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Den Schlaufenknoten habe ich in meinem Anglerleben bisher wohl am häufigsten gebunden. Ob am Ende des Vorfachs zum Einklinken in den Karabiner, als Einfädlungshilfe für Boilies auf das Haar oder als große Version für eine fängige Feeder-Montage: Eine feststehende Schlaufe gehört zur Grundausstattung und jeder sollte diesen wichtigen Knoten knüpfen können. Der Knoten besticht mit Haltbarkeit und ist schnell zu binden. Außerdem lässt sich der Schlaufenknoten mit monofilen und geflochtenen Schnüren gleichermaßen gut knoten.

So bindet Ihr einen Schlaufenknoten:
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1. Im ersten Schritt nehmt Ihr die Schnur doppelt und bestimmt die Länge. Diese hat Auswirkungen auf die spätere Größe der Schlaufe. Für eine kleine Schlaufe legt Ihr die Schnur kürzer, für eine große länger!

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2. Anschließend bildet Ihr mit der doppelten Schnur einen Bogen, sodass ein Auge entsteht.

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3. Im folgenden Schritt führt Ihr wie bei einem Hausfrauenknoten – auch als Überhandknoten bekannt – die Schnur zweimal durch die Öffnung. In den meisten Fällen reicht auch schon eine Windung.

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3.1. Bei geringen Durchmessern einer Mono oder bei glatten, geflochtenen Schnüren dürfen es allerdings auch bis zu fünf Windungen sein, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

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4. Zu guter Letzt befeuchtet Ihr den Knoten mit etwas Spucke und zieht ihn sorgfältig zusammen.

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4.1. Das überstehende Schnurende wird abgeschnitten.

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5. Fertig ist der Schlaufenknoten!