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Raubfischangeln und Forellenangeln Womit auf was? Wann und Wo?

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Alt 28.10.2017, 17:28   #1
Franz_16
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Standard Zander im Sturm

Zander im Sturm

Während der Woche hatte Boardie wäcki in einem der vielen Gewässerthreads hier im Anglerboard darüber informiert,
dass er am Wochenende an einem Stausee eine kleine Spinntour mit Gummifisch starten wolle und man sich gerne zu ihm gesellen könne.

Da ich den Stausee schon gut - wäcki jedoch noch nicht kannte entschied ich mich ihn einfach mal bei seiner Spinntour zu besuchen.

Die Voraussetzungen für den Angeltag waren nicht übermäßig, ich hatte Mittags einen Termin und konnte so nur Vormittags angeln - und das angesagte Wetter mit Schauern und starken Böen "grausam" zu nennen wäre eine Untertreibung.

Aber gut - alles egal, angeln geht immer!

Um 5.30 Uhr klingelte dann der Wecker und schon auf den paar Metern zum Auto war klar. Der Wetterbericht täuscht sich leider nicht. Saukalt, Nieselregen und Wind. Na prima.



An der Kartenausgabestelle traf ich dann zufällig, ohne das zu vereinbaren bereits auf wäcki. Das war natürlich praktisch und wir konnten direkt gemeinsam los.

Über den zu beangelnden Bereich waren wir uns schnell einig. Wäckis Vorschlag konnte ich nur zustimmen, denn ich hatte vor ca. 2 Wochen genau hier bereits einen Zander erwischt und hatte das Gefühl dass die Burschen sich im Moment massiv hier rumtreiben.

Als wir am Wasser ankamen, dämmerte es gerade. Besonders einladend sah der eigentlich wunderschöne See heute nicht aus. Grau in Grau.. und Wind, Wind, Wind!



Aber was solls. Jetzt sind wir hier, dann wird auch geangelt.

Während Wäcki direkt einen recht großen Gummi mit der Zielvorgabe "Hecht oder Zander" montierte entschied ich mich für einen kleineren Twister mit Schaufelschwanz um eher "Barsch oder Zander" zu locken.

Beim Bleikopf war ich anfangs noch etwas unsicher. Der Wind und die Gewässer-Tiefe hätten eigentlich mindestens 10 Gramm oder eher noch mehr verlangt - ich mag aber gerade jetzt zur kalten Jahreszeit eher sehr langsame Absinkphasen.
Ich entschied mich dann für einen 7g Bleikopf. Die ersten Würfe zeigten bereits dass das heute tatsächlich wohl zu wenig war. Von einem guten Köderkontakt will ich da nicht sprechen. Doch auf was schwereres wechseln?

Tja, typische Zanderangler-Probleme halt. Recht viel zum "sinnieren" kam ich aber nicht, denn schon bald nachdem wir uns etwas eingeangelt hatten bekam ich einen wunderbaren Einschlag in der Absinkphase. Der Fisch hing und ich freute mich schon auf einen schönen Zander.
Aber denkste, ein halbstarker Hecht hatte sich den Thundertail reingedonnert.


Hecht sicher gelandet und released. Der Anfang war gemacht.

Wenn sich zwei leidenschaftliche Angler zum ersten Mal treffen gibt es natürlich viel zu erzählen. Über Köder, Methoden, Ruten, Rollen Schnüre usw. Mitten in der schönsten Unterhaltung wurden wir erneut durch einen Fischkontakt gestört.
Ein Zander hatte sich meinen mittlerweile montierten 8,26cm langen Gummifisch geschnappt.



Beim lösen des Gummifischs bemerkte ich, dass ich schon kaum noch Gefühl in den Fingern hatte.
Dieser ewige eisige Wind... kein Wunder dass man diese Region auch Bayerisch-Sibirien nennt

Da ich bereits 2 Fische auf 2 verschiedene Köder gefangen hatte, stand erneut ein Köderwechsel an. Diesmal ein völlig unspektakulärer weißer Twister an einem nun doch recht schweren Kopf.
Die Köderkontrolle war jetzt schon besser, wenngleich der Wind immernoch schwer in der Schnur stand. Gerade unterhielten wir uns über das Hechtangeln mit Segelpose - da gab es wieder ein "Tock" bei mir und der nächste Zander kam ans Ufer.



Zwischenfazit - Sie beißen gut! Aber nur auf kleine Köder bislang.

Wöcki blieb dennoch bei seiner Hecht/Zander-Größe und brachte bald darauf den Beweis, dass auch größere Köder heute auf dem Speiseplan standen.



Wow - das ging ja richtig gut heute. Klar, keine Riesen. Aber immerhin Zander.

Ich hatte ja die leise Hoffnung, dass mit Tagesanbruch auch die Temperaturen wieder etwas mehr in den angenehmen Bereich wechseln. Da blieb aber der Wunsch Vater des Gedanken, und außer mich zu vermummen und weiterzuangeln blieb nicht viel übrig.



Und auch wenn die Angelei für uns recht beschwerlich war, wir kaum Köderkontrolle hatten und wir von einer lehrbuchmäßigen, kontrollierten Köderführung weit entfernt waren - es biss munter weiter und weiter und weiter.

Ein kleiner Gummifisch in chartreuse brachte mir diesen Zander ans Band:



Experimente macht man am besten wenn es gut beißt - deshalb war heute der Tag dafür.

Auch "der Schaufelschwanz solo" brachte Fisch:


Und auch wenn es Herbst ist - es gibt immernoch genügend "Kleinstfisch" im Wasser:



Wäcki sieht man deutlich an, dass es genau solche Angeltage sind die die Anglerseele braucht



Zanderangeln in Süddeutschland - das ist an 9 von 10 Tagen ziemlich deprimierend. Umsomehr Motivation muss man dann aus guten Tagen schöpfen!

Und das war heute mehr als leicht. In Ruhe über Gott und die Welt plaudern und dabei im Viertelstundenstakt nebenbei drillen

Das schöne daran, wenn man mit Leuten angelt die wissen was sie tun ist, dass die Chancen dass man einen Fisch zu Gesicht bekommt dadurch einfach mal mindestens verdoppelt werden.

Wir beide sind schon lange an dem See unterwegs - aber wenn wir mit allem gerechnet hätten - mit so einer Beiss-Orgie sicher nicht.

Entsprechend entspannt trotteten wir dann gegen Mittag wieder in Richtung Auto zurück.

Alles in Allem war das echt ein Bomben-Angelausflug. Wenn auch viel, viel zu kurz. Es ist zum Haare raufen, wenn man ausgerechnet dann wenn es mal beißt nur begrenzt Zeit hat.

Danke wäcki für den schönen Vormittag

P.S.
Woran merkt man, dass man sich "Kälte" nicht nur einbildet?
Genau - Wenns mittags um 12 tatsächlich 1 Grad kälter ist, als morgens um 6
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Gruß Franz
Franz_16 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.10.2017, 17:45   #2
Kochtopf
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Standard AW: Zander im Sturm

Schöner Bericht, danke Franz!
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Angeln ist Zen.
Es grüßt Alex
Pro Catch & Decide!
Kochtopf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2017, 17:56   #3
wäcki
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Standard AW: Zander im Sturm

Servus,

war ein super Angeltag. Schreit nach Wiederholung .

Danke fürs Zusammenschreiben.
__________________
"Alles wird gut"
wäcki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2017, 17:57   #4
Thomas9904
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Standard AW: Zander im Sturm

und da ist auch der wäcki - da haben sich 2 scheinbar gesucht und gefunden..
;-)))

Wie immer:
TOLLER BERICHT, Franz!!
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2017, 18:11   #5
Thorsten1953
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Beiträge: 119
Standard AW: Zander im Sturm

Zitat:
Zitat von Franz_16 Beitrag anzeigen
Zander im Sturm

kein Wunder dass man diese Region auch Bayerisch-Sibirien nennt



Ich dacht immer "Bayerisch-Sibirien" ist bei ins in Hof

Super geschrieben! Petri euch beiden

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
Thorsten1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2017, 19:03   #6
geomujo
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Standard AW: Zander im Sturm

Komme grad aus dem Sturm - Erster maßiger Zetti-Fang seit einer Woche
geomujo ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.10.2017, 19:17   #7
Thomas9904
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Standard AW: Zander im Sturm

Sturm scheint zu helfen ;-)
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2017, 22:14   #8
Franz_16
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Standard AW: Zander im Sturm

Zitat:
Zitat von geomujo Beitrag anzeigen
Komme grad aus dem Sturm - Erster maßiger Zetti-Fang seit einer Woche
Petri Heil.
Irgendwas scheint gestern gepasst zu haben.

Hab gestern noch die Meldung von einem befreundeten Spinnfischer der an einer Kiesgrube unterwegs war (nur ein paar Kilometer entfernt vom Stausee):
Der hatte gestern mit 8 Fischen (6 Hechte, 2 Barsche) ebenfalls ein tolles Ergebnis.

Für unsere Verhältnisse hier sind das enorme Ausnahmetage.

Ich würde halt nur gerne wissen was konkret es war was die Fische ausgerechnet gestern so gut beißen hat lassen
__________________
Gruß Franz
Franz_16 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2017, 23:04   #9
geomujo
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Ort: Potsdam
Alter: 36
Beiträge: 1.297
Standard AW: Zander im Sturm

Es war anfang Oktober mit dem Orkan "Xaver" genau das gleiche, damals aber noch viel stärker ausgeprägt.

Schon im Vorfeld des Sturms gab es hier in der potsdamer City ungewöhnlich große Barsche in sehr hoher unbekannter Frequenz in nahezu allen Wasserschichten und Stellen. Das Wasser muss voll gewesen sein mit dicken Barschen. Ein Barsch nach dem anderen ging an die Rute. Das Maximum war dann einen Tag vor dem Dienstag mit den kräftigen Böen. Und es hat jeder Angler hier am Fließband Barsche gefangen, wie ich es in meinen 4 Herbsten seit meinem Wiedereinstieg in die Angelei noch nicht erlebt habe, so man sich denn rausgetraut hat bei Sturmböen und heftigen Schauern. Und was für schöne Tiere da zum Vorschein kamen. Das war eine absolute Ausnahmewoche. Nachdem der Sturm durch war flaute es wieder auf das Normalniveau ab. Und der ein oder andere Zander war da auch dabei. Das war überhaupt der Saisonauftakt in Sachen Zandern hier.

Keine Ahnung was da nun der Trigger war. Wie Vögel sammeln sich ja auch die Fische im Herbst. Vielleicht spielen da doch noch unerforschte soziale Aspekte der Fische eine gewisse Rolle. Irgendein Grund für das Zusammenrotten muss es ja geben. Ob das wirklich nur der Nahrungsbeschaffung geschuldet ist ... hmmm. Der Sturm sorgt aktuell jedenfalls für einen steilen Anstieg des Sauerstoffgehaltes und eine Senkung der Wassertemperatur. Beides kommt den Fischen generell zugute. Dazu die ständig wechselnden Lichtverhältnisse durch das rauhe Wasser.

Schlechtes Wetter ist meist gutes Angelwetter - das hab ich schon als kleines Kind begriffen

EDIT: Was mir in Sachen Herststürme noch aufgefallen ist:
Dieser Herbst scheint besonders stürmisch zu sein. Die letzten Jahre gab es kaum kräftige große Herbst- und Winterstürme und eben auch keine echten Winter. Dieses Jahr scheinen die Karten vollkommen neu gemischt zusein. Ich bin guter Hoffnung, mal wieder endlich einen richtigen Sturm-Herbst zu erleben mit anschließendem sehr kaltem Winter. Wie die Zander auf jährliche klimatische Schwankungen reagieren, da fehlt mir die Erfahrung.

Geändert von geomujo (29.10.2017 um 23:18 Uhr)
geomujo ist offline   Mit Zitat antworten
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