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Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung Wie, wann und womit bestimmen? Welche Art der Bewirtschaftung
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Alt 15.01.2018, 06:46   #1
Thomas9904
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Standard Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

Redaktionell



Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran:
Jagd auf "Schwarzfischer"


Der Kormoran ist durch einseitigen Schutz schon lange vom einst gefährdeten Vogel zum Problemschädling geworden, der auch massiv gefährdete Arten beeinträchtigt. Je nach Bundesland und Regierung, und teilweise auch regional innerhalb der Bundesländer ist das Vorgehen in punkto Kormoran sehr unterschiedlich. In der von Teichen und kleinen Flüssen geprägten Oberpfalz machen jetzt die Praktiker vor Ort, Fischer, Angler und Jäger zusammen mit dem Kormoranbeauftragten klar, dass gejagt werden muss

Quelle:
Onetz.de
https://www.onetz.de/tirschenreuth/v...-d1808336.html

Während vielerorts in Deutschland noch der einseitig - extremistische Schutz des Kormorans, gerade durch den NABU als ehemaligem Vogelschutzbund, gegen jede Vernunft und Erkenntnis weiter voran getrieben wird, macht man in der Oberpfalz endlich mobil gegen den fliegenden "Schwarzfischer".

Neben Fischern, Jägern und Anglern, die sich da weitgehend einige waren, spricht auch der Kormoranbeauftragte Tobias Küblböck eine klare Sprache:
Zitat:
Bei seinem Vortrag legte er den Fokus auf die rechtlichen Aspekte bei der Jagd auf den Kormoran. Die Rechtslage sei sehr komplex, was den Abschuss betreffe, stellte er fest. Deshalb seien viele Jäger verunsichert. Als recht effektiv nannte der Sprecher die koordinierte Verdrängung an den Schlafplätzen. Bei gezieltem Vorgehen ließen sich Fischverluste deutlich reduzieren. "Kormoranabschuss bringt immer dann etwas, wenn man ein bestimmtes Gebiet im Auge behält", sagte der Experte.

In der Teichwirtschaft und dort, wo bedrohte Fischarten im Fokus stünden, lasse sich viel bewirken. Der Kormoran habe einen hohen Schutzstatus und unterliege nicht dem Jagdrecht, weshalb hier Sonderregelungen wichtig seien. In den speziellen Vorschriften habe man sich aber am Jagdrecht orientiert. Als Meilenstein bezeichnete Küblböck den Landtagsbeschluss von 2009, der ermögliche, dass auf Bezirksebene, zusätzlich zur artenschutzrechtlichen Ausnahmeverordnung, auch Allgemeinverfügungen erlassen werden können, die weitere Abschusszeiträume ermöglichen.

Küblböck empfahl an den Schlafplätzen sofortigen und regelmäßigen Beschuss. Ansitzschirme und Lockvögel seien dabei hilfreich.
Ein Problem, das der Kormoranbeauftragte auch sieht, ist die komplizierte Rechtslage wie z. B. wie in Tirschenreuth, wo man ein Vogelschutzgebiet europäischen Ranges in einem Zentrum traditioneller Teichwirtschaft habe, und so der bürokratische Aufwand unnötig hoch sei.

Interessant auch, was der Vertreter der Angler, Hans Hermann Lier, noch an zusätzlichen Ideen einbrachte, um auch da, wo man nicht schiessen dürfe, vergrämen zu können:
Zitat:
In Gebieten, wo man nicht schießen dürfe, empfahl er Vergrämung, um die Vögel dorthin zu bekommen, wo Schießen erlaubt sei. Es gäbe vielversprechende Versuche mit Drohnen, an denen man weiterarbeiten will, um mehr Erkenntnisse zu erlangen. Eine weitere Möglichkeit wäre die, Falkner mit geeigneten Greifvögeln einzubeziehen. Auch daran werde gearbeitet. Was die Angler nicht wollten, seien Netze, Zäune oder Schutzgitter in der Landschaft.
Klar gestellt wird auch noch im Infoteil, dass der Kormoran in der Oberpfalz erst 1980 das erste Mal auftauchte und sich dann rasant ausgebreitet hat


------------------------------------------------
Kommentar

Wo also Praktiker vor Ort auf einen Kormoranbeauftragten treffen, der das Ganze im Blick hat und nicht nur einseitig Interessen des spendensammelnden Naturschutzes oberhalb der Wasseroberfläche, scheint man trotz der Probleme (Rechtslage, Schutzgebiete etc.) dennoch zu vernünftiger Zusammenarbeit zu kommen.

Nur durch solches Handeln mit lokaler Vergrämung und Abschuss wird man langsam andere Regionen, in die der Kormoran dann ausweichen wird, auch zum Handeln bringen können.

Da weder die Politik in Europa noch im Bund willens oder in der Lage scheint, das Kormoranproblem, das sie selber durch einseitigen Schutz geschaffen haben, auch wieder zu lösen, ist solche lokale Notwehr wohl das einzige Mittel um sich gegen rasant ausbreitende Kormorane und unfähige/unwillige Politik zur Wehr zu setzen.

Dass auch die seriösere, nicht schützerbezahlte Wissenschaft immer mehr zu einer eindeutigen und harten Reduktion des Kormorans rät und selbst einzelne vernünftige NABU-Mitglieder einsehen, dass es ohne Reduktion kaum gehen wird, sei dabei auch angemerkt.

Reduktion um 75%:
Uni Stockholm: Wer fängt den Ostseefisch?
Einfluss von Robben und Vögeln

Und aus:

ARTE: Abgefischt! Kormorane und Fischotter im Jagdfieber

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Dazu muss ich übrigens anmerken, dass hier ein NABU - Mann (Erwin Hemke) mir aus dem Herzen spricht:
Er ist gegen den extremistisch einseitigen Schutz von Fischräubern, für eine Reduzierung, für ein gemanagtes Miteinander!

So wie auch der schwedische Forscher (siehe Link oben) ..!!

So, dass der Kormoran als Bestand genauso erhalten bleibt, wie aber auch Fischbestände - und auch die Nutzung der Fischbestände durch Menschen.

Ich lobe das ausdrücklich, was dieser NABUist hier gesagt hat!!

Ab min 28.30 min
"Wir MÜSSEN die Bestände regulieren. Nicht ausrotten, aber auch nicht ins Uferlose auswachsen lassen".

Leider ist das wohl eine Minderheitsmeinung im extremistisch-einseitig Räuber-Vollschutz wollenden NABU...

Thomas Finkbeiner
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Alt 15.01.2018, 08:44   #2
Dennis Knoll
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Standard AW: Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

Unabhängig der Thematik, finde ich Entwicklung, die ich persönlich in den letzten Jahren subjektiv wahr genommen habe, sehr interessant. Ich selbst kann das Ausmaß dieses Tieres nicht einschätzen.

Aber als ich vor 3 - 4 Jahren angefangen habe zu angeln, habe ich bis letztes Jahres ganz selten mal Kormorane gesehen. Fischreiher jeden Tag. Aber die schwarzen Vögel vielleicht ein Mal im Monat.
Jetzt sehe ich jeden Tag welche von denen und teilweise auch ganze Baumreihen, die von den Schwärmen zerstört worden sind. (Bezieht sich auf die Niederlande)

In wie weit es dort den Gewässern schadet, ich weiß es nicht.
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Alt 15.01.2018, 10:06   #3
Thomas9904
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Standard AW: Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

Die Viecher ziehen ja europaweit durch, je nachdem, wo es gerade genug zu holen gibt..

Da wo welche sind, gibts auch noch Fische - da wo sie wieder weg sind, da ists dann totes Wasser...
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Alt 15.01.2018, 16:19   #4
Wander-HH
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Standard AW: Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

Das mit der Drohne gefällt mir. A la "Apocalypse Now" mit Musik von Rammstein. Aber mit ordentliche Lautstärke.
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Alt 15.01.2018, 16:22   #5
Thomas9904
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Standard AW: Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

hab ich mir auch überlegt, wie das in der Praxis aussehen soll mit Drohnen...

Ich dachte gleich wieder "radikaler" an waffenfähige ausm Militärbereich..

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Alt 15.01.2018, 16:42   #6
phirania
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Standard AW: Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

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Alt 15.01.2018, 21:26   #7
Wander-HH
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Standard AW: Fischer und Jäger gemeinsam gegen den Kormoran: Jagd auf "Schwarzfischer"

Zitat:
Zitat von phirania Beitrag anzeigen
Noch besser.
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