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| Anreise und Unterkunft in Norwegen Alles was es zu Reisen in Norwegen zu wissen gibt. Reiseanbieter |
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#1 |
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Abonaffe
Dabei seit: 05.2001
Ort: Naheland /Norheim
Alter: 64
Beiträge: 838
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Reisebericht HITRA Teil I
Am 30.05.2002 fuhren wir, eine kleine Truppe von fünf Mann, nach Petersberg/Fulda um uns unseren Freunden des dortigen Angelvereins Zur Reise nach HITRA anzuschließen. Abends beim Grillen mit Fritz, dem Organisator (Vater von AB-„Köhlerkiller“) machten wir uns noch mal richtig heiß. Am Freitag um 03:00 h klingelte der Wecker und wir machten uns auf den Weg zum gemieteten Bus. Nachdem wir uns genug auf die Schultern gekloppt hatten, realisierten wir mit Grausen, daß die Ladeflächen des Busses überfüllt waren, die Masse des Gepäckes jedoch noch auf dem Pflaster lag. Mit 24 Fahrgästen blieb auf den letzten Bänken noch Stauraum übrig und das Gerödel kam gerade noch unter. Erschüttert mussten wir jedoch zur Kenntnis nehmen, dass unser Boss unterwegs noch zwei Angelfreunde aufnehmen wollte. Die machten große Augen, als sie Ihr reichliches Gepäck im vollen Bus unterbringen mussten. Auch das gelang schließlich und es ging los. Um zwei Uhr legte bei diesigem Wetter die Fähre „Kronprinz Harald“ in Kiel ab. Nach einem tollen Buffet und einem erholsamen Schlaf kamen wir fuhren wir am Samstagmorgen bei herrlichem Wetter in den Oslo-Fjord ein. Die Busfahrt nach Hitra führte uns durch eine aufregend schöne Landschaft mit schneebedeckten Bergen im Norden, vorbei an Lachsflüssen, die unsere Anglerherzen höher schlagen ließen. Nach der Durchfahrt des Hitra-Tunnels wurden wir am Abend vom Team des Hitra-Tourist-Services empfangen und bestaunten das kräftige Angelgeschirr im Shop, das angeblich notwendig war. Wie notwendig, sollten wir noch erfahren. Unser Haus, das wir für vier Personen zugeteilt bekamen lag zwar etwas abseits, war aber gut eingerichtet. Wir beschlossen schweren Herzens am Abend nicht mehr auszufahren, sondern aufzuklaren und uns für den nächsten Morgen zu rüsten. unsere Anlage in Kvenvaer 1.Angeltag Etwas spät, um 09:00 h fuhren wir am Sonntagmorgen im Rudel von fünf Booten durch die Schären Richtung offene See. Das Boot, das unser Appartement (4 Leute) zur Verfügung hatte war zwar mit 50 PS das größte was wir je in Norge hatten, wie wir später noch feststellen mussten, für die Angelei um HITRA herum jedoch viel zu klein. Noch schöpften wir deswegen keinen Verdacht. Und daß wir kein GPS hatten nahmen wir achselzuckend zur Kenntnis. Anhand der Seekarte gingen wir auf Schleichfahrt und suchten mit Echolot die Kanten ab. Durch die Tipps im Anglerboard ermuntert, bestückte ich meinen 300 g Pilker mit einem Köhlerkopf und konnte prompt nacheinander zwei kräftige Lumbs von je 3,5 kg landen. Auch meine Crew-Kollegen waren mit einigen mittleren Dorschen und Köhlern für den ersten Tag durchaus zufrieden. Von den vier Lumbs die wir zusammen fingen, war nur einer verwurmt. 2. Angeltag Montag Heute wollten wir uns den größeren Booten anschließen um weiter draußen unser Glück zu versuchen. Bei der Ausfahrt jedoch schreckte uns trotz schönem Wetter die kräftige Dünung ab. Der Durst des Bootes an der Tankstelle tat ein übriges. Wir hatten die Tanks fast leergefahren. Zwar hatten wir noch 20 l in Reserve aber damit wären wir nicht weit gekommen. So waren wir stark blockiert. Jeden Tag 50-60 l. Das haut rein (oder raus aus dem Geldbeutel). Also ging es nach kurzem Wellenreiten vor den Schären zurück hinter die schützenden Felsbarrieren. Nach einigem Hin- und Hergetuckere mit mässigen Ergebnissen fanden wir eine schöne Stömungslinie auf der fette Köhler und mittlere Dorsche bissen. Wir waren gerade so schön am Kisten füllen, als ein durchdringendes Pfeifen unsere Konzen- tration störte. Echolot? Nix! Oha! Oelalarm! Wir fuhren einen Zweitakter der verlangte ausgerechnet jetzt nach Oel. Motor aus! Nachdenken! Dazu war jetzt nicht die rechte Zeit! Wir drifteten stark auf einen Felsen zu. Bei rascher Nachsuche, gab es noch Oelreste in zwei Flaschen an Bord. Hastig eingefüllt, Motor an und ab nach Hause. Frust! Als Crew-Mitglied Georg einen Dorsch von 4,5 kg zum Wiegen bringen wollte, zog er, als er die Fangergebnisse der Dickschiffe sah’ irritiert von dannen. Siehe folgende Bilder: Roland mit Köhler 33 pfd. Oskar mit Dorsch Die Nacht der dicken Köhler 3. Angeltag Dienstag Nachdem wir in unserem Hafen zufällig ein paar Landsleute (Naheländer 5 km von zu Hause noch dazu von einem befreundetem Angelverein) trafen, sind wir mit deren Ratschlägen in südwestlicher Richtung ausgefahren. Dort erreichten wir nach einer interessanten Fahrt bei herrlichem Wetter durch die Schären eine riesige Bucht mit direkter Anbindung zur offenen See. Das blaue Wasser lag wie ein Bügelbrett und greifbar nahe grüßten schneebedeckte Berge. Gruppen von Möwen machten uns auf Fisch aufmerksam. Tatsächlich trafen wir auf Köhlerschwärme, die durchaus ansehnliche Exemplare enthielten. Bei der Suchfahrt außerhalb der Bucht gingen auch schöne Dorsche (3-4 kg) an die Haken. Einigermaßen zufrieden, aber doch ein wenig enttäuscht wegen der mangelnden Möglichkeiten unseres Bootes ging’s wieder heimwärts. Ein Highlight des Tages war die Sichtung einiger Tümmler, die es wohl auf die gleiche Beute wie wir abgesehen hatten. Nach der Schlachterei und dem Eintüten gab es kräftigen Schaukelbraten aus der Pfanne und ein paar Stunden Schlaf. Abends gaben wir den Benzintanks noch mal ordentlich Futter und erhielten von Angelfreunden aus Hamburg noch einen weiteren Reservekanister. Damit legten wir los in Richtung Leuchtturm, etwa die Hälfte des Weges zu den guten Fischgründen. Auch am Leuchtturm soll es reichlich Fisch geben. Wir erlebten eine schöne Nacht, rein naturmäßig. Ein paar Fische ließen sich überreden, ehe wir im Hinblick auf die halbleeren Tanks nach Sonnenuntergang in der taghellen Nacht wieder den Heimweg antraten. Kurz vor der Schäreneinfahrt näherte sich ein dicker Dampfer. Instinktiv stoppte unser Skipper Georg, obwohl wir Vorsprung hatten und schneller waren. Kaum war der Dicke in der Einfahrt, als wir nachsetzten. Prompt war das Benzin alle. Das wäre eine spannende Begegnung geworden bevor wir nachgetankt hätten. Wir hatten zuviel Saft bei der Suche nach dem richtigen Durchgang verbraucht. Das Orientierungsproblem hatten trotz GPS auch einige große Boote. Fotos: Skipper Siehe Teil 2
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Geändert von HeinzJuergen (13.06.2002 um 15:41 Uhr) |
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#2 |
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Benutzer
Dabei seit: 11.2001
Ort: Delmenhorst
Beiträge: 557
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Moin Moin! Erstklassiger 1 Teil,ich freu mich schon auf den 2 Teil.Dann kommt das ja noch mit den dicken Köhlern
.Aber was iss Schaukelbraten
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Moderator im www.norwegen-angelforum.de |
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#3 |
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Benutzer
Dabei seit: 07.2001
Ort: Paderborn
Alter: 39
Beiträge: 402
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Super Bericht mit Spitzen Fotos!
![]() ![]() ![]() Ziehe mir sofort den 2. Teil rein!
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[COLOR=royalblue][GLOW=royalblue][SIZE=2]In diesem Sinne Pfiffi4773[/SIZE] [/GLOW] [/COLOR] |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Superbericht.
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#5 |
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Großlenghoffer
Dabei seit: 03.2001
Ort: Germersheim
Alter: 53
Beiträge: 8.411
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Schnell Danke sagen und weiter mit Teil 2
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Skat Champ Februar 07 Der Stress von heute ist die gute alte Zeit von morgen [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Entwicklungshelfer für die bayrischen Enklaven - BBT T-Bootfahrer - Jahresboardferkel 2002
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#6 |
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Benutzer
Dabei seit: 11.2001
Ort: Bremen
Alter: 44
Beiträge: 481
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Alter Schwede
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Boooaahhhhh, was für Fische
Neid – neid – neid Super-duper-erster-Teil-Bericht Gruss aus HH Udo |
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#8 |
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Gast
Beiträge: n/a
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tolle Leistung,
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#9 |
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Mitglied
Dabei seit: 11.2000
Ort: Hamburg
Alter: 55
Beiträge: 1.040
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Klasse Bericht
weiter mit Teil 2
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>>> Kalle <<< Angler und erster HH Amatuermeister im Darten
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#10 |
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vi lærer videre norsk
Dabei seit: 02.2001
Ort: Annaberg-Buchholz/ Sachsen
Alter: 47
Beiträge: 11.880
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Hallo! Prima geschriebener Teil 1.
So ist das mit den großen Köhlern. Die Kunst an der Sache ist nur sie zu finden und nur mit wirklich stabilen Gerät zu fangen und zu bändigen. Jeder Schwachpunkt bei Rute, Rolle und Schnur wird einem sofort vor Augen geführt. Wer dann noch mit mehreren Beifängern z.B. angelt, hat keine Chancen. Glückwunsch an die Store - Köhler und Dorschfänger in eurer Truppe. Da hat alles gestimmt. Nächstes Mal seit ihr dran. Was ist denn Schaukelbraten? PS: Habe die 50 PS Boote auch schon mal am Knarrlagsund gesehen, aber das sind Saufschweine und würden mich in den Ruin treiben. Was mir sehr gefallen hat auf deinen Fotos des 2. Teiles ist: Angelegte Schwimmwesten. Das zeugt von profihafter Einstellung.
So muß es sein. ![]() |
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Reisebericht Hitra1
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