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Alt 02.10.2017, 16:16   #71
BERND2000
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Beiträge: 2.821
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
Wenn man Ökologie mit der Scheuklappe betreibt.......Genau diese Situation sehen wir am Bodensee: Um die ökonomischen Interessen bedienen zu können, muss ein gewisser Nährstoffgehalt garantiert werden, der Ökologie und Ökonomie Rechnung trägt. Und dieser "Kompromiss-Grenzwert" ist mittlerweile unterschritten.
In diesem Fall sind wir uns nicht einig..
Da du Nutzungsgedanken gegen die Natur, mit Scheuklappen betrachtest.
Der Nährstoffgehalt wird auch im Bodensee immer noch viel zu hoch sein, als das man Ihn als natürlich betrachten könnte.
Solange auch oberhalb Menschen essen und sche..., oder Äcker und Wiesen düngen, wird sich daran auch nichts ändern.
Einen Teil kann man heute z.B durch Kläranlagen vermeiden, aber längst nicht alles.
Aber deine Aussage ist bezeichnend für Deutsche.
Selbst der Wiederspruch Naturliebhaber zu so einem Nutzungsverständnis, das man sogar eine Mindesteinleitung von Nährstoffen vertritt..


Kein Wunder das Fischwegen oft nur gebaut werden wenn erzwungen, dann aber wieder vorrangig für Zielfischarten wie die Salmoniden.
Vielleicht sollte man auch Verständnis haben das Wanderfische aussterben, sie sind viel zu kompliziert um kostengünstig erhalten zu werden.
Nicht das man so den Standort gefährdet...so wie mit all den Umweltauflegen wie die teuren Kläranlagen.

Natur kommt von natürlich, auch wenn es so wie Nutzung mit einem N anfängt.

Vermutlich habe ich dich nur falsch verstanden und dann auch noch überspitzt geantwortet.
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 02.10.2017, 16:33   #72
Testudo
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Alter: 50
Beiträge: 714
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
Wenn man Ökologie mit der Scheuklappe betreibt und den Menschen mit seinen ökonomischen Interessen ignoriert, kann man in Industrienationen wie Deutschland nur verlieren.

Rein ökologisch müsste man sich auch über das Aussperren von Menschen aus der Natur freuen, nur ist das in einem Industrieland wie Deutschland eben Irrsinn, weil dem Menschen so Lebens- und Gestaltungsraum verloren geht.

Die gleiche Erkenntnis setzt sich gerade bei der Ansiedelung von Wölfen durch. Natürlich kann man blauäugig argumentieren, der Wolf gehöre zur deutschen Natur, aber gegen die berechtigten Befürchtungen der Landwirte wird das nicht funktionieren. Und so ist der Kompromiss dort schon absehbar: Ab einer gewissen Bestandsdichte müssen Abschüsse erfolgen.

Genau diese Situation sehen wir am Bodensee: Um die ökonomischen Interessen bedienen zu können, muss ein gewisser Nährstoffgehalt garantiert werden, der Ökologie und Ökonomie Rechnung trägt. Und dieser "Kompromiss-Grenzwert" ist mittlerweile unterschritten.
Soso, Ökologie betreibt man also?

Als ich noch Biologie studierte wahr Ökologie die Lehre, welche die Beziehungen der Lebewesen untereinander und zu dem bewohnten Lebensraum betrachtet und studiert.
__________________
Gruß Frank

Geändert von Testudo (02.10.2017 um 19:27 Uhr)
Testudo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 16:57   #73
Laichzeit
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Beiträge: 1.470
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
Genau diese Situation sehen wir am Bodensee: Um die ökonomischen Interessen bedienen zu können, muss ein gewisser Nährstoffgehalt garantiert werden, der Ökologie und Ökonomie Rechnung trägt. Und dieser "Kompromiss-Grenzwert" ist mittlerweile unterschritten.
Bei der Ökonomie darf man die Bodensee-Wasserversorgung für 4.5 Millionen Menschen nicht vergessen.
Der heraufbeschworene "Zweikampf" zwischen Naturschutz und Fischerei findet nur in der Presse statt, es hängt aber noch viel mehr dran.
Laichzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 18:45   #74
willmalwassagen
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Beiträge: 581
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

1956 war der Phosphatwert im Bodensee so wie heute. Also haben wir einen natürlichen Zustand.
Müssen wir Mitleid haben mit den Berufsfischern auf dem Bodensee? Ich habe in den 80 iger Jahren erlebt wie die jeden Meter mit Kiemengarn zugestellt haben. Am Ende des Jahres haben alle gejammert dass Bodesnseefischerei nur Hobby ist weil man nichts verdient und sich dabei gleichzeitg den neuesten Mercedes bestellt.
Sollen wir den See künstlich mit Phosphat anreichern damit die 150? Nebenerwerbsbetriebe erhalten bleiben? Auf Kosten der Allgemeinheit? Ich denke nein.
willmalwassagen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 18:46   #75
Thomas9904
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Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Komisch, dass 1956 kein Stichlingsproblem gab - irgendwo haben halt die Schützer und Behörden seitdem versagt..
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 19:21   #76
silverfish
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Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

irgendwo haben halt die Schützer und Behörden seitdem versagt..

Thomas ,tun sie das nicht immer ???
__________________
Ja ,ich trinke auch alkoholfreies Erdinger !
silverfish ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 02.10.2017, 19:46   #77
Testudo
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Beiträge: 714
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Komisch, dass 1956 kein Stichlingsproblem gab - irgendwo haben halt die Schützer und Behörden seitdem versagt..
Gesunde Biotope puffern Schwankungen im Verlaufe der Zeit, ein Gleichgewicht wird wieder hergestellt. Das letzte was es dafür braucht ist die Einflussnahme des Menschen, zumal oft nur wenige vermeintliche Ursachen betrachtet werden.

Ich habe kein Problem, damit, wenn der Bodensee sich mit seiner Lebensgemeinschaft eines Alpensees annähert.
__________________
Gruß Frank
Testudo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 19:49   #78
Thomas9904
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Benutzerbild von Thomas9904
 
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Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von silverfish Beitrag anzeigen
irgendwo haben halt die Schützer und Behörden seitdem versagt..

Thomas ,tun sie das nicht immer ???
Hat was von Salafismus:
Die glauben auch im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 20:00   #79
Laichzeit
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Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von willmalwassagen Beitrag anzeigen
Sollen wir den See künstlich mit Phosphat anreichern damit die 150? Nebenerwerbsbetriebe erhalten bleiben? Auf Kosten der Allgemeinheit? Ich denke nein.
Die Fischerei wird momentan schon zu einem Teil auf Kosten der Allgemeinheit am Leben erhalten, durch die sechs staatlichen Fischbrutanstalten rings um den See.
Gleichzeitig nützt die Berufsfischerei der Allgemeinheit, über den frischen Fisch für den Tourismus in der Region
Ich denke schon, dass die Fischerei am Bodensee erhalten werden sollte, aber mit anderen Mitteln als Phosphat, Besatz oder engeren Maschen.
Momentan zielen alle Möglichkeiten darauf ab, möglichst viel Fisch aus dem See zu pressen, das rächt sich am Gewässer und letztendlich auch den Fischern.
Wäre der Fischereidruck in der Umbruchsphase zwischen dem früheren und heutigen Zustand milder gewesen, hätten die Stichlinge zumindest mehr Konkurrenz gehabt.
Laichzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2017, 20:00   #80
BERND2000
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Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Komisch, dass 1956 kein Stichlingsproblem gab - irgendwo haben halt die Schützer und Behörden seitdem versagt..
Ich denke es kommt vieles zusammen.

(Moment ich kenn den Bodensee nicht, eben einmal die Glaskugel befragen...
...klingt netter wie Klug*******rmodus an...)


Der Wunsch nach den Fischmengen und dem Größenwachstum, aus der Zeit der Überdüngung, besteht weiter....
Vergessen wird nun das man früher klagte das die Renken sich nicht mehr selbst vermehren, weil die Eier abstarben.

Der nachwachsende Ertrag wird sicher schon geringer geworden sein.
Diese Menge wird aber noch einmal durch die Kormorane verringert werden.
Also sinkt der nutzbare Ertrag noch weiter.
Wird nun weitergefischt wie bisher, ist das natürlich heftig für den Fischbestand.
Aber vermutlich wird nicht nur weiter gefischt sondern gar intensiver gefischt, den die Netze sind billig und besser geworden und sicher auch die Technik insgesamt.

Das Gewässer ist zu groß, als das die Fischer vermutlich selbst planend und rücksichtsvoll bewirtschaften können.
Es ist ein Binnenmeeer mit mehreren angrenzenden Ländern.
Eigentlich sollten die Länder das gemeinsam planen und sicherstellen.
Aber jeder kennt das ja vom Kormoran, das sie das nicht hinbekommen.
Wenn sie das beim Kormoran nicht wollen, müssten sie eigentlich die Fischerei drosseln, aber das werden Sie sich auch nicht trauen.



Doof für die Menschen, aber den Stichlingen gefällt es sicher.
Menschen halten Ihre größeren Fressfeinde kurz und der Kormoran dünnt die größeren Nahrungskonkurrenten aus und lichtet auch noch einmal bei den kleineren Feinden aus.
Unter solchen Bedingungen lässt sich neuer Lebensraum leicht erobern, Einwanderer oder die Evolution erledigen das dann.

Fast zeitgleich erfreut sich in Deutschland die Schwarzmundgrundel wachsender Bestände, unter ähnlichen für die Grundel guten Bedingungen . Tausende von Anglern an den Flüssen helfen Ihr aktiv, wenn sie Ihre Fressfeinde entnehmen.
Selbst der Tierschutzgedanke verschärft hier das Problem weiter.
Wobei ich annehme das auch da, die Kormorane für freien Lebensraum sorgten.
Stellt sich die Frage was dann wieder mit den Stichlingen und Grundeln aufräumen wird und was das dann wieder verändert.
Die Welt ist im Wandel, Stabilität ist auch in der Natur immer weniger gegeben.

Man kann so etwas lenken, wenn man denn handeln will und nicht nur klagt.
Wie sagt man:" Der Gruß der Händler ist das klagen", einst haben einige Fischer sehr gut verdient, wenn auch nicht alle.
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
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