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Raubfischangeln und Forellenangeln Womit auf was? Wann und Wo?

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geoff anderson Quantum Strassenangler

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Alt 02.09.2017, 18:48   #1
Thomas9904
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Standard Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Redaktionell



Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?


Grundeln sind Fische, die nicht übermäßig beliebt sind.

Wo sie aber vorkommen, schiessen sich früher oder später aber Räuber drauf ein.

Dennoch spaltet die Grundel hier auch die Angler.

Die einen sagen, guter, fängiger Köfi - die anderen meinen, Grundel fängt nix.

Kein Wunder, dass die Frage dann auch bei uns diskutiert wird:
Grundeln als Köderfisch

Und da kommt wie "ausm Nix" eine interessante Anmerkung vom Anglerboard-User Bimmelrudi:
Es kommt auch auf die Anköderung an!!!

Er trennt den Kopf ab und fängt damit viel mehr als vorher mit ganzen Grundeln.

Eine Theorie hat er auch gleich dazu - und diese ist in meinen Augen ein eigenes Thema wert, weswegen es nun dieses hier gibt, ob kopflose Grundeln besser Köfis sind:
Zitat:
Zitat von Bimmelrudi Beitrag anzeigen
Da geht sicher was auf Grundel, so häufig wie die im Rhein vorkommen.

Bei uns am MLK hab ich zb die Erfahrung gemacht, daß Grundeln schon gern genommen werden, die Präsentation aber nicht ganz unwichtig dabei ist, ob es nen Biss gibt odet nichts passiert.

Die Größe der Grundel ist dabei nichtmal so wichtig gewesen, ich hab auch gute 60+ Zander auf 5cm Grundeln gefangen.

Was dabei wichtig war, das ich der Grundel den Kopf abtrenne.


Als komplette Grundel hatte ich wenns hoch kommt, vielleicht 3-4 Bisse, ohne Kopf über 30 Zander über Mindestmaß.

Ich hab auch mit kompletter Grundel angefangen, erst nur aus Verlegenheit, weil mir die Wollis jeden Weißfisch aufschlitzten.
Nach mehreren Ansitzen zeigte sich, im MLK gehen die Wollis quasi nie an Grundeln.
Bisse hatte ich allerdings auch erstmal nicht.
Wenn man sich aber mal ne Grundel anschaut, wird man schnell merken, daß die sich auf und zwischen den Steinen verdammt gut tarnen.
Von daher dachte ich mir, mach den Köder besser sichtbar für Räuber..das Fleisch ist ja eh weiß, also mal kopflos anbieten.
Dadurch treten ja auch noch Düfte aus.
Und so fing ich sehr konstant die ersten Ansitze immer mal einen Zander. Oftmals hatte ich die 2. Rute dabei mit ganzer Grundel beködert, Bisse darauf waren aber selten.

Von daher bin ich bei “kopflos“ geblieben.
Hinzukommt, das ich auch öfter mal nen Bisd erst nach 4 und mehr Stunden hatte.
Auch das hat möglw. etwas mit der Hautfarbe der Grundel zu tun.
Wenn eine Grundel tot ist, verliert die Haut recht zügig ihre dunkle Pigmentfarbe, der Fisch wird sehr hell und ähnelt farblich sehr einem Kaulbarsch. Gut möglich das dies für Räuber interessanter ist wie ne frische dunkelfarbene.
Bei großen Quappen kann man ähnliches beobachten, die verlieren auch schnell die Pigmente und werden schnell hell.
Was meint ihr?
Stichhaltig?
Werdet ihrs versuchen?

Ich habs mit jedenfalls selber für näxtes Jahr mal vorgenommen, mit kopflosen Grundeln zu angeln!

Vielleicht ist ja was dran an Bimmelrudis Theorie!

Thomas Finkbeiner
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.09.2017, 18:51   #2
schuppensammler
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

bei mir gibt's sowas nicht :D
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Alt 02.09.2017, 18:55   #3
Thomas9904
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Grundeln oder kopflos??
;-))))
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2017, 18:57   #4
schuppensammler
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Grundeln natürlich, ansonsten bin ich doch für jeden Unfug zu haben
schuppensammler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2017, 19:13   #5
Stumbe
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Mich würde bei der ganzen Sache noch die genaue Anköderung interressieren. Pose oder auf Grund? Und wie den Köder perfekt anbieten, nur einfach am Einzelhaken?

Grüße Stumbe
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Alt 02.09.2017, 19:17   #6
schuppensammler
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

ob das auch bei anderen Fischen funktioniert? Kaulbarsche oder so?
schuppensammler ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.09.2017, 21:11   #7
Zander70
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Ich habe schon beide Methoden ausprobiert und mein Fazit:
Kleine Grundel normal auf Grund angeboten = Bisse und auch Aale, gute Runs auf der Posenmontage gab es auch schon, nur leider nicht verwandeln können.

Grundel ohne Kopf blieb bei mir erfolglos. Ich habe aber gehört, dass dieses am Rhein gut laufen soll.

Ich muss dazu sagen, ich verwende / verwendete Grundeln bisher selten als Köder, aber das andere Köfis erfolgreicher sind, bezweifel ich mittlerweile.
__________________
Petri Heil

Geändert von Zander70 (02.09.2017 um 21:31 Uhr)
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Alt 02.09.2017, 21:37   #8
Thomas9904
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Spannend - gerade andersrum..
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2017, 23:33   #9
Zander70
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Beiträge: 942
Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Noch ein Nachtrag zur Anköderung.
Ich habe für die Grundmontage größere Aal oder Wurmhaken verwendet, für die Posenmontage jedoch Ryderhaken. Bei beiden Montagen werden die Grundeln wie gewohnt leicht angeritzt.

Ich denke es ist aber auch gewässerabhängig, ob und wie auf Grundel was geht.
__________________
Petri Heil
Zander70 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2017, 23:43   #10
Bimmelrudi
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Standard AW: Interessante Köderfisch-Theorie: Sind Grundeln OHNE Kopf fängiger?

Zitat:
Zitat von Stumbe Beitrag anzeigen
Mich würde bei der ganzen Sache noch die genaue Anköderung interressieren. Pose oder auf Grund? Und wie den Köder perfekt anbieten, nur einfach am Einzelhaken?

Grüße Stumbe
Habe hier am MLK verschiedene Methoden durch damit.
Aufgezogen (Haken schaut am Schnitt raus), Schwanzköderung...sowohl an Pose wie auch Grundmontage.
Habe da keine größeren Unterschiede der Bisse feststellen können.
Mit Pose war es allerdings hier immer erforderlich etwa 20-50cm oberhalb der Steine zu fischen (sehr genaues Loten notwendig). Ansonsten verschwindet der Haken schnell in den Steinen und man verliert sein Material....unschön.

Ich benutze allerdings lieber ne reine Grundmontage, da mit Posenmontage am MLK durch den Sog etwas nervig werden kann, wenns alle paar Minuten nen Schnurbogen durch den Sog entstehen lässt und damit deine Posen dauernd abtauchen.
In der Regel geht das hier so etwa bis 22Uhr, manche Tage auch mal bis Mitternacht.
Die Köder werden dabei nicht verdriftet (benutze meist 8g-10g Posen), nur die Bisserkennung wird halt sehr erschwert.
Daher greife ich am MLK lieber zum 35-50g Tiroler, ohne Boom oder irgendein Firlefanz,ganz simpel mit banalem Einhängerwirbel auf der Schnur.
Habe auch einige Zeit gebraucht, das ideale Blei fürn Kanal zu finden. Letztlich haben sich Tiroler zwar nicht als "ultimativ" herausgestellt, aber doch deutlich besser wie jede andere Bleiform.
Denn der große Vorteil des Tiroler im Kanal mit all den dicken Schlackesteinen die wir hier bei uns im kompletten Kanalbett haben, ist halt dieser banale Gummischlauch.
Rutscht das Blei mal in eine Ritze, kriegt man es eigentlich immer wieder raus durch den flexiblen Schlauch.

Das einzige was außerhalb des Bleies für nen Hänger sorgen kann, ist der Haken..und das sogar recht häufig.
Ich gehe sogar mittlerweile davon aus, das quasi 99% meiner Hänger die ich bisher mit Tiroler im Kanal hatte, jeweils immer der Haken durch den Sog in Steinritzen driftete und damit unlösbar festsaß.
Und fast immer riß dabei dann der Knoten am Wirbel, der Hauptschnur mit Vorfach verbindet...die Folge ist, das Vorfach hängt, das Blei rutscht frei runter und ich kurbel ne leere Schnur ein.
Ich habe längere Zeit damit experimentiert, dieses Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen.
Ein Blei verliert man schonmal, bloß wenns gleich 3-4 pro Ansitz sind, sorgt das nur für Frust..jedenfalls bei mir.

Die erste Idee war natürlich den Haken möglichst von den Steinen fernzuhalten.
Also Grundel aufpoppen...direkt wirds nix,der Koft ist ab.
Blieb also nur das Vorfach über, entweder mit Styroporkugeln oder Korkkugeln.
Klappt auch beides sehr gut, man sollte im Nahwasser aber schauen, daß die Grundel nur schwebt und nicht zu hoch kommt, quasi dann senkrecht über dem Blei steht.

Da mir das aber immer zuviel Frickelei war und ich einfach nur angeln wollte, bin ich einen anderen Weg gegangen, der m.M. hier auch sehr gut funktioniert.
Ich habe nach und nach mit immer kürzeren Vorfächern probiert, bis ich sogut wie keine Hänger mehr hatte, selbst bei ordentlich Schiffsverkehr und dementsprechenden Sog nicht.
Stehengeblieben bin ich dann bei 25-30cm maximaler Vorfachlänge.
Ich hab hin und wieder auch jetzt noch nen Hänger, aber doch deutlich weniger wie vorher.
Hab dieses Jahr jedenfalls noch keine Montage durch nen Hänger verloren, letztes Jahr waren es....eindeutig zuviel.

Ein weiteres Detail was ich beim Vorfach geändert habe ist das Material dessen. Vorher hab ich eigentlich immer ordentlich kräftige Mono (0,32-0,35) genommen.
Mittlerweile verwende ich aber nur noch Stahl oder auch Leadcore aus dem Karpfenbereich (30-40lbs).
Die Zander hier sind nicht zimperlich, stören sich überhaupt nicht am Stahl, auch tagsüber nicht.

Zur Bisserkennung nehme ich meine Pieper inkl. swinger mit verstellbarem Gewicht...kann man damit recht gut anpassen das es nicht dauernd piept wegen dem Sog.
Haken nehme ich größere Öhrhaken vom netten Chinamann (15er Größe...die haben ne etwas andere Einteilung wie bei uns), die sind echt super für nichtmal nen Zehner per 500Stk.
Bimmelrudi ist offline   Mit Zitat antworten
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