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Alt 02.08.2018, 08:21   #1
Anglerboard Redaktion
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Standard Heringsangelei vor dem Aus



Das Thünen-Institut für Ostseefischerei hat auch dieses Jahr einen Rückgang der Heringslarven festgestellt. Damit setzt sich der Negativtrend des Schwarmfisches fort. Der fischbare Bestand ist von ehemals 200.000 Tonnen fast um die Hälfte auf 110.000 Tonnen gesunken. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) spricht sich für drastische Fangreduzierungen aus, sogar von einem totalen Fangverbot in 2019 ist die Rede. Das würde auch die Angler betreffen und einen weiteren schweren Schlag für die eh schon arg gebeutelte Angeltourismusbranche an der Küste bedeuten. Der Hering ist einer der Brotfische der Berufsfischer und lockt jedes Jahr Abertausende Petrijünger an die Ostsee.

Temperatur steigt

Die Forscher des Thünen-Instituts haben nun herausgefunden, dass die höheren Wassertemperaturen in Folge des Klimawandels eine entscheidende Ursache für den Rückgang des Herings sind (https://www.thuenen.de/de/thema/klim...er-klimafalle/). In den letzten dreißig Jahren ist die durchschnittliche Temperatur der Ostsee um sagenhafte 2,5 Grad gestiegen. Dadurch laichen die Heringe früher. Gleichzeitig wachsen die Larven im warmen Wasser dann schneller und haben ihren Dottervorrat verbraucht, bevor das für ihre Ernährung so wichtige Zooplankton wie etwa Krebslarven geschlüpft ist. Außerdem begünstigt das wärmere Wasser in Kombination mit dem hohen Nährstoffeintrag das Wachstum von Fadenalgen. In deren Nähe entwickeln sich Eier deutlich schlechter und sterben ab


Fischereibetriebe unter Druck

In diesem Fall ist also nicht die fischereiliche Entnahme die Ursache des Rückgangs. Dennoch geht auch nach Ansicht des Thünen-Instituts kein Weg an einer Entnahmebeschränkung vorbei. Die Forscher empfehlen eine Kürzung der Quote um 60 Prozent

Die Heringsfischer sind entsetzt. Gegenüber dem NDR sagte Günther Grothe, Vorsitzender des Landesverbands der Kutter- und Küstenfischer: „Für die wenigen verbliebenen Fischereibetriebe in Mecklenburg-Vorpommern wäre ein Fangverbot ihres Brotfisches das Aus." Die Entscheidung wird im Oktober getroffen. Dann legt der EU-Fischereirat auf seiner jährlichen Versammlung die Quoten fest. An die Empfehlungen der Wissenschaftler ist er zwar nicht gebunden, aber mit einer empfindlichen Reduzierung der Fangmenge muss gerechnet werden.
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RUTE&ROLLE |FISCH&FLIEGE | JIG&JERK| FISCHE&FJORDE
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Alt 02.08.2018, 10:18   #2
TeeHawk
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Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Also wenn das zur Folge hat, dass im nächsten Jahr gar nicht oder auch nur noch begrenzt auf Hering geangelt werden darf, dann werden wir sehen, dass die Anzahl der Angelläden an der Ostseeküste spätestens 2020 um 50%, wenn nicht sogar mehr, abnehmen wird. Die meisten sind sowieso schon wirtschaftlich erheblich angeschlagen. Das überleben sie dann nicht mehr!

Wobei ich dem Thünen-Institut und Ihren Zahlenwerk kein Vertrauen mehr schenke. Das sind Statistiken, die aus meiner Sicht auf einer sehr "dünnen" Datenbasis erstellt werden. Siehe Dorschbestand-Einbruch, Dorsch-Bag-Limit und das Eingeständnis, dass man sich "geirrt" hatte, was das Alter der gezählten Dorsche betrifft (Quelle ARD Mediathek, SWR2 "Rettung für den Ostsee-Dorsch" bei 15:10 min vom 27.12.2016, Rettung für den Ostsee-Dorsch O-Ton:"Das führte dazu, dass unsere Bestandsberechnung einfach nicht mehr funktioniert").

Das Argument: "Wir haben doch aber keine andere, bessere Datenbasis für die Berechnung der Quote", lasse ich nicht gelten. Mir kann keiner erzählen, dass die Entnahme von Fisch durch Angler, zu irgendeinem Zeitpunkt in irgendeiner Region der Ostsee, bestandsgefährdend für diesen Fischbestand war und jemals sein wird. Gammelfischer, Schleppnetz-Fischerei u.a. Massenfangmethoden und geldgeile, den Hals nicht vollkriegende Zwischenhändler in der Wertschöpfungskette für das Produkt Fisch haben die aktuelle Situation herbeigeführt. Nicht der Klimawandel oder die Angler. Sollen die das ausbaden, was sie angerichtet haben.

Verarschen kann ich mich alleine!

Übrigens, den Berufsfischern geht's nicht besser (Dorschfischer in der Ostsee vor dem Aus – Kein Rezept für die Zukunft in Strande| Panorama 3 | NDR), O-Ton: "Da habt Ihr ja 30 Jahre uns total verkehrt informiert", unbekannter Berufsfischer zu Zimmermann vom Thünen-Institut während einer Präsentation der "Wissenschaftlichen Ergebnisse bzgl. des Dorschs"!
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„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Geändert von TeeHawk (02.08.2018 um 10:22 Uhr)
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Alt 02.08.2018, 11:10   #3
Ladi74
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Beiträge: 240
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Nicht nur die Angelläden, denk mal z.B an die Vermieter, denen bricht ein Teil des Frühjahrsgeschäfts weg.
So kann man einer von Natur aus strukturschwachen Region auch den Rest geben.

Einen Vorteil hat es, die Angler behindern die Segler nicht mehr, der Chef vom Stralsunder Meeresanglerverein hat den Sund, fast, für sich alleine und die Fischereiaufsicht hat auch nicht mehr so viel Stress.
Die Auswurfsperre auf dem Rügendamm kann wieder abgebaut werden, kostet dann nochmal ein paar Zehntausender Steuergeld.
Sarkasmus aus!
Ladi74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2018, 11:18   #4
bastido
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Ort: Berlin
Beiträge: 1.986
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

„In diesem Fall ist also nicht die fischereiliche Entnahme die Ursache des Rückgangs.“

Ne, ist klar, spielt unter sich verschlechternden Rahmenbedingungen natürlich keine Rolle. Deswegen jetzt auch eventuell Zero Entnahme. Und weil das ja alles schon lange bekannt ist, wurden auch 2017 die Quoten erhöht. 2019 dann plötzlich Fangstop. Wer soll das denn alles noch ernst nehmen, hat doch mit Nachhaltigkeit nix zu tun.
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Alt 02.08.2018, 11:30   #5
Wegberger
aus dem Westen
 
Dabei seit: 04.2012
Ort: Wegberg
Beiträge: 1.907
Blog-Einträge: 1
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Hallo,


klar ersichtlich ist ja , dass die sich nach und nach an den Fischarten abarbeiten .....


  • Dorsch fast erledigt
  • Hering in den Startlöchern
  • Lachs & Mefo soll ja auch fast sicher sein
  • Aal wird dann nicht lange mehr dauern
Mal schauen was sich sich bei den Plattfischen dann einfallen lassen. Da könnte dann die Munition aus WK 2 ein guter Grund sein.
__________________
VG aus Wegberg
2017:Aal - Barbe 76cm - Barsch - Bitterling - Brasse 40cm - Döbel - Gründling - Hasel - Hecht 60cm - Rotauge - Sonnenbarsch - Ukelei -.....und alles aus der Rur
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Alt 02.08.2018, 11:45   #6
TeeHawk
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Ort: Potsdam/Ribnitz-Damgarten
Beiträge: 137
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Und mit den Plattfischen geben sie dann der Ostsee den Rest, denn wie will man die schonend für den Meeresboden in Massen sonst fangen?

Die Überfischung der Meere
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Geändert von TeeHawk (02.08.2018 um 11:51 Uhr)
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Alt 02.08.2018, 11:56   #7
Dieter2555
Mitglied
 
Dabei seit: 11.2017
Ort: Glinde
Beiträge: 1
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Ich war gerade vor 1 Woche in Maasholm und weiss auch wie es im Frühjahr in Kappeln aussieht, was die Anzahl der Angler betrifft. Das wird wohl bei einem Heringsfangverbot für diese Region ein ganz harter finanzieller Schlag. Genauso für die Fischer die ja speziell in MeckPom im Frühjahr von den Heringen Leben. Ich kann mir vorstellen, dass es sich in ein paar Jahren sowieso mit den Fangverboten erledigt hat, da Fischer und auch Angelkutter an der Ostseeküste immer weniger werden.Ich hatte jetzt in Maasholm gehört, dass die SIMONE aus Eckernförder wohl auch bald aufhört, weil teure erforderliche Reparaturen nicht bezahlt werden können.
Und wer will schon in diesen Zeiten (mit zum Teile sicher berechtigten Fangverboten) Geld investieren ohne zu wissen, ob es jemals wieder reinkommt.
Dieter2555 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2018, 12:02   #8
gründler
****
 
Dabei seit: 08.2005
Beiträge: 6.849
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Zitat:
Zitat von Wegberger Beitrag anzeigen
[*]Aal wird dann nicht lange mehr dauern

Wir führen bereits seit Monaten in NDS "harte" Gespräche dazu,wie es ausgeht steht noch inne Sterne...wir hoffen aber das schlimmste zu verhindern.

gründler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2018, 13:23   #9
Kallex
Mitglied
 
Dabei seit: 05.2017
Ort: Kiel
Beiträge: 21
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Ich wohne in SH und habe kein Problem mit dem Einschränkungen. Ich fahre ja auch nicht an den Rhein und angel dort alles weg. Als Einheimischer begrüße ich die Einschränkungen schon. Und mal ehrlich.. .Wer verarbeitet für sich selbst mehr als 5 Dorsche am Tag? Keiner! Also wozu das Gequake?
Einzig und allein das die Berufsfischer immer noch viel zu viel entnehmen wäre eine Diskussion wert. Ich wäre schlussendlich für ein gegenerelles Fischereiverbot auf Nord- und Ostsee für zumindest 5 Jahre. Angler dürften weiterhin ihre 5 Dorsche, 5 MeFos, 5 Köhler und 25 Heringe/Tag entnehmen und gut ist.
So als Gedankenmodell. Denn so weiter wie bisher geht es ja auch nicht.
Kallex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2018, 13:28   #10
Wegberger
aus dem Westen
 
Dabei seit: 04.2012
Ort: Wegberg
Beiträge: 1.907
Blog-Einträge: 1
Standard AW: Heringsangelei vor dem Aus

Hallo Kallex,


danke für dein ehrliches Statement. Ich hoffe viele Urlauber und Touristen sehen das ähnlich und atmen euch nicht mehr die Luft weg


P.S. Stimmt so kann das nicht mehr weitergehen, deswegen ein komplettes Angelverbot in der Ost- und Nordsee
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VG aus Wegberg
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