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Alt 09.09.2017, 14:11   #76
Kolja Kreder
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Standard AW: Immer irrer - Naturschutz in Deutschland: 8-Zentimeter-Fisch kostet Bund 3,5 Mio.

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Zitat von Grünknochen Beitrag anzeigen
Sorry für das Offtopic (ggfs. verschieben). Trotzdem folgendes:
Sog. Bundeswasserstraßen stehen im Eigentum des Bundes (siehe Bundeswasserstraßengesetz, WaStrG).
Im übrigen ist die Eigentumsfrage ist in den jeweiligen Wassergesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt. Deren Wassergesetze teilen die Gewässer in solche 1. Ordnung und in Gewässer 2. und 3. Ordnung ein. Über die Gewässer 1. Ordnung wird ein Verzeichnis geführt; die darin aufgenommenen Gewässer stehen im Eigentum des Landes, die Übrigen je nach Größe und Bedeutung im Eigentum der anliegenden Gemeinden oder der privaten Anlieger (Sonderfall B-W).

Wichtig für die Angelei insoweit, als das Fischereirecht als sog. unselbständiges Fischereirecht (Sonderfall selbständiges Fischereirecht) an das Eigentum gebunden ist, Fischereipachtverträge (idR Vereine) also mit dem jeweiligen Eigentümer (des Gewässerabschnitts) abgeschlossen werden müssen.

Im Falle von Unklarheiten ist übrigens ein kleiner Blick ins Kataster sehr hilfreich...

Weiteres in Kap.7 des neuen Buches von Robert Arlinghaus.

Um mal ne Brücke zu schlagen: Genau deshalb war mir schon beim ersten Post klar, um was es in vorliegendem Thema in Wirklichkeit geht...
So ist es. Grundsätzlich folgen Fischerei- und Jagdrechte dem Eigentum. In NRW schreibt das LFischG vor, dass an Bächen und Flüssen Genossenschaften gebildet werden, die dann den Fluss oder Bach über einen längeren Abschnitt verwalten.

Geändert von Kolja Kreder (09.09.2017 um 14:29 Uhr)
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