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Alt 27.09.2016, 08:13   #1
Thomas9904
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Standard Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindlich

Vorabveröffentlichung Mag Oktober

Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!!
SPD-Rodust klar anglerfeindlich
Ein Kommentar

Nach dem gestrigen Runden Tisch, der jetzt auf einmal "Dorschgipfel" heisst - im letzten Protokoll von Frau Rodust hiess das nämlich noch "Runder Tisch der Ostseefischerei" - berichten die Lübecker Nachrichten.

Siehe:
http://www.ln-online.de/Nachrichten/...ie-fuer-Kutter

Was die Lübecker Nachrichten NICHT erwähnen ist, dass dieser "Runde Tisch", zu dem maßgebliche Akteure wie Angeltouristik/Gewerbe gar nicht eingeladen, bzw. wieder weggeschickt wurde, überhaupt kein Gremium ist, um irgend etwas zu beschliessen.

Wie anglerfeindlich die SPD-Frau Rodust ist, zeigt sich in folgendem Satz, den die Lübecker Nachrichten zitieren:
„Es kann nicht sein, dass Erwerbsfischer nicht mehr rausfahren dürfen, Touristenkutter aber wie gewohnt zum Dorschfang ablegen.“

Erstens bekommen Berufsfischer Geld fürs nicht mehr rausfahren!!

Obwohl der Angeltourismus, der in den strukturschwachen Regionen Schleswig Holsteins und Mecklenburg Vorpommerns hauptsächlich mit vom Dorsch lebt, deutlich mehr volkswirtschaftliches Einkommen für viel mehr (ganz oder teilweise) Menschen als die Fischerei generiert, soll da kein Cent bezahlt werden für Angeltouismus/Gewerbe!!

Zudem sieht man wieder an dem Satz, dass weder Frau Rodust, noch die anwesenden Vertreter der als Fischereiverband getarnten Naturschutzverbände DAFV und Konsorten Ahnung vom Angeln haben, wenn sie das Frau Rodust so unwidersprochen sagen lassen.

Denn erstens sind das keine "Touristenkutter", sondern Angelkutter, die auch viel von Einheimischen genutzt werden.

Zudem wird Dorsch auch von Brandungdanglern, Spinnanglern, vom Kleinboot, vom Belly-Boat, vom Kayak aus gefangen - das alles kennen scheinbar Frau Rodust und die Verbandler von DAFV und Konsorten nicht..

Es ist also kein Wunder, dass Jens Meyer als Vertreter vom Angeltourismus/Gewerbe gar nicht erst eingeladen wurde, und als er trotzdem kam, auch wieder weggeschickt wurde.

Da wollen die Anglerfeinde wie Rodust und DAFV und Konsorten lieber unter sich tagen, als mit Betroffenen sprechen zu müssen, die KEINE Berufsfischer sind oder denen nicht so nahe stehen wie die Anwesenden.

Es spricht auch schon Bände, dass Frau Rodust auf ihrer Seite nicht mal Willi Lüdtke (den sie ja auch nicht dabei haben wollte, der auch erst nach dem Offenen Brief rein durfte) vom Angelkutterverband als Teilnehmer erwähnt.

Der nach meinen Infos auch so wenig diesem ominösen Beschluss zugestimmt hat wie der Vertreter von Minister Backhaus von MeckPomm:
http://ulrike-rodust.eu/2016/starkes...e-ueberstehen/

Sehr gut, dass Breckling die Zahlen von Thünen anzweifelte, die eh mehr Glauben als Wissenschaft zu unterliegen scheinen.

Wenn man jedenfalls gerade vermehrt bei Anglern auftauchende Fänge von Kleindorschen sieht - die waren wohl nur woanders und/oder in größeren Tiefen, als da, wo das Thünen Institut Proben nahm....

Geben dürfte es die nach Thünen ja nicht...

So oder so, sowohl Frau Rodust wie auch den anwesenden Vertretern von DAFV und LSFV-SH und LAV MeckPomm ging es wohl AUSSCHLIESSLICH um die Rettung der Berufsfischerei.

Wie sonst ist es zu erklären, dass zwar die Fischerei Millionen bekommen soll, aber Angelkutterkäptns keine Cent und Angeltouristik/Gewerbe nicht mal eingeladen war (geschweige denn, dass da Geld fliessen würde?)??

Die mangelnde "Einsatzbereitschaft" vom DAFV und seinen Vasallenverbänden, wenigstens Entschädigungen für von Einschränkungen beim Angeln Betroffener einzufordern, wie es die Fischer ja auch bekommen, liegt wohl daran, dass das keine Verbände von Anglern sind, sondern von bewirtschaftenden Angelvereinen.

Und die Ostsee wird nun mal nicht von Vereinen bewirtschaftet - also ist das Interesse der Verbände, da den Anglern zu helfen, nicht unbedingt ausgeprägt.


Und zum Schluss:
Natürlich könnte man ohne Einschränkungen für Angler den Dorschbestand problemlos retten!

Es müssten nur die Verursacher der Probleme weg, das sind nämlich über Jahrzehnte die Fischer gewesen, nicht der Angler!!

Kein Angler kann ein Meer leerangeln - nur wenn die Fischerei dazu kommt, wirds eben eng!

Das ignoriert scheinbar Thünen ebenso wie die Freundin der Berufsfischerei und Anglerfeindin Rodust von der SPD.

Thomas Finkbeiner

Geändert von Thomas9904 (27.09.2016 um 08:38 Uhr) Grund: edit
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Alt 27.09.2016, 08:31   #2
Kamillio
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Standard AW: Angelkutter und Touristik ausgesperrt! Offener Brief zum "3. Runder Tisch Dorsch

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Vorabveröffentlichung Mag Oktober

SPD-Rodust klar anglerfeindlich


„Es kann nicht sein, dass Erwerbsfischer nicht mehr rausfahren dürfen, Touristenkutter aber wie gewohnt zum Dorschfang ablegen.“
Naja also diese Aussage an sich ist ja nicht Anglerfreindlich, das ist einfach logisch.

Insgesamt gebe ich dir allerdings recht, das hat sie aus Anglersicht kein gutes Bild abliefert.
Kamillio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 08:39   #3
Thomas9904
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Standard

Sorry, zu früh gedrückt, nu aber...

Ich hab das Thema abgetrennt vom Ursprung:
Angelkutter und Touristik ausgesperrt! Offener Brief zum "3. Runder Tisch Dorsch"
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 09:24   #4
Nidderauer
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Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Eines ist mir trotzdem nicht ganz klar. Wie soll das denn funktionieren mit der Reduktion der Fangmengen (der Schleppnetzfischer, da scheint man ja wenigstens das Hauptproblem erkannt zu haben) um 85 % und gleichzeitig 1000 Tonnen, die durch die Angelfischer "gespendet" werden?

Wie ist das eigentlich mit den Quoten, im TV-Interview (im 3.runder Tisch-Thread) war die Rede davon, vorrangig die Schleppnetzfischer zu entschädigen, die über höhere Fangquoten verfügen. Wären die denn überhaupt noch dazu in der Lage, ihre Quote zu erfüllen oder ist das aufgrund des derzeitigen Bestandes bereits nicht mehr möglich?

Was man derzeit (und das gesamte Jahr) an Fangmeldungen so liest, um Dänemark herum nur Platte und sehr wenig fangreife Dorsche, im Öresund und in der westlichen Ostsee von Flensburg bis Lübeck ähnlich, Richtung Rügen bessere Fangzahlen, aber im Schnitt sehr klein ....

Da stellt sich unweigerlich die Frage, wo die Schlepper überhaupt noch was in ihre Netze bekommen könnten. Für die Nachwuchsjahrgänge ist so eine Situation natürlich auch fatal, denn die landen bei der aufwändigen Suche nach den wenigen großen Fischen ebenfalls im Schleppnetz und sind hinüber.

Momentan scheint es da ja in weiten Teilen der Ostsee bereits eine Fangbeschränkung zu geben, die so bei ca. 1 Fisch pro Tag und Angler liegt. Die ist aber natürlichen Ursprungs, weil offensichtlich nicht genug Fisch da ist....

Grüße Sven
Nidderauer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 10:20   #5
Thomas9904
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Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Zitat:
Zitat von Nidderauer Beitrag anzeigen
Momentan scheint es da ja in weiten Teilen der Ostsee bereits eine Fangbeschränkung zu geben, die so bei ca. 1 Fisch pro Tag und Angler liegt. Die ist aber natürlichen Ursprungs, weil offensichtlich nicht genug Fisch da ist....
Hier wirds dann für Angler komplett zum Desaster:
Angler fangen ja nur Fische, welche tatsächlich da sind und die zudem aktiv sind - befischen also immer nur einen Teil des Bestandes, das noch selektiv..

Die Minderfangmenge, welche Thünen "berechnet", basiert aber auf Grund von Schätzungen aus der Vergangenheit.

Die sagen:
Wenn Angler auf Grund der Zahlen der letzten Jahre über Schonmaß zukünftig auf Fang verzichten, kommen auf dieser Basis (der Vergangenheit) so und so viele Tonnen WENIGER Anglerfang zusammen, bei Schonzeit so und so viel Tonnen, bei Baglimit so und so viel Tonnen...

Sowohl Zimmermann von Thünen wie auch Rodust und auch Habeck (zu Beginn) wollen ja die so REIN RECHNERISCH auf Basis von Schätzungen generierten "Minderfänge der Angler" den Fischern zuschlagen (was der DFV z. B. NIE verlangt hat!!!) ..

Wenn aber Angler z. B. wegen zu wenig Fisch oder Fisch in nicht erreichbaren Gründen sowieso REAL WENIGER fangen, wird dies ja nicht als "berechneter Minderfang" gesehen.

Sondern der BERECHNETE (auf Grundlage Schätzung, nicht valider Zahlen!!) Minderfang (NICHT DER TATSÄcHLICHE!!) der Angler kommt dann bei weniger Fisch insgesamt noch als ZUSÄTZLICHE Quote obendrauf trotzdem bei den Fischern an und so kommt dann insgesamt in der Relation NOCH MEHR DORSCH RAUS!!..

Wenn man einen Bestand kaputt machen möchte, gehts so garantiert am schnellsten!!!


Und die als Fischereiverbände getarnten Naturschutzverbände DAFV, LSFV-SH und LAV-MV sind natürlich mit dabei bei dem Unfug, "weil Angler ja auch ihren Teil beitragen müssen"...

Für Dorsch: Ja..

Für Berufsfischerei wie jetzt geplant: NEIN!

Und ohne finanziellen Ausgleich wie bei den Fischern erst recht nicht!!

Geändert von Thomas9904 (27.09.2016 um 10:30 Uhr) Grund: edit
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 10:39   #6
gründler
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Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Hier wird nix anderes gemacht wie schon mit kleinen Bauernhöfen Bäckern Fleischern etc.

Stk für Stk. weg und von großen verdrängt,neuen Regeln und Verbote auferlegt und langsam in die Versenkung usw.
Nach nen paar Monaten redet keiner mehr drüber und fertig.

Das ganze hat jetzt die letzten Jahrzehnte so gut geklappt und es gab auch keine gegenwehr etc.warum sollte man damit aufhören.

Tierschutz ist Staatsziel und wenn man was Schützen möchte dann geht das nur wenn man es auch Schützt...gelle...Angler sind doch Natur und Tierschützer ,oder habt ihr die letzten Jahre nicht aufgepasst.......


gründler ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.09.2016, 10:53   #7
Kamillio
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Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Hast du Thomas, oder vielleicht auch jemand anders zufällig Zahlen parat zu

- Wieviel Tonnen fangen die Berufsfischer/die Angler
- wieviel Umsatz/Steuereinnahmen generieren die Berufsfischer/Angler jeweils + zugehörige Infrastruktur
- wieviele Arbeitsplätze hängen jeweils direkt und indirekt damit zusammen

Ich habe auf die Schnelle keine Zahlen gefunden, aber vielleicht wisst ihr ja was, bevor ich lange suche.
Kamillio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 11:03   #8
Sharpo
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Beiträge: 4.643
Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Zitat:
Zitat von Kamillio Beitrag anzeigen
Hast du Thomas, oder vielleicht auch jemand anders zufällig Zahlen parat zu

- Wieviel Tonnen fangen die Berufsfischer/die Angler
- wieviel Umsatz/Steuereinnahmen generieren die Berufsfischer/Angler jeweils + zugehörige Infrastruktur
- wieviele Arbeitsplätze hängen jeweils direkt und indirekt damit zusammen

Ich habe auf die Schnelle keine Zahlen gefunden, aber vielleicht wisst ihr ja was, bevor ich lange suche.
Bemüh doch bitte mal selber Google.
Thüne Institut Dorsch oder so...

Bezüglich Dorschfänge durch Angler gibt es nur Schätzungen.
Die haben keine Zahlen. Sind eine handvoll mal auf nen Kutter rausgefahren und haben dann die "5 Dorsche" auf die Angler über das ganze Jahr hochgerechnet.

Oder siehe auch Beitrag:
"Jetzt sind die Dorschangler dran"

Geändert von Sharpo (27.09.2016 um 11:14 Uhr)
Sharpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 11:07   #9
Holger15
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Beiträge: 61
Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Warum machen die Bootsverleiher, Kutterbesitzer, Wohnungsvermieter, Hoteliers, Sporthafenbetreiber, Angelguides, Kneipenbesitzer, Angellädenbesitzer, Werkstätten und wer sonst noch alles von den Angeltouristen lebt, nicht Mobil? Versteh ich nicht, nach der Badesaison, sind doch die Angler ein, wenn nicht der, erheblicher Wirtschaftsfaktor der Tourismusbranche. Noch was, das wird wohl erst der Anfang sein, wenn das durchgeht, werden die Verbotszonen noch größer.
Die Fischer werden ausweichen, die Angler auch. Wenn dann in Polen,Dänemark, Schweden das Dorschangeln auch funktioniert, sind die Angeltouris halt weg. Rechnet mal nach was ihr, pro Tag, so im Angelurlaub an Kohle ausgebt. Unglaublich das wir Angler da nicht hofiert werden, wie Könige.
Da sieht ma mal, das diese Frau Rodust, nicht um jeden einzelnen Euro für sich kämpfen muß! Schreibtischtäter halt. Petri Heil in den Norden
Holger15 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2016, 11:15   #10
Sharpo
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Standard AW: Fischern wird geholfen, Angler werden alleine gelassen!! SPD-Rodust anglerfeindli

Zitat:
Zitat von Holger15 Beitrag anzeigen
Warum machen die Bootsverleiher, Kutterbesitzer, Wohnungsvermieter, Hoteliers, Sporthafenbetreiber, Angelguides, Kneipenbesitzer, Angellädenbesitzer, Werkstätten und wer sonst noch alles von den Angeltouristen lebt, nicht Mobil? Versteh ich nicht, nach der Badesaison, sind doch die Angler ein, wenn nicht der, erheblicher Wirtschaftsfaktor der Tourismusbranche. Noch was, das wird wohl erst der Anfang sein, wenn das durchgeht, werden die Verbotszonen noch größer.
Die Fischer werden ausweichen, die Angler auch. Wenn dann in Polen,Dänemark, Schweden das Dorschangeln auch funktioniert, sind die Angeltouris halt weg. Rechnet mal nach was ihr, pro Tag, so im Angelurlaub an Kohle ausgebt. Unglaublich das wir Angler da nicht hofiert werden, wie Könige.
Da sieht ma mal, das diese Frau Rodust, nicht um jeden einzelnen Euro für sich kämpfen muß! Schreibtischtäter halt. Petri Heil in den Norden
Die anderen offenbar auch nicht sonst wäre der Widerstand doch wohl erheblich grösser.

Hier geht es um die Existenz vieler. Ziemlich ruhig dafür.
Ich erinnere mich an Zeiten da haben die Franzosen Verkehrsschilder abgebaut bzw. verdreht. Wein über die Strassen laufen lassen usw.
Sharpo ist offline   Mit Zitat antworten
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