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Raubfischangeln und Forellenangeln Womit auf was? Wann und Wo?

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geoff anderson Quantum Strassenangler

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Alt 19.09.2017, 07:20   #11
BERND2000
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Dabei seit: 05.2010
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 2.821
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Zitat>>Und doch kann ich Bernds Beobachtungen bestätigen, obwohl ich sie auf eine andere Ursache zurück führe: Für mich ists eine Frage des "Charakters", wie sich Hecht benimmt. Ja, ganz richtig gelesen<<

Trifft es vielleicht noch besser....
Denn was prägt Charakter aus?
Doch wohl Erbanlage + Lebenserfahrung.
---------------------
Kommt aber bei starker Entnahme wieder aufs Gleiche raus.
Denn die Draufgänger werden dann nicht alt, selbst wenn sie vielleicht schneller wachsen.
------------------------------
Das man Hechte durch Angeln nicht vertreibt, empfinde ich auch so.
Teilweise erlebte ich aber das Sie, wenn sie einen bemerkten sofort aufhörten wie toll zu jagen.
Aber weg sind sie dann trotzdem nicht von der Stelle.
Leider lässt sich so etwas aber nur selten beobachten, weil die Gewässerbedingungen es nicht hergeben.
--------------------
Bei Aalen soll da im Übrigen genau anders sein, Angeldruck und Fang vertreibt sie.
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.09.2017, 07:48   #12
Fischkopp 1961
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Dabei seit: 08.2007
Alter: 56
Beiträge: 1.751
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

@Fruehling,

super Beitrag!
__________________
Wenn es irgendwann mit der schönsten Nebensache der Welt mal nicht mehr klappt,
hat man halt noch mehr Zeit für das schönste Hobby der Welt!!!
Fischkopp 1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 08:15   #13
Lajos1
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Dabei seit: 03.2015
Ort: Fürth
Beiträge: 2.212
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Hallo,

bei den Hechten habe ich bis jetzt nicht feststellen können, dass diese besonders Schnur- bzw. Vorfachscheu sind. Es gibt halt Tage, da beissen sie gut, Tage da ist es eher mäßig und Tage, da wollen sie offensichtlich überhaupt nicht.
Dass es nicht auszuschließen ist, dass Fische schnurscheu sind, weiss ich von Forellen. Ich kenne Gewässer, da stört die ein 20er Vorfach nicht und ich kenne Gewässer, da macht man mit einem 16er keinen Stich.

Petri Heil

Lajos
Lajos1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 12:49   #14
Fruehling
Ganz früher Läufer!
 
Benutzerbild von Fruehling
 
Dabei seit: 09.2004
Beiträge: 644
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Danke für die Blumen, die waren echt lecker...

@Bernd
Ich bin mir gar nicht sicher, ob Hecht, je nach Nahrungsangebot, schneller oder langsamer wächst. (Gibt's dazu vielleicht Zahlen?)

Was man hingegen immer wieder antrifft, sind Fische, die äußerst dünn sind - bei uns Bleistifte genannt - sich offensichtlich aber bester Gesundheit erfreuen.

Das Gegenteil ist ebenso bekannt und wurde vor drei oder vier Jahren um eine weitere Beobachtung ergänzt: In einem Gebiet von vielleicht 20 Kilometern Durchmesser kommen ausschließlich Fische vor, die über eine ganz extreme Muskulatur verfügen. Richtige Stiernacken, die über alle Längen hinweg aussehen, als wären sie jeden Abend in der Muckibude.

Woher kommt denn sowas?


@Lajos
Diese Art kollektiver Freßhemmung erlebt man auch in NL immer wieder. Kollektiv schon deshalb, weil man von Bekannten, die in ganz anderen Landesteilen an Gewässern ähnlicher Struktur unterwegs waren, gleiche Ergebnisse hört. Wirklich so, als hätten sich die Fische abgesprochen.

Ich gehe davon aus, daß an solchen Tagen wirklich nicht gefressen wird, denn der Tag danach ist, dem Kohldampf sei Dank, in vielen Fällen als wahre Sternstunde zu verbuchen.

Eine Erklärung dafür habe ich allerdings auch nicht, denn Wassertemperatur, Witterung bzw. Wetterwechsel oder dergleichen sind oftmals eben nicht gleich.
Fruehling ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 13:31   #15
50er-Jäger
Mitglied
 
Dabei seit: 10.2011
Ort: 30419, im Herzen 17207
Beiträge: 1.684
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Zitat:
Zitat von Fruehling Beitrag anzeigen
Danke für die Blumen, die waren echt lecker...

@Bernd
Ich bin mir gar nicht sicher, ob Hecht, je nach Nahrungsangebot, schneller oder langsamer wächst. (Gibt's dazu vielleicht Zahlen?)

Was man hingegen immer wieder antrifft, sind Fische, die äußerst dünn sind - bei uns Bleistifte genannt - sich offensichtlich aber bester Gesundheit erfreuen.

Das Gegenteil ist ebenso bekannt und wurde vor drei oder vier Jahren um eine weitere Beobachtung ergänzt: In einem Gebiet von vielleicht 20 Kilometern Durchmesser kommen ausschließlich Fische vor, die über eine ganz extreme Muskulatur verfügen. Richtige Stiernacken, die über alle Längen hinweg aussehen, als wären sie jeden Abend in der Muckibude.

Woher kommt denn sowas?


@Lajos
Diese Art kollektiver Freßhemmung erlebt man auch in NL immer wieder. Kollektiv schon deshalb, weil man von Bekannten, die in ganz anderen Landesteilen an Gewässern ähnlicher Struktur unterwegs waren, gleiche Ergebnisse hört. Wirklich so, als hätten sich die Fische abgesprochen.

Ich gehe davon aus, daß an solchen Tagen wirklich nicht gefressen wird, denn der Tag danach ist, dem Kohldampf sei Dank, in vielen Fällen als wahre Sternstunde zu verbuchen.

Eine Erklärung dafür habe ich allerdings auch nicht, denn Wassertemperatur, Witterung bzw. Wetterwechsel oder dergleichen sind oftmals eben nicht gleich.
Ein Meterhecht aus den Bodden ist mitunter nicht mal halb so alt wie einer aus einem Standardvereinssee, die Nahrung machts...
50er-Jäger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 16:46   #16
Lajos1
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Dabei seit: 03.2015
Ort: Fürth
Beiträge: 2.212
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Hallo,

die zur Verfügung stehende Nahrung und die Gewässergröße ist der entscheidende Faktor. Das geht aber meist Hand in Hand, da kleine Gewässer auch kaum das nötige Futterpotential aufbringen. Ich bestimmte mal das Alter bei einem 124 cm Hecht mit guten 15 Kilo, der war 15 Jahre, plus minus 1 Jahr alt, der war aus einem etwa zwei Quadratkilometer großen See.
Wir haben einen verhältnismäßigen kleinen Fluß (10 bis 20 Meter breit), mit einem hervorragenden Hechtbestand, es sind auch genügend Futterfische vorhanden. Ich weiß über die Fänge dort seit über 50 Jahren bescheid. Bei 15 Kilo scheint Schluss zu sein. Gut, das sind schon wirklich große Hechte und diese Größe wird dort auch nur alle zehn Jahre mal gefangen, aber noch nie ein Größerer. Da Fische ja bis zu ihrem Tod wachsen, gibt dieses Gewässer halt nicht mehr her.

Petri Heil

Lajos
Lajos1 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.09.2017, 17:04   #17
Deep Down
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Beiträge: 2.931
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Zitat:
Zitat von Fruehling Beitrag anzeigen
......
Hecht, als Vorstandsmitglied der Nahrungskette im Wasser, jagt geschätzte 10 bis 20 Mal pro Tag mit durchaus mäßigem Erfolg. Wie auch sonst wäre zu erklären, daß er oft mehrere Male einen Kunstköder attackiert? Sein Instinktrepertoire gibt ihm also mit auf den Weg, daß die einmal verlorene Beute evtl. erst beim zweiten oder dritten Anlauf zum Sättigungsgefühl verhilft. Und genau hier setzt meine These an: Der Hecht, der pro Tag viele Male nicht satt wird, weil Kunstköder nunmal nicht satt machen, wechselt seinen Standplatz ob kurz oder lang, denn sonst verhungert er.

Nicht anders ist zu erklären, daß einstige Topstellen plötzlich wie ausgestorben sind, man jedoch wieder brillant fängt, wenn man Köder montiert, die 10 oder 20 Meter weiter fliegen und somit in Gewässerbereiche gelangen können, die den vorherigen "Bringern" verwehrt bleiben. Wie gesagt, dieselben Fische und unmittelbarer Biß an der weiter entfernten Stelle!
.....
Die Krux an Deiner These ist, dass das an den von Dir bevorzugten holländischen Gewässern vllt zutreffen kann, in Deutschland bekommt ein Hecht aber nicht die Gelegenheit sich aufgrund eines durch Kunstköderkontakte verursachten Hungergefühles von dort abzuwenden, sondern beim ersten Fehler einen über die Rübe bekommt!

Da gibt es grundsätzlich keine Lernerfahrung!

Sicherlich auch der Grund, warum Du Dich nicht bevorzugt in und um Dortmund/Ruhrpott rumteibst, sondern "ausweichst" nach Holland!

Meine These ist, dass der vom Charakter mit Kunstködern fangfähige Hecht, soweit er nicht bereits Opfer geworden ist, grundsätzlich einer ständigen Störung durch Angler am Ufer und dauerhaftem Bombardement mit Kunstködern am Vereinsteich ausweicht.
Das bestätigt Deine Beobachtung, dass Du mit Würfen über die normale Wurfweite hinaus, auf einmal wieder fängst.
Meiner Erfahrung nach dann aber auch mit Ködern, die "üblicherweise" in der normalen Zone erfolglos verwendet werden.

Wer in der Zeit von Effzett-Blinker als Standardwaffe aufgewachsen ist, wird das trefflich nachvollziehen können! Da kam es entscheidend darauf an, hohe Wurfweiten zu erreichen. Da musste die Spule bis zum Rand gefüllt sein, um Verluste durch Reibung an der Spulenkante zu vermeiden!

Der Hecht (der selbse Fisch) wird sein Verhalten nicht an einer immaginären Line und/oder Wechsel von einer in die andere Zone umzustellen wissen!

Es gibt aber andererseits auch diesen vom Charakter mit Spinnködern fangbaren Hecht, den man aber nicht fängt, der sich aber gleichwohl in der erreichbaren Zone aufhält!
Warum?
Es gibt Hechte die Kontakte überleben und die Gelegenheit haben, gegenüber den dauernd wiederkehrenden gleichen Reizen abzustumpfen, was das Überleben ungemein absichert! Das hat aber nichts mit Hungererfahrung auf Kunstköder zu tun! Eher mit einer zunehmend abschreckenden sich ständig wiederholenden und abstumpfenden Reizüberflutung! Es handelt sich dabei eben nicht um fressbare Beute! Das führt aber nicht zu einem Wechsel, sondern zu einem Nichtangreifen dieser Objekte! Futterfisch gibt es in seinem Revier reichlich, deshalb muss er auch nicht aufgrund Hungers ausweichen, zumal oft in diesem Bereichen angefüttert wird.
Diese Hechte erwischt man mit dem üblichen Standardköder deshalb nicht. Das ist der Grund, warum bisher unbekannte Köder in Art und Weise/Größe auf einmal in überangelten Zonen doch stattlich fangen können! Der Hecht schließt hingegen die bekannten Standardködergrößen/Reize aus seinem Beuterepertoire aus!

Da können wir nun aufgrund unseres beiderseitigen fortgeschrittenen Erfahrungsschatzes herrlich weiter philosophieren!
Deep Down ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 17:13   #18
Deep Down
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Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Zitat:
Zitat von Lajos1 Beitrag anzeigen
Hallo,

die zur Verfügung stehende Nahrung und die Gewässergröße ist der entscheidende Faktor. Das geht aber meist Hand in Hand, da kleine Gewässer auch kaum das nötige Futterpotential aufbringen. Ich bestimmte mal das Alter bei einem 124 cm Hecht mit guten 15 Kilo, der war 15 Jahre, plus minus 1 Jahr alt, der war aus einem etwa zwei Quadratkilometer großen See.
Wir haben einen verhältnismäßigen kleinen Fluß (10 bis 20 Meter breit), mit einem hervorragenden Hechtbestand, es sind auch genügend Futterfische vorhanden. Ich weiß über die Fänge dort seit über 50 Jahren bescheid. Bei 15 Kilo scheint Schluss zu sein. Gut, das sind schon wirklich große Hechte und diese Größe wird dort auch nur alle zehn Jahre mal gefangen, aber noch nie ein Größerer. Da Fische ja bis zu ihrem Tod wachsen, gibt dieses Gewässer halt nicht mehr her.

Petri Heil

Lajos
Wobei Flüsse oft produktiver sind als Stillgewässer!

In den 80er Jahren erregte ein mit einem Stellnetz gefangener Hecht von 30,5 Kilo und 1,46m Aufsehen, der einen Baggersee leerräumte und nach dem Erstbesatz mit Hecht auf nur 13 Jahre geschätzt wurde!
Deep Down ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 19:13   #19
Fruehling
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Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Zitat:
Zitat von Deep Down Beitrag anzeigen
...Das bestätigt Deine Beobachtung, dass Du mit Würfen über die normale Wurfweite hinaus, auf einmal wieder fängst.
Meiner Erfahrung nach dann aber auch mit Ködern, die "üblicherweise" in der normalen Zone erfolglos verwendet werden.......
Deckungsgleich mit meiner Erfahrung, denn dafür reicht es manchmal, daß der Wind günstig steht, was zu ein paar Metern mehr Wurfweite verhilft.


Zitat:
Zitat von Deep Down Beitrag anzeigen
...Der Hecht (der selbse Fisch) wird sein Verhalten nicht an einer immaginären Line und/oder Wechsel von einer in die andere Zone umzustellen wissen!...
Sehe ich auch so und war auch so gemeint: Sein Verhalten ändert er nicht, er ändert lediglich seinen Standplatz.


Zitat:
Zitat von Deep Down Beitrag anzeigen
...Es gibt aber andererseits auch diesen vom Charakter mit Spinnködern fangbaren Hecht, den man aber nicht fängt, der sich aber gleichwohl in der erreichbaren Zone aufhält!
Warum?
Es gibt Hechte die Kontakte überleben und die Gelegenheit haben, gegenüber den dauernd wiederkehrenden gleichen Reizen abzustumpfen, was das Überleben ungemein absichert! Das hat aber nichts mit Hungererfahrung auf Kunstköder zu tun! Eher mit einer zunehmend abschreckenden sich ständig wiederholenden und abstumpfenden Reizüberflutung! Es handelt sich dabei eben nicht um fressbare Beute! Das führt aber nicht zu einem Wechsel, sondern zu einem Nichtangreifen dieser Objekte! Futterfisch gibt es in seinem Revier reichlich, deshalb muss er auch nicht aufgrund Hungers ausweichen, zumal oft in diesem Bereichen angefüttert wird.
Diese Hechte erwischt man mit dem üblichen Standardköder deshalb nicht. Das ist der Grund, warum bisher unbekannte Köder in Art und Weise/Größe auf einmal in überangelten Zonen doch stattlich fangen können! Der Hecht schließt hingegen die bekannten Standardködergrößen/Reize aus seinem Beuterepertoire aus!...
Auch das würde ich unterschreiben, wenn da nicht ein paar Punkte wären, die mich zweifeln lassen: An solchen Stellen wechsel ich grundsätzlich gefühlte 800 Mal den Köder , da ich um die Fangaussicht der Stellen weiß. Köderwechsel bedeutet in dem Fall wirklich grundsätzlich andere Modelle hinsichtlich Farbe, Laufverhalten, Geräusch und Größe.

In Gedanken an das Erbsenhirn der Hechte bin ich mir sicher, daß er mindestens 10 davon noch nie gesehen hat, bzw. eben nicht einzuordnen weiß. Trotzdem kein Biß "vor den Füßen", bzw. erst ab einer gewissen (größeren) Distanz.

Un' nu'?

Grundsätzlich müßte man wirklich regelmäßig mit einem dicken Eimer voller Makrelen ans Wasser ziehen und jedem auf Kunstköder gefangenen Hecht eine so tief in den Rachen stecken, daß er sie nicht wieder ausspuckt und sich für ihn somit unweigerlich ein "Erfolgserlebnis" in Form von Sättigung einstellt. Ich bin mir ziemlich sicher, daß man dort durchgängig fangen, der Fisch also den kurzen Landgang als notwendiges Übel akzeptieren würde...
Fruehling ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2017, 10:09   #20
MikeHawk
BigBaitBursche
 
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Alter: 30
Beiträge: 352
Standard AW: Gibt es schnurscheue Hechte?

Ich weiss nicht genau wo ich es gelesen habe aber ich glaube es war sogar hier im Forum.


Der Wortlaut war ungefähr folgender:

Normalerweise hat das stärkere und aggressivere Tier in der Tierwelt Vorteile beim überleben und ebenso auch beim weitergeben seiner Gene.
Angeln wir nun in einem Gewässer in dem i.d.R. Fische entnommen werden passiert das logischerweise zuerst mit den aggressiven und starken Fischen, da diese ja eben zu erst fressen (können/werden/sollten).

Ist ist also so das die scheuen und "ängstlichen" Charaktere wie sie hier genannt werden eher überleben und ihre Gene weitergeben. Die folge ist ein Gewässer in dem der Fischbestand zwar nicht weniger wird, dennoch aber deutlich weniger gefangen wird.

Viele Gewässer von denen hier in Threads oft die Rede ist geben dieses Bild wieder: O-Ton: Beim Tauchen und Schnorcheln sehe ich so viele Fische aber es beisst nichts.

Das Gesetzt der Natur wird quasi umgedreht....ähnlich wie beim Menschen wo sich eher die dummen vermehren und die starken lieber Karriere machen!

Das nur mal zum Denkanstoß.
MikeHawk ist offline   Mit Zitat antworten
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