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Alt 08.12.2012, 09:45   #1
Thomas9904
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Standard Informationswüste Verbände...

Vorabveröffentlichung Magazin Januar

Zitat:
Informationswüste Verbände...


Wir leben angeblich in einem Informationszeitalter. In dem alle Infos schnell zu bekommen wären. 3 Klicks und man ist informiert - Ungefiltert.

Dass Information heute besser und schneller zugänglich ist, als zu Zeiten mit nur 3 Fernsehprogrammen und einer kreisweiten Tageszeitung plus Bild, Stern und Spiegel, das stimmt auch sicherlich.

Nicht zuletzt liegt es aber auch an den jeweiligen Informanten, was alles an Informationen freiwillig nach außen geben...



> Keine Schweizer Bank wird freiwillig berichten, welche Wege deutsches Steuergeld in der Schweiz nahm...

> Kein Großschlachthof wird die Möglichkeiten seines Abfalls - von Gammelfleisch bis Tierfutter - freiwillig offenlegen..

> Und keine deutsche Regierung wird die Möglichkeit eines Schuldenschnitts für Griechenland vor der Bundestagswahl öffentlich machen...

Information, umfassend, öffentlich und vollständig, ist jedoch Grundlage jeder Demokratie.



Und das ist immer eine Bringschuld der gewählten Vertreter, ob in Parteien, Regierung, Vereinen oder Verbänden.

Gerade in einer repräsentativen Demokratie, wo die Meinungsbildung wegen der Wege natürlich ihre Zeit braucht. Wenn dann rauskommt, dass man sich als Bürger eigentlich wegen fehlender, unvollständiger oder tendenzieller Information gar keine Meinung zu einem Projekt bilden konnte, kann auch sowas rauskommen wie bei Stuttgart 21.


Obwohl ja die Angler letztlich die ganzen Verbände finanzieren, über die vom Vereinsbeitrag angeführten Sätze an Landes- und Bundesverband, sehen in den meisten Fällen Funktionäre eher als störendes Übel bei der „Erfüllung der Aufgaben“ an, denn als ihre Finanzierer und Auftraggeber.

Und gleichzeitig wollen ja viele Angler einfach nur angeln und sich nicht mit dem Verbands/Vereinskram beschäftigen.

Kein Wunder, dass da oft zu gerne darauf verzichtet wird, die Angler zu informieren – bloß keine Unruhe reinbringen.



Mangelhafte Infokette

Statt also – wie gerade in einer repräsentativen Demokratie notwendig – immer alle Informationen offen zugänglich zu machen, wird von oben nach unten entschieden, mit was man überhaupt die nächstniedrigere Organisationsstufe „belästigen“ muss.

Bundesverbände informieren nicht vollumfänglich die Landesverbände, diese wiederum nicht ihre Kreis/Regionalverbände, die nicht die Vereine und diese nicht die Angler..

Gerade wenn es dann um so existentielle Dinge wie eine Fusion geht, ist diese Desinformationspolitik natürlich der Nährboden für Befürchtungen. Vor allem dann, wenn dazu dann noch Sinn und Zweck einer solchen Fusion nicht mit guten Argumenten untermauert werden kann, sondern sich das in „wir müssen mit einer Stimme sprechen“ und „alternativlos“ erschöpft…

Das nimmt Merkel schon keiner ab, geschweige denn den Verbandsdilettanten.


Infos rund um und während der Fusion

An der Informationspolitik rund um die Fusion kann man exemplarisch aufzeigen, wie weit weg von umfassender, vollständiger Information nicht nur der Basis, sondern auch der Verbandsgliederungen sowohl VDSF wie auch DAV sind.

Auch das aber erst, nachdem der LSFV-NDS die Dokumente öffentlich gemacht hat, welche dieser Fusion zugrunde liegen sollten.

Ansonsten hätten wohl noch mehr Delegierte keine Ahnung gehabt, was sie wirklich abstimmen, noch weniger Angler wüssten, was ihnen da sowohl angelpolitisch wie finanziell droht.


Ein Beispiel dafür ist der LSFV-SH. Dort im Forum haben Pressesprecher und Geschäftsführer in ihrem Verbandsforum ja ausgeführt, dass bis jetzt nach der Hauptversammlung kein Grund bestanden hätte, Vereine des Verbandes oder gar Angler zu informieren. Präsidium und Verbandsauschuss wären sich ja zu hundert Prozent einig gewesen.

Dass aber auch die Dokumente, die Niedersachsen veröffentlicht hatte, im LSFV-SH augenscheinlich gar nicht vorlagen, ist dabei schon bemerkenswert. Ob da ein „Übertragungsfehler“ beim versenden der Mail die Ursache war, oder dass innerhalb des Präsidiums und der Delegierten die Dokumente einfach nicht weitergegeben wurden, darüber kann man nur spekulieren – auch hier wird man wohl weder als Verein des Verbandes noch als Angler wirklich informiert werden.


Dass in vielen weiteren VDSF-Verbänden die Delegierten keine Ahnung von diesen Dokumenten hatten – sowenig wie mancher geladene Gast – stellte sich vor allem in vielen Mails und Gesprächen auch bei Treffen auf VDSF-Veranstaltungen (Neu – Isenburg z. B.) immer wieder heraus.


Dass es dann trotz dieser massiven Nichtinformation der Delegierten immerhin mehr als 25% der Delegiertenstimmen noch schafften, diese Art der Fusion zu verhindern, kann man als kleinen Sieg der Demokratie feiern..

Während im VDSF also zumindest die Landesverbandspräsidien die Infos und Dokumente bekommen hatten, und die erst ab da nach unten „verloren gingen“, sieht das beim DAV noch schlimmer aus.

Der DAV-Bund hielt sich schlicht an das Gesetz. Man konnte oder wollte nicht einsehen, dass offene und umfassende Information aller die Basis jeder demokratischen Entscheidung sein muss, wenn es um so etwas existentielles wie eine Fusion ging.

Man legte also die Dokumente in der Geschäftsstelle in Berlin aus. Hätte dann ein Landesverband angefragt, hätte man ihm das auch per Mail zugestellt, wurde behauptet.

In wie weit die Landesverbände überhaupt vom Bundesverband informiert waren, dass da was ausliegt, ist noch eine ganz andere Frage.
So wie seitens des DAV-Bund da immer wieder versucht wurde, Informationen nicht öffentlich zu machen, kann man eher davon ausgehen, dass dies nicht der Fall war.

Dass dann wiederum die Landesverbände ihre Kreis/Regionalverbände nicht über diese Dokumente und deren brisanten Inhalt informieren konnten oder wollten, diese dann natürlich auch nicht ihre Vereine und diese wiederum nicht die Angler, zeigt doch ganz klar, dass hier wohl bewusst versucht wurde, die Kritik von Wirtschaftsprüfer, Notar, VDSF-Justitiarin etc. von den Verbandsgliederungen und vor allem von en Anglern und der Öffentlichkeit fernzuhalten.

Dass nach wie vor Angler mit ihren Zwangsabgaben immer noch solche Verbände finanzieren, werde ich wohl nie verstehen.

Verstehen kann ich jedoch die Landesverbände, die jetzt schon angekündigt haben, bei einer Fusion wie jetzt geplant sofort auszutreten.

Dass man Nichtinformation und Dilettantismus nicht auch noch finanzieren muss, diese Erkenntnis scheint in immer mehr Landesverbänden von VDSF wie DAV zu wachsen.

Was dann immerhin die Chance beinhaltet, dass ein vernünftiger Verband entstehen kann – während die im Februar geplante Neuabstimmung des VDSF nur für das ewiggestrige „weiter so“ der Nichtinformanten, Dilettanten und die Angler und das Angeln lächerlich machenden Bundesverbände und die der (w)irren Initiative steht.


Thomas Finkbeiner

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Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.12.2012, 11:13   #2
Thomas9904
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Blog-Einträge: 2
Standard AW: Informationswüste Verbände...

Auch hier kann man wieder sehen, dass Angler nicht informiert werden und Verbände sich nicht für Angler einsetzen - gut, dass es Alternativen gibt:
Bootsanglerclub: Lobenswertes einsetzen für Anglerinteressen
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Geändert von Thomas9904 (08.12.2012 um 11:17 Uhr) Grund: edit
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2012, 12:41   #3
Pitti
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Standard AW: Informationswüste Verbände...

Informationswüste Verbände......

Wenn man hier mal schon von Informationswüste spricht, dann könnte man doch auch mal Aufklären, wie die Strukturen in den Verbänden sind.

Aus dem Vereinsleben weis ja jeder, wie sie sind und das der Vorstand Ehrenamtlich arbeitet, das alle Ausgaben (Gewässerpacht, teil weise Veranstaltungen, usw.) von den Mitgliedsbeiträgen getragen werden.

Was wird denn von den Beiträgen für den Verband bezahlt, Gehälter, Grundstücksmiete, Veranstaltungen ? Vielleicht klärt sich ja dadurch, warum die Informationspolitik so schlecht ist.
__________________
P.S

Pitti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2012, 13:17   #4
Honeyball
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Beiträge: 17.261
Standard AW: Informationswüste Verbände...

Lieber Pitti,

allein schon die Frage nach finanziellen Verstrickungen wird seitens der Verbände als kriminell angesehen.
So musste ich mich vor Gericht wegen angeblicher "Übler Nachrede" gegen den Präsidenten des VdSF verantworten, weil ich die Frage gestellt habe, ob Herr Mohnert als Geschäftsführer der VdSF GmbH ein Geschäftsführergehalt von dieser bezieht.
Das ist das Verständnis von Informationspolitik und Demokratie innerhalb des VdSF.

Nehmen wir doch als Beispiel einfach mal die konkrete Frage, wie in der Bilanzabrechnung 2012 beim VdSF die Differenz zwischen den dort angegebenen Ausgaben für den Stand bei der "Grünen Woche" zu den auf den Seiten des Veranstalters angegebenen Preisen für den Messestand zu erklären ist.
Und das Schlimmste daran ist, dass diese Frage seit Jahren offensichtlich noch von keinem Delegierten der Landesverbände im VdSF gestellt worden zu sein scheint!

Fazit: Solange nicht von überall her Informationen konkret angefordert haben, wird keiner einen Bedarf sehen, diese von sich aus preis zu geben. Gefordert sind demnach die organisierten Angler.
__________________



Honeyball ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2012, 13:25   #5
Knispel
In der Alters - Ruhephase
 
Dabei seit: 01.2004
Ort: Ganz kleines Dorf mit 23 Einwohnern, 22 Hunde, 20 Pferde, ca. 300 Kühe und neuerdings 2 wildlebende Wölfe
Beiträge: 5.932
Standard AW: Informationswüste Verbände...

Wenn unser Verband ( Weser-Ems ) wenigstens informieren würde, nur ein Link auf die VDSF Seite - das wars, da ist der andere von Niedersachsen aber ein anderes Kaliber ....
__________________
Deine Mutter hielt Deine Hand als Du Deine ersten Schritte gingst.
Vergiss nicht Ihre zu halten, wenn Sie Ihre letzten geht ....
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