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Gewässergütebestimmung und Bewirtschaftung Wie, wann und womit bestimmen? Welche Art der Bewirtschaftung
ist sinnvoll? Was tun wenn Gewässer krank sind?

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Alt 11.03.2017, 12:48   #251
BERND2000
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Beiträge: 3.031
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Zitat:
Zitat von willmalwassagen Beitrag anzeigen
Mindestmaße in Hessen, da steht nichts in der Landesfischereiverordung dass Vereine die Mindestmaße verändern dürfen.
Das Mindestmaß stellt sicher, dass der Fisch die Möglichkeit hatte sich Fortzupflanzen. Da steht nirgends, das Mindestmaß kann von jedem Fischereirechtsinhaber selbts nach oben verändert werden. Die Berechtigung zu Änderungen der Landesfischereiverordnung (z.B. Änderung Mindestmaß) hat die oberste Fischereibehörde und sonst niemand.

(Ja, nur eben nicht bei Erweiterung, wenn sie der Hege dienen )


Ohne schriftliche Bestätigung ist so eine einseitige Änderung eines Vereins nicht rechtswirksam und dann sind wir wieder bei der Auffordeung zur OWi oder ähnlichem.
Das Fischereirecht ist eigentlich nicht kompliziert. Man muss es halt einmal lesen und versuchen zu verstehen und zu akzeptieren und nicht eigene Wünsche oder Vorstellung hineininterpretieren.
Und nochmals, Thomas hat Recht, da sollten die Verbände die Angler ordentlich vertreten und auch beraten.
Richtig, nur schreibt der Gesetzgeber "Mindestmaß" und nicht Entnahmebereiche vor.
Eine Erweiterung des gesetzlichen "Mindestmaßes" ist auch keine Änderung sondern eine Erweiterung.

Aber Ihr habt Recht wenn man abweichend zum Gesetz etwas genehmigt haben will, sollte man sich das auch genehmigen lassen.
Ihr habt auch Recht wenn Ihr meint das Jemand der erweiterte Mindesmaße nicht beachtet, nicht gleich gegen das Fischereirecht verstößt.
Denn er verstößt lediglich gegen Auflagen der Eigentümer, was den Vertrag den sie haben, dann nichtig macht.
Er ist dann nur noch ein Schwarzangler,....der sich unberechtigt Fische aneignete.
Auch Angeln an sich ist ja erlaubt, wenn der Eigentümer einen denn Berechtigt.

Aber vielleicht bin ich ja auch nur blöd und Ihr wollt es von einer Fachkraft.
http://www.asv-ems.de/berichte/Maerz...chonzeiten.pdf
Wem der Text zu lang ist sollte wenigstens das FAZIT lesen.
Marburg sollte doch wohl in Hessen liegen oder...

Lustig der Kreis schließt sich wieder beim A.B.

Geändert von BERND2000 (11.03.2017 um 12:59 Uhr)
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Alt 11.03.2017, 21:48   #252
willmalwassagen
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Dabei seit: 07.2015
Beiträge: 769
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Soweit so gut mit dem Mindestmaß.
Das Gesetz gibt das vor. Du fängst einen Fisch der deutlich drüber ist, misst den nach damit du auch nichts falsch machst und der Tierschützer fotografiert dich beim Messen und Zurücksetzen und zeigt dich an wegen ...was weiss ich.
Nun ist der Fisch nicht durch gesetzliche Vorgaben geschützt und du hast ihn zurückgesetzt.
Das wird beim Amtsgericht verhandelt. Da sitzt die junge Walddorfschülerin mit Jura Examen,alleinerziehende vegane Mutter als Richterin bei einer ihrer ersten Verhandlungen. Und du darfst auf einen Freispruch hoffen.
Viel Spaß dabei.
Abweichende Schonmaße einfach von der zuständigen Behörde, in BW Ministerium, genehmigen lassen.
Der Angelverein kann dich zwar anzeigen wenn du gegen das erhöhte Schonmaß ohne Genehmig verstößt, aber das wäre nicht klug weil dann der Vorstand eventuell bestraft wird.
willmalwassagen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 07:42   #253
BERND2000
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Ort: Niedersachsen
Beiträge: 3.031
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Zitat:
Zitat von willmalwassagen Beitrag anzeigen
Soweit so gut mit dem Mindestmaß.
Das Gesetz gibt das vor. Du fängst einen Fisch der deutlich drüber ist, misst den nach damit du auch nichts falsch machst und der Tierschützer fotografiert dich beim Messen und Zurücksetzen und zeigt dich an wegen ...was weiss ich.
Nun ist der Fisch nicht durch gesetzliche Vorgaben geschützt und du hast ihn zurückgesetzt.
Das wird beim Amtsgericht verhandelt. Da sitzt die junge Walddorfschülerin mit Jura Examen,alleinerziehende vegane Mutter als Richterin bei einer ihrer ersten Verhandlungen. Und du darfst auf einen Freispruch hoffen.
Viel Spaß dabei.
Abweichende Schonmaße einfach von der zuständigen Behörde, in BW Ministerium, genehmigen lassen.
Der Angelverein kann dich zwar anzeigen wenn du gegen das erhöhte Schonmaß ohne Genehmig verstößt, aber das wäre nicht klug weil dann der Vorstand eventuell bestraft wird.
Was Du vertrittst macht mir Angst und Bange.
Ich hoffe nicht, das man nun aus Angst vor Auseinandersetzungen mit Tierschützern alles Tötet was nur nicht geschützt ist.

Denn dann , gehört Angeln noch viel extremer geregelt, überwacht oder gar verboten.
Denn dann macht man sich nicht nur die extremen Tierschützer zu Gegner sondern auch die gemäßigten der Masse und sicher auch die Naturschützer.

Du magst eine Richterin fürchten die de Tierschutz zugeneigt ist und schon einmal vorauseilend vertreten das jeder gesetzlich ungeschützte Fisch zu entnehmen sei.

Aber dann solltest Du auch Verständnis haben, das man Dier dann deine Angelei bis ins Kleinste regelt.
Also vorsorglich alle Kleinfischarten ganz schützt, die bedroht sind oder Einige nicht essen wollen.
Alle Fische mit Schonzeiten und Maße schützt.
Besatz eher unterbindet, die Anglerzahl begrenzt, Gewässer sperrt.
Und weil all das sich dann ja auch noch nach einzelnen Gewässern richten müsste würde es ein noch mehr an Fachkräfte benötigen, also würden auch Abgaben steigen.
All das müsste man dann auch noch überwachen.
Quasi eine Verstaatlichung der Dinge die zu eine Fischereirecht gehören.



Sollte aber ein Entscheidungsträger ähnlich wie Du vorauseilend und vereinfachend Absicherung suchen, wird Er nur das Angeln verbieten wollen.

Gefühlt sind wir in diese Richtung unterwegs.
Viele Angler scheinen sich das ja regelrecht zu wünschen.

Das sind halt oft die Folgen der deutschen Vorstellung von Tierschutz der längst zu einer Bedrohung von Naturschutz und auch Tieren wird.
Es erscheint mir "verwerflich" Tiere zu töten nur um sein Tun nachträglich, vorsorglich rechtlich absichern zu wollen.

Trotzdem wird es selbst von den Verbänden oft so vertreten, anstatt, sich für eine verträglichere, vernünftigere und breitere Begründung des Sinn des Angelns einzusetzen.

Es ist nicht im Sinne des Tier oder Naturschutzes alles zu töten was nur erlaubt ist.
Tier oder Naturschutzgesetze oder auch Fischereigesetze versuchen genau solchen Raubbau zu verhindern.
Nur ersetzt kein Gesetz den gesunden Menschenverstand völlig.

So fischt man eben auch nicht auf Laichzander wenn sie außerhalb der Schonzeiten laichen.
Entnimmt man eben nicht etliche Hundert Kg Fische nur weil man so gerne Angelt.
Es ist schön sich über einen seltenen Fang zu freuen, aber es wird seltsam wenn man meint Ihn dann töten zu müssen, nur weil er bislang noch ungeschützt ist.

Was die Gesetzgebung betrifft, nun die ist bislang kaum in der Lage gewesen die Grundlagen der Arten und Nutzung, wirklich sicher zu stellen.
Die Fischwanderungen sind bis heute kaum gewährleistet, die Gewässer oft geschädigt und selbst die Kormoranproblematik geht man seit nun 20 Jahren nicht an..
Also vertraut nicht darauf das der Staat alles regelt, er maßregelt maximal ein wenig Andere.
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Alt 26.03.2017, 03:45   #254
feko
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Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Ein großes Problem der neuen Verordnung ist auch die Bachforelle .
fängt man ein Tier über 60 cm und sie ist verangelt muss sie verbuddelt werden
anstatt in der Pfanne zu braten.
oder täusche ich mich in dem Fall?
untermassige Tiere müssen jà auch vergraben werden.

vg
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Alt 10.06.2018, 19:33   #255
Ørret
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Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

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Alt 11.06.2018, 16:51   #256
willmalwassagen
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Dabei seit: 07.2015
Beiträge: 769
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Selbstverständlich wird der Vorstand eine Absicherung suchen weil er sonst im Zweifel dafür haften muss.

Wir haben im Verein höhrer Schonmaße für Hecht und Zander und Karpfen wie in der LFVO. Aber einfach an die Fischereibehörde geschrieben, mit der richtigenBegründung genehmigt bekommen und gut ist.
__________________
Wir jammern so gerne dass wir inzwischen selbst glauben ernsthaft krank zu sein
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Alt 11.06.2018, 17:05   #257
willmalwassagen
Mitglied
 
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Beiträge: 769
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Wenn Hann.Münden glaubt, dass man Zander besetzen muss stellt sich auch die Frage nach der Qualifikation der Besetzer.

Zander leben im Gewässer und bilden eine Population, wenn sie in dem Gewässer sich ernähren können und reproduzieren können. Dann braucht es keinen Besatz.
Wenn sie sich nicht reproduzieren können gehören sie einfach nicht in das Biotop weil sie da nicht selbständig vorkommen können.

Wenn es zu wenige Zander sind stellt sich die Frage, für die Natur oder die Angler? Der Natur wird es egal sein, also bleiben nur noch die Angler. Also werden Fische besetzt die nicht in das Biotop gehören die Fresskonkurrenten gegenüber anderen Raubfischen sind oder über den natürlichen Bestand hinweg gefördert werden, was wiederum zu Lasten der wirklich heimischen Räuber geht.

Immer wird ein Eingriff gemacht, der durch Natur eher nicht zu begründen ist.
Um Missverständnisse zu vermeiden. Ich gönne jedem Angler jeden Fisch. Aber die Hegeverpflichtung sollte sich am Naturertrag eines Gewässers ausrichten. Und da sind Hecht und Zander in der Regel weniger wie 0,5 % am gesamten Fischbestand. Und Eingriffe auf der obersten Hierarchie der Fischpopulation haben halt die gravierendste Bedeutung.

Angeln ist halt nun mal Umgang mit der Natur. Und nicht ein Wunschkonzert für Angler.
Deshalb gibt es trotzdem auch unsinnige Gesetze und Verordnungen gegen die man vorgehen sollte.
__________________
Wir jammern so gerne dass wir inzwischen selbst glauben ernsthaft krank zu sein
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Alt 11.06.2018, 18:37   #258
feko
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Benutzerbild von feko
 
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Alter: 38
Beiträge: 1.111
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

leider ist ist in unseren zandergewässern der Fall das fangfähig besetzt werden muss da kaum noch ein zander natürlich hoch kommt.
Stichwort kormoran
früher war das anderst.
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Alt 11.06.2018, 18:44   #259
Laichzeit
Mitglied
 
Dabei seit: 01.2011
Alter: 22
Beiträge: 1.814
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Zitat:
Zitat von willmalwassagen Beitrag anzeigen
Aber die Hegeverpflichtung sollte sich am Naturertrag eines Gewässers ausrichten. Und da sind Hecht und Zander in der Regel weniger wie 0,5 % am gesamten Fischbestand.
Das ist von Gewässer und den bevorzugten Angelmethoden sehr verschieden, aber unter 10% am Gesamten liegt der Raubfischertrag normalerweise nicht. Selbst ohne Besatz.
Will ich hier sagen, damit kein falscher Eindruck entsteht. 0,5% wäre in den meisten Gewässern weniger als ein maßiger Hecht pro Hektar und Jahr.
Laichzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2018, 18:50   #260
Naturliebhaber
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Dabei seit: 11.2012
Ort: Fürth
Beiträge: 3.769
Standard AW: Bewirtschaftungsproblem mit neuer hessischer Verordnung

Zitat:
Zitat von willmalwassagen Beitrag anzeigen
Ich gönne jedem Angler jeden Fisch. Aber die Hegeverpflichtung sollte sich am Naturertrag eines Gewässers ausrichten.
Diese Argumentation ist in einem Land mit der Bevölkerungsdichte Deutschlands sachlich betrachtet einfach Unsinn. Das habe ich hier schon mal ausgeführt: http://www.anglerboard.de/board/show...&postcount=345

Nach der Logik von dir dürften übrigens in fränkischen Flüssen auch keine Karpfen mehr besetzt werden. Der Besatz wird aber ausdrücklich genehmigt, weil Karpfen zur fränkischen Kulturlandschaft gehören.

Ohne Besatz gehen in Deutschland entweder die Bestände kaputt oder das Angeln für die breite Bevölkerung. Und bitte nicht wieder mit Niederlande-Vergleichen kommen. Ich müsste in Bayern immer noch jeden gefangenen Barsch abschlagen, wenn ich gesetzestreu angeln will.
Naturliebhaber ist offline   Mit Zitat antworten
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