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Alt 15.12.2017, 07:41   #1
Thomas9904
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Standard Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Redaktionell



Etwas tun oder der Natur ihren Lauf lassen?
Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg:
Nur Müll und Schlamm

Nienburger Angler befreien die einstigen Biotopgewässer von Unrat und Dreck.
Auch Masterstudenten der Hochschule packen kräftig mit an.

Wenns um Angeln und Angler geht, heisst es oft bei "Schutzmaßnahmen", man müsse der Natur ihren Lauf lassen und Menschen sind auszusperren. "Kein stofflicher Ein- oder Austrag", "Nullnutzungszonen" etc. sind die Stichworte. Da ist es dann sicher diskutabel, ob es Naturschutz ist, Altwässer nicht nur nicht verlanden zu lassen, sondern wieder anszuschliessen - wie es Angler wollen..

Quelle
https://www.mz-web.de/salzlandkreis/...hlamm-29286524

Wie wichtig nicht verlandete, an Flüsse angeschlossene Altwässer, Kolklöcher etc. sind, auch als Laichplätze für Fische, ist bekannt.

Wenn dann solche "Biotopgewässer" nicht gepflegt werden, werden daraus schnell verschlammte Mülllöcher - Mückenreservate (vielleicht gewollt? Insektensterben??).

Dass das Anglern nicht gefällt -also denjenigen, die unter "Schutz" nicht nur Spenden sammeln, Propaganda und Theorie, sondern auch noch die Arbeit mit der Hand am Arm vor Ort verstehen - wenn Gewässer so verschlammen und vermüllt werden, ist sicher nachvollziehbar:
Zitat:
„Je besser die Straßen hierher werden, umso mehr Müll wird hier entsorgt“, schimpft Reiner Lücke vom Anglerverein Nienburg und wünscht sich eine härtere Bestrafung.
Interessant auch, dass wohl Behörden, die sonst jedem Schützerpups der Spendensammler hinterher rennen, die Angler anscheinend nicht so unterstützen, die, welche die praktische Arbeit machen:
Zitat:
Inzwischen seien die Verbindungsgräben verlandet und die Altgewässer verschlammt. Schon seit Jahren kämpfen die Angler um Unterstützung zur Sanierung dieser Gewässer unter anderem mit Schreiben an den Landrat und anderen Institutionen.
Zitat:
Die Masterstudenten der Fachrichtung „Naturschutz und Landschaftsplanung“ nahmen sich dieser Problematik an. Im Rahmen eines Forschungsprojektes untersuchten die jungen Leute während des Sommersemesters die Gewässerzustände der Teiche.
Zitat:
Im Januar kommenden Jahres soll das Projekt dann offiziell ausgewertet werden. Einen neuen Impuls erhoffen sich damit auch die Angler bei der Unterstützung der Gewässersanierung.

„Denn Naturschutz findet nicht nur im Internet statt“, stellt Reiner Lücke klar.
-------------------------------------------

Kommentar
Viel zu oft setzt ja der der Naturschutz die Spendengelder lieber zur weiteren Propaganda ein, statt sie zielgerichtet in solche Projekte zu geben - weils ja immer bedenklich sei, wenn sich der Mensch einmischt?

Wenn es dann Projekte gibt seitens der Schützer, gehen sie oft genug mangels Fach- und Sachverstand schief.
Beispiele gibts genug, nur ein weithin bekanntes dazu aus der sicherlich auch bei "angegrünten" "unverdächtigen" taz:
Skandal beim Nabu - Im Artenschutz verhungert

Klasse finde ich, dass die Studenten hier tatkräftig den Anglern geholfen haben, den Müll zu sammeln und zu entsorgen.

Auch die Studie ist natürlich klasse!
Wenn es hilft, hier Staat und Behörden in die Gänge zu bringen, um solch wichtige Kolklöcher etc. nicht einfach verschlammen zu lassen, sondern wieder "anzuschliessen"...

Aber braucht es dazu wirklich Studien und Wissenschaft?

Reicht da nicht "gesunder Menschenverstand" - auch beim Staat und Behörden?

Dass man Müll wegholt und wieder für Durchgängigkeit der Gewässer sorgt, um weiteres verschlammen zu verhindern?

Ich weiss nicht, wer die Studie finanziert hat, welche Stellen des Staates da involviert waren, wer da wem wieder Kohle zugeschustert hat.

Geld für einen Bagger zur direkten Hilfe wäre da aber in meinen Augen sicher besser angelegt gewesen....

Hoffen wir nun also, dass dann dank der Studie nun wenigstens etwas geschieht - wenn noch Geld dazu da ist, um Bagger und Arbeit zu bezahlen..

Thomas Finkbeiner
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Alt 15.12.2017, 08:35   #2
Testudo
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Ja es braucht Studien, erst nach einer Untersuchung kann der richtige Weg abgestimmt werden. Da kann es auch mal sein, daß man sich entschließt temporäre Gewässer ohne Fischbestand als Lebensraum für Laubfrosch es oder Gelbbauchunken zu erhalten.

Wissenschaft dauernd unter Gerneralverdacht zu stellen ist albern.

Wenn du krank bist, lässt du dich untersuchen und gezielt behandeln? Ist auch Wissenschaft, ne.
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Gruß Frank

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Alt 15.12.2017, 09:02   #3
Thomas9904
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Wir haben das die Leute nur früher gemacht?

Wurde da auch vor jedem Spatenstich ne Uni geholt??

Versteh mich nicht falsch - klar sind Studien wichtig. Aber wirklich für alles?

Wenns vorher Fischkinderstube war und jetzt nicht mehr, weil verschlammt, brauch ich keine Wissenschaft, sondern Spaten und Bagger in meinen Augen..

Ich gestehe zu, dass das andere anders sehen, ich aber eben so...
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Alt 15.12.2017, 09:04   #4
Andal
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Man muss auch unbedingt blödstudiert sein, dass man auf so einen selten dämlichen Ausdruck kommt. Wie wenn alle anderen Gewässer keine Biotope wären!
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Alt 15.12.2017, 09:24   #5
Testudo
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Wir haben das die Leute nur früher gemacht?

Wurde da auch vor jedem Spatenstich ne Uni geholt??

Versteh mich nicht falsch - klar sind Studien wichtig. Aber wirklich für alles?

Wenns vorher Fischkinderstube war und jetzt nicht mehr, weil verschlammt, brauch ich keine Wissenschaft, sondern Spaten und Bagger in meinen Augen..

Ich gestehe zu, dass das andere anders sehen, ich aber eben so...
Ist halt wie kochen. Satt und groß wird man auch mit Grünzeug, wenn man aber die Vielfalt schätzt braucht es dazu Fachverstand oder zumindest Übung. Aber wer würde da den ausgebildeten Koch verteufeln
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Gruß Frank

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Alt 15.12.2017, 09:37   #6
Thomas9904
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Köche haben einen Vorteil:
Man kanns nicht studieren, man musses lernen und können ;.))

Wünschte ich mir bei mancher "Wissenschaft" auch...

Und wie können da Gewässerwarte über Bewirtschaftung entscheiden ohne Studium??

Wäre dann die näxte Frage...
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Alt 15.12.2017, 09:51   #7
Testudo
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Köche haben einen Vorteil:
Man kanns nicht studieren, man musses lernen und können ;.))

Wünschte ich mir bei mancher "Wissenschaft" auch...

Und wie können da Gewässerwarte über Bewirtschaftung entscheiden ohne Studium??

Wäre dann die näxte Frage...
So langesam glaube ich deine Aversion geht gar nicht gegen die Ergebnisse wissenschaftlicher Betrachtung als vielmehr gegen die Ausbildungsmethode.
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Gruß Frank

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Alt 15.12.2017, 10:26   #8
Thomas9904
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

naja, wenn die Ergebnisse so sind wie die Anglerzahlen Dorsch Thünen auf dünner Datenlage hochrechnen und schätzen - dann kann ich auch würfeln...

Ansonsten:
Die "hehre" Wissenschaft gibts nur noch ganz selten - alles drittmittelfinanziert von Lobbyisten (auch etwas, wozu der DAFV zu blöde ist), also misstraue ich zunächst mal ALLEN Ergebnissen (inkl. anglerfreundlicher, die ich aber trotzdem nutze/propagiere)....

Zum Thema zurück, grader von Franz eingestellt, Altarm, ausbaggern etc. - von forschen und Studien stand da aber nix, in Bayern scheints auch ohne zu gehen:
Video: Schleienangeln am Altarm

Viieeel Geld gespart und trotzdem was erreicht...



PS:

Wenn man das Geld der Studie hier verwenden hätte, um Studenten Spaten in die Hände zu drücken statt zu forschen, hätt ich auch gedrückt:
Ein Auge zu in dem Fall ;-)))
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Alt 15.12.2017, 10:36   #9
Laichzeit
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Bei der WRRL-Durchsetzung wird ein Sachverständiger zugezogen und bei größeren Projekten wird immer eine Machbarkeitsstudie, auch zur Kostenabschätzung erstellt. Einfach so drauf los baggert da niemand.
Übrigens ist eine dünne Datenlage immer besser als gar keine.
Laichzeit ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2017, 10:49   #10
Thomas9904
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Standard AW: Biotopgewässer zwischen Nienburg und Altenburg: Nur Müll und Schlamm

Zitat:
Zitat von Laichzeit Beitrag anzeigen
Bei der WRRL-Durchsetzung wird ein Sachverständiger zugezogen und bei größeren Projekten wird immer eine Machbarkeitsstudie, auch zur Kostenabschätzung erstellt. Einfach so drauf los baggert da niemand.
Übrigens ist eine dünne Datenlage immer besser als gar keine.
nicht, wenn man sie wie im Fall Thünen/Politik dazu benutzt, andere zu gängeln und in die Pleite zu treiben und sich dann noch bei solchem "Würfelspiel" au "Wissenschaft" beruft..

Und natürlich kann man Experten hinzuziehen ürs ausbaggern etc. (und solls, so vorhnden) - nur jedesmal für sowas Studien finanzieren??

Für Dinge, die eh klar sind?


Und auch die schützer- und wissenschaftsgetriebene WRRL-Palette ist ja nur ne Eigenfinanzierung für grüne "Wissenschaft", die das erst in Gang setzt und dann "monitort" oder "Experte" ist und jedesmal abkassiert..

Polit-"wissenschaftliches" Finanzierungs Perpetuum-Mobile..

ne, sorry, da hört mein Verständnis als Steuerzahler definitiv auf...
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