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Alt 07.08.2017, 16:43   #1
Thomas9904
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Standard Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Redaktionell




Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Kommentar


Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung
mit Antwort der Landesregierung
Drucksache 17/8330

Kleine Anfrage der FDP an den niedersächsischen Landtag, was eigentlich "tierfreundlicher" Strom sei, unter Bezugnahme auf das gemeinsame Angebot von Greenpeace Energy und PeTA, und die Antwort aus dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz namens der Landesregierung vom 13.07.2017

Das Thema hat zwar direkt auf den ersten Blick nichts mit Angeln oder Angler zu tun - auf den zweiten Blick aber eben schon, weswegen wir das auch aufgreifen.

Denn hier wird deutlich, wie die spendensammelnde Schützerindustrie, hier am Beispiel Greenpeace (energy) und PeTA, sich schamlos die Realität zurecht biegt, um hier weiterhin Spenden und Provisionen generieren zu können, trotz tausendfach geschredderter und gehäckselter Tiere.

Die Nachfrage der FDP zum Thema ist lobenswert!

Erschreckend ist, wie hier das grün geführte Umweltministerium in Niedersachsen versucht, in der Antwort zu verschleiern, schön zu reden, alles im Sinne ihrer willfährigen parlamentarischen Unterstützung der spendensammelnden Schützerindustrie.

Der Dreh zum Angler und Angeln kommt hier:
Es ist die gleiche spendensammelnde Schützerindustrie, die Angler angeht und angreift u. a. wegen Tierschutz.

Es ist die grüne Partei, die in Niedersachsen für Angelverbote im Rahmen Natura 2000 steht und die NABU und Konsorten bis in die Besattzplanung der Vereine mit einbinden will.

Es ist ein Beispiel mehr, wie Schützerindustrie hier Parteien wie die GRÜNEN schon durchdrungen hat, um ihr Geschäftsmodell zum abgreifen von Subventionsmillionen für "grüne" Energie ihrer Wohlstandswähler weiter am Laufen zu halten.

Wo bleiben da die allgemeinen Medien?
Und das alles, während sowohl GRÜNE wie Schützeriundustrie gleichzeitig auf die einzigen losgehen, die tatsächlich etwas an den Gewässern für die Gesellschaft tun:
Die Gewässerbewirtschafter, oft Angelvereine, teilweise Verbände, teilweise privat...

Und da kommt kein Aufschrei der Nichtanglermedien, wie hier "Tierschützer" "tierfreundlichen" Strom verhökern, dem zigtausende Fische, Vögel, Fledermäuse etc. deutschlandweit zum Opfer fallen.

Die Medien sind da leider auf ihrem grünen Schützerauge inzwischen mehr als blind..........


Hier die Fakten zum nachlesen:
Link zu Nilas/Niedersächsisches Landtagsdokumentationssystem zu den Dokumenten, da könnt ihr die Dokumente (Frage wie Antwort) als PDF runterladen.

Die Frage:
Zitat:
Zitat von Kleine Anfrage, FDP
Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung

Was ist tierfreundlicher Strom?

Anfrage der Abgeordneten Dr. Gero Hocker, Horst Kortlang und Christian Grascha (FDP) an die Landesregierung, eingegangen am 14.06.2017

Der Stromanbieter Greenpeace Energy bewirbt zusammen mit PETA einen angeblich tierfreundlichen Stromtarif, der ausschließlich aus Wind und Wasser gewonnen wird. Begründet wird die Tierfreundlichkeit mit dem Verzicht auf Biogas. Beim Wechsel zu diesem Tarif werden automatisch 30 Euro an PETA gespendet.
1. Was ist tierfreundlicher Strom?
2. Wie viele Tiere sterben pro Jahr durch Windkraftanlagen (bitte nach Jahr und Tierart aufschlüsseln)?
3. Wie viele Tiere sterben pro Jahr durch Wasserkraftanlagen (bitte nach Jahr und Tierart aufschlüsseln)?
4. Wie viele Tiere sterben pro Jahr durch Solaranlagen (bitte nach Jahr und Tierart aufschlüsseln)?
5. Wieso sind diese Energiearten tierfreundlicher als Biogas und andere Energiearten?
Dazu die Antwort:
Zitat:
Zitat von Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz namens der Landesregierung vom 13.07.2017,gezeichnet in Vertretung Almut Kottwitz

Vorbemerkung der Abgeordneten
Der Stromanbieter Greenpeace Energy bewirbt zusammen mit PETA einen angeblich tierfreundlichen Stromtarif, der ausschließlich aus Wind und Wasser gewonnen wird. Begründet wird die Tierfreundlichkeit mit dem Verzicht auf Biogas. Beim Wechsel zu diesem Tarif werden automatisch 30 Euro an PETA gespendet.

Vorbemerkung der Landesregierung
Grundsätzlich können alle Formen der Energieerzeugung Probleme für den Schutz bestimmter Tierarten aufwerfen. Die Nutzung regenerativer Energiequellen ist daher nicht per se problemfrei.
Art und Schwere der Probleme hängen in hohem Maße vom Standort ab, an dem die verschiedenen Formen der Energieerzeugung zum Einsatz kommen.
Ob eine Form der Energieerzeugung mehr oder weniger Probleme im Hinblick auf die Belange des Tierartenschutzes aufwirft als eine andere, ist insofern nicht generell, sondern anhand des Einzelfalles zu bewerten.

1. Was ist tierfreundlicher Strom?
Anerkannte Kriterien, nach denen eine Charakterisierung „tierfreundlich“ bei Stromprodukten erfolgen könnte, sind der Landesregierung nicht bekannt.

2. Wie viele Tiere sterben pro Jahr durch Windkraftanlagen (bitte nach Jahr und Tierart aufschlüsseln)?
Die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt in Brandenburg trägt seit dem Jahr 2002 bundesweit verfügbare Daten zu Schlagopfern von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland zusammen.
In diesem Zeitraum wurden in dieser zentralen Funddatei bisher bundesweit 3 412 Vogelverluste und 3 318 Fledermausverluste gemeldet, davon entfallen 726 (Vögel) bzw. 438 (Fledermäuse) auf Niedersachsen (Stand: 05.04.2017). Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich bei den ermittelten Zahlen um Zufallsfunde handelt, denen kein methodisch standardisiertes Vorgehen zugrunde liegt. Es wird daher ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Anzahl der Fundmeldungen lediglich die Erfassungsintensität und Meldebereitschaft widerspiegelt, nicht jedoch die tatsächlichen Fallzahlen darstellt.

3. Wie viele Tiere sterben pro Jahr durch Wasserkraftanlagen (bitte nach Jahr und Tierart aufschlüsseln)?
Durch den Betrieb von Wasserkraftanlagen sind insbesondere die stromabwärts wandernden Lebensstadien der Langdistanzwanderfische (z. B. Blankaale, Lachssmolts) betroffen.
Darüber hinaus sind auch Verluste nicht näher bestimmbaren Ausmaßes bei zahlreichen anderen Fischarten wahrscheinlich, die innerhalb der stark überformten Fließgewässer in unserer Kulturlandschaft vielfach lange Strecken zwischen den für verschiedene Lebensabschnitte oder Jahreszeiten benötigten Lebensraumtypen zurücklegen müssen (z. B. Aufsuchen von Winterlagern).
Erhebliche Verluste sind vor allem bei Jungfischen zu erwarten, die aufgrund ihres geringen Körperdurchmessers und Leistungsvermögens auch von modernsten Rechenanlagen nicht zuverlässig zurückgehalten werden können.
Das jeweils ermittelte Ausmaß der Schädigung ist sowohl anlagen- und betriebsbedingt als auch art- und größenanhängig sehr variabel.
Rückschlüsse auf jährlich auftretende Fischverluste durch Wasserkraftanlagen sind deshalb kaum möglich.
In Niedersachsen wurden zwar auch in Einzelfällen fischereibiologische Untersuchungen zur Ermittlung wasserkraftbedingter Schäden durchgeführt; methodisch bedingt zielten diese Untersuchungen in der Regel jedoch nur auf ausgewählte Zielarten oder/und Zeiträume oder auf alternative Abwanderungskorridore (Bypässe) ab.
Weitergehende Betrachtungen zu potenziellen Verlusten liegen lediglich im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung des Europäischen Aals vor. Dieser ist aufgrund seines Lebenszyklus besonders durch Wasserkraftanlagen gefährdet, da insbesondere die abwandernden Blankaale regelmäßig in Turbinen geraten oder an Rechenanlagen verletzt oder getötet werden.
Für den im Juni 2015 an die Europäische Kommission übermittelten Umsetzungsbericht zu den deutschen Aal-Bewirtschaftungsplänen sind für das Jahr 2013 die in jedem Flussgebiet jeweils getöteten Blankaale modelliert worden. Im Ergebnis dieser Modellierung ist z. B. im kaum durch Wasserkraftanlagen beeinträchtigten Einzugsgebiet der Ems von 7 134 getöteten Blankaalen und im stark durch Wasserkraftanlagen beeinträchtigten Einzugsgebiet der Weser von 119 652 getöteten Blankaalen auszugehen.
Diesen Zahlen steht in beiden Flussgebieten eine vergleichbare erfolgreiche Abwanderung von jeweils gut 560 000 Blankaalen gegenüber.

4. Wie viele Tiere sterben pro Jahr durch Solaranlagen (bitte nach Jahr und Tierart aufschlüsseln)?
Bei Solaranlagen besteht das Risiko, dass Vögel und Wirbellose mit den Solaranlagen aufgrund der mit ihnen verbundenen Licht- und Spiegelungseffekte oder als Hindernisse kollidieren. Empirische Zahlenangaben zu Tieren, die an Solaranlagen (Photovoltaikanlagen oder Thermische Solaranlagen) zu Tode kommen, liegen jedoch nicht vor.

5. Wieso sind diese Energiearten tierfreundlicher als Biogas und andere Energiearten?
Siehe Antwort zu Frage 1. Eine komparative Bewertung zwischen den einzelnen erneuerbaren Energien hinge von den anzuwendenden Kriterien ab
Thomas Finkbeiner
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Alt 07.08.2017, 16:44   #2
Thomas9904
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Redaktionell

Auf Nachfrage bei Gero Hocker, Landtagsabgeordneter der FDP in Niedersachsen, ob er uns dazu einen Kommentar schicken wolle, kam umgehend das:

Zitat:
Am 4.6. Bei Facebook mit diesen Worten kommentiert:
So spontan und laut habe ich lange nicht mehr über einen Artikel gelacht - dabei ist die Verlogenheit eigentlich zum Heulen: Greenpeace und PETA bieten gemeinsam 'tierfreundlichen Strom' aus Wind- und Wasserkraftanlagen an. Natürlich nicht, ohne 30,-- einzustreichen für jeden Kunden, der auf diesen Blödsinn hereinfällt: wie das wohl die tausenden Rotmilane, Seeadler und Mäusebussarde finden, die in Windkraftanlagen zu Tode kommen oder die Aale, Forellen oder Lachse, die in den Turbinen von Wasserkraftanlagen geschreddert werden. Aber im hippen, urbanen Milieu lässt sich mit schlechtem Gewissen wunderbar Geld verdienen.
Ihr Gerissenen von der PETA-Spendensammel-Industrie: wenns wirklich 'tierfreundlicher' Strom sein soll: kauft Euch ein Ergometer für den Keller und fangt mal kräftig an zu strampeln. Und am besten bleibt Ihr dauerhaft da unten, dann könnt Ihr künftig weniger Schaden anrichten.
http://www.peta50plus.de/peta-und-gr...dlichen-strom/
Kein Wunder also, das er das mit angeschoben und umgesetzt hat mit der kleinen Anfrage.

Gero Hockers Facebookseite:
https://www.facebook.com/gero.hocker

Thomas Finkbeiner
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Alt 07.08.2017, 17:23   #3
Lajos1
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Hallo,

soweit ich weiss gab es da ein Urteil im Jahr 2002 vom OLG Karlsruhe, nach diesem darf man ungestraft behaupten: "Grüner Strom ist blutiger Strom".
Ich habe aber leider kein Aktenzeichen mehr zur Hand.

Petri Heil

Lajos
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Alt 07.08.2017, 17:24   #4
Toni_1962
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Vor mehr als 1 Jahr bereits Thema in den bayerischen Medien wie auch SZ und BR wie auch dem Landesfischereiverband bzw. wegen dessen Veröffentlichungen gewesen!

http://lfvbayern.de/der-verband/aktu...elen-1610.html

Gegen Wasserkraftwerke wird seit längerem erfolgreich geklagt und solchige verhindert, erst diesem Sommer wieder stoppte ein Gericht eine großes Bauvorhaben nach Klage des Verbandes ...

auch wenn es hier im Board nicht gerne gesehen wird, es gibt auch diesbezüglich beachtlich positive Seiten, die sogar konträr und streitbar gegen die Regierung und politische Bestrebungen sind ...
aber
wäre da nicht der Herr Braun, der modernes Angeln verhindern will
__________________

Toni_1962 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 17:29   #5
Thomas9904
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Zitat:
Zitat von Toni_1962 Beitrag anzeigen
Gegen Wasserkraftwerke wird seit längerem erfolgreich geklagt und solchige verhindert, erst diesem Sommer wieder stoppte ein Gericht eine großes Bauvorhaben nacvh Klage des Verbandes ...

auch wenn es hier im Board nicht gernegesehen wird, es gibt auch beachtlich positive Seiten ...
l
Dafür hab ich sie sogar gelobt (müsst ich mal raussuchen) ..

Natürlich wirds (zumindest von mir) gerne gesehen, MEHR als gerne, wenn ein Verband mal keine ******** baut - ist nur so selten..

Würd viel lieber kräftig loben als austeilen...

Muss mich halt an Fakten halten...

Und da freuts mich zugegeben, wenn Gero Hocker, der ja 1. selber Angler ist , 2. in einem guten Verband (AVN), und 3. auch öffentlich für Angler, Jäger, etc. einsteht (auch da haben wir bereits zig Meldungen gebracht dazu, wie immer, wenns jemand mal mit Anglern gut meint), 4. hier mit seiner Partei die anglerfeindliche rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen vor sich her treibt und gleichzeitig öffentlich klar macht, was vom "grünen "Strom zu halten ist....
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 17:32   #6
Toni_1962
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Hat ja mehr als ein ganzes Jahr gebraucht, bevor andere den bayerischen Gedankenweg und Kommunikationsweg mit anschließenden Klagen des Landesfischereiverbandes Bayern aufgegriffen hat ...

wenn jetzt auch noch andere aufwachen würden !
__________________

Toni_1962 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.08.2017, 17:33   #7
Thomas9904
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Und einen hab ich gleich noch dazu:

Kein Angelverbot, keine Einschränkung mehr!
Null, nix, niente, gor nie nicht mehr!!


Daraus:
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Aktualisierung 10.04. 2017:
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 17:35   #8
Thomas9904
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Zudem gehts hier NICHT nur um Wasserkraft, sondern im GRUNDSATZ darum, dass ausgerechnet diejenigen, die uns Tierquälerei vorwerfen und Schändung der Natur, AUSGERECHNET SELBER mit zigtausendfachem Schreddern und Häckseln von Tieren Kohle machen!
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 17:38   #9
fishhawk
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Hallo,

PETA verwendet in der Überschrift das Wort "Tierleidfreie Energie", da wäre ja bei Fischen ggf. ein Konsens zu finden, was die Leidensfähigkeit angeht.

Bei Vögeln und Säugetieren wäre dieser Begriff m.E. bestenfalls Irreführung der Verbraucher. Den diesen Tiere müssen ja nun für die Stromerzeugung nach wissenschaftlichen Maßstäben direkt leiden.

Ob der Begriff "tierfreundlich" irgendwie genormt oder geschützt ist entzieht sich meiner Kenntnis.

Wäre ein Fall für die Wettbewerbshüter.
fishhawk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 17:44   #10
Thomas9904
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Standard AW: Wie verlogen ist der Tierschutzstrom von Greenpeace Energy und PeTA?

Zitat:
Zitat von fishhawk Beitrag anzeigen
Hallo,

PETA verwendet in der Überschrift das Wort "Tierleidfreie Energie", da wäre ja bei Fischen ggf. ein Konsens zu finden, was die Leidensfähigkeit angeht.
Darum gehts ja bei PeTA nicht - die wollen ja, dass KEIN Tier irgendwas für/mit Menschen macht (nicht mal Blindenhunde, Honig etc.), dass Tier gleiche Rechte wie Menschen haben etc...

Wobei Du insofern recht hast, dass die Fische beim geschreddert werden nicht leiden werden/können - hin sind sie aber trotzdem und es widerspricht damit vor allem klar der antispeziesistischen Weltanschauung der PeTAner, solchen Strom dann zu nutzen...

Die Provisionskohle nutzen sie natürlich wohl trotzdem...
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
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