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Alt 03.10.2017, 18:54   #91
Naturliebhaber
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Beiträge: 3.187
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Testudo Beitrag anzeigen
Es scheint hier zu sein wie so oft. Statt abzuwarten ergreift der Mensch die Initiative und verschlimmbessert damit oft die Situation.

Einfach mal Abwarten wäre oft sinnvoller.
Der Mensch ergreift immer die Initiative, weil er als "invasive Art" mit den meisten seiner Aktivitäten massiv Einfluss auf die Natur nimmt. Er hat erst den Posphatspiegel im Bodensee erhöht, dann den Bodensee intensiv zum Fischfang erschlossen (natürlich auch als Wasserquelle) und nun senkt er den Posphatspiegel wieder drastisch ab. Zuzüglich plant der Mensch, im Bodensee Aquakulturen zu züchten. Das sind alles "Initiativen", also drastische Eingriffe, die in der Natur entsprechend heftige Reaktionen auslösen. Und die wiederum "Initiativen" auslösen werden.

Vor allem die verantwortlichen Ökologen haben mit dem Gutheißen des Ausmaßes der Posphatwertabsenkung riesigen Schaden nicht nur im Bodensee ausgelöst, da der Befischungsdruck auf der anderen Seite auf hohem Niveau bleibt. Die Fischbestände in mittleren Gewässern Deutschlands sind in den vergangenen Jahren teils bei Brasse & Co. bis zu 80% zusammengebrochen, da die Nahrungsgrundlagen wegbrechen. Das betrifft mittlerweile viele Gewässer in Deutschland.

Man sollte halt immer die Gesamtkomplexität einer "Initiative" im Auge haben, bevor man sie beschließt.
Naturliebhaber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 03.10.2017, 20:54   #92
BERND2000
Mitglied
 
Dabei seit: 05.2010
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 2.760
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
Die Fischbestände in mittleren Gewässern Deutschlands sind in den vergangenen Jahren teils bei Brasse & Co. bis zu 80% zusammengebrochen, ......................da die Nahrungsgrundlagen wegbrechen. Das betrifft mittlerweile viele Gewässer in Deutschland.
Das Erste wird durchaus der Fall sein, so etwa kenne ich es aus den Vereinsgewässern vor Ort.
Einbrüche von 80% sind wohl der Mittelwert bei den Einzelarten.

Deine Schlussfolgerung ist aber lediglich eine Vermutung.
Ich halte sie für falsch, weil sie oft ganz unterschiedliche Gewässer betrifft.
Alt-Gewässer im Landwirtschaftlichen Umfeld werden gedüngt wie nie.
Sauberer wurden die Fließgewässer an der Oberfläche, weil man nun vermehrt auf Kläranlagen mit B-Stufe setzt.
Trotzdem unterliegen aber eutrophe Stillgewässer dem Allgemeinen Rückgang.
.........................
Hört man auf die Fischzüchter und Fischer, haben sie im Kormoran den Verursacher ausgemacht.
Klassische Fischzucht soll wenigsten in Norddeutschland ohne Abwehr oft nicht mehr möglich sein.
.........
Ähnlich sehen es auch Fischer die wilde Besatzfische abfischen. Kommen die Zugvögel sind die einjährigen Setzlinge futsch.
Rechnet man sich einmal die Mengen durch welche Kormorane in Deutschland nutzen werden, ist man schnell bei Mengen die die der Angler weit übertreffen könnten.
Einige Arten sind in Norddeutschland fast völlig verschwunden.
Die Äsche z.B aber auch Zährten, Rotfedern oder Schlei sind betroffen.
Der Nährstoffeitrag spielt sicher eine Rolle, ist aber sicher nicht so Entscheidend wie die des Kormorans.
..................
Es gibt aber auch Stimmen welche aussagen der Kormoran könne auch nicht der alleinige Schuldige sein....irgendetwas hat sich in der Natur verändert, so das die Futtertiere weniger wurden..

Das klingt nach weniger Nährstoffen, oder eben auch nach Giften welche die Fischnährtiere schädigen.
Letzteres ist ja an Land längst bekannt, seit Gifte die Anzahl der Insekten verringern, verschwinden halt einige geschützte Vogelarten, weil sie Ihre Jungen nicht mehr groß bekommen.
Ich gehe man davon aus das auch das ehr eine Tatsache sein wird.

Gegenprobe zum Kormoran.
Nach Einbrüchen beim mit K2 und im Herbst besetzten Karpfen haben wir mal versucht den Kormoran einzubeziehen.
Also größere Karpfen K4-K5 besetzt, im gleichen Gesamtgewicht und entsprechen viel geringerer Anzahl.
Siehe da, ein Jahr später schossen die Fangzahlen nach oben.
Das Ganze weiter optimiert mit kleineren K3 aber vorsichtigeren "Wildkarpfen" im Frühjahr scheint alternativ auch zu funzen.
Sie wuchsen super ab, Futtermangel kann also nicht herrschen.
Bei der Schleie brachten auch eher die Großen Schleien Erfolge und nun gibt es auch wieder Nachwuchs.
Ein Traum 100-200 Groß-Schleien laichen zu sehen, in einem Gewässer wo sie fast schon völlig verschwunden war.

Der Kormoran hat vieles Verändert.
Der Ansatz Setzlinge zu besetzen um sie 1-2 Jahre später zu ernten funktioniert nun nicht mehr ohne Schutz.
Die "Alte gute fachliche Praxis" gilt nun nicht mehr.
Letzteres spricht für den Kormoran als Hauptverdächtigen.
Hauptschuldig aber sind die Menschen, welche den armen Vogel vor einer Regulierung bewahren.
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2017, 21:48   #93
Testudo
Mitglied
 
Dabei seit: 06.2012
Alter: 49
Beiträge: 619
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
Der Mensch ergreift immer die Initiative, weil er als "invasive Art" mit den meisten seiner Aktivitäten massiv Einfluss auf die Natur nimmt. Er hat erst den Posphatspiegel im Bodensee erhöht, dann den Bodensee intensiv zum Fischfang erschlossen (natürlich auch als Wasserquelle) und nun senkt er den Posphatspiegel wieder drastisch ab. Zuzüglich plant der Mensch, im Bodensee Aquakulturen zu züchten. Das sind alles "Initiativen", also drastische Eingriffe, die in der Natur entsprechend heftige Reaktionen auslösen. Und die wiederum "Initiativen" auslösen werden.

Vor allem die verantwortlichen Ökologen haben mit dem Gutheißen des Ausmaßes der Posphatwertabsenkung riesigen Schaden nicht nur im Bodensee ausgelöst, da der Befischungsdruck auf der anderen Seite auf hohem Niveau bleibt. Die Fischbestände in mittleren Gewässern Deutschlands sind in den vergangenen Jahren teils bei Brasse & Co. bis zu 80% zusammengebrochen, da die Nahrungsgrundlagen wegbrechen. Das betrifft mittlerweile viele Gewässer in Deutschland.

Man sollte halt immer die Gesamtkomplexität einer "Initiative" im Auge haben, bevor man sie beschließt.
Ich würde das anders interpretieren. Durch Verschmutzung war der Phosphatgehalt stark erhöht und nun wird der See wieder sauberer.

Das ist eine zunächst eine Verbesserung, die sicher nicht jedem gefällt.

Aber es ist auch ein Prozess, den wir zum Beispiel in unseren Flüssen.

Und ich finde die Entwicklung durchaus positiv, wenn man Barben und Nasen fangen kann, wo vorher nur Brassen und Rotaugen zu fangen waren.
__________________
Gruß Frank
Testudo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2017, 22:04   #94
NaabMäx
Mitglied
 
Dabei seit: 11.2014
Beiträge: 275
Blog-Einträge: 1
Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Hallo Naturliebhaber,
Sind nicht Flüsse und Seen vor 70 Jahren und länger auch mit sehr wenig Phosphat belastet gewesen und haben viele Fisch hervorgebracht?

Das stimmt, wenn die Nahrung ausbleibt, wirds weniger Fische ernähren können und die langsamer wachsen.

Muss da noch was oder einiges mehr eine Rolle spielen?


L.G.
Maex
NaabMäx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2017, 06:23   #95
Thomas9904
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Standard AW: Der Killer im Bodensee: Fisch des Jahres 2018 vom DAFV

Zitat:
Zitat von Laichzeit Beitrag anzeigen
Das Totschlagargument, alle "Schützer" und die "Wissenschaft" ist mal wieder an allem schuld, darfst du mir gerne ein bisschen ausführen.
Wie sollen die gewusst haben, dass der Stichling sich so rasant vermehren wird, wenn das noch nie zuvor beobachtet wurde?
Merkste was - nichts ANDERES sag ich ja:
Die WISSEN es nicht..

Die GLAUBEN nur (Salafismus ist auch nur glauben)...

Aber wegen diesem Glauben greifen sie massiv in jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaften ein und wundern sich dann, wenn am Ende was anderes rauskommt als die "geglaubt" haben durch ihre Beobachtungen.

Freilandexperimente ohne ausreichende (Daten)Grundlage also..

Das sollte mal einer mit Gentechnik versuchen, da würden hier aber Schützer, "Wissenschaft" und deren "Chlorhühnchen" gebeutelte Claqueure Amok laufen...

Es ist so heuchlerisch, dass man nur noch kotzen kann, wie diese Ökowahnen allüberall immer mehr Einfluss und immer mehr anrichten.

Und dann wird noch stumpf und dumpf vom von organisierten Angelfischern bezahlten Naturschutzverband DAFV der Stichling (der ja nicht im Bodensee ein Problem ist >> Hering, Bodden) zum Fisch des Jahres 2018 gemacht.

Statt einen für Angler und das Angeln interessanten Fisch mit anglerischer Begründung zu nehmen.

Oder noch besser:
Den Angler des Jahres zu küren (oder Landesverband, Angelverein etc. des Jahres)..

Aber da wanzt man sich lieber an anglerfeindliche "Wissenschafts"salafisten und Ökowahnen-Taliban ran, statt etwas für seine Zahler zu tun und wenigstens dafür zu sorgen, dass auch mal anglerfreundliche Wissenschaft finanziert wird statt immer nur den Angelfeinden hinter her zu laufen.

Wer bezahlt, bestimmt - und NABU und Konsorten bezahlen mehr "Wissenschaftler" und "Studien".

So einfach isses..

Und da kommen dann Fische des Jahres wie der Stichling raus, ökologisch gefährlich und anglerisch uninteressant..

Nur weiter so..
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
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