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Fließgewässer Alles was mit Angeln in Fließgewässern und den Gewässer zu tun hat.

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Alt 16.06.2004, 20:09   #1
Dingo
Benutzer
 
Dabei seit: 06.2004
Ort: bei Rüsselsheim
Beiträge: 26
Standard Wie anschlagen im Rhein?

Hallo zusammen!

Nachdem ich zuvor ausschließlich in stehenden Gewässern angelte, habe ich mir vor kurzem eine Jahreskarte für den Rhein gekauft. Ich habe schon jede Menge sinnvolle Tipps zum Angeln im Rhein in diesem Forum finden können, eine Frage blieb aber bisher unbeantwortet.
Ich angel ausschließlich auf Grund, stelle meine Ruten hoch auf, lasse den Rollenbügel zu und die Bremse relativ weit geöffnet.
Wie soll ich nun anschlagen bzw. was soll ich bei einem Biß tun? Ich angel vor allem auf Zander und Aal. Im See hatte ich immer die Rolle offen gelassen, damit der Fisch keinen Widerstand spürt und nicht vom Köder abläßt. Wie ist das jetzt im Rhein? Soll ich die Rolle vielleicht auch öffnen nachdem die Spitze gewackelt hat, damit er Schnur ziehen kann oder soll ich nach 2-3 maligem Wackeln einfach anschlagen?

Danke im Voraus für Eure Tipps!
Dingo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 17.06.2004, 00:19   #2
til
Spinnfischer C&R
 
Benutzerbild von til
 
Dabei seit: 10.2000
Ort: Oberwil-Lieli, Nähe Zürich
Alter: 51
Beiträge: 2.286
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Bloss nicht! Einfach die Rutenspitze beobachten und Anschlagen, sobald der Fisch etwas kräftiger Zupft. Schnur abziehen funktioniert in der Strömung nicht.
__________________
til ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2004, 08:40   #3
NorbertF
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Und mach die Bremse zu. Also soweit zu dass du gleich anschlagen kannst, aber natürlich nicht soweit zu dass beim Drill die Schnur reisst

Gruss
Norbert
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Alt 17.06.2004, 08:55   #4
löti
Benutzer
 
Benutzerbild von löti
 
Dabei seit: 08.2003
Ort: wels
Alter: 42
Beiträge: 289
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

und ich würde noch relativ grosse drillinge verwenden (dem köfi angepasst), damit er beim abziehen gleich hängt.
__________________
und immer was am haken!
löti
löti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2004, 09:26   #5
petrikasus
will öfter mal etwas schreiben
 
Benutzerbild von petrikasus
 
Dabei seit: 04.2004
Ort: Castrop-Rauxel
Alter: 46
Beiträge: 1.101
Blog-Einträge: 1
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Moin,

ich löse das Problem mit einem recht penibel eingestellten Freilauf. Kommt halt auf die Strömung an.

Bis die Tage

Petrikasus
petrikasus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2004, 09:35   #6
Thomas9904
Administrator
 
Benutzerbild von Thomas9904
 
Dabei seit: 12.2000
Alter: 52
Beiträge: 55.040
Blog-Einträge: 2
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Zum Aal kann ich nix sagen, weil ich nicht auf Aal angle.
Zum Zander: Wenn ich mit Naturköder auf Zander gehe, nehgme ich lieber Fetzen als ganze Köfis, die muss man halt häufiger wechseln, scheinen aber durch die stärkere Geruchsentwicklung (grössere Oberfläche) auch fängiger zu sein.
Ich nehme mndestens 2/0er Einzelhaken, einen frei laufend auf dem Vorfach (dünner Stahl, wenn auch Hecht vorkommt), den anderen normal am Ende.
Das ganze an einer Seitenbleimontage (frei laufender Wirbel auf der Hauptschnur, daran das Blei eingehängt) mit nicht zu leichtem Blei. Wichtig ist mir, dass das Blei schwer genug ist, dass es auch liegen bleibt, wenn der Zander am Köder rumzuipft und dabei nicht beim Biss von der Strömung angehoben wird und am Zander "vorbeitrudelt" und ihm wieder den Köder quasi aus dem Maul zieht.
Wenns das erste Mal zupft, habe ich die Rute in der Hand und die Schnur auch. Wenns dan ndas erste Mal richtig zieht, schlage ich sofort an. Bloss nicht warten, je länger der Zander Zeit zum "spielen" hat, desto eher lässt er auch wieder los. Und wenn er den realtiv kleinen FEtzenn mit der Zwei - Hakenmontage nicht gleich so fasst, dass er beim ersten Anhieb hängt, kriegt man ihn normalerweise auch durch zuwarten nicht, dann will er nicht richtig fressen und wird auch beim warten früher oder später loslassen.
Sofort anschlagen und er hat gefasst - oder den nächsten Biss abwarten, das wäre mein Tipp bzw. ist meine Methode.
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2004, 21:46   #7
anglermeister17
Angler par Excellence
 
Benutzerbild von anglermeister17
 
Dabei seit: 01.2004
Ort: Sindelfingen/ Saarburg
Beiträge: 2.830
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Ja, lange warten und abziehen lassen bringt meiner Meinung nach auch nich viel, und die Gefahr, untermaßige zu verangeln, steigt mit jeder sekunde, mit der der fisch am abziehen ist.
KOF!!!
anglermeister17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2004, 23:23   #8
til
Spinnfischer C&R
 
Benutzerbild von til
 
Dabei seit: 10.2000
Ort: Oberwil-Lieli, Nähe Zürich
Alter: 51
Beiträge: 2.286
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Das Problem beim Abziehen lassen ist meiner meinung nach, dass vor allem die Strömung abzieht und man bloss einen Schnurbauch kriegt. Bei leichter Strömung mag das gehen, aber im Rhein ist das einfach nicht angebracht. Die Fische sind in der Strömung ja auch nicht so heikel und meistens wollen sie auch nicht weit Schwimmen nach dem Biss.
__________________
til ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2004, 02:41   #9
Torsk
Enduser
 
Dabei seit: 04.2001
Ort: Emschermündung
Alter: 47
Beiträge: 620
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Ich hab da andere Erfahrungen gemacht. Trotz der auch hier am Niederrhein sehr starken Strömung reagieren gerade bessere Zander auf Widerstand relativ heikel. Ich halte nix von steil aufgestellten Ruten , aufgedrehten Bremsen, Aalglöckchen usw., ich fische mit offener Spule, Swingern und Running Clips. Wichtig ist, ausreichend schweres Blei (ich benutz teilweise bis 120g) . Meine Ruten (Karpfenruten, 3,60-3,90m 2,5 lbs) stell ich immer erhöht auf, damit so wenig Schnur wie möglich im Wasser ist. Wenn`s beißt, ist es nicht selten, das der Zander sofort 10, 20m Schnur von der Rolle reißt. Fischt man kleine Köder (kleine Köfis, Fetzen) kann man sofort anschlagen, bei größeren Köderfischen ziehen die Zander m.E. mit dem Köder quer im Maul ab, bleiben stehn und drehen ihn dann im Maul, also wenn`s geht, im Rücken oder Waidloch den Haken herausschauen lassen, um sofort den ersten Run zu parieren oder halt bei Maulköderung warten, bis sich die Schnur nach einer Pause wieder strafft. Schnurbögen vermeid ich ein Stück dadurch, daß ich meinen Angelplatz so auswähle, das meine Schnur nicht quer zur Strömung ins Wasser geht. Das wär meine Grundmontage, allerdings angle ich auch sehr gern aktiv mit der Matchrute und kleinen Ködern, die ich an Drennan Loafer`s verzögert durch die Buhne treiben lasse. Zander beißen nämlich nicht nur am Grund…
__________________
Gruß Torsk
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>>>Fresh Fruit For Rotting Vegetables<<<
Torsk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2004, 08:27   #10
Mark_NRW
Benutzer
 
Benutzerbild von Mark_NRW
 
Dabei seit: 05.2004
Ort: Wermelskirchen
Alter: 44
Beiträge: 90
Standard AW: Wie anschlagen im Rhein?

Hi,
also wenn du oft am Rhein angelst wären Freilaufrollen sinnvoll.Zander stehen meist vor den Steinpackungen also eher im ruhigeren Bereich.Wann anschlagen:Ich denke das ist unterschiedlich am Rhein es gibt Tage da beißen Zander gierig und es gibt Tage da beißen sie vorsichtig.Bei Aalangeln ist es auch so ähnlich ich hab Aale auf Köfi gehabt wobei manche ganz vorsichtig waren andere aber voll gerissen haben.Ich denke mal jeder schlägt erst dann an wenn er selbst der Meinung ist das der richtige Moment gekommen ist.Wenn du öfters am Rhein angelst wirst du schnell merken welcher anhieb für welchen Fisch am sinnvollsten ist.

MfG
Mark_NRW ist offline   Mit Zitat antworten
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