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Raubfischangeln und Forellenangeln Womit auf was? Wann und Wo?

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geoff anderson Quantum Strassenangler

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Alt Gestern , 21:08   #1
Krabat_11
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Standard Zanderangeln mit Wallertackle?

Ein Kollege und ich gehen gelegentlich gemeinsam Zanderangeln, also wir versuchen es zumindest....
Was zunehmend oft passiert ist, dass ein Waller sich den Gufi schnappt und die Jungs werden richtig groß. Bis auf Rutenbruch und glühender Rolle war alles dabei, leider sind einige Fische verloren gegangen. Da Rute und Rolle bislang noch gehalten haben, was sollten wir als Schnur, Stahlvorfach und Haken verwenden, dass wir da halbwegs auf der sicheren Seite sind.
Dass wir ab einer gewissen Größe ohne Boot keine Chance haben wissen wir. Allerdings hat keiner von uns Bock Zander mit Wallertackle zu faulenzen...
Krabat_11 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt Gestern , 21:13   #2
Thomas9904
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

x-mal selber erlebt.

Waller (auch große) gehen an kleinere Köder als man denkt, und das ausgesprochen gerne.

Beim gezielten Wallerangeln gehn wir kaum noch über 15 cm, meist drunter.

Weil wir eben das wie Du auch immer hatten, Waller auf Zandergerät..

Dem Waller machen dicke und schwere Jigköpfe nix aus, im Gegensatz zum Zander.

Daher kannste auch mit dicker Schnur kleien Köder werfen (0,30er - 0,35er geflochtene.

Damit kannste aber vergessen auf Zander zu angeln.

MAX 20er für Jigkopf, der leicht genug ist..

Und da wirds dann eng, wenn der Waller nicht im Freiwasser bleiben will..

Nennt sich dann schlicht Pech.
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern , 21:13   #3
Franz_16
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Hallo Krabat_11;
Meine Meinung: Du brauchst Glück!

Sportex Carat Spin 5dl (WG 100g) + 4000er Stella mit 0,20er Geflecht.
Eigentlich SEHR stabiles Hechtgerät.

Auf dieser Combo hab ich einmal einen Waller draufbekommen, im Fluss.

Ich hatte nicht den Hauch einer Chance den irgendwie zu bremsen oder aufzuhalten. Es endete mit einem Schnurbruch, verursacht durch aufscheuern der Geflechtschnur an einer Steinpackung.

Ehrlichgesagt kenne ich für die Problematik "Waller" als Beifang beim Zanderangeln keine gute und praktikable Lösung.
__________________
Gruß Franz
Franz_16 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern , 21:35   #4
hanzz
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Wie ist denn das Verhältnis von Zander-/Welsfang an dem Spot ?

Du schreibst ja:"...wir versuchen es...".
Hört sich so an, also ob es mit den Zandern nicht ganz so hin haut.

Wenn da mehr Welse als Zander beissen, würd ich da mal gezielt mit anderem Gerät auf Waller fischen und die Zander woanders suchen.
hanzz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern , 21:40   #5
Krabat_11
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Zitat:
Zitat von hanzz Beitrag anzeigen
Wie ist denn das Verhältnis von Zander-/Welsfang an dem Spot ?

Du schreibst ja:"...wir versuchen es...".
Hört sich so an, also ob es mit den Zandern nicht ganz so hin haut.

Wenn da mehr Welse als Zander beissen, würd ich da mal gezielt mit anderem Gerät auf Waller fischen und die Zander woanders suchen.
Es ist schon beides da, Barsche auch. Nur die letzten beiden Jahre gabs das oft mit den Wallern. Das Gewässer ist ein Kanal, da ist man schon mal froh, man findet überhaupt Fische

Gezielt auf Waller, steht auf der Liste, aber tagelang ansitzen ist nicht so unser Ding
Krabat_11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern , 21:45   #6
hanzz
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Zitat:
Zitat von Krabat_11 Beitrag anzeigen
Es ist schon beides da, Barsche auch. Nur die letzten beiden Jahre gabs das oft mit den Wallern. Das Gewässer ist ein Kanal, da ist man schon mal froh, man findet überhaupt Fische

Gezielt auf Waller, steht auf der Liste, aber tagelang ansitzen ist nicht so unser Ding
Jau.
Kanal ist natürlich so ne Sache. Wenig Struktur und da wo Struktur ist, sammeln sich natürlich auch gern die Fische.
Schwieriges Unterfangen.

Dachte auch eher an an Waller angepasstes Spinntackle.
Wenn da wirklich so große Brummer rumschwimmen, wäre dies meine Option.
(Wobei unser Jean aka Trollwut auch dicke Zander beim Walleransitzen fängt)


Und beim gezielten Zanderangeln machste halte nix, ausser, wie Franz und Thomas schon sagten, du hast Glück.
hanzz ist gerade online   Mit Zitat antworten
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Alt Gestern , 22:30   #7
Nordlichtangler
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Zitat:
Zitat von Krabat_11 Beitrag anzeigen
Bis auf Rutenbruch und glühender Rolle war alles dabei, leider sind einige Fische verloren gegangen. Da Rute und Rolle bislang noch gehalten haben, was sollten wir als Schnur, Stahlvorfach und Haken verwenden, dass wir da halbwegs auf der sicheren Seite sind.
Die Lösung dürfte ein Mittelweg sein, also 1/2 Wallertackle ...

Sowas in der Richtung derbes Hechtgerät, aber hochwertig und leicht, das sehr viel mehr abkann als man erstmal sieht.
Passende starke Ruten, die auch noch zum Zandern taugen sind so bei -80g, das sind z.B. Speedmaster CX XH oder die selbstgebaute CMW SS2 (Nomal), die machen gegenüber einer feineren Zandertute auch nicht soviel weniger Spaß, vor allem wenn sie einem gut handlich liegen, gut angepasst/umgebaut sind.

Man kann das mit einer möglichst dünn+glatt 15kg Dyneema-Schnur kombinieren, wo man effektiv möglich die min. 10kg bis 15kg auch final halten kann.
Eine Rolle wie Slammer 360 oder Ryobi Applause 4000/5000 oder dergleichen daran, damit läßt sich schon sehr viel zerren, so dass man dann selber eigentlich der schwächere oder standschwache Teil wird.

Excellente Kleinteile und allerbeste sorgfältige Knoten, Schnur+Montagetests mit der Kofferwaage, dann kommt man in Bereiche, wo man Contra bieten kann.

Und trotzdem den Zander fröhlich beackern kann.
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Alt Heute, 07:09   #8
hecht99
3x99cm, noch keinen Meter
 
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Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Man kann bis zu einer gewissen Wallergröße schon ein wenig aufrüsten. Die 100 Gramm - Spinnrute wurde noch vor gar nicht all zu langer Zeit überall zum Zanderspinnen empfohlen (Speedmaster, Technium). Mit so einer Rute macht auch das Angeln noch Spaß. Dazu ein 0,65er oder 0,70er Fluocarbonvorfach (Pike-Fluo von MB oder Savage Gear, stört die Zander 0,0), gern etwas länger gewählt, um ein Minimum an Abriebfestigkeit gegen Welsbürste und Grundkontakten herzustellen und ne 0,17er Geflochtene. Damit hast du im hindernisfreien Wasser mit moderater Strömung exzellente Chancen Wallis bis ungefähr 1,60m zu Landen. Alles was Größer wird bzw. Hindernisse und Strömung lassen deine Erfolgsaussichten sinken.
Am Ebro z. B. fischten wir mit 100 Gramm Ruten (bei 8m Wassertiefe und 17 Gramm Köpfen ist damit die Rückmeldung echt super) auf Zander und konnten Beifangwelse bis zur oben genannten Größe recht problemlos landen. Bei 2 oder 3 größeren haben wir mit dem oben erwähnten Gerät aber ausgesehen wie die Schulbuben.

Du siehst schon: Man kann sein Zandertackle schon ein wenig aufrüsten, ohne an Fängigkeit (Zander) und Spaß zu viel einzubüßen. Aber irgendwann ist halt eine Grenze erreicht.

Die wichtigsten 3 Teile will ich noch mal gesondert erwähnen:
- etwas dickere Haken, die nicht zu leicht aufbiegen
- bei den Snaps ruhig ein paar Nummern stabiler montieren, ist nämlich der Schwachpunkt. Welse verbiegen die oft beim Rollen. Wenn die Welsgefahr recht hoch ist, klemm ich die Bleiköpfe an ner Schlaufe direkt ins starke Fluo. Hab dann immer Seitenschneider, Hülsen und Zange dabei
- Rolle: wenn du regelmäßig Welsbesuch bekommst würde ich dir zu einer Penn Spinfisher 3500 oder ähnliche Modelle raten. Ne 3000er oder 4000er Shimano oder Daiwa (der jeweiligen Mittelklasse) macht nämlich nicht all zu viele Welsdrills mit (zumindest bei gleichbleibender Qualität bzw. Angelspaß)
hecht99 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 07:24   #9
Thomas9904
Administrator
 
Benutzerbild von Thomas9904
 
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Blog-Einträge: 2
Standard AW: Zanderangeln mit Wallertackle?

Problem - das stimmt alles, ABER:
Je grober das Gerät wird (wallerangepasster, von Schnur bis Snap), desto mehr sinken Chancen auf Zander..

Mit umgerüsteten 24-Gramm-Effzetts (Haken, Sprengringe etc.) oder 10 cm Gufis mit schweren Köppen an stabilen Haken kriegt man gut Waller, aber da sinken Chancen auf Zander gegen (fast) null..

Und interessanterweise:
Auf "normales" Zandergeschirr (15er geflochtene, 8 - 10 cm Gufis, leichte Köppe) beissen auch Waller noch besser als auf das für sie gedachte gepimpte..

Wenn Du Zander und Waller im Gewässer hast und Zander fangen willst, wirst Du entweder schlechter Zander fangen, um notfalls Waller bis zu einer gewissen Größe kriegen zu können..

Oder mehr Zander fangen, und dann beim Waller alt aussehen...

Meine Erfahrungen...

Vergleich:
Du kannst beim Stippen auch alles grober machen, um evtl. ne Barbe oder nen Karpfen zu halten..

Du wirst dann aber definitiv weniger Rotaugen und Brassen fangen...
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
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