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Zurück   Anglerboard.de > Fachwissen > Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung

Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung Wie, wann und womit bestimmen? Welche Art der Bewirtschaftung
ist sinnvoll? Was tun wenn Gewässer krank sind?

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Alt 11.02.2018, 13:14   #1
BERND2000
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Still und starr liegt es da, der Teilbereich des A.B wo es sich um Besatztipps drehen könnte.....

Entweder interessiert es keinen mehr, oder der Besatz wurde eingestellt, vielleicht mag man aber auch keine kritische Auseinandersetzung mehr...

Die Fische scheinen sich in den Gewässern zu stapeln und die Beiträge sollten sinken, so ruhig wie alle sind.

Was ist los hier?
Hat man euch die Wahrheit gelehrt so das Ihr Sie nicht mehr zu suchen braucht, im Versuch die Ding zu verbessern?

Ich fange einfach einmal an, Erfolgreich ist es den alten Weg der Guten Besatzpraksis mit Herbstbesatz zu verlassen, wenn Kormorane unter den Setzlingen im Winter wüten.
Erfolgreich ist Welsbesatz fast immer, und Zanderbesatz selten.
Ich höre schon das Geschrei.......der Anhänger des Zanders und der Welsgegner.
Bitte schön....
Legt los, Ich habe noch nie erlebt das Welsbesatz nicht zur problemlosen Ansiedlung führte.
Aber oft mitbekommen das Zanderbesatz nichts brachte und eigentlich auch nie kritisch hinterfragt wurde, selbst wenn Er dann doch einmal erfolgreich war.
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Alt 11.02.2018, 13:28   #2
Naturliebhaber
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In den typischen fränkischen Karpfenweihern ist Zanderbesatz sogar sehr erfolgreich. Die entwickeln sich meist prächtig (natürlich entsprechende Futterfische vorausgesetzt) und pflanzen sich auch gut fort.
Welsbesatz funktioniert in Weihern auch gut, aber er will die dort schon haben? Mein Verein hat im Vorjahr mehr als 15 Welse abgefischt (3 über 1,60m) und verkauft (Nachfrage gigantisch). Die machen sonst im Weiher alles platt. Lediglich in einem großen Weiher haben wir gewollt Waller drin.

Zanderbesatz in Fließgewässern bringt unserer Erfahrung nach aufgrund des immer klarer werdenden Wassers nix. Und Welsbesatz in natürlichen Gewässern wird hier in Franken seitens des Behörden mit Nachdruck unterbunden. Im Gegenteil: Es herrscht Entnahmepflicht.
Naturliebhaber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2018, 19:46   #3
BERND2000
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Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
In den typischen fränkischen Karpfenweihern ist Zanderbesatz sogar sehr erfolgreich. Die entwickeln sich meist prächtig (natürlich entsprechende Futterfische vorausgesetzt) und pflanzen sich auch gut fort.
Welsbesatz funktioniert in Weihern auch gut, aber er will die dort schon haben? Mein Verein hat im Vorjahr mehr als 15 Welse abgefischt (3 über 1,60m) und verkauft (Nachfrage gigantisch). Die machen sonst im Weiher alles platt. Lediglich in einem großen Weiher haben wir gewollt Waller drin.

Zanderbesatz in Fließgewässern bringt unserer Erfahrung nach aufgrund des immer klarer werdenden Wassers nix. Und Welsbesatz in natürlichen Gewässern wird hier in Franken seitens des Behörden mit Nachdruck unterbunden. Im Gegenteil: Es herrscht Entnahmepflicht.
Fängen wir einmal mit einer vielleicht zwingenden Richtigstellung an.
Du meinst sicherlich Fränkische Karpfenteiche und nicht Karpfenweiher.
Was die Behörden betrifft, sind es halt Beamte zur Umsetzung der politischen demokratischen Wünsche.
(Ob da immer das Fachwissen umgesetzt wird, darf ruhig angezweifelt werden)
Man denke an den Aufschrei der Angler, als die Fachkräfte in Hessen den Zanderbesatz in Naturgewässern genehmigungspflichtig machten und gar von Gesetzlichen Schutz abrückten.

Wobei Ihr ja Fischteiche betreibt und Karpfenteiche sicher für Warmwasserfische wie Karpfen, Wels und Zander extra geschaffen sind.
Da ist natürlich auch steter-Besatz vorgesehen, so wie sähen um zu ernten.
Solche Karpfenteiche eignen sich auch gut für Quappenbesatz, auch wenn die sich dort nicht vermehren wachsen sie doch in Karpfen-Teichen prima.
(Ist halt nicht immer der ultimative Kaltwasserfisch, für den viele Ihn halten)

Ich denke all das ist wichtig um die Vorstellungen was guter Besatz sei zu trennen.

In der Teichwirtschafft ist das wachsen und überleben der Besatzfische entscheidend.
Für Andere gilt, ein Besatz ist dann erfolgreich wenn mit geringen Aufwand eine neue Art bleibend ohne Nachteile angesiedelt wird.
Oder eben wenn mit geringen Kosten bestehende Probleme überbrückt werden können ohne sich gleich wieder neue zu erschaffen.
Fehlen Laichgelegenheiten kann da dann mit geringen Kosten nachgebessert werden, wenn sonst das Habitat vorhanden ist und brach liegt.

Im letzteren Sinne waren z.B viele Wanderfischprojekte bei Schnäpel oder Forelle in Norddeutschaland lange sehr erfolgreich.
Sie wären sich noch deutlicher erfolgreicher wenn nun nicht der Anstieg von Kormoran (und Mensch) da nicht verstärkt abgreifen würde.
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Alt 11.02.2018, 20:34   #4
Ossipeter
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Alter: 63
Beiträge: 6.857
Standard AW: Besatzerfolge

Das versteht ein fränkischer Karpfenzüchter, der Zander als Beifisch mit reinsetzt, nicht unbedingt!
__________________
Ein Norgefan aus Franken
Überstand des 1.2.3.4.6.7.8. und 9. Bayernboardtreffen
Geduld ist die Stärke nur langsam wütend zu werden-
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Alt 11.02.2018, 20:42   #5
Naturliebhaber
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Beiträge: 3.569
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von BERND2000 Beitrag anzeigen
Fängen wir einmal mit einer vielleicht zwingenden Richtigstellung an.
Du meinst sicherlich Fränkische Karpfenteiche und nicht Karpfenweiher.
Schon klar, laut offizieller Definition sind das Teiche. Hier in Franken nennt das im Umkreis vom 100+km jeder Weiher.
Naturliebhaber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2018, 20:51   #6
Naturliebhaber
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Ort: Fürth
Beiträge: 3.569
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von BERND2000 Beitrag anzeigen
Da ist natürlich auch steter-Besatz vorgesehen, so wie sähen um zu ernten.
Mein Verein bewirtschaftet Aufzucht- wie auch Angelweiher (du nennst sie Teiche ). Wenn wir Angelweiher aufgrund gegebener Notwendigkeit (Reparaturen am Mönch, Festlegung im Pachtvertrag etc.) nach Jahren abfischen, kommt da meist eine erstaunliche Anzahl kleiner Zander zum Vorschein. Gleiches gilt übrigens seit geraumer Zeit für Karpfen. Beim Abfischen eines 1ha großen Weihers haben wir im vergangenen Herbst ca. 800 K1 (Spiegler & Schuppenkarpfen) rausgeholt.

Über die Vermehrungsrate von Wallern brauchen wir ja gar nicht zu reden. Der Waller ist ein Fisch, dem der Klimawandel voll in die Karten spielt.
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Alt 12.02.2018, 09:33   #7
Lajos1
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Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von Naturliebhaber Beitrag anzeigen
Schon klar, laut offizieller Definition sind das Teiche. Hier in Franken nennt das im Umkreis vom 100+km jeder Weiher.
Hallo,

das ist richtig. Niemand in unserer Gegend sagt Teich bzw. Teiche. Bin sogar überzeugt davon, dass einige ältere Weiherbesitzer überhaupt nicht wisssen, dass sie einen Teich haben. Drückt sich ja auch in der Bezeichnung "Himmelsweiher", für Weiher (Teiche) ohne Zufluss aus, eben weil diese auf Regen (vom Himmel) angewiesen sind.

Petri Heil

Lajos
Lajos1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 11:27   #8
BERND2000
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Beiträge: 2.923
Themenstarter Themenstarter
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von Lajos1 Beitrag anzeigen
Hallo,

das ist richtig. Niemand in unserer Gegend sagt Teich bzw. Teiche. Bin sogar überzeugt davon, dass einige ältere Weiherbesitzer überhaupt nicht wisssen, dass sie einen Teich haben. Drückt sich ja auch in der Bezeichnung "Himmelsweiher", für Weiher (Teiche) ohne Zufluss aus, eben weil diese auf Regen (vom Himmel) angewiesen sind.

Petri Heil

Lajos
Bei und gibt es keine Teiche, was Niemanden davon Abhält alle Weiher, Tümpel, Alt-Arme Oder Rückhalte-Becken als Teich zu bezeichnen, was natürlich auch für Landkarten gilt.

Die Trennung Teich zu Weiher findet sich halt nur in Fachbüchern wieder.

Da ist sie allerdings klar, Ein Teich ist eine landwirtschaftliche Fläche um Fische zu produzieren.
Wer Äcker bewirtschaftet, darf Ertragsdenken haben, alle Anderen sollten naturnahe nachhaltigere Ziele haben.
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 12:49   #9
rheinfischer70
Mitglied
 
Dabei seit: 01.2014
Beiträge: 372
Standard AW: Besatzerfolge

In den meisten Vereinen entscheidet der Gewässerwart in Kombination mit dem Vorsitzenden alleine. Mitglieder haben nichts zu melden. Zur Versammlung gibt's ein kurzes runtergenuschel der Zahlen.
Wer meckert oder auch nur vorsichtig hinterfragt, wird entnervt abgebügelt.
Eine Erfolgsevaluation, oder auch die Gegenüberstellung Besatzkosten- Fang scheint kaum veröffentlicht zu werden.
Vielleicht wäre es sinnvoll, nicht nur die Entnahme, sondern auch den tatsächlichen Fang zu ermitteln.
rheinfischer70 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 14:17   #10
Rotbart
Fortes Fortuna Adiuvat!
 
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Ort: Bayern
Beiträge: 251
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von rheinfischer70 Beitrag anzeigen
In den meisten Vereinen entscheidet der Gewässerwart in Kombination mit dem Vorsitzenden alleine.
Das ist auch richtig so. Besatz ist ein ganz erheblicher Eingriff in die natürlichen Lebensräume. Eine demokratische Entscheidungsfindung wäre hier zu vielen fachfremden Gründen und Erwägungen (Fangerfolg?) unterlegen. Allein deine nachfolgend aufgeschlüsselten Aussagen bestärken mich in dieser Ansicht.


Zitat:
Zitat von rheinfischer70 Beitrag anzeigen
Mitglieder haben nichts zu melden.
Stimmt nicht. Auch der Gewässerwart muss (zumindest in wohl der überwiegenden Zahl der Vereine) gewählt werden. Ein stärkers Machtmittel gibt es wohl nicht.

Zitat:
Zitat von rheinfischer70 Beitrag anzeigen
Zur Versammlung gibt's ein kurzes runtergenuschel der Zahlen.
Ein Gewässerwart wirtschaftet mit nicht unerheblichen Vereinsmitteln. Da ist eine gewisse Rechenschaftspflicht natürlich obligatorisch. Ansonsten - eins weiter oben.

Zitat:
Zitat von rheinfischer70 Beitrag anzeigen
Wer meckert oder auch nur vorsichtig hinterfragt, wird entnervt abgebügelt.
Und immer wieder stellt sich mir die Frage: Sind die Personen in der Mitgliederversammlung nicht in der Lage, sich so zu artikulieren, bis sie eine aussagekräftige Antwort erhalten haben? Es würde mir nicht im Traum einfallen, mich entnervt abbügeln zu lassen. Allerdings versuche ich, meine Fragen auch so zu artikulieren, dass sich dies verbietet.


Zitat:
Zitat von rheinfischer70 Beitrag anzeigen
Eine Erfolgsevaluation, oder auch die Gegenüberstellung Besatzkosten- Fang scheint kaum veröffentlicht zu werden.
Eine Gegenüberstellung "Besatzkosten"-"Fang" ist ja auch weder sinnvoll noch mit dem Hegeauftrag der meisten Fischereigesetzen vereinbar (Hegeauftrag ist nicht gleich
Maximierung des Fangerfolg).


Zitat:
Zitat von rheinfischer70 Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es sinnvoll, nicht nur die Entnahme, sondern auch den tatsächlichen Fang zu ermitteln.
Natürlich ist das sinnvoll. Allerdings sollten auch die Zeiteinheiten, die geangelt werden, erfasst werden.

Übrigens ist genau das ein probates Mittel eben jener Erfolgsevaluation, die du weiter oben forderst. Aber auch zum interpretieren dieser Ermittlung gehört mehr Hintergrundwissen als gemeinhin in Anglerforen vermittelt wird.

__________________
Angeln - das ist Scheitern auf höchstem Niveau.
Rotbart ist offline   Mit Zitat antworten
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