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Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung Wie, wann und womit bestimmen? Welche Art der Bewirtschaftung
ist sinnvoll? Was tun wenn Gewässer krank sind?

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Alt 06.01.2018, 07:32   #1
Thomas9904
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Standard Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Redaktionell



Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?


Auch in der Schweiz kam die Grundel an und macht augenscheinlich Probleme, wie die Zeitschrift Petri Heil online berichtet. Es trafen sich an der Uni in Basel Biologen, Doktoranden, Fischer, Behördenvertreter etc. auch aus Deutschland sowie Fischereiverantwortliche aus Frankreich. Der verstärkte Besatz von Raubfischen in "Grundelgewässer" wurde diskutiert.

Quelle:
https://www.petri-heil.ch/was-ist-lo...elproblematik/

Dass die eingeschleppte Grundel an vielen Orten Probleme macht, ist nichts Neues. Wie man sie gezielt bekämpfen soll, wird schon seit langem diskutiert.

Angler in Deutschland stellten über die Jahre fest, dass Raubfische durchaus Grundeln als Futterquelle dankbar annehmen und sich Bestände einpendelten. Gerade auch, weil durch viele Faktoren sonstige Beutefische (Weissfische) immer weniger wurden (weniger Nährstoffe etc.).

Die Grundeln konnten da andere Nahrungsgrundlagen erschliessen und auch Konkurrenz verdrängen. Dass sich Raubfische da schnell drauf einstellen, ist dann logisch.

In der offenen Diskussion in Basel wurde dann auch angesprochen, in wie weit Besatz mit "Zander, Hecht und Egli (Barsch)" bei der Eindämmung der Grundeln helfen könne:
Zitat:
Was die nächste Frage aufwarf: Warum setzt man nicht diese Fische in grosser Anzahl ein, um die unerwünschten Schwarzmeergrundeln zu dezimieren? Ein älterer Fischer meinte in der offenen Diskussion: «Die Räuber fressen die Grundeln, aber die Grundeln fressen auch den Laich der Räuber. Irgendwann hat eine Art gewonnen. Man müsste daher jetzt die Raubfische mit gezieltem Besatz in diesem Kampf unterstützen.»
Dazu meinte dann Andreas Knutti vom Bundesamt für Umwelt, dass man zuerst andere Möglichkeiten abchecke in seinem Amt, bevor man solche Mittel in Betracht zöge.

Da bin ich dann mal schon gespannt, welche anderen Mittel das sein sollen.

Wertungsangeln auf Grundeln dürfte sicher Spaß machen, man könnte sogar ne Art "Bundesliga" draus machen mit Veranstaltungen quer durch die Republik. Und so wohl Angeln mit Wertung stärken. Aber anglerisch einen Bestand in den Griff zu kriegen bei den Schwarzmeergrundeln, das dürfte wohl eher Illusion sein.

Und so erfreulich es sich für Angler auf den ersten Blick anhört, wenn mehr Räuber besetzt werden, sollte man an eines denken (wobei ich die Schweiz nicht beurteilen kann, ich gehe von Deutschland und seinen politischen Verhältnissen aus):
Das führt dann schnell zu Angelverboten auf die genannten Raubfischarten!

Ich bin gespannt, welche Lösungen da die "Experten" erarbeiten werden und wie sich dadurch dann die Fischbestände entwickeln werden.



Thomas Finkbeiner
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Alt 06.01.2018, 08:03   #2
Kochtopf
Chub Niggurath
 
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Statt Angelverbot vielleicht zanderbesatz in Fließgewässern zulassen, Entnahmefenster für Hecht und Zander, Schonmaß für Barsch...? Und natürlich, sobald der züchterische Durchbruch erfolgt ist, verstärkter Aalbesatz (fressen quappen und Lachs eigentlich Grundeln?)
Grundsätzlich mehr Besatz klingt erstmal gut aber setzt die anderen Arten ebenso mehr unter Druck, insofern bin ich da zwiegespalten - aber hey, noch haben wir hier keine Grundeln
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Iä! Iä! rippi! F'thagn!
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Alt 06.01.2018, 08:31   #3
Thomas9904
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Ich bin da immer hin und her gerissen..

Wir hatten jahrelang stark zurückgehende Räuberbestände, weil Weiss/Futterfisch immer weniger wurde.

Speziell Barsch und Zander gibts mehr, fetter und größer, seit die sich auf Grundeln eingeschossen haben. Gut prinzipiell für mich als Spinner.

Dafür fällt viel geiles Angeln weg wie früher auf Barben, Döbel, Nasen etc., weil Dir sofort ne Grundel dranhängt.

Ob sich das nun einpendelt, wenn ja wie, das bleibt zudem weiter ne offene Frage..

Dass diese ganze "Invasoren-Diskussion" eh für die Katz ist (weil die Katze schon den Baum rauf ist), ist ne andere Sache.

Kann ich als Angler nix ändern, muss ich mit leben.

Und dann eben mein Angeln umstellen:
Mehr auf Räuber, Friedfische wie oben genannt wenn, dann nur noch im Winter versuchen (auch wenns da prinzipiell schlechter läuft - aber da kannste wenigstens Grundeln ausm Weg gehen einigermaßen)..

Alles net so einfach...
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Alt 06.01.2018, 09:09   #4
Bronni
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Endlose Diskussionen führen aber auch zu keinem Ergebnis. Ich finde, man sollte es an mehreren Stellen einfach mal probieren. Mehr Raubfische einsetzen und den Prozess beobachten, ob sich wirklich Veränderungen einstellen. Die Fischereiverbände haben geschultes Personal um ein Monitoring durchzuführen. Ich würde es begrüßen, Ergebnis offen.
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Alt 06.01.2018, 09:11   #5
Thomas9904
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Da könnten die Verbände mal was Sinnvolles tun, ja..
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Alt 06.01.2018, 09:23   #6
fusselfuzzy
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Es ist doch eigentlich so, dass je mehr Nahrung desto mehr Räuber. Im Normalfall stellt sich da ein Gleichgewicht ein, sofern keine anderen Ereignisse eintreten. Setzt man also jetzt mehr Räuber ein, die die Grundeln fressen, wird irgendwann da Nahrungsangebot weniger und, relativ schnell, dann die Räuber auch. Ich glaub auch nicht, dass das in der Schweiz so lange dauert wie hier in D.

Gespannt bin ich wie sich da die Schweizer entscheiden und welche Ergebnisse dann herauskommen!
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Alt 06.01.2018, 10:20   #7
Laichzeit
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Die Grundeln sind Nahrungskonkurrenten der jungen Raubfische. Bis ca. Handlänge und etwas größer frisst ein Zander sehr ähnliche Beutetiere wie die Grundeln, später wendet sich das Blatt. Mit Besatz ließe sich der Engpass überbrücken. Barschbesatz hingegen ist quasi immer unnötig oder schädlich, weil sie sehr vermehrungsfreudig sind, auch in Grundelgewässern.

Ob mehr Raubfische etwas bringen, steht aber in den Sternen, denn sie selbst fressen neben den Grundeln die einheimischen Weißfische und dadurch könnte sich deren Situation noch verschlechtern.
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Alt 06.01.2018, 10:38   #8
Thomas9904
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Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Ich behaupte mal, das die Fische insgesamt flexibler sind als man denkt (Donauraum ist Grundel ja nicht so das Problem)..

Vielleicht Zeitfrage bis es sich einpendelt..

Dass Biologen, Bewirtschafter und Schützer da evtl. anders denken und andere Maßstäbe anlegen, ist deren Beruf geschuldet.

Mich interessiert zuerst mal, was das für mich als Angler bedeutet:
Mehr und fettere Räuber und schwierigeres Friedfischangeln oder eben nicht?
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Alt 06.01.2018, 10:43   #9
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Beiträge: 512
Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Zitat:
Zitat von fusselfuzzy Beitrag anzeigen
Es ist doch eigentlich so, dass je mehr Nahrung desto mehr Räuber.
Das wäre sehr schön, sieht bei mir aber leider anders aus.
Ich befische ja nun schon über 20 Jahre intensiv das gleiche Gewässer, die letzten 10 Jahre 5-6 mal in der Woche.
Vor gut 10 Jahren habe ich die erste Grundel beim Stippen auf Köderfisch gefangen.
Zu der Zeit hatte man noch auf 300 gemischte Köderfische 1 Grundel am Haken.
Heute sieht man hier in Ufernähe auf 1 qm den Sommer über 3-5 Grundeln.
Die Kids vom Campingplatz fangen den Sommer über Eimerweise von den Viechern.
Der Bestand an Raubfischen ist hier rückgängig, nicht nur der Zander, wobei ich das aufs immer klarer werdende Wasser zurückführe ist rückgängig, auch Barsch und Hecht.
Ich sehe hier zur Brutzeit Millionen an Fischbrut, aber zum Herbst hin ist kaum noch etwas übrig.
Die meisten dieser Kleinstfische fallen wohl den Grundeln zum Opfer.
Mehr Raubfische gibt es trotz dem Futterangebot an Grunden nicht.
Aber der Bestand an Grunden legt jedes Jahr zu.
Wir müssen wohl damit leben, es wird kein Mittel geben den Grundelbestand zu dezimieren.
Vielleicht werden die Viecher durch Mutation mal 50 cm oder größer, dann machen sie an der Rute sicher auch Spaß
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Alt 06.01.2018, 16:16   #10
fusselfuzzy
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Beiträge: 348
Standard AW: Grundelproblem auch in der Schweiz - Mehr Räuber besetzen?

Zitat:
Zitat von Der_Barschangler Beitrag anzeigen
Das wäre sehr schön, sieht bei mir aber leider anders aus.
Ich befische ja nun schon über 20 Jahre intensiv das gleiche Gewässer, die letzten 10 Jahre 5-6 mal in der Woche.
Vor gut 10 Jahren habe ich die erste Grundel beim Stippen auf Köderfisch gefangen.
Zu der Zeit hatte man noch auf 300 gemischte Köderfische 1 Grundel am Haken.
Heute sieht man hier in Ufernähe auf 1 qm den Sommer über 3-5 Grundeln.
Die Kids vom Campingplatz fangen den Sommer über Eimerweise von den Viechern.
Der Bestand an Raubfischen ist hier rückgängig, nicht nur der Zander, wobei ich das aufs immer klarer werdende Wasser zurückführe ist rückgängig, auch Barsch und Hecht.
Ich sehe hier zur Brutzeit Millionen an Fischbrut, aber zum Herbst hin ist kaum noch etwas übrig.
Die meisten dieser Kleinstfische fallen wohl den Grundeln zum Opfer.
Mehr Raubfische gibt es trotz dem Futterangebot an Grunden nicht.
Aber der Bestand an Grunden legt jedes Jahr zu.
Wir müssen wohl damit leben, es wird kein Mittel geben den Grundelbestand zu dezimieren.
Vielleicht werden die Viecher durch Mutation mal 50 cm oder größer, dann machen sie an der Rute sicher auch Spaß
Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Gut vielleicht noch beim Zander ok aber nicht beim Hecht. Wie sieht da eigentlich beim Wels aus? hast du da Erfahrungen/Beobachtungen?
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