Neulinge und auch erfahrene Norwegenangler stellen sich vor jeder Reise die Frage: Welche Angelausrüstung muss mit? Wir zeigen Dir, worauf Du bei Deiner Tackle-Wahl achten solltest und geben Dir Gerätetipps in einer übersichtlichen Tabelle.
Mit dem richtigen Angelgerät kann der Norwegenurlaub losgehen
Endlich ist es wieder soweit. Die Reise ist gebucht und der Termin für den nächsten Angelurlaub in Norwegen steht fest. Egal, ob es für das erste und zigste Mal zum Angeln nach Norwegen geht, das passende Tackle muss auf jeden Fall mit. Dabei bestimmen verschiedene Faktoren die Wahl der richtigen Ausrüstung. Das Reiseziel, das Revier und die dort zu erwartenden Zielfische verraten uns bereits viel über das Gerät, das mitmuss. Wer in Süd- oder Westnorwegen unterwegs ist, darf mit anderen Fischarten rechnen, als wenn es nach Mittel- oder Nordnorwegen geht. Fjordangler benötigen andere Ruten und Rollen als Offshore-Angler.
Dorsch, Köhler, Pollack & Co bringen an der Spaßrute Freude – ein Muss für den Süd- und Westnorwegenurlaub
Wer es eher auf Makrelen, Küstendorsche, Pollacks und Seelachse abgesehen hat, kann die schwere Kombi für Heilbutt getrost zu Hause lassen. Eine leichte Spaßrute zum Spinnfischen mit Blinkern, kleineren Pilkern, Gummifischen und leichten Naturködermontagen ist dafür die bessere Wahl. Steht Tiefseeangeln auf Rotbarsch, Leng oder Lumb auf dem Plan, gehört die schwere Naturköderrute mit ins Reisegepäck. Apropos Gepäck – auch entsprechend unserer Anreise (Auto oder Flugzeug) lässt sich das Gerät anpassen. Wer sich also bereits vor Reiseantritt informiert und seine Angelausrüstung abstimmt, wird mehr Freude an seiner Angelreise haben.
RUTEN
Drei Rute-Rolle-Set-ups in leicht, mittel und schwer sind im Normalfall überall in Norwegen optimal. Ein entscheidendes Kriterium ist die Transportlänge der Rute. Ein- und zweiteilige Meeresruten haben ein längeres Transportmaß. Auf Flugreisen müssen sie im Rutenrohr transportiert werden. Dabei besteht die Gefahr von Beschädigungen und es muss zusätzlich ein Speergepäckstück aufgegeben werden. Das verursacht mehr Kosten. Auch im Auto nehmen diese Rute entsprechenden Platz im Kofferraum ein oder kommen im Idealfall in einer Dachbox unter. Mehrteilige Reiseruten lassen sich im normalen Reisekoffer unterbringen und stehen in Sachen Aktion den anderen Ruten heutzutage in nichts nach. Zusätzlich können wir zwischen klassisch beringten und Inliner-Ruten wählen. Wobei Inliner-Modelle eher in Kombination mit Multirollen infrage kommen. Schauen wir uns fünf Ruten einmal genauer an.
Einteilig, zweiteilig oder mehrteilig, als Inliner oder mit Ringen? Vor der Rutenwahl müssen einige Fragen beantwortet werden
Die Spaßrute scheint vielen Norwegen-Fahrern vermutlich viel zu leicht, aber mit dem Wurfgewicht bis 70 Gramm ist sie perfekt zum Angeln mit Blinkern, kleinen Pilker, Gummifischen und leichte Naturködermontagen. Dorsch, Makrele, Pollack, Köhler und Plattfische bereiten an diesem Gerät riesige Laune.
Etwas schwerer ist der Allrounder mit einem Wurfgewicht von 50 bis 150 Gramm. Mit dieser Rute könnt Ihr sämtliche Fischarten fangen. Sie eignet sich zum Speed-Pilken auf Köhler ebenso wie zum Fang von Köderfischen mit einem Paternoster. Der Allrounder gehört in jedes Reisegepäck. Die klassische Pilke besitzt ein Wurfgewicht zwischen 100 bis 200/300 Gramm. In Kombination mit einer 5000 oder 6000 Stationären kommst Du mit dieser Rute von Süd- bis nach Nordnorwegen zurecht. Pilker und Gummifische bis zu Tiefen von 100 Meter lassen sich mit der Rute servieren.
Eine 30-Pfund-Bootsrute und gute Multirolle sind perfekt zum Angeln auf Großfische wie Dorsch und Heilbutt
Wer es auf gezielt auf größere Räuber wie Heilbutt abgesehen hat, sollte zur Bootsrute greifen. Als Inliner oder mit Ringen und einer Testkurve bis 30 Pfund hat die Rute auch großen XXL-Butten und Großdorschen etwas entgegenzusetzen. Die Rute wird in der Regel mit einer Multirolle kombiniert.
Wer beispielsweise in größeren Tiefen (180 Meter und mehr) auf Rotbarsch oder Großleng angeln möchte, sollte aufgrund der teilweise sehr schweren Gewichte (bis 1000 Gramm) eine kräftige Bootsrute mit einer Testkurve bis 50/70 Pfund setzen. Gepaart mit einer großen Multirolle oder Elektromulti, lässt es sich komfortabel in der Tiefsee fischen.
ROLLEN
Zu jeder Rute gehört eine Rolle. Dabei stellt sich die Frage, ob wir auf eine Stationäre oder Multirolle setzen. Nicht jede Rolle macht an jeder Rute eine gute Figur. Wählt die Rolle entsprechend des Einsatzzwecks. Geht es auf Großfisch oder zum Tiefseeangeln mit hohen Gewichten sind Multirollen die erste Wahl. Die Rollen sind einfach stabiler und besitzen eine höhere Schnurfassung als Stationärrollen. Dabei unterscheiden sich die Modelle in puncto Bremsen, Gängen und Ausstattung. Besser mit Stern- oder Schiebebremse? Einsteigern fällt der Umgang mit einer Sternbremse in der Regel leichter. Bei Einsatz von Schiebebremsen hilft Erfahrung. Multirollen gibt es zudem als 1-Gang- und 2-Gang-Ausführungen. In Norwegen ist normalerweise eine 1-Gang-Multi ausreichend. 2-Gang-Versionen besitzen eine hohe und niedrige Übersetzung, was beim Angeln auf sehr große Fische sinnvoll sein kann. Diese Rollen kommen aber eher in wärmeren Gefilden beispielsweise beim Big Game-Angeln zum Einsatz.
Multirollen mit Schnurzähler helfen beim Beangeln einer bestimmten Wassertiefe
Sinnvoller können dagegen Modelle mit integriertem Schnurzähler sein. Damit fällt es leichter im Mittelwasser jagende Räuber wie Köhler, Pollack und Dorsch zielgenau zu beangeln. Wer gerne in der Tiefsee in Wassertiefen über 150 oder 200 Meter angelt, kann auch über die Anschaffung einer Elektro-Multirolle nachdenken. Mit diesen fischt Ihr effektiver und kraftsparender beim Hochholen schwerer Gewichte.
Elektrorollen machen Tiefenseeangeln auf Leng, Lumb und Rotbarsch deutlich angenehmer und effektiver
Muss der Köder geworfen, aktiv geführt oder sehr schnell eingeholt werden, sind salzwasserfeste Stationärrollen gefragt. Je nach Angelart und Rute sind Größen zwischen 3000 bis 6000 optimal für das Angeln in Norwegen. Natürlich gibt es auch Spielräume – besonders bei leichteren Ruten – bei denen man seinem Geschmack (Stationäre, Baitcaster oder Multi) folgen kann.
SCHNUR
Geht um die richtige Schnur, können wir uns guten Gewissens für eine geflochtene Schnur entscheiden. Die Eigenschaften wie eine geringe Dehnung, ein relativ dünner Durchmesser gepaart mit einer hohen Tragkraft machen Geflecht zur Schnur der ersten Wahl! Dabei unterscheiden wir vierfach und achtfach Geflochtene. Eine Vierfache ist etwas steifer und lauter, dafür aber auch günstiger als ein Geflecht aus acht Fasern, welches leise durch die Ringe gleitet und geschmeidiger ist.
Dank Multi Colour-Schnur findet Ihr auch mit Stationärrollen die Tiefe, in der die Fische rauben
Farblich könnt Ihr Eurem Geschmack folgen und auf eine einfarbige oder mehrfarbige Schnur setzen. Wer bereits passende Rollen ohne Schnurzähler besitzt, wählt eine Multi Colour-Schnur. Je nach Hersteller wechselt diese alle fünf bis zehn Meter ihre Farbe. Geht der Köder auf Sinkstation, zählt Ihr die Farbwechsel einfach mit und trefft exakt die angepeilte Angeltiefe, in der die Fische rauben.
Ein langes Vorfach aus Fluorocarbon oder monofiler Schnur bietet Schutz vor scharfen Kanten und spitzen Zähnen
Für welche Variante Ihr Euch auch entscheidet, wichtig ist ein vorgeschaltetes, längeres Vorfach aus kräftiger Mono oder Fluorocarbon – mindestens 1,5 Meter oder mehr. Es bietet Schutz von scharfkantigen Steinen, Muscheln und spitzen Zähnen. Jetzt wisst Ihr Bescheid und könnt Euch bestens auf den Trip vorbereiten!
Perfekt für Norwegen-Urlauber und Norwegen-Einsteiger. Tipps zum richtigen Angelgerät für Norwegen:
Mit dem richtigen Angelgerät kann der Norwegenurlaub losgehen
Endlich ist es wieder soweit. Die Reise ist gebucht und der Termin für den nächsten Angelurlaub in Norwegen steht fest. Egal, ob es für das erste und zigste Mal zum Angeln nach Norwegen geht, das passende Tackle muss auf jeden Fall mit. Dabei bestimmen verschiedene Faktoren die Wahl der richtigen Ausrüstung. Das Reiseziel, das Revier und die dort zu erwartenden Zielfische verraten uns bereits viel über das Gerät, das mitmuss. Wer in Süd- oder Westnorwegen unterwegs ist, darf mit anderen Fischarten rechnen, als wenn es nach Mittel- oder Nordnorwegen geht. Fjordangler benötigen andere Ruten und Rollen als Offshore-Angler.
Dorsch, Köhler, Pollack & Co bringen an der Spaßrute Freude – ein Muss für den Süd- und Westnorwegenurlaub
Wer es eher auf Makrelen, Küstendorsche, Pollacks und Seelachse abgesehen hat, kann die schwere Kombi für Heilbutt getrost zu Hause lassen. Eine leichte Spaßrute zum Spinnfischen mit Blinkern, kleineren Pilkern, Gummifischen und leichten Naturködermontagen ist dafür die bessere Wahl. Steht Tiefseeangeln auf Rotbarsch, Leng oder Lumb auf dem Plan, gehört die schwere Naturköderrute mit ins Reisegepäck. Apropos Gepäck – auch entsprechend unserer Anreise (Auto oder Flugzeug) lässt sich das Gerät anpassen. Wer sich also bereits vor Reiseantritt informiert und seine Angelausrüstung abstimmt, wird mehr Freude an seiner Angelreise haben.
RUTEN
Drei Rute-Rolle-Set-ups in leicht, mittel und schwer sind im Normalfall überall in Norwegen optimal. Ein entscheidendes Kriterium ist die Transportlänge der Rute. Ein- und zweiteilige Meeresruten haben ein längeres Transportmaß. Auf Flugreisen müssen sie im Rutenrohr transportiert werden. Dabei besteht die Gefahr von Beschädigungen und es muss zusätzlich ein Speergepäckstück aufgegeben werden. Das verursacht mehr Kosten. Auch im Auto nehmen diese Rute entsprechenden Platz im Kofferraum ein oder kommen im Idealfall in einer Dachbox unter. Mehrteilige Reiseruten lassen sich im normalen Reisekoffer unterbringen und stehen in Sachen Aktion den anderen Ruten heutzutage in nichts nach. Zusätzlich können wir zwischen klassisch beringten und Inliner-Ruten wählen. Wobei Inliner-Modelle eher in Kombination mit Multirollen infrage kommen. Schauen wir uns fünf Ruten einmal genauer an.
Einteilig, zweiteilig oder mehrteilig, als Inliner oder mit Ringen? Vor der Rutenwahl müssen einige Fragen beantwortet werden
Die Spaßrute scheint vielen Norwegen-Fahrern vermutlich viel zu leicht, aber mit dem Wurfgewicht bis 70 Gramm ist sie perfekt zum Angeln mit Blinkern, kleinen Pilker, Gummifischen und leichte Naturködermontagen. Dorsch, Makrele, Pollack, Köhler und Plattfische bereiten an diesem Gerät riesige Laune.
Etwas schwerer ist der Allrounder mit einem Wurfgewicht von 50 bis 150 Gramm. Mit dieser Rute könnt Ihr sämtliche Fischarten fangen. Sie eignet sich zum Speed-Pilken auf Köhler ebenso wie zum Fang von Köderfischen mit einem Paternoster. Der Allrounder gehört in jedes Reisegepäck. Die klassische Pilke besitzt ein Wurfgewicht zwischen 100 bis 200/300 Gramm. In Kombination mit einer 5000 oder 6000 Stationären kommst Du mit dieser Rute von Süd- bis nach Nordnorwegen zurecht. Pilker und Gummifische bis zu Tiefen von 100 Meter lassen sich mit der Rute servieren.
Eine 30-Pfund-Bootsrute und gute Multirolle sind perfekt zum Angeln auf Großfische wie Dorsch und Heilbutt
Wer es auf gezielt auf größere Räuber wie Heilbutt abgesehen hat, sollte zur Bootsrute greifen. Als Inliner oder mit Ringen und einer Testkurve bis 30 Pfund hat die Rute auch großen XXL-Butten und Großdorschen etwas entgegenzusetzen. Die Rute wird in der Regel mit einer Multirolle kombiniert.
Wer beispielsweise in größeren Tiefen (180 Meter und mehr) auf Rotbarsch oder Großleng angeln möchte, sollte aufgrund der teilweise sehr schweren Gewichte (bis 1000 Gramm) eine kräftige Bootsrute mit einer Testkurve bis 50/70 Pfund setzen. Gepaart mit einer großen Multirolle oder Elektromulti, lässt es sich komfortabel in der Tiefsee fischen.
ROLLEN
Zu jeder Rute gehört eine Rolle. Dabei stellt sich die Frage, ob wir auf eine Stationäre oder Multirolle setzen. Nicht jede Rolle macht an jeder Rute eine gute Figur. Wählt die Rolle entsprechend des Einsatzzwecks. Geht es auf Großfisch oder zum Tiefseeangeln mit hohen Gewichten sind Multirollen die erste Wahl. Die Rollen sind einfach stabiler und besitzen eine höhere Schnurfassung als Stationärrollen. Dabei unterscheiden sich die Modelle in puncto Bremsen, Gängen und Ausstattung. Besser mit Stern- oder Schiebebremse? Einsteigern fällt der Umgang mit einer Sternbremse in der Regel leichter. Bei Einsatz von Schiebebremsen hilft Erfahrung. Multirollen gibt es zudem als 1-Gang- und 2-Gang-Ausführungen. In Norwegen ist normalerweise eine 1-Gang-Multi ausreichend. 2-Gang-Versionen besitzen eine hohe und niedrige Übersetzung, was beim Angeln auf sehr große Fische sinnvoll sein kann. Diese Rollen kommen aber eher in wärmeren Gefilden beispielsweise beim Big Game-Angeln zum Einsatz.
Multirollen mit Schnurzähler helfen beim Beangeln einer bestimmten Wassertiefe
Sinnvoller können dagegen Modelle mit integriertem Schnurzähler sein. Damit fällt es leichter im Mittelwasser jagende Räuber wie Köhler, Pollack und Dorsch zielgenau zu beangeln. Wer gerne in der Tiefsee in Wassertiefen über 150 oder 200 Meter angelt, kann auch über die Anschaffung einer Elektro-Multirolle nachdenken. Mit diesen fischt Ihr effektiver und kraftsparender beim Hochholen schwerer Gewichte.
Elektrorollen machen Tiefenseeangeln auf Leng, Lumb und Rotbarsch deutlich angenehmer und effektiver
Muss der Köder geworfen, aktiv geführt oder sehr schnell eingeholt werden, sind salzwasserfeste Stationärrollen gefragt. Je nach Angelart und Rute sind Größen zwischen 3000 bis 6000 optimal für das Angeln in Norwegen. Natürlich gibt es auch Spielräume – besonders bei leichteren Ruten – bei denen man seinem Geschmack (Stationäre, Baitcaster oder Multi) folgen kann.
SCHNUR
Geht um die richtige Schnur, können wir uns guten Gewissens für eine geflochtene Schnur entscheiden. Die Eigenschaften wie eine geringe Dehnung, ein relativ dünner Durchmesser gepaart mit einer hohen Tragkraft machen Geflecht zur Schnur der ersten Wahl! Dabei unterscheiden wir vierfach und achtfach Geflochtene. Eine Vierfache ist etwas steifer und lauter, dafür aber auch günstiger als ein Geflecht aus acht Fasern, welches leise durch die Ringe gleitet und geschmeidiger ist.
Dank Multi Colour-Schnur findet Ihr auch mit Stationärrollen die Tiefe, in der die Fische rauben
Farblich könnt Ihr Eurem Geschmack folgen und auf eine einfarbige oder mehrfarbige Schnur setzen. Wer bereits passende Rollen ohne Schnurzähler besitzt, wählt eine Multi Colour-Schnur. Je nach Hersteller wechselt diese alle fünf bis zehn Meter ihre Farbe. Geht der Köder auf Sinkstation, zählt Ihr die Farbwechsel einfach mit und trefft exakt die angepeilte Angeltiefe, in der die Fische rauben.
Ein langes Vorfach aus Fluorocarbon oder monofiler Schnur bietet Schutz vor scharfen Kanten und spitzen Zähnen
Für welche Variante Ihr Euch auch entscheidet, wichtig ist ein vorgeschaltetes, längeres Vorfach aus kräftiger Mono oder Fluorocarbon – mindestens 1,5 Meter oder mehr. Es bietet Schutz von scharfkantigen Steinen, Muscheln und spitzen Zähnen. Jetzt wisst Ihr Bescheid und könnt Euch bestens auf den Trip vorbereiten!
Perfekt für Norwegen-Urlauber und Norwegen-Einsteiger. Tipps zum richtigen Angelgerät für Norwegen: