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Alt 20.08.2008, 22:43   #1
Weißfischfredi
Benutzer
 
Dabei seit: 06.2007
Ort: Amelinghausen
Beiträge: 81
Standard Wasserkraft "pro & Contra"

Hallo Boardis,
ich habe es in meinem Vereinsgewässer mit einer überdimensionierten Wasserkraftanlage zu tun.

Die Anlage fördert mehr Wasser als der See hergibt.
Somit erleben wir täglich in unserem Gewässer "Ebbe und Flut"

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Energiegewinnung aus der Natur.
Ich bin allerdings der Meinung, das dieses im Rahmen einer Naturerhaltung bleiben muss.
Es kann also meiner Meinung nach nicht angehen, das der Betrieb einer solchen Anlage, Schaden auf das Gewässer ausübt.

Schaden in sofern, das Fischlaich, " vertrocknet " an Uferbewüchsen gesichtet wurde, weil mal wieder mehr Wasser abgegriffen wurde als zugeflossen ist.
Ganz zu schweigen von der plötzlich eintretenden Flutwelle
die über das untere " Flüßchen" des See´s einprasselt, wo eigentlich Salmonieden heimisch sind.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir evtl. Tips im Umgang mit Behörden öder ähnlichem geben ?

P.S. Die zuständige Fischereibehörde hatte ich bereits vor Ort.
Sie haben mir zwar eine Empfehlung gegeben, die ich aber als
nichtig betrachte, weil sich mitlerweile rausgestellt hat das eben die Fischereibhörde im Genehmigungsverfahren der Anlage auch "grünes Licht" für den Betreiber gegeben hat.

Den Fehler will jetzt natürlich keiner zugeben.

Aber das ist typische Deutsch, vom Schreibtisch geplant.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen ??
Weißfischfredi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 21.08.2008, 10:03   #2
Path
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Benutzerbild von Path
 
Dabei seit: 11.2007
Ort: gerlingen / stuttgart
Alter: 25
Beiträge: 190
Standard AW: Wasserkraft "pro & Contra"

ich finde das ne sauerei weil da ne ganze menge fische zerhächselt wird
__________________
Jeder Tag ist ein Angeltag, aber nicht jeder tag ein Fangtag
Path ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2008, 11:15   #3
Ralle 24
User
 
Benutzerbild von Ralle 24
 
Dabei seit: 08.2006
Ort: Kürten
Alter: 58
Beiträge: 16.642
Standard AW: Wasserkraft "pro & Contra"

Zwei Dinge wären vorab zu klären.

Handelt es sich um ein natürliches Gewässer, oder ist es künstlich und zum Zweck der Wasserregulierung für das Kraftwerk gebaut worden. Ist letzteres der Fall, wird man wohl damit leben müssen.

Ist es ein natürliches Gewässer, so müsste die Nutzung definiert sein. Heißt es ist/sollte vertraglich festgelegt sein, wann und wieviel Wasser entnommen werden darf. Dann wäre zu prüfen, ob sich der Karftwerksbetreiber daran hält.
Ralle 24 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2008, 11:25   #4
Gralf
Mitglied
 
Dabei seit: 02.2005
Ort: Wülfrath
Beiträge: 409
Standard AW: Wasserkraft "pro & Contra"

Zitat:
Zitat von Weißfischfredi Beitrag anzeigen
Sie haben mir zwar eine Empfehlung gegeben, die ich aber als
nichtig betrachte, weil sich mitlerweile rausgestellt hat das eben die Fischereibhörde im Genehmigungsverfahren der Anlage auch "grünes Licht" für den Betreiber gegeben hat.
Diese Empfehlung muss nicht schlecht sein. In dem Genehmigungsverfahren werden die Auflagen für den Betrieb festgelegt. Gegebenenfalls Wasserentnahmemengen usw. Musst du überprüfen.
Gralf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2008, 20:57   #5
Weißfischfredi
Benutzer
 
Dabei seit: 06.2007
Ort: Amelinghausen
Beiträge: 81
Themenstarter Themenstarter
Standard AW: Wasserkraft "pro & Contra"

@ all erstmal vielen Dank das ihr mein Problem teilen wollt.

@ Path, um das Hächseln von Fischen zu vermeiden wurde eine elektrische Fisch - Scheuch Anlage um die Turbine installiert.
Ob diese wirklich funktioniert wage ich zu bezweifeln

@ Rale 24, es handelt sich zwar um einen künstlichen See
(Stausee) der aber schon in den frühen 70,ger Jahren angelegt wurde. Die Wassrkraftanlge wurde hingegen um 2002 erbaut.
Solange doktern wir damit schon rum.
Der See wird durch einen kleinen völlig intakten Heidefluß eingespeißt.
Die gleiche Wassermenge die oben reinläuft, läuft am Ende des Sees über eine Staumauer wieder ab und bildet den Fortlauf des kleinen Heideflußes unterhalb.

Das Problem ist,: Das die Turbine mehr Wasser aus dem See zieht, wie herein läuft.

Beispiel: 8/8 Wasser läuft oben herein, 12/8 werden durch die Turbine in den unteren Fluß geballert.
Ergebniss: See langsam Ebbe, unterer Fluß Flut.

Nun schaltet die Turbine ab damit der See wieder aufgefüllt wird.
Ergebniss: See langsam wieder Flut, unterer Fluß Ebbe.

Zitat: Hätte man eine Turbine verwendet die Z.B nur 7/8 des hereinlaufenden Wassers fördert, könnte die Turbine 24 Std am Tag geld verdienen und 1/8 des Wassers würde soger noch über die Staumauer in den unteren Fluß fallen.
Also insgesammt 8/8 Wasser im unteren Fluß.

@ Gralf, die Empfehlung der Fischereibehörde ging in Richtung
EU Gelder beantragen um den unteren Fluß so umzubauen das er in Pools aufgeteilt wird die bei Ebbe nicht leerlaufen können.
Einbringung von Dämmen durch Findlinge.

Für mich ist das ein Eingeständniss der Fischereibehörde, vielleicht doch nicht das richtige genehmigt zu haben.

Der Betreiber bewegt sich im übrigen innerhalb seiner Genehmigung und ist in dieser Sache nicht zur Rechenschaft zu ziehen.

Ihr seht, hier beißt sich die Ratte mal wieder in den Schwanz.

Ich glaub ich wende mich an die regionale Presse um diese Naturzerstörung anzuzeigen.

@ Ralle 24, das Problem ist eigentlich der untere Fluß.
Vor Einbau der Turbine konnten wir dort sogar Meerforellenaufstieg verzeichnen. Das ist leider vorbei.

LG vom Weißfischfredi
Weißfischfredi ist offline   Mit Zitat antworten
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