss. Nach sofortigem Anhieb und einem kurzen Drill lag eine schöne 40ger Bachforelle im Kescher.
    Ich wanderte weiter Flussaufwärts und warf einige Male den Wobbler, aber der erschreckte die Fische mehr als er welche fing. Auch beim heruntertreiben, sobald ich den einholte, hauten die Fische ab.
    Deswegen beschloss ich eine Nymphe zu montieren. Diesmal entschied ich mich wieder für ein größeres Modell in der 1g Klasse. Mit dieser neuen Montage schlich ich mich an ein Wasserpflanzenfeld, unter dem ich zuvor eine stattliche Bachforelle gesehen habe. Ich habe ca. 2m weit ausgeworfen, zuckte kurz an der Nymphe und schon spürte ich, wie ein Fisch anbiss. Es war eine Forelle, die anscheinend schon über eine Erfahrung mit den Anglern verfügte. Sie machte ein spektakuläres Salto und konnte sich dadurch von dem Schonhaken der Nymphe befreien. Ich ließ mich nicht entmutigen und angelte weiter. Und schon nach ca. einer halben Stunde fing ich mit der gleichen Nymphe noch eine 33ger Bachforelle.
    Danach beendete ich den erfolgreichen Test am Forellenbach.

    5.JPG
    Toller Fangerfolg

    Angelrute Bloody Sword: Gesamturteil
    Auf die Rute Bloody Sword habe ich eine Okuma Ceymar cxt- 10 mit 0,10 Shimano Kairiki montiert. In dieser Kombination gefällt mir die straffe Aktion der Rute gut. Auch kleine Köder lassen sich damit gut führen. Für meine Anwendungsgebiete passen die 2,20m länge der Rute ganz gut. Ein kleines Manko ist, meiner Meinung nach, der relativ lange erste Rutenring. Beim Einpacken hat man immer Angst diesen zu verbiegen.
    Den Rutennamen finde ich etwas grausig, weil er für mein Geschmack negativen „Killer Touch“ hat, was wir Angler nicht sind. Dafür gab es von mir einen Punkt Abzug. Aber das ist natürlich nur Geschmacksache.
    Von der Handhabe und die Qualität hat mich die Rute überzeugt und ich werde sie weiterhin gerne nutzen.

    In den Kommentaren folgen weitere Testberichte!!!
     
  2. Anglerboard Redaktion

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    Testbericht von MarkusD_08:

    Vorab
    Getest wurde die Variante in 2,20m mit einem Wurfgewicht von 1 bis 8g. Auf Bilder von gefangenen Fischen habe ich bewusst verzichtet, weil diese nur die Schmückende Zugabe des Tests waren und keinerlei Aussagekraft
    über die Qualität des Gerätes geben. Informationen zu gefangenen Fischen gibt es in den einzelnen Abschnitten. Die getroffenen Aussagen sind absolut subjektiv und können nicht 1:1 auf andere Angler übertragen werden.

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    Aufbau und Optik
    Die Rute besitzt eine weißen Blank, mit einer dem Namen entsprechenden Lackierung. Bei den Griffelementen wurde Duplon und Platik verwendet, welche mit Aluminium- und Karboneinlagen sehr schön aufgewertet wurden.
    Quantum spendierte der Bloody Sword 10 sehr sauber gewickelte und verklebte Einstegringe. Der Rollenhalter fasst den Rollenfuß sauber und lässt sich ohne großen Kraftaufwand bedienen.
    2.JPG

    3.JPG

    4.JPG

    5.JPG

    Testzubehör
    Für den Test nutzte ich eine Rolle in 2500er Größe, mit einer 8-fach geflochtenen Hauptschnur in der Stärke 0,10. Als Vorfächer wurden monofile Schnüre und Fluocarbon zwischen 0,20 und 0,30 verwendet.
    Das Köderspektrum umfasste nahezu alle gängigen und bekannten Kunstköderarten.
    - Gummiköder: kleine Twister, Gummifische und Creature-Baits, bis 7g Gesamtgewicht
    - Spinner: Gr. 0 bis Gr.2
    - Blinker: bis 5g
    - Wobbler: bis 5g
    - Flugangelköder: Mini-Streamer und Epoxy-Minnows
    - Naturköder: Tauwürmer und Mistwürmer

    Die Gummiköder wurden am Jigkopf und Cheburashka klassisch gefaulenzt oder auch etwas aggresiver geführt. Mit einem kleinen Vorschaltblei oder dem so genannten Hotshot-Rig liessen sich auch
    die kleinen Köder aus der Fliegenfischerei problemlos werfen und führen. Große Wurfweiten sind hier nicht nötig gewesen, sie würden sich aber über das Gewicht des Bleischrotes problemlos erweitern lassen.
    Eine Interessante Alternative zu den allgegenwärtigen Kunstködern, ist der Einsatz von Naturködern. Würmer an der freien Leine über den Grund gezupft und langsam am Dropshot-Rig geführt, lassen auch Friedfische herzhaft zuschnappen.

    Einsatz am Gewässer
    Da es bei uns keine klassischen Forellenseen gibt, fischte ich ausschließlich an
    Naturgewässern. Zum Einsatz kam die Bloody Sword an einem kleinen Fluß mit einem sehr guten Bestand an Salmoniden und Döbeln. Mit Gummifischen, Spinnern und den mitgelieferten Blinkern (mit angedrücktem
    Widerhaken) ging es auf die Pirsch. Das maximale Gesamtgewicht der Köder betrug ca. 6g. Zu Beginn des Tests war ich etwas unsicher, ob die Länge von 2,20m zum Fischen an dem kleinen, zum Teil recht zugewachsenen Flüsschen geeignet ist. Mit etwas Übung, sind auch an schwerer zugänglichen Stellen platzierte Würfe aus dem Handgelenk kein Problem. Die Rute ist sehr feinfühlig und man spührt, wie die kleinen Gummiköder über den steinigen Untergrund getragen werden.
    Jeder Zupfer und Anfasser wird bis in das Handteil übertragen. Der harte Biss einer Forelle sollte mit einem kräftigen Anhieb gekontert werden. Die Kopfschläge und Fluchten werden im folgenden Drill sehr gut abgefedert. Während meiner Testphase am Fluss konnte ich Bachforellen bis 30 cm und Döbel bis 40cm fangen. Bei keinem Fisch hatte ich das Gefühl, das die Rute ihre Grenzen aufgezigt bekommt. Die zweite Testphase erfolgte an Naturseen und Talsperren, sowohl vom Ufer, als auch vom Boot aus. An stehenden Gewässern, mit härterem Grund, ist sehr feines und gefühlvolles Angeln möglich. Das Aufsetzen des Köders wird auch hier sehr gut über die Spitze angezeigt. Auch der Kontakt mit Steinen, Ästen, Kraut u.v.m. wir sehr gut an den Angler übertragen. Fischkontakt kann eigenlich gar nicht verpasst werden. Jeder kleine Zupfer und jede zaghafte Attacke wird angezeigt und ist, auch durch die gute Griffgestaltung, im Blank zu spüren.
    Der Anhieb sollte auch hier, gerade auf Distanz, kräftig erfolgen, um den Haken sicher im Fischmaul zu setzen. Mit Kunst und Naturködern wurden Basche bis 32cm, Zander bis 40cm, Brassen bis 30cm und mittlere Rotaugen gefangen.
    Auch hier zeigte die Rute ein sehr gutes Drillverhalten und versprach genug Reserven, auch bei größeren Fischen.

    Fazit
    Einen Vergleich zu anderen Ruten in dieser Klasse kann ich ehrlicherweise nicht ziehen, weil meine bisher leichteste Rute ein WG von 5-20g hat und etwas straffer ist. Aber die Bloody Sword ist für mich eine Rute mit Suchtfaktor geworden.
    Die Qualität der Verarbeitung und die sehr gute Übertragung der Vorgänge unter Wasser, bis ins Hangelenk des Anglers, haben mich überzeugtund mir viele schöne Stunden am Wasser beschert. Die Optik ist Geschmackssache. Aber den Fisch am Haken stören die Blutspritzer sicher genauso wenig wie mich. Eine Hakenöse wäre eine schöne Erweiterung, aber zur Nor tut es hier auch der recht große Steg des ersten Ringes.
     
  3. Anglerboard Redaktion

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    Testbericht von bilch:

    1. Aktion
    Der Blank gefällt mir sehr gut. Als ich die dünne Rute zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich angenehm überrascht, dass sie eigentlich ziemlich straff ist, nur die Spitze habe ich zuerst als zu weich empfunden. Ich habe mich aber daran schnell gewöhnt und auch festgestellt, dass man gerade wegen der weichen Spitze den Köder sehr gut beschleunigen kann und ganz akzeptable Wurfdistanzen erzielt, auch wenn nur begrenzte Seitenwürfe bzw. Pendelwurf möglich sind – z.B. wenn man über sich, links und rechts Baume hat. Was das Auswerfen angeht muss noch sagen, dass man mit dieser Rute sehr zielgenaue Würfe ausüben kann.
    Man kann mit dem ganzen Köderspektrum angeln – die Spitze ist weich genug um ein gutes Gefühl bei Wobblern und Spinnern zu haben und die Rute jedoch straff genug um auch mit GuFis anständig jiggen zu können. Die WG ist laut Angaben 1–8 g, jedoch liegt das reale WG bei 3–8(?) g. Das angeln mit 2 g Ködern ist nur schwer möglich, wobei ich mit 8 g Ködern überhaupt keine Probleme hatte. Die 1–8 g Version ist also eher eine L als eine UL Rute, was mich persönlich aber überhaupt nicht stört.
    Auch mit einer für die Rute suboptimalen Schnur konnte ich ganz akzeptable Wurfdistanzen erzielen: cca. 25 m mit 3,5 bis 4,5 g Crankbaits/Spinner und bis zu 35 m mit 6 g Jigköpfen und 8 g Long cast Spinner. Ich habe die Rute in sehr verschiedenen Gewässertypen ausprobiert: schnell und ruhig fließender Bach bzw. Fluss und Stausee. Cranks im schnellen Bach oder GuFis im 8 m Tiefen Stausee sind kein Problem für die Rute.
    Der größte Erfolg bislang mit der Rute war eine mindestens 50 cm große wilde Forelle (keine Zuchtforelle!), die zwar einen tollen Kampf abgegeben hat, die Rute hat aber noch lange nicht an ihre Grenzen gestoßen.
    Für die Aktion gebe ich der Rute eine klare 1.

    2. Ausstattung
    Die Rute hat für mich eine ideale Länge, da ich die Rute sowohl am Bach wie auch am See verwendet habe und werde. Der Griff ist lang genug, dass man einen zweihändigen Überkopfwurf gut ausüben kann und dass die Rute gut ausbalanciert ist. Ich persönlich halte die Rute so, dass ich den Rollensteg zwischen Mittel- und Ringfinger habe. Wichtig ist mir daher nur, wie der Griff in der Nähe des Rollenhalters gemacht ist bzw. ist mir total egal, wie das Handteil ummantelt ist. Bei dieser Rute finde ich diesen Teil sehr gelungen – die Rute liegt sehr gut und angenehm in der Hand.
    Ich bin kein Spezialist für das Rutenbau, denke aber, dass bei der Anordnung und Größe der Ringe alles richtig gemacht wurde. Die kleinen Führungsringe der Rute verlangen aber eine sehr dünne und geschmeidige Schnur – die 4 fach geflochtene 8 lb P-line Spectrex, die ich zurzeit noch auf der Rolle habe, ist etwas zu dick und zu grob für diese Rute.
    Auch für die Ausstattung bekommt die Rute von mir eine 1.

    3. Gewicht
    Mit etwas mehr als 100 g ist die Rute sehr leicht und auch stundenlanges Werfen ist kein Problem. Ich war überrascht, dass sie mit meiner 270 g Schweren Ryobi Ecusima 2000 sehr gut ausbalanciert ist. Ich habe nämlich erwartet, dass die Rolle etwas zu schwer für die Rute sein wird. Aber auch mit einer weniger als 200 g schweren Rolle von meinem Freund war die Rute immer noch gut ausbalanciert.
    Für das Gewicht noch eine 1.

    4. Verarbeitung
    Ich finde die Rute sehr gut verarbeitet, habe aber an der Rute, die mir geschickt wurde, zwei Fehler entdeckt: 1. ein Lackfehler zwischen den vorletzten ring und Spitzenring; 2. der Führungsring liegt nicht im ganz geraden Winkel zu der Rute. Das sind nur Schönheitsfehler, in einem Angelgeschäft könnte ich mich aber wegen dieser zwei Fehler für eine andere Rute entschieden.
    Trotz der ansonsten sehr hohen Qualität bekommt die Rute von mir hier eine 2.

    5. Gestaltung
    Ich muss leider sagen, dass der Name mir überhaupt nicht gefällt. Magic Trout, das finde ich ganz gut, aber Bloody Sword?! So ein Name impliziert, dass Angler blutrünstige Killer sind. Gott sei Dank sehen die roten punkten nicht unbedingt als Blutflecken aus. Meine Lieblingsfarbe für Ruten ist zwar schwarz, aber auch die helle Farbe der Rute finde ich ganz gut.
    Im Ganzen finde ich die Rute optisch ganz akzeptabel, für die Optik also eine 2, wegen des Namens und der „Blutflecken“, bekommt die Rute aber eine 3 bis 4.

    6. Gesamturteil
    Die Bloody Sword ist eine hochwertige Rute für das leichte Spinnfischen auf Forelle, mit der man alle Gewässertypen mit allen Ködern erfolgreich und problemlos befischen kann. Die Gesamtnote ist definitiv eine 1.
     
  4. Anglerboard Redaktion

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    Testbericht von Icebaer0815:

    bl.jpg

    Erfolgreich mit der Bloody Sword

    Die Rute ist sehr gut verarbeitet und hat ein ansprechendes Design. Sie liegt gut in der Hand und ist sehr flexibel beim Auswerfen. Der Kontakt zum Fisch ist sofort zu spüren. Die Aktion der rute ist sehr gut. Es macht Spaß damit zu angeln. Ich habe selbst damit aktiv und als Posenmontage damit geangelt. Bei beiden war die Rute gut zu handeln. Ich habe damit in drei Stunden zwei Forellen gefangen. Die Bloody Sword ist, was sie verspricht.
     
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    Kommentar zur Rute von JackDaNils:

    Die Aktion hat mir gut gefallen. Die Rute ist schön straff, puffert gleichzeitig aber auch gut die Fluchten der Forellen ab. Lediglich die Spritze ist mir etwas zu weich und sensibel ausgefallen. Bei der Ausstattung gibt es nicht viel zu meckern. Es fehlt mir eine Öse zu einhängen der Haken/Köder. Die Rute ist schön leicht und sehr schön verarbeitet. Das Gestaltung Konzept ist stimmig. Insgesamt hat mir die Rute in der kurzen Probezeit gut gefallen.“

    Kommentar zur Rute von Gunnar67:
    Leider konnte ich in der Zeit keinen Barsch oder Forelle fangen. Einen kleineren Hecht konnte ich beim Barschblinkern an die Rute bekommen. Dieser biss jedoch relativ schnell mein dünnes Schnürchen durch und war dann auch schon wieder verschwunden. Zum Glück! Leider ist die erste Testrute ja in einem zerbrochenen Zustand bei mir angekommen und nachdem die Ersatzrute da war, (nochmals Danke für den tollen Einsatz) hatte auch schon die Forellenschonzeit begonnen. Schade aber nächstes Frühjahr kommt sicher und dann freue ich mich auch über den Einsatz der Rute. Die Blinker konnte ich an einer anderen Rute testen und habe damit auf Forelle gut gefangen. Top Produkt das man sicher den einen oder anderen Freund weiterempfiehlt.
    Zur Rute selbst:
    Das Design und der Name sind eine Geschmacksache die man mag oder auch nicht. Blutspritzer auf der Rute und der Name „Bloody Sword“ klingt und sieht aus wie ein Massaker an einem Forellensee und nicht an ein Hochpräzises Spezial Rütchen fürs Forellenfischen. An der Verarbeitung konnte ich nichts Negatives feststellen. Hatte bis dato noch kein so feines Rütchen in meinem Besitz. Ist sicher was für Spezialisten. Hätte sie mir jedoch etwas straffer gewünscht.
     

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