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Alt 09.10.2017, 07:05   #1
rheinfischer70
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Beiträge: 396
Standard Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

https://www.rnz.de/nachrichten/regio...id,307616.html

Finde es immer befremdlich, wenn sich Angler als Tierschützer präsentieren sollen. Aalbesatz im turbinenbestzten Neckar? Können Aale von dort überhaupt das Meer erreichen?
rheinfischer70 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.10.2017, 07:09   #2
Thomas9904
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Beiträge: 82.064
Blog-Einträge: 2
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

nö, wohl eher schwierig, auch wenns an der Mündung unten zum Rhein ist Richtung Mannheim.....

Zudem ist das schon wieder falsche Berichterstattung, da es da nicht um Tierschutz, sondern um Artenschutz gehen würde (wäre das so sinnvoll die in einen Schredderfluss zu setzen).

Das ist für mich wieder typischer Verbandsunfug, der aber wenigstens nicht Anglern oder dem Angeln direkt schadet.
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Alt 09.10.2017, 07:12   #3
Leech
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Beiträge: 496
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

"Nachdem sich die jungen Tiere in dem für sie unbekannten Gewässer akklimatisiert hatten, ließ der Sportanglerverein die Aale langsam in den Neckar einschwimmen. Von dort aus machten sich die 15 Zentimeter großen, schlangenähnlichen Fische auf den Weg."

Wenn ich das so lese, liest sich das eher wie eine Maßnahme durch den Verein. Ist der zufälligerweise vor Ort für die Bestandshege zuständig?
Dann wäre das keine verwunderliche Maßnahme?

Ob das Ganze Sinn macht, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Leech ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2017, 07:22   #4
Thomas9904
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Dabei seit: 12.2000
Beiträge: 82.064
Blog-Einträge: 2
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

Das zahlt kein Verein, das geht in meinen Augen über den genannten Verband, für den das der Verein vor Ort macht.

Kann mich aber auch täuschen und die Vereinsangler zahlen da 250 Kilo Satzaale zum abwandern in den, obwohl man die in B-W nicht mal angeln darf - da möchte ich dann gerne auf der näxten HV dabei sein, wenn das die Mitglieder checken ;-)))
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Alt 09.10.2017, 07:25   #5
BERND2000
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Dabei seit: 05.2010
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 2.997
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
nö, wohl eher schwierig.....

Zudem ist das schon wieder falsche Berichterstattung, da es da nicht um Tierschutz, sondern um Artenschutz gehen würde (wäre das so sinnvoll die in einen Schredderfluss zu setzen).
Habe schon oft gefragt, ob eine Besatz von Wanderfischen die dann später durch etliche Wasserkraftanlagen abwandern müssen, nicht ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetzt ist.
Wir reden ja nicht nur von gewissen Verlusten, sondern teilweise von Todesquoten von weit über 90%.
Solche Werte bis 98% schafft oft schon das Durchwandern einer Kleinanlage.
Nur weil mal etwas war, oder halt sein soll, passt der Lebensraum oft nicht mehr für die Fische.

Geändert von BERND2000 (09.10.2017 um 07:28 Uhr)
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2017, 07:25   #6
Leech
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Dabei seit: 08.2017
Beiträge: 496
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Das zahlt kein Verein, das geht in meinen Augen über den genannten Verband, für den das der Verein vor Ort macht.

Kann mich aber auch täuschen und die Vereinsangler zahlen da 250 Kilo Satzaale zum abwandern in den, obwohl man die in B-W nicht mal angeln darf - da möchte ich dann gerne auf der näxten HV dabei sein, wenn das die Mitglieder checken ;-)))
Ja gut. Das mag auch sein.
Dennoch wären es halt nicht die Angler, sondern der Verband.
Alles eine Frage der Formulierung.

Zitat:
Zitat von BERND2000 Beitrag anzeigen
Habe schon oft gefragt, ob eine Besatz von Wanderfischen die dann später durch etliche Wasserkraftanlagen abwandern müssen, nicht ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetzt ist.
Nur weil mal etwas war, oder halt sein soll, passt der Lebensraum oft nicht mehr für die Fische.
Ich denke nicht.
§ 17 des TierSchG spricht ja von einer aktiven Handlung.
Und den letzten Satz unterschreibe ich so.
Leech ist gerade online   Mit Zitat antworten
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Alt 09.10.2017, 07:49   #7
Toni_1962
freidenkend
 
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Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

Man kann natürlich auch resignieren und sich auf den Standpunkt versteifen, dass Wasserkraftwerke Fische schreddern, Kormorane ganze Fluss- und Bachabschnitte leerfressen (weswegen ja "alte" (Rentern-) Angler in Vereinen nun gegen Äschenbesatz und Bachforellenbesatz und Nasenbesatz usw. sind und nur noch fette kiloschwere Regenbogenforellen fordern), Klärwerke das Nahrungsangebot für Flussabschnitte vernichtet (Forderung: 3 km unterhalb Klärwerkeinlauf keine Fische zu setzen, gehen sowieso ein),
wegen der erlaubten Düngeausbringung, die sowieso fischtötend ist, ganze Bäche nicht mehr zu besetzen .... ... ...

oder man kann Fische setzen, den Verursachern die Fische unter die Nase reiben bis diese denen stinken.

Hätten wir als an sich wenige Angler nicht schon vor Jahren Äschen, Barben, Nasen, Bachforellen und Huchen und auch Aale trotz und gegen massive Unkenrufen der Tierschützer, Verbände und auch eigener Angler der Gilde lautschreiende, untergangspredigende hasstragender Totenbeschwörer, mit starken Nerven gegen die Anfeindungen gesetzt, würde wir -abgesehen von kiloschweren flossenvertümmelten Lachsforellen- leere Flüsse in München und um München haben (und wir haben mehr Flüsse als die Isar).

Soviel konnten die nicht schreddern oder sonst gleichwertig vernichten, wie wir gesetzt haben, um der Gefahr der "roten Liste" zu entgehen!

Dies habe ich in Niederbayern im Verein meines Vaters und Großvaters schon als Kind vor 40 Jahren mitbekommen, wie diese mit den geschredderten Fischen allgemein und dem Aal namentlich genannt im Regen den Betreiber des Kraftwerkes zum Bau einer Fischtreppe (damals wussten die meisten gar nicht, wie sowas funktionieren soll und warum) und Fischschutz vor Turbineneinlauf bewegen konnten.
__________________

Toni_1962 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2017, 07:59   #8
Franz_16
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Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

@Toni1962

Und jetzt stell dir mal den "Applaus" deiner Vereinskollegen vor wenn du für x-zehntausende Euros Aale besetzt hättest auf die aber gar nicht geangelt werden kann, da sie ganzjährig geschützt sind.

So ist ja die Situation am Neckar.

250kg Aalbesatz... da wird mir schwindelig wenn ich die Kosten hochrechne.
__________________
Grüße Franz
Franz_16 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2017, 08:07   #9
Toni_1962
freidenkend
 
Benutzerbild von Toni_1962
 
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Beiträge: 6.306
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

Zitat:
Zitat von Franz_16 Beitrag anzeigen
@Toni1962

Und jetzt stell dir mal den "Applaus" deiner Vereinskollegen vor wenn du für x-zehntausende Euros Aale besetzt hättest auf die aber gar nicht geangelt werden kann, da sie ganzjährig geschützt sind.

So ist ja die Situation am Neckar.

250kg Aalbesatz... da wird mir schwindelig wenn ich die Kosten hochrechne.
Aber Franz, das ist doch der Ansatz:
Raus aus dem Verbot!
Steht ja auch in dem Artikel ...

Die Freigabe zum Angeln kann doch nur über nachgewisenene Bestand funktionieren.

Angeln auf Aal, Äsche, Barbe, Nase war ja alles schon bei uns regional verboten und nun nach jahrelangem Besatz, ja diesen haben Angler bezahlt ohne darauf angeln zu dürfen, ist nun wieder Angelerlaubnis!
Besatz und gleichzeitig Kampf gegen die wirklichen Fischvernichter.
Wichtig ist eben dabei, den Angler nicht als schuldigen Fischvernichter wegen der Ausübung seines Hobbys zu deklarieren! Angler vernichten nicht, die setzen Fisch sogar auch wenn dieser gesperrt ist! Etwas strategisch denken ... Zukunft ist nicht kurzfristig umsetzbar ...
__________________

Toni_1962 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2017, 08:15   #10
Franz_16
Mitglied
 
Dabei seit: 02.2001
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Blog-Einträge: 3
Standard AW: Angler als Tierschützer - Aalbesatz im Neckar

@Toni1962

Besser wäre es ein Totalfangverbot zu verhindern. Begründung:
Zitat:
Wichtig ist eben dabei, den Angler nicht als schuldigen Fischvernichter wegen der Ausübung seines Hobbys zu deklarieren!
Wenn der Aal bereits gesperrt ist bleiben aber leider kaum andere Möglichkeiten.

Aber es ist dann oftmals sehr schwer zu vermitteln warum man für horrendes Geld Fische besetzt die man nicht beangeln darf. Du hast ja eindrucksvoll die "Unkenrufe" beschrieben - wenn diese Kollegen nicht nur eine laute sondern auch eine reale Mehrheit in der Anglerschaft haben, dann muss man sich es erstmal trauen sich gegen die Mehrheit der Leute die einen gewählt haben zu stellen.

Der Ansatz "Schutz durch Nutzung" macht es in der Praxis meiner Erfahrung nach wesentlich einfacher.
__________________
Grüße Franz
Franz_16 ist offline   Mit Zitat antworten
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