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Alt 28.09.2017, 08:44   #1
Thomas9904
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Standard Wahnsinn in Bayern: 1,75m langer Regenwurm gefunden

Redaktionell



Wahnsinn in Bayern: 1,75m langer Regenwurm gefunden


Wir hatten ja bereits ein paar Mal große Würmer bzw. "gefährliche" Würmer in letzter Zeit:
DER neue Wallerköder? Badischer Riesenregenwurm

Regenwürmer - Bedroht oder gefährlich?

Nun hat aber ein Rentner aus Cham in der Oberpfalz einen "Fang" gemacht, der auch ausserhalb der schon bemerkenswerten "Größenordnung" von um die 60 cm beim oben genannten Badischen Riesenregenwurm liegt.

Und zwar soll der bei der "Dicke eines kleinen Fingers" eine Länge von 1,75 gehabt haben - das Foto in der Münchner Abendzeitung belegt dies:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/...896b53fe4.html

Während oben beim Artikel über "gefährliche invasive" Würmer geschrieben wird, sieht das der hier befragte bayerische Zoologe nicht so dramatisch:
Zitat:
Dr. Hansjörg Wunderer, Leiter des Regensburger Naturkundemuseums, glaubt auf keinen Fall an Mutantengeschichten à la Godzilla. Vielmehr siedelt er die Herkunft des Riesen vom Chamer Schulberg in Südostasien oder Lateinamerika an. „Auf alle Fälle ist er nicht aus der Region.“

.............................Vermutlich habe der Wurm seinen Weg nach Cham als blinder Passagier gefunden. Um welche Spezies es sich genau handelt, kann der Zoologe aus der Ferne nicht feststellen. „Das ist bei Zigtausenden auf der Erde lebenden Wurmarten einfach nicht möglich.“ Und das gefundene Exemplar gräbt sich zudem schon längst wieder durch die Chamer Erde. Kann das Tier bei uns überleben? Wenn die Bedingungen passen, könnte der tropische Wurm den Schulberg-Gartlern erhalten bleiben.

...........................
Fakt ist: Regenwürmer sind nützlich. Sie lockern den Boden, der gemeine Kompostwurm verstoffwechselt Gartenabfälle zu Humus. Neben dem Tauwurm zählt dieser zu den Ringelwürmern, die am häufigsten in den Gärten der Region vorkommen.
Hier scheint also die bayerische Sichtweise eine etwas andere als die in Übersee zu sein.

Für Angler noch interessant:
Der Wurm wurde nicht entnommen, sondern wieder unversehrt zurück gesetzt.

Tierschutzrechtlich sicher weniger ein Problem als für den Naturschutz - aber da wird es wohl keine Klagen geben wie bei zurück gesetzten Fischen.

Thomas Finkbeiner
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