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Alt 15.11.2013, 11:56   #1
Thomas9904
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Beiträge: 77.943
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Standard Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Pressemeldung

Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen



Schwerin.

Angler auf der Ostsee befürchten mit der Neufassung der Küstenfischereiverordnung (KüFVO) in Mecklenburg-Vorpommern einschneidende Beschränkungen. Im Gespräch ist, den Einsatz von geschleppten Handangeln in der Zeit vom 15.9. bis zum 15.3. im Abstand von bis zu einem Kilometer von Land zu verbieten. Vorgeblich soll dies dienen, die Meerforellenbestände besser zu schützen und Schäden an den Stellnetzen von Berufsfischern zu verhindern.


In Anhörungen im Vorfelde wurde die Notwendigkeit für diese Beschränkungen indes nicht aufgezeigt und bei den Betroffenen bleibt der Verdacht der behördlichen Willkür. So wurden bei von einem Fischer gesammelten Angelgeräten deutlich unter 10 Prozent als Schleppangelzubehör identifiziert. Und das, obwohl der Fischer seine Netze in einem von Schleppanglern reich frequentierten Gebiet stellt.



Der Schutz der Meerforellenbestände wird von den betroffenen Anglern, die vom Boots-Angler-Club (BAC) vertreten werden, selbst aktiv und nachhaltig verfolgt:
So wurden in den letzten Jahren über 40.000€ zur Wiedereinbürgerung von Wandersalmoniden aufgebracht.

Jeglicher Nachweis fehlt, dass die Beschränkung der Schleppangler zum Erhalt der Bestände notwendig sein würde. Zumal die Fischer ihre Stellnetze weiterhin bis dicht ans Ufer stellen dürfen und häufig alleine einem Netz in einer Nacht mehr Meerforellen zum Opfer fallen, als ein Durchschnitts-Angler im ganzen Jahr entnimmt.



Zumal die Entnahme für Angler seit jeher auf drei dieser edlen Fische pro Tag beschränkt war und auch bleiben soll. Damit können andere Angler in dem vermeintlichen Schutzgebiet und -zeitraum weiterhin bis zu drei Meerforellen entnehmen. Nur die Schleppangler sollen zu ihrer Hauptsaisonzeit nicht mehr ufernah fahren dürfen.
Brisant in dem Zusammenhang, dass diese Maßnahme vor allem die Eigner kleiner Boote trifft, die mit diesen Beschränkungen genötigt werden, sich riskant weit vom Ufer zu entfernen. Auch solche Boote, die es nur auf Dorsche abgesehen haben.


Das, was nach einem Treppenwitz klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Kuhhandel, bei dem eine relativ kleine Gruppe an Anglern als Bauernopfer dienen soll.

Andreas Weber, 1. Vorsitzender von der bundesweiten Interessenvertretung der Bootsangler:
"In allen Anhörungen und Gesprächen mit dem zuständigen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz wurden Sachargumente weitgehend schlicht ignoriert. Wir wurden abgespeist mit Phrasen und von einer wirklichen Bürgerbeteiligung kann keine Rede sein".


Andreas Nitschke, 2. Vorsitzender des BAC ergänzt:
"Es ist ganz offensichtlich, dass die Beschränkungen der Schleppangler den Fischern als Gegenleistung dafür dienen sollen, dass sie selbst Federn lassen mussten. Es wurde teils recht offen kommuniziert, dass der Ausgangspunkt Forderungen der Landangler waren, dass Fischer zukünftig mit ihren Stellnetzen einen Mindestabstand von Land einhalten sollen. Landanglern ist der Zugang zum freien Wasser häufig durch Stellnetze zugepflastert und die Hobbyausübung wird unmöglich. Fischer sollen nun als Neuerung in der KüVFO mit ihren Netzen auf gerade mal 16% der Küstenlinie Mecklenburg-Vorpommerns einen Abstand von 200 m zum Land einhalten. Im Gegenzug haben die Fischer eben die Einschränkung der Schleppangelei gefordert."


Für Andreas Nitschke und den vielen in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Angelfans und den Tausenden Angeltouristen, die jährlich die Küstenangelerlaubnis des Landes lösen, ist dies inakzeptabel.
"Wir haben lange versucht, konstruktiv an einer sinnvollen, Ziel führenden Lösung mitzuwirken. Das konstante Ignorieren faktischer Argumente, die eindeutig gegen ein solches Schleppangelverbot sprechen, zwingt uns indes, andere Wege zu beschreiten. Eine Aufsichtsbeschwerde gegen die zuständige Abteilung im Ministerium ist eingereicht, der Petitionsbeauftragte des Landes informiert und unsere rechtlichen Möglichkeiten im Rahmen einer Normenkontrollklage werden geprüft".

Vom zuständigen Landesanglerverband erfahren die Bootsangler übrigens keine spürbare Unterstützung. Was auf Grund einer eklatanten Interessenkollision wenig verwundert: In Mecklenburg-Vorpommern haben die Vertretung der Angler (LAV) und die der Berufsfischer (LFV) den gleichen Geschäftsführer, Axel Pipping.


Trotzdem hofft man noch auf die Einsicht der Behörden. Andreas Weber:
"Der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen der Natur erfordert ein professionelles Miteinander. Jeder muss bereit sein, wo nötig auch vertretbare Einschnitte zu akzeptieren. Andererseits sollten wir in einem ohnehin schon überregulierten Land unnütze Beschränkungen verhindern, deren Überwachung zusätzlich Kräfte bindet, die besser eingesetzt werden könnten."


Weitergehende Informationen:
Boots-Angler-Club e.V.
Postanschrift: Calvinweg 1, 23568 Lübeck
Homepage: www.bootsanglerclub.de
Geschäftsführender Vorstand: Andreas Nitschke <andreas.nitschke@bootsanglerclub.de

Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.11.2013, 18:16   #2
JimiG
Elbeangler
 
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Dabei seit: 07.2009
Ort: an der Elbe
Alter: 47
Beiträge: 369
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Tja leider haben die Fischer eben bessere Lobbyisten als wir, unsere pennen nur und saugen das Geld ab.
JimiG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2013, 19:14   #3
Silvio.i
Mitglied
 
Benutzerbild von Silvio.i
 
Dabei seit: 04.2009
Ort: Neubrandenburg
Alter: 42
Beiträge: 2.106
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Genau so ist es.
__________________
PB ever: Hecht: 117cm (10,6kg); Lachs: 119cm (19kg); Dorsch: 99cm; Karpfen: 84cm (13,5kg); Zander: 82cm; Aal: 78cm; Scholle: 56cm; Barsch: 52cm; Mefo: 58cm, Schlei: 48cm
Silvio.i ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2013, 19:36   #4
carp gear
Nur der BVB
 
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Dabei seit: 08.2013
Ort: Deutschland
Beiträge: 245
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Und wenn die Fischer alles leer gefischt haben, egal wo, dann rufen sie nach Subventionen und bekommen sie und der kleine Angler fängt weniger und muss eine Erhöhung der Gebühren in Kauf nehmen!
__________________
Fische
carp gear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2013, 09:30   #5
Stulle
Mitglied
 
Benutzerbild von Stulle
 
Dabei seit: 11.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.515
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

ist doch ganz einfach wenn sie da keine angeltouris haben wollen einfach mal nen jahr nicht hinfahren, nicht nur in der verbotszeit, dann werden die frauen ihren männern schon erzählen was sie da verbockt haben
__________________
Stulle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2013, 10:45   #6
esox02
Mitglied
 
Benutzerbild von esox02
 
Dabei seit: 06.2005
Ort: berlin
Beiträge: 2.369
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

sollen die Behörden doch erst mal Mindestmaß und Schonzeit bei den Fischer kontrollieren und dann den Anglern Vorschriften machen.Vor 2 Jahren in Schaprode zu meinem25. Hochzeitstag war ich bei der Anlandung von diversen Fischen vor Ort die mefo und der lachs wurde nach doofen fragen von mir wieder in die Kajüte gebracht und die Aale egal welche größe von einem Hotel abgeholt.....(die am Auto Werbung fürs selberräuchern machen)
__________________
DER,DER MIT DEN MEERFORELLEN TANZT
MAN SIEHT SICH AUF DER OSTSEE..GRÜßE AUS BERLIN..Vizemeister Berlin im Pilken 2011.dabei kann ich doch gar nicht angeln............
esox02 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.11.2013, 11:45   #7
JimiG
Elbeangler
 
Benutzerbild von JimiG
 
Dabei seit: 07.2009
Ort: an der Elbe
Alter: 47
Beiträge: 369
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Ehrlich gesagt kann ich hier nicht auf Mefo´s angeln weil ja bei uns ganzjährig Schonzeit ist und die Fische (Meerforelle, Lachs) hier ja zum Laichen langziehen. Diese Verbot gier bei uns sehe ich ein und verstehe das ja auch. Aber ich verstehe nicht, das wir Angler hier ständig weiter eingeschränkte werden, während jene welche Raubbau betreiben auch noch subventioniert werden. Wat nutzt das Verbot hier, wenn der Fische schon vorher alles fängt was auf der Wanderung zur Vermehrung in Küstennähe gerät. Entweder verbot für alle oder so lassen wie es ist unsere Fischereiabgaben werden doch gerne genommen und unsere Unterstützung für die Wiederansiedlung solcher Arten auch, aber scheinbar subventionieren wir damit auch wieder nur die Fischer. Traurig das es hier soweit kommen konnte, aber es liegt meiner Meinung nach ja daran das unser neuer Verband all das nicht tut, was er tuen müsste und seine ganze Zeit dafür einsetzt gegen die eigenen Mitglieder zu intrigieren.
JimiG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2013, 21:17   #8
uwe Leu
Fischel
 
Benutzerbild von uwe Leu
 
Dabei seit: 02.2009
Ort: Pinnow
Beiträge: 61
Blog-Einträge: 1
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Nun stehen wir Angler sehr einsam und verlassen in unserem Meck.Pomm..
Bei einer Beispiellosen Gebührenerhöhung für eine Ostseegebühr die es nur in MVP gibt, samelt unser Verband Unterschriften und das für meine Begriffe auch ziemlich halbherzig.
Ich habe mich per Mail an den Verband gewandt ob wir nicht aktiver werden sollten, denn ich will mal sehen wieviele von uns z.B. bereit wären nach Schwerin zu einer Demo vor dem Landtag zu treten, aber keine Antwort.
Es ist schon ein schäbiges Gemisch was sich an uns Labt, dennoch sollte ein Verein mit ca. 40.000 Mitglieder zu mehr in der Lage sein, die Abhängigkeit scheint jedoch zu groß.
uwe Leu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2013, 07:37   #9
namycasch
Mitglied
 
Dabei seit: 06.2011
Ort: oldenburg
Beiträge: 175
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Petri.

Wenn ich das lese, bekomme ich stumpfe Zähne.

Wer ist den für den guten Meerforellenbestand verantwortlich?

Die Vereine. Der Delmenhorster Angelverein setzt jedes über 80.000

fingerlange Meerforellen aus.

Ich weiß auch noch von vielen anderen Vereinen, die sehr viel für die

Wandersalmoniden tun.

Vor 15 Jahren hat doch noch keiner von Fängen an der Ostsee gesprochen.

Die Vereine und ihre Mitglieder bemühen sich UNENTGELTLICH für die

Wiedereinbürgerung von bedrohten Fischarten und dann darf der Angler nicht

mal mehr fischen.

Da fehlen mir die Worte.

Ich könnt platzen!!!!!!!

LG
namycasch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2013, 13:25   #10
Allrounder27
Mitglied
 
Benutzerbild von Allrounder27
 
Dabei seit: 05.2012
Beiträge: 5.752
Standard AW: Pressemeldung: Angler sollen Kuhhandel zum Opfer fallen

Die Botschaft der Regierung ist doch ganz klar: Ehrenamtliches Engagement ist nicht erwünscht und wird sogar bestraft. Denn wenn die Vereine keine Mefos angesiedelt hätten, dann würde ihnen ihr Hobby nun nicht massiv eingeschränkt werden.
Allrounder27 ist offline   Mit Zitat antworten
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