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Zurück   Anglerboard.de > Fachwissen > Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung

Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung Wie, wann und womit bestimmen? Welche Art der Bewirtschaftung
ist sinnvoll? Was tun wenn Gewässer krank sind?

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Alt 12.02.2018, 14:30   #11
Laichzeit
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Dabei seit: 01.2011
Alter: 21
Beiträge: 1.756
Standard AW: Besatzerfolge

Mit Erfolgsevaluation ist wahrscheinlich das Überleben und Abwachsen der eingesetzten Fische und ihr Anteil am Bestand gemeint. Das ist für die Hegepflicht, das Gewässer im Rahmen seiner natürlichen Ertragsfähigkeit zu bewirtschaften, eine sehr wichtige Info.
Und ohne das Wissen kann ich die Besatzkosten auch nicht mit dem Fang verrechnen. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob z.B. jeder zweite gefangene Zander besetzt wurde oder 9 von 10 und das Eigenaufkommen nicht viel zum Fang beiträgt. dazu müssen Besatzfische und ihr Anteil am Bestand erkennbar sein.
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Alt 12.02.2018, 16:26   #12
Rotbart
Fortes Fortuna Adiuvat!
 
Dabei seit: 05.2015
Ort: Bayern
Beiträge: 251
Standard AW: Besatzerfolge

Genau dazu kann eine Fangstatistik, in der alle Fänge (nicht nur die Entnahmen) sowie die geangelte Zeit die Grundlage liefern.

Eine Gegenüberstellung mit den Besatzkosten wird m.E. trotzdem immer hinken und nicht zielführend sein. Im Gegenteil.
__________________
Angeln - das ist Scheitern auf höchstem Niveau.
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Alt 12.02.2018, 19:09   #13
rheinfischer70
Mitglied
 
Dabei seit: 01.2014
Beiträge: 399
Standard AW: Besatzerfolge

Wieso im Gegenteil?
Wenn jahrelang für sehr viel Geld Zander in Gewässer gekippt werden, damit eine Handvoll Spezies einen fangen, sollte man zumindest den Sinn hinterfragen.

Das gilt auch für andere Arten.
rheinfischer70 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 09:35   #14
MarkusZ
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Dabei seit: 01.2007
Beiträge: 204
Standard AW: Besatzerfolge

Hab gestern auf 3Sat eine Sendung "Netz Natur" aus der Schweiz gesehen.

Da hieß es, Bachforellenbesatz wäre kontraproduktiv, weil die Satzfische (Fingerlinge) keiner natürlichen Auslese im Bach unterzogen wurden und so überwiegend unangepasste Schwächlinge ins Gewässer gesetzt würden.

Aber wenn das so ist, müssten sie m.M. eigentlich für die darwin-gestählten Bachkrieger keine Konkurrenz darstellen, weil sie eben bei Nahrungsbescheffung, Fortpflanzung etc. unterlegen sind. Werden also entweder gefressen, geangelt oder passen sich doch an.

Auf der anderen Seite wurde dann am letzten freifließenden, naturbelassenen Fluss ohne Kraftwerk gejammert, dass dort mit Ach und Krach noch zwei Forellen vor die Linse zu bekommen waren, wo es früher vor BaFos nur so gewimmelt hätte.

Was ist nun besser, jammern, dass die Bestände verschwinden oder besetzen?

Dass man in einen selbsterhaltenden Bestand keine Fremdfsiche einbringen sollte, ist natürlich klar.
MarkusZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 10:27   #15
Laichzeit
Mitglied
 
Dabei seit: 01.2011
Alter: 21
Beiträge: 1.756
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von MarkusZ Beitrag anzeigen
Da hieß es, Bachforellenbesatz wäre kontraproduktiv, weil die Satzfische (Fingerlinge) keiner natürlichen Auslese im Bach unterzogen wurden und so überwiegend unangepasste Schwächlinge ins Gewässer gesetzt würden.

Aber wenn das so ist, müssten sie m.M. eigentlich für die darwin-gestählten Bachkrieger keine Konkurrenz darstellen, weil sie eben bei Nahrungsbescheffung, Fortpflanzung etc. unterlegen sind. Werden also entweder gefressen, geangelt oder passen sich doch an.
Den Nachteil der fehlenden Anpassung machen die Besatzfische über das Ausmaß und die Dauer des Besatzes wieder wett. Wenn die Besatzfische z.B. jedes Jahr nur 5% zum Bestand beitragen, verschwindet der angestammte Bestand über mehrere Jahre.
In einzelnen Jahren ist das deutlich mehr, da der originale Bestand durch die natürlichen Begebenheiten manchmal sehr schwache Jahrgänge hervorbringt, der Besatzjahrgang kennt diese Probleme in der Fischzucht aber nicht. Bis sie im Gewässer angekommen sind, wird die Anzahl nur vom Bewirtschafter bestimmt und der reagiert in der Regel auf ungünstige Laichbdeingungen, wie ein Winterhochwasser, indem er mehr Besatzfische kauft und den Effekt damit noch verstärkt.

Zitat:
Zitat von MarkusZ Beitrag anzeigen
Was ist nun besser, jammern, dass die Bestände verschwinden oder besetzen?
Immer jammern und nur besetzen, wenn es sinnvoll ist. Besatz an sich überdeckt nur die eigentlichen Defizite bei der natürlichen Fortpflanzung und die haben wir in der Regel nicht zu verantworten. Sie sollten vom Verursacher beseitigt und nicht von den Besatzkosten ausgebadet werden. Dazu muss man sich Gehör verschaffen.
Laichzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 11:52   #16
BERND2000
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Dabei seit: 05.2010
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 3.002
Themenstarter Themenstarter
Standard AW: Besatzerfolge

[QUOTE=Laichzeit;4805613]Besatz an sich überdeckt nur die eigentlichen Defizite bei der natürlichen Fortpflanzung und die haben wir in der Regel nicht zu verantworten. Sie sollten vom Verursacher beseitigt und nicht von den Besatzkosten ausgebadet werden. Dazu muss man sich Gehör verschaffen.[/QUOTE]

Herrlich Wie Du Politiker und Fachkräfte in die Mangel nimmst.

Ich sag nur Kormoranregulierung, Wasserkraftförderung, Gewässerausbau und Unterhaltung, Durchsetzung das man ungeschützte geangelte Fische tierschutzgerecht entnimmt, Bundeswasserstraßen, teilweise unsinniger oder gefährliche Artenschutz der die Dinge verschlimmbessert, oder auch ...Aalbesatzförderungen.
Letztere dienen wie so viele Bemühungen wohl eher als Kleeblatt.

Grob kann ich nur bemerken das Besatz oft die Dinge nicht löst und teilweise auch gar nicht mehr fruchtet.

Muss ich einfach schreiben, weil....."Dazu muss man sich Gehör verschaffen".
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 13.03.2018, 14:02   #17
MarkusZ
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Dabei seit: 01.2007
Beiträge: 204
Standard AW: Besatzerfolge

Hallo,

wenn ich das recht verstanden habe, waren die Besatzfische genetisch schon aus dem Gewässer, allerdings wurden die Laichfische vom Verein in einer angrenzenden Teichanlage gehalten.

Wenn es die Fingerlinge dann im Gewässer bis zur Fortpflanzung schaffen, müssten sie m.M. doch nen gewissen Anpassungs- und Auswahlprozess durchlaufen.

Aber da bin ich eben nur Laie, da wissen die Profis hier sicher besser Bescheid.

Zitat:
Grob kann ich nur bemerken das Besatz oft die Dinge nicht löst und teilweise auch gar nicht mehr fruchtet.
Da der Fluss ja unverbaut und naturbelassen war wurde als Hauptursache der Klimawandel mit steigenden Wassertemperaturen genannt. Bei Barben und Döbel gab es keinen Rückgang. Da könnte Besatz dann in Zukunft wohl wirklich nur noch kaschieren, dass die BaFos im Gewässer keine Zukunft haben.
MarkusZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 18:23   #18
peet4president
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Dabei seit: 03.2008
Ort: Nordhessen
Beiträge: 84
Standard AW: Besatzerfolge

Die Setzlinge werden mit Sicherheit einem Ausleseprozess unterliegen, wobei dieser bei Brutbesatz oder befruchteten Eiern in Brutboxen noch um einiges höher liegen wird.
Die eigentliche Frage, die man sich zumindest erstmal beantworten sollte ist, wo im Lebens- und Fortpflanzungszyklus der Fische liegt wirklich das eigentliche Problem und Defizit bei einem Bestandsrückgang.
Wenn es sich wie du hier beschreibst, um ein unverbautes, natürliches Gewässer handelt und die Defizite wirklich aufgrund der Klimaerwärmung und den daraus entstehenden Folgen begründet sind, ist es im Grunde genommen eine Frage der Nutzung der Fischbestände, ob und wie hier weiter (z.B. mit Besatz) verfahren werden sollte.
peet4president ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 20:47   #19
BERND2000
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Dabei seit: 05.2010
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 3.002
Themenstarter Themenstarter
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Zitat von peet4president Beitrag anzeigen
Die Setzlinge werden mit Sicherheit einem Ausleseprozess unterliegen, wobei dieser bei Brutbesatz oder befruchteten Eiern in Brutboxen noch um einiges höher liegen wird.
Die eigentliche Frage, die man sich zumindest erstmal beantworten sollte ist, wo im Lebens- und Fortpflanzungszyklus der Fische liegt wirklich das eigentliche Problem und Defizit bei einem Bestandsrückgang.
Wenn es sich wie du hier beschreibst, um ein unverbautes, natürliches Gewässer handelt und die Defizite wirklich aufgrund der Klimaerwärmung und den daraus entstehenden Folgen begründet sind, ist es im Grunde genommen eine Frage der Nutzung der Fischbestände, ob und wie hier weiter (z.B. mit Besatz) verfahren werden sollte.
Meist sicher an zu hoher Erwartungshaltung was die nutzbare Überschüsse beträgt.
Natur bedeutet das da nur wenig Überschüsse sind.
Wird die Vermehrung behindert wird es noch weniger....
Greift man bei den Fressfeinden ein, steigen die Überschüsse..
Fakt ist doch das wir beim Mindestmaß davon ausgehen das schon das erste Ablaichen ausreichend Nachwuchs bringt..
Von der Natur vorgesehen sind da aber auch Fische die das oft noch viele Male versuchen.
Man kann nicht gleichzeitig Fressfeinde schützen und zusätzlich hohe Erträge bei den Adulten Fischen abgreifen.
Wenn da gleichzeitig noch die Habitate der Fische geschädigt wurden kann das nicht gut gehen.
Da dann auch noch Wunschdenken hinzukommt, wird halt besetzt was Erfolg verspricht.
Teilweise sicher auch gut gemeint um wenigstens halbwegs natürliche Lebensgemeinschaften zu erhalten.

Natürliche Vermehrung ist immer besser als Bewirtschaftung mit Zuchtfischen.
In der Natur überlebt halt nur Einzelne von Unzähligen, in der Aufzucht möglichst viele.
Wobei die ja nicht einmal naturnah passende Partner selbst wählen konnten und teilweise nicht einmal sichergestellt ist das sie selbst erfolgreich laichen können.
Später kommt noch hinzu das viele nie lernten sich natürliches Futter zu suchen....die suchen dann Pellets die ja immer da waren..
Fakt ist Besatzfische sind meist Schrott, kein Vergleich zum Wildfisch den man erhalten sollte.

Warum habe ich das geschrieben?

1. Für viele sind Besatzfische und Wildfische gleichwertig, weil sie gleich aussehen.

2. Für Andere reicht das Mindestmaß ohne das Sie dann noch nachdenken, ob es wirklich reicht.

3. Für die welche meinen in der Natur könne es reichlich Überschüsse für sie geben.
Oder Wunschmengen mit Fischbesatz realisieren wollen.

4. Für die Fischhändler, denn Zuchtfisch ersetzt den Wildfisch nur auf dem Teller fast Gleichwertig.

Anmerkung: Viele denken bei C&R ja schnell an Karpfenangler oder Wettfischen.
Ich meine das so etwas beim edlen Salmoniden-Gewässern schon viel älter ist.

Geändert von BERND2000 (13.03.2018 um 21:36 Uhr)
BERND2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2018, 10:16   #20
MarkusZ
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Beiträge: 204
Standard AW: Besatzerfolge

Zitat:
Ich meine das so etwas beim edlen Salmoniden-Gewässern schon viel älter ist.
Bei mir jedenfalls schon. Die ersten Fische, die ich als junger Angler freiwillig zurückgesetzt habe, waren Äschen beim Fliegenfischen.

Interessant finde ich, wie das in B.C. gehandhabt wird.

Dort werden Wildfische gestreift, der Laich dann im Bruthaus aufgezogen und wieder ins Stammgewässer eingesetzt.

Die Satzfische dürfen dann entnommen werden, Wildfische nicht.

In Deutschland wahrscheinlich undurchführbar.
MarkusZ ist offline   Mit Zitat antworten
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