Der goldene Herbst ist mit die beste Zeit, um dicke Aale zu fangen. Jesco Peschutter sagt Euch, worauf es jetzt beim Aal angeln ankommt.
Im Herbst lassen sich an Seen fette Aale vom Ufer in der Nacht fangen, weiß Jesco Peschutter
Nachtangeln im Herbst auf Aal
Im Herbst stehen die Chancen auf richtig dicke Aale beim Uferangeln in der Nacht besonders gut. Die besten Gewässer sind jetzt Teiche und Seen, um große Wasserschlangen an den Haken und Köder zu locken. Die Wasserkörper der Stillgewässer sind immer noch richtig warm, da sie über den Sommer viel Energie gespeichert haben. Und das bedeutet, dass die Schlängler sehr aktiv sind und nach Nahrung suchen, um sich Fettreserven für den bevorstehenden Winter anzufressen. Die perfekte Zeit zum Aal angeln!
Die besten Gewässer zum Aalangeln im Herbst sind Teiche und Seen. Jesco Peschutter freut sich über einen langen Aal
Flach fängt Aale
Weil das Wasser im Herbst immer noch eine angenehme Temperatur aufweist, dürfen unsere Köder gerne flach und ufernah präsentiert werden beim Aal angeln in der Nacht. Vor Schilfkanten, in der Nähe von Totholz oder an langsam absterbenden Seerosen lohnt sich immer ein Versuch. Probiert mit mehreren Ruten verschiedene Tiefenbereiche zwischen einem und vier Meter abzudecken – dann dauert es nicht lange bis zum Biss und Aal! Stellt sich eine Tiefe als besonders Erfolg versprechend heraus, könnt Ihr dort auch die anderen Montagen mit Haken und Köder anbieten.
Die Grundmontage mit Tauwurm als Köder beim Aal angeln im Herbst ist in der Nähe vom Schilf platziert
Fette Würmer als Aalköder
Die Aale haben Hunger im Herbst und nehmen jetzt besonders gerne deftige Happen ins Maul. Deshalb dürft Ihr gerne zwei fette Tauwürmer als Köder beim Angeln auf einem 2er Aalhaken präsentieren. Ich ziehe immer einen Wurm zu drei Viertel auf den Greifer und knipse das letzte Viertel mit den Fingern ab. Das übrig gebliebene Stück stecke ich zusammen mit dem zweiten Wurm, den ich in mehrere Stücke teile, auf die Hakenspitze. So erhalte ich eine schöne Schaschlik-Anköderung, die für einen unwiderstehlichen Duft unter Wasser sorgt. Meine Montage fürs Aalangeln in der Nacht mit Wurm am See ist eine Festbleimontage mit kurzem Vorfach – ähnlich wie beim Karpfenangeln. So bekomme ich jeden Biss sofort mit und der Haken sitzt schön im vorderen Maulbereich. Ein elektronischer Bissanzeiger zeigt mir alle Aktionen am Wurm zuverlässig an. Im Herbst setze ich auch gerne auf kleine, ganze Köderfische wie Rotaugen beim Angeln vom Ufer. Vorteil: Ich habe weniger Beifang und wenn es beißt, hängt immer ein dicker Aal an der Leine. Die Köderfische biete ich gerne unter einer Knicklichtpose an, sodass das Fischchen auf dem Grund liegt und eine sensible Bissanzeige garantiert ist. Sowohl zum Grund- als auch Posenangeln verwende ich stabile Karpfen- oder Deadbait-Ruten, um auch dicken Aalen etwas entgegensetzen zu können. Ein großer Karpfenkescher hilft bei der Landung der Aale.
Jetzt dürfen zwei Tauwürmer beim Angeln an den Haken, um die Aale zu verführen
Ein großer Karpfenkescher hilft bei der Landung dicker Herbstaale
Regen und Wind
Klar, Aale lassen sich im Herbst bei fast jedem Wetter auf Wurm oder Köderfisch nachts fangen. Doch die besten Nächte auf Aal erlebte ich bei Regen und nach einem heftigen Gewitter. Dann werden nämlich viele kleine Tierchen ins Gewässer gespült, was die Aale besonders aktiv macht. Wenn die Außentemperaturen noch im zweistelligen Bereich sind, hat sich auflandiger Wind beim Aalangeln bewährt. Wie auch andere Fischarten lieben Aale das Ufer, auf das der Wind bläst. Warum? Weil sich dort Nahrung und Futterfische sammeln und der Tisch reich gedeckt ist. Dort muss nun unsere Montage mit Haken und Köder hin! Außerdem steigt der Sauerstoffgehalt im Wasser, was die Aktivität unserer Zielfische zusätzlich erhöht.
Aale lassen sich im Herbst am besten an dem Ufer überlisten, auf das der Wind bläst. Hier konnte Jesco Peschutter einen richtig dicken Aal fangen
Gute Aale im Herbst
Wer im Herbst an Seen oder Teichen auf Aal vom Ufer angelt, der darf Qualität statt Quantität erwarten. In der Regel gehen in einer Nacht beim Angeln zwei bis vier Aale an die Haken. Das ist im Vergleich zu Kanälen oder Flüssen eher wenig. Dafür dürfen sich die Angler über große Exemplare freuen. Im Schnitt sind die Aale aus stehenden Gewässern 70 Zentimeter lang. 80er sind keine Seltenheit, 90er immer drin und mit Glück beißt sogar der Meteraal auf unsere angebotenen Köder! Ich wünsche Euch viel Erfolg und einen fischreichen Herbst mit super Aalnächten.
Das Video zum Angeln auf Aal im Herbst auf unserem YouTube-Kanal ANGLERBOARD TV
Für Jesco Peschutter und Tobias Norff ging es im Herbst zum Aalangeln an einen See. Was die beiden in der Nacht gefangen haben, seht Ihr im Video zum Aal angeln am See auf unserem YouTube-Kanal ANGLERBOARD TV.
Im Herbst lassen sich an Seen fette Aale vom Ufer in der Nacht fangen, weiß Jesco Peschutter
Nachtangeln im Herbst auf Aal
Im Herbst stehen die Chancen auf richtig dicke Aale beim Uferangeln in der Nacht besonders gut. Die besten Gewässer sind jetzt Teiche und Seen, um große Wasserschlangen an den Haken und Köder zu locken. Die Wasserkörper der Stillgewässer sind immer noch richtig warm, da sie über den Sommer viel Energie gespeichert haben. Und das bedeutet, dass die Schlängler sehr aktiv sind und nach Nahrung suchen, um sich Fettreserven für den bevorstehenden Winter anzufressen. Die perfekte Zeit zum Aal angeln!
Die besten Gewässer zum Aalangeln im Herbst sind Teiche und Seen. Jesco Peschutter freut sich über einen langen Aal
Flach fängt Aale
Weil das Wasser im Herbst immer noch eine angenehme Temperatur aufweist, dürfen unsere Köder gerne flach und ufernah präsentiert werden beim Aal angeln in der Nacht. Vor Schilfkanten, in der Nähe von Totholz oder an langsam absterbenden Seerosen lohnt sich immer ein Versuch. Probiert mit mehreren Ruten verschiedene Tiefenbereiche zwischen einem und vier Meter abzudecken – dann dauert es nicht lange bis zum Biss und Aal! Stellt sich eine Tiefe als besonders Erfolg versprechend heraus, könnt Ihr dort auch die anderen Montagen mit Haken und Köder anbieten.
Die Grundmontage mit Tauwurm als Köder beim Aal angeln im Herbst ist in der Nähe vom Schilf platziert
Fette Würmer als Aalköder
Die Aale haben Hunger im Herbst und nehmen jetzt besonders gerne deftige Happen ins Maul. Deshalb dürft Ihr gerne zwei fette Tauwürmer als Köder beim Angeln auf einem 2er Aalhaken präsentieren. Ich ziehe immer einen Wurm zu drei Viertel auf den Greifer und knipse das letzte Viertel mit den Fingern ab. Das übrig gebliebene Stück stecke ich zusammen mit dem zweiten Wurm, den ich in mehrere Stücke teile, auf die Hakenspitze. So erhalte ich eine schöne Schaschlik-Anköderung, die für einen unwiderstehlichen Duft unter Wasser sorgt. Meine Montage fürs Aalangeln in der Nacht mit Wurm am See ist eine Festbleimontage mit kurzem Vorfach – ähnlich wie beim Karpfenangeln. So bekomme ich jeden Biss sofort mit und der Haken sitzt schön im vorderen Maulbereich. Ein elektronischer Bissanzeiger zeigt mir alle Aktionen am Wurm zuverlässig an. Im Herbst setze ich auch gerne auf kleine, ganze Köderfische wie Rotaugen beim Angeln vom Ufer. Vorteil: Ich habe weniger Beifang und wenn es beißt, hängt immer ein dicker Aal an der Leine. Die Köderfische biete ich gerne unter einer Knicklichtpose an, sodass das Fischchen auf dem Grund liegt und eine sensible Bissanzeige garantiert ist. Sowohl zum Grund- als auch Posenangeln verwende ich stabile Karpfen- oder Deadbait-Ruten, um auch dicken Aalen etwas entgegensetzen zu können. Ein großer Karpfenkescher hilft bei der Landung der Aale.
Jetzt dürfen zwei Tauwürmer beim Angeln an den Haken, um die Aale zu verführen
Ein großer Karpfenkescher hilft bei der Landung dicker Herbstaale
Regen und Wind
Klar, Aale lassen sich im Herbst bei fast jedem Wetter auf Wurm oder Köderfisch nachts fangen. Doch die besten Nächte auf Aal erlebte ich bei Regen und nach einem heftigen Gewitter. Dann werden nämlich viele kleine Tierchen ins Gewässer gespült, was die Aale besonders aktiv macht. Wenn die Außentemperaturen noch im zweistelligen Bereich sind, hat sich auflandiger Wind beim Aalangeln bewährt. Wie auch andere Fischarten lieben Aale das Ufer, auf das der Wind bläst. Warum? Weil sich dort Nahrung und Futterfische sammeln und der Tisch reich gedeckt ist. Dort muss nun unsere Montage mit Haken und Köder hin! Außerdem steigt der Sauerstoffgehalt im Wasser, was die Aktivität unserer Zielfische zusätzlich erhöht.
Aale lassen sich im Herbst am besten an dem Ufer überlisten, auf das der Wind bläst. Hier konnte Jesco Peschutter einen richtig dicken Aal fangen
Gute Aale im Herbst
Wer im Herbst an Seen oder Teichen auf Aal vom Ufer angelt, der darf Qualität statt Quantität erwarten. In der Regel gehen in einer Nacht beim Angeln zwei bis vier Aale an die Haken. Das ist im Vergleich zu Kanälen oder Flüssen eher wenig. Dafür dürfen sich die Angler über große Exemplare freuen. Im Schnitt sind die Aale aus stehenden Gewässern 70 Zentimeter lang. 80er sind keine Seltenheit, 90er immer drin und mit Glück beißt sogar der Meteraal auf unsere angebotenen Köder! Ich wünsche Euch viel Erfolg und einen fischreichen Herbst mit super Aalnächten.
Das Video zum Angeln auf Aal im Herbst auf unserem YouTube-Kanal ANGLERBOARD TV
Für Jesco Peschutter und Tobias Norff ging es im Herbst zum Aalangeln an einen See. Was die beiden in der Nacht gefangen haben, seht Ihr im Video zum Aal angeln am See auf unserem YouTube-Kanal ANGLERBOARD TV.
Aal angeln am See – Nachtangeln auf Aale – Montage, Köder, Tipps und Tricks zum Aalangeln mit Wurm