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Alt 04.08.2015, 08:40   #1
Thomas9904
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Standard BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Vorabveröffentlichung Mag September
BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Und zwar geht es um invasive Arten, wie wir aus zuverlässigen Quellen erfahren haben.

Es soll eine Novelle des BNatG (Bundesnaturschutzgesetz) in Arbeit sein, um eine EU-Verordnung für invasive Arten umzusetzen.

Und zwar gehts um die Umsetzung dieser:
VERORDNUNG (EU) Nr. 1143/2014 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

vom 22. Oktober 2014


Angeblich nutzt das BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) die Gelegenheit, weitere Änderungen zu machen, z.B. den Strafrahmen erheblich zu verschärfen.
U. a. Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren für Beeinträchtigung von Natura 2000-Gebieten etc. sollen da angedacht sein oder bereits in ersten Entwürfen stehen.

Es gibt auch weitere Aspekte in Verbindung mit der Bekämpfung gebietsfremden Arten.

Die Strafandrohung könnte vielleicht auch bewirtschaftende Angelvereine treffen, die beim Besatz gebietsfremde Arten versehentlich - bzw. teilweise auch wissentlich (sibirische Störe, Schwarzbarsche, Aale im Donaugebiet etc. ) - mit ausbringen.

Da dazu dann noch 16 Landesfischereigesetze und Verordnungen kommen, die ja wiederum "invasive" oder "gebietsfremde" Arten nicht immer gleich definieren, ist auch da das Chaos vorprogrammiert - per se nicht schlimm an sich.

Aber wenn es mit extremen Strafandrohungen versehen wird, wird das Probleme geben.

Davon dürften auch Besatzfischbetriebe betroffen sein, die da sicher genauso mit in der Haftung wären, nehme ich mal an. Und es wird für Vereine immer schwieriger und teurer werden, "sichere" Besatzfische zu bekommen.

Blaubandbärbling ist z. B. so ein Kandidat, der unbeabsichtigt mit verbreitet wird, genauso wie verschiedene Grundelarten.

Sollten Angler solche Fische bei einem "Beifang" zurücksetzen, wird sicher auch den einzelnen Angler diese Strafandrohung treffen.

Natürlich ist es sinnvoll zu versuchen, solche invasiven Arten soweit als möglich zu begrenzen, wenn auch jeder weiss, dass dies in der Praxis unmöglich sein wird.

Wenn hier jetzt aber zusätzlich noch die Straf- oder sogar Strafrechtskeule geschwungen wird, die sowohl Bewirtschafter wie auch Angler individuell treffen kann, wage ich zu prognostizieren, dass das für Angler nichts Gutes bedeuten wird.

Ich bin dran zu versuchen, über unsere politischen Quellen erste Entwürfe zu bekommen.

Ob und in wie weit sich der DAFV da drum kümmert (Bundesgesetz, Bundesministerium) oder ob die überhaupt davon wissen, kann ich nicht sagen oder beurteilen.

Wir bleiben dran und werden euch informieren.

Thomas Finkbeiner

Geändert von Thomas9904 (04.08.2015 um 09:58 Uhr) Grund: edit
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Alt 04.08.2015, 18:36   #2
Ralle 24
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Gut wenn sowas kommt. Schade, dass es erst so spät kommt.

Das dies automatisch zu unangebrachten Repressalien für Angler führt, sehe ich nicht. Höchsten für Hegepflichtige, die aus ihren Gewässern ein Angler-Disneyland machen. Für die kann die Strafe gar nicht hoch genug sein.
__________________
Mit der Sportfischerprüfung wird bescheinigt, dass der Proband die Gehirnwäsche der Verbandsgelehrten erfolgreich hinter sich gebracht hat.
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Alt 06.08.2015, 10:25   #3
kati48268
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......


Am 10ha Bagger-Bade-See, mit Pommesbude, Wasserski-Anlage, gepflastertem Rundweg für die stöckelnden Trockenskifahrer, die nebenbei exotische Blumen in den gepflegten Anlagen bewundern dürfen,... was schadet da noch Largemouth-Bass, Waxdick, Koi oder Regenbogenforelle?

Pauschale Verbote über alle Gewässer Deutschlands hinweg sind genauso unsinnig wie pauschales 'Feuer frei'.
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Boardferkel 2016


Geändert von kati48268 (06.08.2015 um 10:54 Uhr)
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Alt 06.08.2015, 12:45   #4
Rotbart
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Ich sehe das jetzt auch erst mal positiv - nur weil man angler ist, muss man ja nicht alles, was sich hinter Naturschutz verbirgt, verteufeln.

Ob eine Ausdehnung solcher Verbote auf geschlossene Ökosysteme sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen - ebenso wenig, wie ich nicht beurteilen kann, ob es sinnvoll ist, dass in einem Löschteich in Hintertupfing ein sibirischer Goldmakakkenkarpfenstör aus Bangladesch schwimmt.

Allerdings wird wieder einmal die Diskrepanz deutlich - wie will ein Anglerverband, der zugleich (oder hauptsächlich) Naturschutzverband ist - ein Gesetz im Sinne des Angelns beeinflussen, wenn dieses Gesetz "Bundes-Naturschutzgesetz" heißt?

Aber ... anderes Thema und in Kürze eh erledigt.
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Angeln - das ist Scheitern auf höchstem Niveau.
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Alt 06.08.2015, 22:02   #5
Ossipeter
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Die Blaubandbärblinge werden mit den Enten sowieso in alle Gewässer eingebracht, egal ob Teich, Weiher oder Fliessgewässer.
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Alt 14.07.2016, 15:30   #6
Thomas9904
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Ob der DAFV das mit bekommen hat, was inzwischen da droht?
Ob die reagiert haben?

Denn jetzt wirds ernst, siehe von gestern:
http://eur-lex.europa.eu/legal-conte...L:2016:189:TOC

Wenn jetzt BfN oder andere Öko-Dienststellen anordnen können, dass der Gewässereigentümer die Wollhandkrabben oder Kamberkrebse ausrottet, dann viel Spaß…

Wesentlich dafür ist natürlich die Umsetzung im BNatG.

WIR haben darüber jedenfalls schon im August letzten Jahres berichtet, und nun wirds ernst...

Geändert von Thomas9904 (14.07.2016 um 15:40 Uhr) Grund: edit
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Alt 14.07.2016, 17:03   #7
Laichzeit
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Der Verzicht auf einige erhältliche Arten wäre für Bewirtschafter und Teichbesitzer durchaus zu verkraften.
Wenn in einem Teich KHV ausbricht, darf da aus gutem Grund nichts verkauft werden. Warum soll das beim Befall mit Blaubandbärblingen nicht so geschehen?
Etwas mehr Verantwortung bei der Einführung von Neozoen zu übernehmen, ist sicher nicht schlecht. Zudem lässt sich die Ausbreitung vieler Arten nicht rückgängig machen oder steht im krassen Gegensatz zum Naturschutzengagement von vielen Angelvereinen.
Die Einkreuzung nahe verwandter Arten ist für viele seltene oder wieder eingeführte Arten eine ernste Bedrohung, beispielsweise beim atlantischen und baltischen Stör.
Würde man das mit Verstand und ohne Drängelung der Gewässereigentümer durchführen, ließen sich damit weitere Schäden an Fischbeständen abwenden, von denen wir letztendlich abhängen.
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Alt 14.07.2016, 17:10   #8
Thomas9904
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Es geht aber aktuell um Haftbarmachung und Strafbarkeit für Pächter und Bewirtschafter in allen Gewässern (inkl. Fließgewässer) und nicht um "Würde man das mit Verstand und ohne Drängelung der Gewässereigentümer durchführen" in Teichen...
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2016, 17:14   #9
Laichzeit
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Teichbesitzer=Gartenteichbesitzer, die z.B. ihre Störe oder Sonnenbarsche in offene Gewässer setzen, wenn sie zu groß oder lästig werden. Das ist jetzt schon strafbar und wer wissentlich Fremdarten einbringt, ist dafür durchaus verantwortlich.
Manche Arten haben bei uns einfach nichts verloren und von denen stehen lange nicht alle auf der Liste.
Laichzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2016, 17:17   #10
Thomas9904
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Standard AW: BNatG : Und wieder droht Anglern und Vereinen was......

Darum gehts hier aber nicht......
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