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Alt 05.04.2012, 10:36   #1
Thomas9904
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Standard VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF


Nach Gerüchten und Veröffentlichungen soll der VDSF-Landesverband in Bayern seine Mitgliedschaft im VDSF per Einschreiben vom 30.03. gekündigt haben.

Das bestätigte mir die Geschäftsstelle des Verbandes heute morgen telefonisch.

Was das für die Fusion genannte Übernahme des DAV in den VDSF bedeutet oder für die jetzt am 14.04. stattfindende Verbandsausschusssitzung des VDSF, ist nicht vorherzusagen.

Genausowenig ob das nun ein reines Druckmittel wie früher auch immer sein soll - Oder ob die Bayern diesmal wirklich ernst machen.

Man darf gespannt sein......
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Alt 05.04.2012, 10:57   #2
Thomas9904
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Laut Telefonat mit Dr. Hanfland ist der Grund für jetzige Kündigung vor der Verbandsaussschusssitzung das bei der HV des bayrischen Verbandes gesetzte Datum der Kündigung zum 30.03., wenn eine Fusion nicht absehbar ist.

Dies wird nach den Schreibens Mohnerts in Bayern momentan nicht mehr für realistisch erachtet und daher musste der bayrische Verband kündigen, da er ansonsten den Kurs von Mohnert und dem VDSF-Präsidium sozusagen "abgesegnet" hätte.

Da bisher im VDSF ja laut dessen Veröffentlichungen immer alles einstimmig beschlossen wurde und auch Mohnert einstimmig wiedergewählt wurde (also auch mit den Stimmen Bayerns), wundert mich dieser Kurswechsel der Bayern dennoch.

Und ich frage mich schon, was real wirklich dahinter steckt.

Da der bayerische Verband ja aber noch zumindest das gesamte Jahr 2013 Mitglied im VDSF ist, werde nach wie vor alles daran gesetzt, eine "Fusion" (genannte Übernahme des DAV) immer noch zu erreichen.
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Alt 05.04.2012, 11:33   #3
daoxxnsepp
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

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Alt 06.04.2012, 07:50   #4
Thomas9904
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Hier der Komentatr von Dr. Thomas Günther dazu, mit der Erlaubnis zum veröffentlichen.
Quelle:
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Zitat:
Fusionseklat der Anglerverbände: VDSF verliert größten Landesverband

Wie das Internetforum Anglerboard heute vormittag vermeldet, hat der größte Landesverband des Verbandes deutscher Sportfischer (VDSF), der LFV Bayern seine Mitgliedschaft im Bundesverband gekündigt. Damit verliert der VDSF während der Schlussphase der geplanten Fusion mit dem in Ostdeutschland beheimateten Deutschen Anglerverband (DAV) rund 130.000 Mitglieder. Über die ebenfalls drohenden Austritte der Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ist noch nicht entschieden.
Kommentar

Von Dr. Thomas Günther

Das war’s dann wohl. Die Einheit der deutschen Angelfischerei ist gescheitert.

Niemand kann ernsthaft daran zweifeln, dass die internen Auseinandersetzungen im VDSF über den weiteren Umgang mit dem Fusionsthema den Ausschlag für die bayerische Kündigung gegeben haben. Bereits im vergangenen Jahr konnte ein sofortiger Austritt Bayerns angesichts der einseitigen Absage von Fusionsgesprächen durch den VDSF nur mit Mühe abgewendet werden. Stattdessen verpflichtete die Mitgliederversammlung das Bayern-Präsidium auf eine Kündigung, wenn die Fusion nicht in 2012 erreicht werden kann. Zwar schien es zunächst nicht dazu zu kommen, nachdem die Initiative Pro DAFV die VDSF-Mitgliederversammlung im Herbst 2011 überzeugen konnte, die Fusion mit den vorhandenen Gründungsdokumenten vollziehen zu lassen. Die neuerlichen Prozessstörungen durch das VDSF-Präsidium im Februar 2012 in Gestalt eines Antrages, die Fusion ohne den DAV (sic!) durchzuziehen, sowie die Bekräftigung dieses Un-Kurses durch das jüngste Schreiben von VDSF-Präsident Mohnert an Bayern-Präsident Braun dürften die weiß-blaue Maß endgültig zum Überlaufen gebracht haben. Zu Recht!

Noch ist nicht ausgemacht, ob es nicht in einem halben Jahr doch zu einer “Fusion” kommen wird, sei es auf dem integrierenden Weg der Initiative Pro DAFV, sei es ohne DAV nach den Plänen von Präsident Mohnert. Der Verbandsausschuss des VDSF befindet über den weiteren Fortgang erst am 21. April. Deswegen wird die Schuldzuweisung nicht lange auf sich warten lassen: die Kündigung Bayerns sei verfrüht und erfolge auf der Basis einer unübersichtlichen Sachlage. Doch das wird die Bayern nicht anfechten: Sie haben auf der Basis einer ultimativen Beschlusslage gehandelt und sind erfahren genug einschätzen zu können, dass der Antrag auf “Fusion ohne DAV” am 21. April voraussichtlich die Mehrheit erhalten wird. Eine solche “Fusion” à la Mohnert ist aber keine, denn sie stellt die Einheit der deutschen Anglerschaft nicht her und verfehlt damit ihren einzigen Rechtfertigungsgrund.

Selbst wenn jetzt eine Fusion, die den Namen halbwegs verdient, zustande kommen sollte, so ist das Vorhaben gleichwohl politisch beerdigt. Ein Zusammenschluss durch den Beitritt von rund 250.000 DAV-Mitgliedern erkauft durch den Austritt von 130.000 (plux X) VDSF-Mitgliedern! Ein wahrlich hoher Preis. Seit heute morgen ist klar, dass es zwar eventuell einen Zusammenschluss, aber keine Einheit der (organisierten) Angler geben wird. Von dem qualitativen Verlust der bayerischen Stimme und Expertise ganz zu schweigen. Kommt es zu weiteren Kündigungen von Landesverbänden, so gerät das Vorhaben rechnerisch schnell zu einem Nullsummenspiel, besser zu einer Nullsummentragödie.

Es waren nicht die vielen handwerklichen Mängel, vermutlich nicht einmal das krasse Demokratiedefizit durch einen diskussionsfeindlichen Zeitplan, die das Vorhaben der einheitlichen Interessenvertretung auf Bundesebene zum Fall gebracht haben. Schon gar nicht waren es die Stimmen der kritischen Begleiter oder der Fusionsgegner. Keiner der Beteiligten wird einen Zweifel haben, dass das Projekt an den immer neuen Volten eines VDSF-Präsidenten Mohnert gescheitert ist. Eines Peter Mohnert, der weder die Gründe für seine einseitigen Verhandlungsabbrüche konkret benennen noch die Zweifel an der Ernsthaftigkeit seines Kandidaturverzichts zerstreuen konnte. Eines Peter Mohnert, der für die Chance, selbst erster Präsident des Fusionsverbandes zu werden die tiefste Spaltung des VDSF riskiert und bekommen hat. Seit heute ist klar: Peter Mohnert wird nicht Einheitspräsident.

Noch vor wenigen Wochen hatte Peter Mohnert es in der Hand. Er hätte klar und unwiderruflich seinen Verzicht auf eine Kandidatur erklären können, statt lediglich wachsweich auf das Fehlen dahingehender Ambitionen zu verweisen. Und er hätte seinen Antrag auf “Fusion ohne DAV” zurücknehmen können, ja müssen. Nicht, weil er dazu eindringlich von Bayern und Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert wurde. Sondern weil dieser Antrag den DAV-Dachverband von der Mitgliedschaft im Fusionsverband und von der Mitgestaltung des weiteren Prozesses ausgeschlossen hätte. Das hätte, wie auch der brachial und öffentlich ausgetragene Streit mit der Initiative Pro DAFV, die Anglerschaft nicht geeint, sondern gespalten.

Diese Konsequenz des Mohnert-Plans haben viele verantwortliche Funktionäre nicht sehen wollen. Längst ist die Fusion, über die seit über vier Jahren gezerrt und gestritten worden ist, selbst für Insider zum Ekelthema geworden, mit dem man vor den eigenen Mitgliedern keine Punkte mehr machen kann. Zu gerne glaubte man deswegen im VDSF, dass die Fusion die Landesverbände gar nicht berühre und dass man den “Fusionsexperten” in der Offenbacher Zentrale wie immer das Feld überlassen könne. Währenddessen gab man sich im kleineren DAV der Illusion hin, alles Gute noch nach der Fusion in den neuen Verband einbringen zu können. Die aktuellen Entwicklungen widerlegen beide Irrglauben.

Jetzt liegt ein Trümmerfeld dort, wo die Jubelfahnen der Anglereinheit gehisst werden sollten. Die Brocken sind zu groß, als dass man sie übersehen kann. Der VDSF gleicht einem Wagen, der eines seiner Antriebsräder verloren hat und dessen Fahrer unbeirrt mit Vollgas und mit geschlossenen Augen Richtung Abhang rast. Der Beifahrer Verbandsausschuss mag hoffen, dass irgendwann der Tank leer ist – oder er greift ins Lenkrad. Am 21. April ist dazu die letzte Chance. Und auch im Anhänger, in dem der DAV sitzt, sollte man jetzt die Bremshebel in die Hand nehmen, statt weiter dem Tagtraum nachzuhängen, es handele sich um eine Spazierfahrt. Das alles hat längst aufgehört, ein Spiel zu sein. Angesichts der unübersehbar desolaten Situation muss jetzt Verantwortung übernommen und gehandelt werden. Weiterhin auf die vielbeschworene Schimäre der Einstimmigkeit zu setzen heißt zu übersehen, dass Bayern seine Stimme zur “Fusion” ohne DAV bereits und mit guten Gründen abgegeben hat. Der größte Landesverband des VDSF hat mit Nein! gestimmt.
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Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2012, 07:56   #5
Thomas9904
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Anmerkung zu den genannten Fakten:

Thüringen (TLAV) hat meines Wissens beschlussgemäß schon letztes Jahr beim VDSF gekündigt (Austrittstermin damit der 01.01. 2013).

Ob die weitere Beschlusslage des TLAV ebenfalls umgesetzt werden wird (Fusion mit dem AFVOT und dann Eintritt in den DAV), wird man sehen.

Der DAV hat nicht 250.000 Angler, die da mittelbar über die Vereine organisiert sind, sondern nur ca. 170.000, real wohl um die 160.000 (Doppelmitgliedschaften).

Der VDSF hat ca. 650.000 mittelbar über die Vereine zwangsorganisierte Sport- und Angelfischer, real wohl aber nur zwischen 4- und 500.000 (keine Pools, daher mehr Doppelmitgliedschaften nötig als für DAV-Angler).

Und meines Wissens ist der Verbandsausschuss des VDSF am 14./15. 04., nicht am 21. - kann mich da aber auch täuschen, bei der Vielzahl der anstehenden Termine (auch die HV des Brandenburger DAV wird interessant werden. Die müssten ja eigentlich laut ihren Veröffentlichungen auch einen Antrag auf Austritt aus dem DAV beschliessen, so wie Bayern und Thüringen in Bezug auf den VDSF schon gehandelt hat..)..
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Alt 06.04.2012, 09:40   #6
Ralle 24
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Letzendlich, und es fällt mir schwer das zu schreiben, müssen wir Mohnert eigentlich sogar dankbar sein.

Auch wenn sein Ziel ein anderes war, ist es doch ihm zu verdanken, dass diese unselige Fusion wohlmöglich nicht zustande kommt.

Davon zu schreiben oder zu reden, dass es ohne die Wirkung von Mohnert zu einer guten und fruchtbaren Fusion gekommen wäre, ist bar jeder Vernunft. Jedenfalls dann, wenn man über eine Fusion zum Vorteil der Angler und der Angelfischerei spricht.

Ich habe von Anfang an bemängelt, dass die Fusionsbestrebungen ohne klares Ziel und Strategie für die zukünftige Ausrichtung des Verbandes betrieben wurden.

Die Frage, wozu eine Fusion der beiden Bundesverbände dienen soll, wurde bisher noch von niemandem mit schlagkräftigen Argumenten bedient.

Und so weiß im Grunde auch niemand, warum fusioniert werden soll. Außer denjenigen, die in der Fusion persönliche oder idelle Vorteile sehen. Mit Einheit hat das aber nichts zu tun.

Dabei gäbe es reichlich Potential, mit einem einheitlichen Verband für die Angelfischerei wichtige und wesentliche Ziele zum Vorteil der Angler in ganz Deutschland zu erreichen, zumindest aber zu verfolgen und Teilerfolge zu manifestieren.

Jedoch scheint der Angler in den Plänen der Fusionsparteien überhaupt keine Rolle zu spielen.

Und so musste die einzig richtige und sinnvolle Vorgehensweise [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] leider zum Aprilscherz mutieren.

Das ist nicht nur Schade, es ist erbärmlich.

Inzwischen muss man sich nicht nur die Frage stellen, ob ein gemeinsamer Bundesverband richtig und wichtig ist.
Vielmehr muss man ganz ernsthaft überlegen, ob es für den Angler Sinn macht Verbände - und zwar völlig gleich welche - finanziell am Leben zu erhalten, die ausschließlich für ihr Dasein existieren.

So wäre es wahrlich nicht das schlechteste, die komplette Verbandswelt würde auseinanderbrechen und in den Trümmern ihres Selbstverständnisses ersticken.

Vielleicht die einzige Chance, aus diesen Trümmern etwas Neues, wirklich sinnvolles aufzubauen.
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Mit der Sportfischerprüfung wird die Vermutung bescheinigt, dass der Proband über ein bestimmtes Grundwissen verfügen könnte.
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Alt 06.04.2012, 09:45   #7
Thomas9904
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Zitat:
So wäre es wahrlich nicht das schlechteste, die komplette Verbandswelt würde auseinanderbrechen und in den Trümmern ihres Selbstverständnisses ersticken.

Vielleicht die einzige Chance, aus diesen Trümmern etwas Neues, wirklich sinnvolles aufzubauen.
Ich neige nach dem bisherigen unwürdigen und fast schon widerlich zu nennenden Vorgehen aller beteiligten Verbände und Funktionäre (VDSF wie DAV, Bund wie Länder) immer mehr zur selben Ansicht....
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Alt 06.04.2012, 09:49   #8
Knispel
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Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Was mich wundert oder erstaund, auf der Seite vom VDSF - Bund steht nichts darüber, keine Stellungnahme - nichts! Was soll das ?
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A float tip is pleasing in it's appearence and even more pleasing in its dissapearence !
(Eine Posenspitze ist in ihrer Erscheinung erfreulich, aber mehr noch in ihrem verschwinden )
[H.T. Sheringham]
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Alt 06.04.2012, 09:52   #9
antonio
Mitglied
 
Dabei seit: 02.2005
Beiträge: 8.334
Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

glaubst du im ernst die schreiben auf ihre hp

"juhu uns laufen die mitglieder weg"

antonio
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Alt 06.04.2012, 12:31   #10
Sailfisch
(Little) Big Gamer
 
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Alter: 34
Beiträge: 6.458
Standard AW: VDSF-Landesverband Bayern kündigt beim VDSF

Im Ergebnis dürfte Ralle wohl Recht haben. Es ist gut, dass eine Fusion auf der Basis wie es momentan geplant ist, nicht vollzogen wird.

Nachvollziehen kann ich die aktuellen Entwicklungen indessen nicht. Insbesondere ist mir völlig schleierhaft, wie der bayerische Verband, der aus meiner Sicht die mit Abstand anglerfeindlichste Politik macht und an der Spitze einen Präsidenten hat, der für die Einführung des absoluten Release-Zwangs verantwortlich zeichnet, seinen Austritt aus dem VDSF rechtfertigt. Dieser Verband hat doch mit den bisherigen Positionen des DAV so gut wie gar nichts gemein.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es hier hauptsächlich um persönliche Eitelkeiten geht, wahrscheinlich gepaart mit dem Schielen auf anstehende Neuwahlen und der dabei zu vergebenden Posten. Ich möchte mir lieber nicht vorstellen, dass an der Spitze eines vereinten deutschen Anglerverbandes der bayerische Präsident Braun steht.

In diesem Zusammenhang fällt mir nur das schöne stoibersche Sprichwort ein:
Zitat:
Nur die dümmsten Kälber, wählen ihren Metzger selber!
Als der hessische Verband sich geweigert hat, eine fusionszustimmende Resolution zu verabschieden und anglerfreundliche Grundsätze festzuschreiben, ist unserer Verein - wegen unüberbrückbarer Differenzen - mit sofortiger Wirkung aus dem Verband ausgetreten. Der hessische Verband hat sich nicht getraut ausstehende Beiträge (bei unterstellter ordentlicher Kündigung) einzuklagen, weil den Herren wohl klar war, dass das problematisch werden könnte.
__________________
Tight lines und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
Kai

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