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Reiseberichte über Norwegen Reiseberichte und Angelberichte über das Angeln in Norwegen.
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Alt 30.01.2002, 04:23   #1
alfnie
Benutzer
 
Dabei seit: 01.2002
Ort: Norwegen, Rødvenfjord
Alter: 66
Beiträge: 541
Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

Stamsund, Lofoten, Mitte Februar, kurz vor 5 Uhr morgens. Draussen vor dem Küchenfenster, vor dem bei gutem Wetter der Vestfjord glitzert und blinkt, herrscht noch rabenschwarze Finsternis. Ingar rumort in der Küche herum und sieht nicht nur aus wie jemand, der in letzter Zeit viel zu wenig geschlafen hat, sondern auch wie jemand, der einige Tage lang einen weiten Bogen um Dusche, Rasierapparat und Kamm gemacht hat. Ob das wohl Schuppen von einem Köhler sind, da an seinem Ohrläppchen? Gestern, mitten in der Nacht kam er mit seiner alten Rostbeule von Volvo die spiegelglatten Strassen von Harstad her angeschliddert, wo der Fischdampfer, auf dem er als Netzmann arbeitet, für ein paar Tage vertäut bleibt, den Fang löscht und dann mit teilweise erneuerter Crew wieder in Richtung Barents-See ablegt. Ingar hat jetzt erstmal zwei-drei Wochen frei, nach fast zweieinhalb Monaten beinharter Arbeit auf dem Fischdampfer. Wurde auch Zeit, ich hing schon drei Tage lang bei ihm zuhause ab und wartete auf ihn. Wartete, wartete, wartete ...
Ingar scheint meine Gedanken gelesen zu haben und meint ich sähe auch nicht gerade besonders Vertrauen erweckend aus in meinen arg verschlissenen Angel-Klamotten, während er fröhlich grinsend umbei drei Dutzend daumendicke Brotscheiben beschmiert und belegt, knallheissen Kochkaffe schlürft und sich ein Unding von wuseliger Zigarette dreht und überall kleine Glutkrümel verliert, über die sich seine Frau später wieder so freuen wird. Und das alles auf einmal und auch noch bös’ fix, weil, wir haben es eilig. Wer hat schon Zeit für Kosmetik und ähnlichen Firlefanz, wenn der Kabeljau eine halbe Kutter-Stunde draussen vor Stamsund dicht an dicht steht und ab 06 Uhr gefischt werden darf und wir uns seit tausend Ewigkeiten auf diesen Tag freuen ?
o5.15. Wir kratzen das Eis von der Windschutzscheibe und freuen uns darüber, dass der steife Nordwestwind vom Vorabend sich fast ganz gelegt hat und damit auch das leidige Schneegestöber ein vorläufiges Ende hat. Die sieben oder acht Grad Frost, wen stören die schon? Den ollen Volvo bestimmt nicht. Der ist noch nicht mal andeutungsweise warm geworden, wie wir ihn nach fünf Minuten Achterbahnfahrt a la Ingar an einem privaten Bootshafen an Stamsunds Schärengarten nicht so ganz nach den Regeln des guten Benehmens abstellen.
Die Mari dümpelt friedlich im frostigen Grau an der schlüpfrigen Schwimmbrücke und äusserst vorsichtige Schritte sind angesagt. Fünf-sechs feiste Raubmöwen heben träge und verschlafen vom Deck ab und hinterlassen noch schnell ein paar spritzige kalkweisse Grüsse. Zum Glück ist kaum Eis angewachsen, ein paar Eimer Salzwasser machen das Deck wieder verhältnismässig sicher begehbar und ein paar harte Schläge mit dem Gummihammer sprengen hier und da einen unerwünschten Eispanzer ab. Die Maschine springt wie immer auf Anhieb an. Broooooooommmm....Leinen los und ab ! Im Gegensatz zu Ingars Volvo hört sich der Yanmar Innenbordsdiesel seiner Mari kerngesund an. Kein Wunder, er liebt dieses Boot und den Motor verhätschelt er bei jeder Gelegenheit. Einmal war ich so dreist, anzudeuten, Volvo Penta solle wohl auch nicht so ganz dösig sein. Ingar sah mich nur kurz an, so, wie man jemanden ansieht, dem man zu verstehen geben wünscht: ...als ob du auch nur die geringste Spur von Ahnung von Schiffsdieseln hättest, du Pinsel. Obwohl er, der gestandene Seebär und Fischer, Fischjäger und Jäger meine diversen sonstigen ihm offenbaren Naivitäten in anderen Situationen immer mit einem geduldigen Lächeln beantwortet – bezüglich ‚seines’ Diesel versteht er genau so wenig Spass, wie wenn es um die Sicherheit auf See geht. Was mich besonders immer wieder dann verwundert, wenn
ich bei ihm Volvo mitfahre und gar nicht genug Griffe zum Festhalten finden kann. Dazu meinte er dann nur, auf dem Wasser gäbe es zB keine Leitplanken.
Bedächtig-vorsichtig gleitet die Mari in die markierte, stellenweise kaum vier Meter breite Fahrrinne, die uns nach fünf Minuten Kriechtempofahrt zwischen graublau-feuchten Schären, von denen manche aussehen, wie mit Schnee garnierte versteinerte Wale, in den Vestfjord führt. Die hier wieder deutlich spürbare leichte Brise aus Nordwest macht aus den sieben-acht Grad Frost effektiv wohl ein Mehrfaches und sticht mit tausend spitzen Nadeln scharf prickelnd in die Lungen hinein. Andererseits pumpt sie mir aber mindestens auch eine Tonne Sauerstoff in’s Blut und lässt die letzten Schatten von Müdigkeit so schnell verfliegen, wie einen Fetzen Seidenpapier im Sturm. Auch die letzten Nachwehen eines kleinen Umtrunks mit lokalem Selbstgebrannten mit Wodka-Geschmack und den anschliessenden, unendlichen Lügengeschichten bis in die Puppen sind nach zwei Minuten in dieser Luft Geschichte. Ja selbst die so grausam langsam und uendlich zähflüssig dahingesickerten letzten Monate mit all ihrem Ach und Weh unstillbarer Sehnsucht nach genau gerade diesem, dem heutigen Tag, bleiben hinter mir an Land zurück, aus dem Gedächtnis gefegt von ein paar tiefen Atemzügen jener Luft, wie sie einem nur auf dem Weg zu den ewigen Wanderwegen und Laichplätzen des Kabeljau im sagenumbrausten Vestfjord begegnet.
Der Diesel bullert satt und behäbig verhalten. Wir machen halbe Fahrt Richtung Festland, das irgendwo dahinten, achtzig-neunzig km weiter östlich im Dumpfgrau liegt. Die Mari schneidet spielerisch durch die vielleicht halbmeterhohen Wellen, die seitlich vor uns herlaufen, getragen von einer unterliegenden Dünung, die dann und wann die Eingeweide wie an einem Gummiband mal ein bisschen hoch und dann wieder ein bisschen runter zieht. Meinetwegen könnte es heute richtig pusten und dazu auch noch schneien, wie von einem Lastwagen gekippt. Das könnte mich nicht mehr aufhalten. Selbst Windstärke sechs oder sieben würde mich heute nicht aus der Seelenruhe, geschweige denn zur Umkehr bringen können. Ingar denkt da kaum anders, obwohl er alle Nase lang an einem Tag mehr Fisch sieht, wie mancher Angler im ganzen Leben. Unsere jeweils erste gemeinsame jährliche Tour zum Kabeljau an der Tiefseescharkante vor Stamsund ist ihm mindestens genau so sehr ein absolutes Muss, wie mir.
Mit jedem Meter Vestfjord, den wir hinter uns lassen, wird mir leichter um’s Herz und ich empfinde die Kälte kaum noch als unangenehm. Keiner von uns beiden verspürt jetzt irgendwie noch gross Lust zum Reden, das Ritual irgendwie zu verwässern. Vor uns im langsam heller werdenden, endlosen Grau, das hier und da schon Blaugrau schimmert, schlingern die Positionslampen eines anderen Bootes in die gleiche Richtung. Da hinten noch eines und da noch eines, und noch eines. Es knackt und rauscht immer öfter im Lautsprecher am Kurzwellengerät, bevor Grüsse und Spässe aller Schattierungen von Boot zu Boot fliegen und Ingar dreht das Gerät seufzend leiser, wie ein allseits bekannter Nonstop-Quassler mit deutlich erwartungsvoller Stimme die Mari ruft.
Das Echolot zeigt mittlerweile sechzig Meter Tiefe an, weicher Grund, Tendenz weiter sanft abfallend. Hier und da im Mittelwasser vereinzelte sichelförmige, mückengrosse Signale. Köhler können das nicht sein, so grosse Köhler sind nicht vor Mai so nahe an der Küste und schon gar nicht als Einzelgänger. Alle paar Meter ein Küstendorsch dieses Kalibers im Mittelwasser ist auch undenkbar und Schellfische werden nur selten so gross, wie die Signale des Echolotes andeuten.
Also wohl vom Hauptgeleitzug abgesprengte Kabeljaus. Noch fünfzehn Minuten, dann sind wir da! An der Scharkante in etwa neunzig Meter Tiefe, hinter der das Vestfjord-Becken abrupt in Tiefen von bis zu mehreren hundert Meter abfällt, bevor es zum fernen Festland hin wieder langsam aufwärts geht.
Die Sicht wird zusehends besser, wir erkennen schon die nummerierten weissen, roten und orangenen Markierungsbojen der Stellnetze hier in der sogenannten Stellnetz-Zone. Zum Teil gut mit Fisch besetzt, wie das Echolot verrät. Um Zwiste zwischen den Stellnetz-Fischern, den Langleinen-Fischern, den Trawler-Fischern und den Handleinen-Fischern zu vermeiden, sind alle traditionellen Fanggebiete um die Lofoten in entsprechende Zonen aufgeteilt. Es geht um viel Geld und manchmal gibt’s argen Krawall und die speziell eingesetzten Aufseher müssen eingreifen. Alle wollen natürlich so schnell wie möglich so viel wie möglich Kabeljau an Bord ziehen. Noch ein paar Augenblicke und wir sind durch durch die Stellnetz-Zone. Das Echolot zeigt jetzt ab etwa vierzig Meter Tiefe massenhaft kleine Sicheln an und das Bild verdichtet sich immer noch mehr, je näher wir der Scharkante kommen. Ob wir wieder so eine massive schwarze Wand auf dem Echolot zu sehen bekommen, wie letztes Jahr zu Ostern?
Vor uns schaukeln, schlingern und dümpeln jetzt mindestens fünfzig-sechzig Boote und Kutter kreuz und quer auf der noch bleigrauen See umher und überall sausen blanke Pilker in die Tiefe. Es ist auch schon nach sechs Uhr.
Ingar dreht die Mari mit dem Bug in die Wellen, kuppelt die Schraube aus, schenkt mit bedächtigen Bewegungen zwei Becher glühheissen Kaffee ein, dreht sich eine Zigarette, schlendert ganz ruhig aus der Kajüte und an Deck, stützt sich mit verschränkten Armen auf die Reeling, schaut mit in sich gekehrtem Blick in die Ferne und würde sich jetzt noch nicht mal von einem vom Wind herbeigetragenem Riesenschwarm Geldscheine ablenken lassen. Er weiss, was kommt. Hat es schon oft erlebt und ahnt wohl irgendwo tief drinnen in sich dass er im Grunde genommen wohl nur für diese viel zu kurzen Momente des Daseins lebt und für nichts sonst. Deshalb nimmt er sich Zeit, alle Zeit der Welt, wenn es wieder soweit ist und ist dann die Ruhe in Person. Bis zu dem Augenblick, an dem das, worum sich alles dreht, einsetzt. Ich kann mir für den Vestfjord keinen besseren Begleiter vorstellen, wie Ingar.
Zweiundneunzig Meter Tiefe und ab vierzig bis runter auf etwa fünfundachtzig Meter ein satter, schwarzer Balken auf dem Echolot. Keine Ahnung, wie weit der sich seitlich ausdehnt und wie lang er ist. Scharen erwartungsvoller Möven patrullieren ständig zwischen den Booten herum. Das bisschen Wind ist nicht der Rede wert und mit nennenswerter Abdrift ist auch nicht zu rechnen.
Äusserst sorgsam und umständlich genau knote ich einen dreiviertel kg schweren Schwedenpilker an das einen Millimeter starke, grüne Monofil, das sowohl als Vorfach als auch als Solbruchschnur dient. Kontrolliere noch mal den kinderfaustgrossen Drilling mit seinen nadelscharf gefeilten Spitzen und Widerhaken. Die über jeden Zweifel erhabenen Springringe. Den schweren, salzwasserfesten Wirbel zwischen dem Vorfach und der zwei Millimeter starken, relativ weichen milchweissen Hauptschnur. Obwohl ich gestern schon sämtliches Gerät gründlich kontrolliert habe. Vorgestern übrigens auch schon mal. Ingar weiss das natürlich, folgt aber auf seiner Bootseite dem gleichen Ritual und checkt und testet und justiert und kostet das Ritual aus bis zum geht nicht mehr und wieder zurück.
Ich spucke dreimal auf den Pilker, schwinge ihn über die Reeling und lasse ihn in erst mal in halber Höhe zwischen Wasser und Freibord baumeln, führe die Schnur über die fest auf der Reeling montierte Laufrolle aus starkem Plastik und warte darauf das Ingar fertig wird. Keiner von uns beiden würde auch nur auf die Idee kommen, die allererste gemeinsame Runde des Jahres nicht gleichzeitig einzuläuten.
Beide Rollen sind genau gleich, sogenannte Juksa’s
nordnorwegischer Art aus beschichtetem Aluminium. Spulendurchmesser dreissig Zentimeter, bestückt mit dreihundert Meter zwei Millimeter Hauptschnur und bestens in Schuss gehalten. Keine Übersetzung, deshalb ist der Fischer auch ohne eine Rute immer in direktem, unverfälschten Kontakt mit dem Köder oder dem Fisch. Die Spule wird mittels eines seitlich angebrachten Handgriffs gedreht, der an den Griff eines soliden Schraubenziehers erinnert. Jede Umdrehung der Spule spult etwa einen Meter Schnur auf oder ab. Mit einem schlichten Kipparm, den man in ein Zahnrad kippt, blockiert man nach Bedarf die Spule. Was sich aber bei entsprechend zu starken Fischen nicht empfiehlt. Fluchten solcher Fische bremst man mit der Scheibenbremse aus, mit der auch die Absinkgeschwindigkeit des jeweiligen Köders geregelt wird.
Beide Rollen stehen jeweils auf einem soliden Sockel aus einem armdicken, höhenregulierbarem Stahlrohr und sind jeweils etwa einen halben Meter vor der Backbord- und der Steuerbord-Reeling an Deck festgebolzt und auf unsere jeweilige Körperhöhe eingestellt. Die Schnurspulen dieser Rollen sind in einen Überlauf-Schutz verkapselt, der Schnursalat weitgehend verhindert. Alles ohne jeglichen Schnicknack und so solide gehalten, wie überhaupt nur möglich.
Ingar ist soweit. Sieht mich nur an. Bei drei, ich weiss... Eins. Zwei. Drei! Chromglänzende Schwedenpilker schliddern eilig in Richtung Meeresboden und lassen eine Spur aus kleinen Bläschen im Wasser zurück, die entlang der Schnur aufsteigen. Das noch trockne Nylon auf den Rollen knistert leise beim Abrollen. Auf einem Boot in der Nähe schrammeln leere Fischkisten über’s Deck und irgendwer stolpert lauthals dazwischen herum. Die Rolle spult schon etwas langsamer wie anfänglich ab, es sind schon so sechzig Meter Schnur im Wasser und zwei Millimeter dickes Nylon baut mit zunehmender Länge eben auch Widerstand auf. Da, die Schnur erschlafft, der Pilker ist unten, ich blockiere die Rolle, kurbele zehn Runden ein und nehme die Schnur in die rechte Hand, ziehe in einer einzigen, fliessenden Bewegung etwa anderhalb Meter ein und lasse sofort wieder locker und in dem Moment, wo die Schnur sich wieder strafft und ich das Gewicht des Pilkers wieder spüre, ziehe ich mit einem kurzen, harten Ruck vielleicht dreissig cm wieder ein und halte die Schnur dann eisern fest und warte drei-vier Sekunden und halte dabei unbewusst die Luft an und habe plötzlich irgendwie einen riesigen, bleischweren Knoten im Magen ... Nichts. Ich wiederhole das, was wir als Schweden mit Nachtisch bezeichnen zehn-zwölf mal in Serie. Nichts, nichts und wieder nichts. Mindestens einige Dutzend pralle, dralle Kabeljaus müssen bis jetzt meinen Pilker registriert und für uninteressant erachtet haben. Ich hole zehn weitere Runden Schnur ein und fange mit einer neuen Serie der Bewegungen an, die schon Generation um Generation von Lofotfischern ernährt hat.
Beim zweiten ‚Nachtisch’ spüre kurz einen eben noch wahrnehmbaren Widerstand. Kein Wunder, so wie es hier von Kabeljau wimmelt. Jetzt hat einer davon wohl eine Schramme. Ich spüre nicht nur überhaupt die Kälte nicht mehr, mir ist es schon zu warm im Thermo-Overall. Ich pumpe und locke und bete im Stillen, das heute nicht einer jener unmöglichen Tage ist und ... da kommt der erste Biss, bastant hart und unnachgiebig wird meine Pumpbewegung gestoppt, der bleischwere Knoten in meiner Magengrube verfliegt im Nu und ich höre mein Blut in den Ohren sausen und meine Knie zittern einen Sekundenbruchteil lang und der Fisch bricht schwer und behäbig seitlich nach unten aus. Eisern halte ich die Schnur auf Spannung, bis auch die lose durchhängende Schnurbucht zwischen meiner Hand und der Rolle auf voller Spannung ist. Im selben Moment wie ich den Rollengriff packe, reisst der Fisch scheinbar mühelos einige Meter Schnur von der stark gebremsten Schnurspule und bleibt dann stehen und schüttelt sich. Sofort mache ich Druck-Druck-Druck. Endlich, endlich! Heute ist also gottseidank nicht einer jener ganz unmöglichen Tage. Der Bann ist gebrochen, selbst wenn ich diesen Fisch noch verlieren sollte warten da unten tausend neue und auch weitaus grössere. Ich schmeisse die verschwitzte Pudelmütze zur Seite, reisse den Klettverschluss des Thermoanzuges bis zur Gürtellinie runter auf, registriere den aufsteigenden Dampf und aus dem Augenwinkel I strahlendes Lachen, obwohl seine Schnur vor der Rolle noch lose durchhängt. Jetzt pumpe ich den schwer mal nach hier und mal nach da schlagenden Fisch hoch, Meter für Meter, nur bloss nicht den Druck vermindern ...
Wieviele Kabeljaus ich in meiner ersten Lofoten-Saison
allein nur durch halbherziges Druck-machen verloren habe, weiss nur der Bursche mit dem Pferdefuss. Ingar versucht sich noch heute dann und wann mal mit Parodien auf meine Ausdrücke der Enttäuschung, die ihm damals wohl imponiert haben müssen, obwohl er kein Wort Deutsch kann. Die Tips und Tricks, die er mir in seiner ruhigen Art und Weise eintrichterte, wenn mein Blutdruck erst mal wieder normal war, sind mir mit der Zeit in Fleisch und Blut übergangen: Lässt der Zugdruck nach oben auch nur eine Sekunde nach, setzt ‚er’, der Kabeljau, seine Kräfte erst mal nicht mehr für Fluchtversuche ein, sondern geht sofort auf ‚Schütteln’ über und schüttelt den Kopf, was das Zeug hält, um den von ihm mittlerweile als lebensbedrohlichen Angreifer aufgefassten Fremdkörper los zu werden. Hat er dann den Drilling innerhalb des Rachens, weil er den Pilker tatsächlich fressen wollte, kannst du noch mal Glück haben, wenn der Haken tief genug sitzt. Sitzt der Haken ausserhalb des Rachens irgendwo in der Kopfgegend, weil er vielleicht nur den Störenfried vertreiben wollte der ihn in seinen erotischen Entfaltungen stört, ist er in einem von zwei Fällen weg, wenn du ihm Gelegenheit gibst, sich zu schütteln. Also, Druck machen, Druck machen, Druck machen, von Anfang an und bis du ihn am Gaff hast. Steigt er gleich anfangs wieder aus, war er sowieso zu schlecht gehakt. Denk dran, hier geht es nicht darum, eine Bachforelle an einer klitzekleinen Fliege wie mit Samtpfötchen über den Kescher zu führen. Du hast mit einem Fisch zu tun, der aus dem Pilker eine hin- und her flatternde Brechstange mit starken Hebelkräften machen kann. Wenn du ihm die Gelegenheit dazu gibst.
Mit der Zeit sickerten Ingars Ratschläge ein und ich verlor selten noch mal mehr als zwei oder drei von zehn gehakten Kabeljaus. Diesen, den allerersten dieser Saison, will ich um keinen Preis verlieren, selbst wenn es nur ein Winzling wäre. Denn das wäre kein gutes Vorzeichen für die weitere Saison. Abergläubisch ? Ich ? Ach was. Plötzlich stellt der Fisch sich auf den Kopf und bohrt steil nach unten, es knistert und knackt im feuchtem Nylon, das sich durch den Druck auf der Schnurspule hin- und her verschiebt und fünf-sechs sich überschlagende Herzschläge lang dreht die Rolle sich ruckelnd wie in Zeitlupe in die falsche Richtung und ich mache mit der klammfeuchten rechten Hand am mittlerweile warmen Holzgriff der Rolle noch mehr Druck auf den Fisch der dann plötzlich zwei-drei Sekunden lang tatenlos mit nach oben folgt und mir erstmals die Chance gibt, sein Gewicht anhand meines Kraftaufwandes abzuschätzen. Fünf kg, schätze ich laut, zu Ingar gewandt, wohl wissend, das meine innere Waage anfangs der Saison bei dieser Art von Schätzung um einiges daneben liegen kann.
Meiner ist gross, lautet Ingars sich leicht verbissen anhörendes Echo. Was soviel bedeutet, das er jetzt mit einem Kabeljau tauzieht, der vermutlich mehr als zehn kg wiegt. In seiner Stimme schwingt etwas mit, das mir verrät das nicht nur ich eine Heidenangst davor habe, meinen ersten Kabeljau des Jahres zu verlieren und das diese Angst in ihm viel, viel tiefer verwurzelt ist, wie in mir. Noch zwanzig-dreissig Meter, schätze ich. An der Zeit, das Tempo zu steigern und diesen Fisch, der sich noch für die schnell-hoch-Taktik eignet, so schnell wie nur möglich an die Oberfläche zu ziehen und seinen Schockzustand auszunutzen, bevor er sich wieder von dem schnellen Druckwechsel erholt, in Panik gerät und das Gaffen zur reinen Lotterie macht. Je mehr ich das Tempo zu steigern vermag, desto willenloser folgt der Fisch.
Das Nylon auf Ingars Rolle knistert um einiges härter auf wie vorher bei mir und ich sehe Ingar mit fliegenden Bewegungen und wildem Blick in den sonst so gutmütigen blauen Augen das Rad der Scheibenbremse justieren. Da, mein Vorfachwirbel klickert über die Laufrolle an der Reeling, dann auf die Rolle. Noch sechs Umdrehungen. Zwei Umdrehungen später sehe ich den Pilker und einen hellen Fischbauch im glasklaren Wasser aufblinken und eine weitere Umdrehung später bricht der Fisch hart zur Seite aus weil er meinen sich bewegenden Schatten registriert hat und ich spüre einen harten Stoss bis in die Nackenmuskulatur. Mit Gewalt zwinge ich ihn wieder in meine Richtung zurück, ziehe in mit zunehmendem Schwung an die Oberfläche, blockiere die Rolle, greife mit der linken Hand in die Schnur, schlage ihm den fingerlangen, leicht nach innen gekrümmten Dorn des halbmeterlangen, hölzernen Schlag-Gaffes kurz hinter den Augen in den Schädel, zerre ihn in nahtloser Fortsetzung der Bewegung über die Reeling und der Fisch und der Pilker landen klatschend und polternd auf den Decksplanken. Ein Haken des Drillings ist solide innen im Unterkiefer verankert. Mit der linken Hand greife ich den eisig kalten Pilker, mit der rechten das hölzerne Schlag-Gaff, ‚klepp’ oder ‚hødd’ genannt, verhake die Innenseite des Schlagdornes stramm in der Rundung des einen verankerten Hakens des Drillings und hebe das Gaff hoch. Dann ein kleiner Ruck mit dem Gaff und das Gewicht des Fisches reisst den Fisch von der nach unten zeigenden Hakenspitze los. Diese Art des Abhakens, das Aushebeln, erspart Zeit und zahllose kleine Wunden an Fingern und Händen. Ich befördere den Pilker sofort wieder zurück in stand-by-Stellung vor der Reeling, damit er aus dem Weg ist. Steche die zwanzig cm lange, steife Klinge des Fischmesser durch die Kiemen und durchtrenne mit einem kräftigen Schnitt nach unten und nach vorne zum Kopf hin die Hauptschlagader des Fisches bis ich die knorpelige Hauptgräte spüre, damit er schnellstens ausblutet und lasse ihn in den Fischbehälter gleiten, auf dessen hellgrauem Boden sich sofort hellrotes kaltes Blut ausbreitet. Ausgenommen und geköpft wird erst auf dem Rückweg zum Hafen.
Ein herrlicher, ein prachtvoller Fisch. Eindeutig ein Kabeljau, ein ‚skrei’, ein dralles, pralles Weibchen mit einem sich deutlich abzeichnenden Rogensack im Bauch, umbei fünf kg. Anscheinend habe ich gut getroffen denn die herrlich klar in dunklem Ocker und hellem Moosgrün marmorierten Flanken zittern nur noch ganz leicht über dem prallen Bauch der so weiss ist wie der Schnee auf den Bergflanken dahinten hinter Henningsvær. Meine Hände und Knie zittern ganz leicht in mehreren kleinen Schüben, die irgendwo in der Bauchgegend anzufangen scheinen. Ich setze mich auf den Rand des Fischbehälters und atme tief, ganz-ganz tief durch. Nehme langsam wieder meine Umgebung wahr. Das Geräusch der kleinen sich am Bootsrumpf brechenden Wellen die von irgendwo dahinten am Horizont kommen. Das Gezeter der mittlerweile zu ganzen Hundertschaften angewachsenen Möwenheeres. Kleine Trupps von Möwen, die sich zu Wasser und in der Luft um Fetzen von Kabeljau-Eingeweiden raufen, das die Fetzen und die Federn nur so herumwirbeln. Das stetige Knacken des Kurzwellengerätes. Das verhaltene, hohldumpfe Husten des Motors im Leerlauf. Die Boote, überall um uns herum und ab und zu aufröhrende Motoren. Ingars überaus angespannte Körperhaltung wie er handbreit für handbreit einen schweren Fisch hochpumpt und dabei jede noch so kleine Schaukelbewegung des Bootes zu seinem Vorteil ausnutzt. Ich sitze mucksmäuschenstill und tue so als ob ich gar nicht hier wäre, betrachte meine eiskalten, steifen Hände, als wenn es gar nicht meine wären und wische per Reflex ein bisschen Blut irgendwo an meinem schreiend orangefarbenen Helly Hansen-Thermodress ab. Ingars Rolle steht jetzt scheinbar fest und das Nylon auf der Schnurspule knirscht so laut auf das es mir heiss und kalt über den Rücken läuft und Ingar knurrt wild und tief aus sich heraus und macht noch mehr Druck bis wieder Bewegung in die richtige Richtung in die Rolle kommt. Religiös bin ich nicht, jetzt aber sende ich sicherheitshalber ein stummes Stossgebet gen Himmel. Wenn Ingar diesen ersten Fisch verliert, wird er wieder tagelang meinem Blick ausweichen, auch wenn er gleich danach zwanzig andere fangen sollte. Ingars Vorfachwirbel ratscht hart über das Plastik der Laufrolle herein und er vergewissert sich mit einem schnellen Seitenblick, das sein Schlag-Gaff auch wirklich da ist wo es hingehört, sieht ganz kurz zu mir rüber und ich schaue mir interessiert meine Fingernägel an, pfeife lautlos ein Liedchen, weil man auf dem Meer nicht laut pfeift und erwäge in die Kajüte zu gehen, weil ich plötzlich bös’ friere und Hunger habe und Durst auch, rühre mich dann aber lieber doch nicht vom Fleck, schaue in die Ferne und beobachte aus dem Augenwinkel Ingars Bewegungen und hoffe das ich keine jener Bewegungen zu sehen bekomme, die jeder ohne Worte verstünde. Ingar gibt ein paar wunderlich gequälte Laute von sich und ich höre wie etwas die Oberfläche durchbricht, dann ein scharfes Schlaggeräusch und Ingar zerrt, teils mit dem Gaff und teils mit den Fingern der linken Hand hinter dem rechten Kiemendeckel eines gewaltigen Fischkopfes einen wuchtigen Kabeljau über die Reeling, der mindestens zwölf kg wiegt, strahlt mich an und summt dann vergnügt vor sich hin und seine bis eben noch überdeutlich in der Luft liegende,
intense Angespanntheit ist –wupps- wie vom Winde verweht.
Puu-huuhh ..., mein lieber mein Vater. Die Saison kann nur gut werden.
Etwas über zwölf, meint Ingar. Kein Thema, Ingars rechtes Handgelenk ist wesentlich feiner geeicht, wie meines. Eine Waage ist nicht an Bord. Wenn wir wirklich mal einen einzelnen Fisch wiegen, dann auf der Waage eines der Fischaufkäufer im Hafen von Stamsund. So, wie zwei Jahre zuvor kurz vor Ostern, wo wir einen ‚kaffe-torsk’-Kandidaten wogen, der uns aber nichts einbrachte, weil er mit achtunzwanzig kg ‚rund’, weil unausgenommen, nicht ganz mit dem Spitzenreiter der Woche mitkam, der ‚rund’ etwas über fünfunddreissig kg wog und von einem Stellnetzboot von der Røst-Bank im Süden der Lofoten kam. Die Tageszeitung Lofotposten animiert von Neujahr bis Ostern dazu, besonders grosse Kabeljaus bei ihr anzumelden, die dann vom jeweiligen Fischaufkäufer bestätigt sein müssen und der jeweilige Wochen-Gewinner darf sich ein Pfund Kaffee in der Redaktion abholen. Wenn’s mal ganz dicke kommt, kommt auch schon mal ein Fotograf der Zeitung. Unter vierzig kg jedoch kaum. Exemplare dieser Dimension tauchen in den letzten Jahren immer seltener auf.
Gleich geht’s richtig los. Vorher verdrücken wir jedoch schnell ettliche Scheiben belegte Brote und spülen gut mit Kaffee nach und sehen dabei auf’s Echolot. Wir sind eine Spur zu weit vom dicken schwarzen Balken abgedriftet und werden gleich ein, zweihundert Meter verholen. Unglaublich, was für einen Hunger man in dieser Luft bekommen kann. Wer Hunger hat, friert auch schneller.
Die nächsten vier, fünf Stunden schrabt es in den Laufrollen auf der Reeling, knirscht und knackt es im Nylon auf den Schnurspulen und klatscht und rummst es auf den Decksplanken, das es nur so eine wahre Wonne ist. Ingar ist von den kurzen, schwarzen Seestiefeln bis zum Zipfel der grauen Zipfelmütze mit Blutspritzern übersät. Wie schon so oft zuvor, ist uns jeder Begriff von Zeit völlig abhanden gekommen. Bis Ingars Handy klingelt und uns wieder auf die Erde zurückholt. Er blockiert einfach seine Rolle und überlässt den Fisch sich selbst.
Umbei vierhundert kg bis jetzt, höre ich ihn sagen, während er ungeduldig irgendwo mit den Fingern draufklopft. Ein paar über zehn und der Rest meist so zwischen vier und sechs. Ja, hm, ja das Wetter ist brauchbar, sieht aber nach mehr Wind aus jetzt. Hm, hm, hm. Nee, brauchbare Qualität. Ja, Rogen bring’ ich auch mit, ok du, tschüss du. Ingars Vater wollte wissen, wie es so läuft und hat sich einen Kochfisch und frischen Rogen und Leber gesichert für das traditionelle Saisongericht ‚ferskfisk’.
Zwei Stunden später ist es genug. Die Arme wollen auch trotz diverser neuer belegter Brote nicht mehr so recht und ich sehe ein erwachsenes Walsteak mit reichlich Zwiebeln vor mir und da hinten am Horizont taucht dann auch noch ein riesiger Karamell-Pudding mit Kirschen drauf aus dem mittlerweile unruhiger gewordenem Meer auf. Als der Wind zulegte, stellten wir auf ein kg schwere Pilker um und selbst die driften jetzt fast schon zu schnell ab. Nun, der Fischbehälter war sowieso schon längst voll und überall liegen ausgeblutete Kabeljaus in ihrem Blut an Deck. Der dicke schwarze Balken auf dem Echolot ist immer noch genau so dick und schwarz wie heute morgen.
Autopilot an, vorerst Kriechtempo gen Stamsund. Mit schweren Arbeitshandschuhen aus griffig genopptem Gummi an den anfangs eisigen, steifen Händen nehmen wir die Fische aus, brechen die Köpfe über der Kante des Fischbehälters ab, sortieren Rogen und Leber aus und werfen kiloweise Eingeweide über Bord und hundert oder zweihundert Möwen die wie infernalische Furien um uns herumtoben schlagen sich die Bäuche voll bis zum Platzen.
Vier, fünf Stunden später falle ich, ausgelaugt bis zum geht nicht mehr, aber satt, frisch knallheiss geduscht und ganz und gar zufrieden mit der Welt in die Federn und schaffe es gerade noch, den auf 04.45 gestellten Wecker zu aktivieren, bevor ich übergangslos in eine Traumwelt abtauche, in der oft ein kleines Boot auftaucht, das ruhig und friedlich über ein spiegelblankes, tiefblaues und endloses Meer gleitet. Zu nordwärts gelegenen Ufern, die ich auch unbedingt noch erleben muss.







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Grüsse vom Rødvenfjord im Romsdal
alfnie ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.01.2002, 08:36   #2
ollidi
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Mensch Alfnie,das ist ein super geschriebener Bericht. Du solltest mal überlegen Autor zu werden.
Da bekommt man sofort Lust Richtung Norden zu fahren.

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Greetings Ollidi
Niedersächsischer Entwicklungshelfer für die südlichen Provinzen.
****Boardferkel des Monats****
****Anglerboard-Tippkönich****
****Havkat-Gewinner****
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Alt 30.01.2002, 08:53   #3
TinkaTinka
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Puuuuuuuuuuuuh !Vielen Dank für den tollen Bericht!!!!!!!!Achim
TinkaTinka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2002, 09:16   #4
hawk
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Hej alfnie,vielen Dank für den traumhaften Bericht. Mit ein paar Bildern versehen, wär der doch in jeder Angelzeitschrift super aufgehoben!
Gruß hawk
hawk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2002, 10:37   #5
Kunze
vi lærer videre norsk
 
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Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

Hallo! Echt stark, alfnie! Ich ziehe den Hut Sowas Feines habe ich noch nicht gelesen. Ein paar Fotos noch dazu und ab damit zu den deutschen Angelzeitschriften. Wer das nicht druckt ist besche.... PS: Wenn du weiter sowas schreibst, wirst du als Nordnorge Guide verpflichtet. Danke das heute schon Wochenende ist.

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Grüße und Petri Heil vom Norge-Junkie Kunze aus dem Erzgebirge!
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Grüße und Petri Heil vom - Junkie aus dem Erzgebirge



Kunze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2002, 13:02   #6
Dietmar
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Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

hallo,für so einen bericht brauchst du eigentlich einen waffenschein.ich will auch
Dorsche fangen - schluchz Dietmar
Dietmar ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.01.2002, 16:31   #7
Franky
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Dabei seit: 10.2000
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Alter: 43
Beiträge: 17.020
Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

Aey BOAH aey!!! Das haut den stärksten Angler ins Wasser
Ge**er Bericht!!

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Immer ´nen Kescher voll
//-\ Franky //-\
__________________
Schmiet rin, hol rut
Frank
Franky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2002, 16:51   #8
Hunter
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Ort: NRW/Sauerland
Alter: 35
Beiträge: 542
Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

Absolut Klasse!!!!!!Weiter so!

-------------------------------------------------------
Gruß Hunter
Es lebe das Catch and Release

__________________
Gruß Hunter

Es lebe das Catch and Release
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Alt 30.01.2002, 17:40   #9
Meeresangler_Schwerin
MS
 
Benutzerbild von Meeresangler_Schwerin
 
Dabei seit: 09.2000
Ort: Schwerin
Alter: 52
Beiträge: 15.654
Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

Ich bin erst mal sprachlos, das muß ich gleich noch mal lesen.

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www.Meeresangler-Schwerin.de
__________________
Petri Heil, Jörg
Meeresangler_Schwerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2002, 18:40   #10
artur
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Dabei seit: 08.2001
Ort: Dortmund
Beiträge: 168
Standard Kabeljau, Kabeljau ... ! Teil 1 + 2 am Stück

Wenn Du so weiter schreibst, wird bald die Hälfte unserer Anglerboard-Belegschaft nach Norden auswandern. Gruß, Artur Rysch.
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