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Fruehling 07.10.2017 10:28

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
https://www.youtube.com/watch?v=kjF8pr_fTrk

http://www.friedlich-in-die-katastrophe.de/

Lajos1 07.10.2017 10:28

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
[QUOTE=Fruehling;4725803]

Grundsätzlich verfolgst Du argumentativ eben all die ewiggestrigen Argumente der Vertreter einer Technologie, die ohne riesige Subventionen niemals diesen Stellenwert hätte erreichen können.

Hallo,

da wir bei den Subventionen sind: die "Atomindustrie" bekam in 40 Jahren nicht soviel, wie die sogenannten "erneuerbaren Energien" in zwei Jahren bekommen.
Und früher waren wir mit den Strompreisen im Mittelfeld, heute haben wir die höchsten auf der ganzen Welt.

Gruß

Lajos

Fruehling 07.10.2017 10:36

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Lt. Bundesregierung waren es bis 2010 ca. 200 Milliarden an Subventionen, die in die Atomstromindustrie geflossen sind.

https://www.ausgestrahlt.de/blog/201...-subventionie/

http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.c..._von_Atomkraft

Lajos, was ist los mit dir? #h


Gerade drüber gestolpert: http://www.iwr-institut.de/de/presse...lt-keinen-cent

Dort wird auch deutlich, warum die Strompreise derart explodieren - ein Beispiel:

"b) Weniger Ausnahmen führen zu niedrigerer, mehr Industrie-Ausnahmen zu einer höheren EEG-Umlage
Stromintensive Firmen zahlen 0,05 ct/kWh Strom EEG-Umlage (Privatkunde: 2016: 6,35 ct/kWh). Anfang 2013 wurde die Ermäßigungsgrenze von 10 GWh auf 1 GWh gesenkt. Weil sich damit die Zahl der begünstigten Firmen deutlich erhöht, fallen die Einzahlungen auf das EEG-Umlagekonto deutlich geringer aus und die Kernumlage wird auf immer weniger Schultern verteilt. Weniger Ausnahmen führen also zu sinkender EEG-Umlage, die sprunghaft gestiegenen Ausnahmen wie 2013 oder 2014 zu einer höheren Umlage für den verbleibenden Rest."


Welch ausgemachte und doch längst bekannte Sauerei!

Lajos1 07.10.2017 11:17

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Zitat:

Zitat von Fruehling (Beitrag 4725820)


Welch ausgemachte und doch längst bekannte Sauerei!

Hallo,

dazu gehört aber auch, dass je billiger der Strom an der Strombörse wird, desto höher wird der Beitrag zur Subventionierung für den Verbraucher, denn der Abnahmepreis ist garantiert. Das EEG mag gut gemeint gewesen sein - nur die Praxis zeigt, dass es eben schlecht gemacht bzw. umgesetzt wurde.

Gruß

Lajos

Naturliebhaber 07.10.2017 11:25

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Zitat:

Zitat von Fruehling (Beitrag 4725803)
@Naturliebhaber
Du lügst, und Du lügst schlecht: https://www.welt.de/wirtschaft/energ...schwinden.html

Undsoweiterundsofort...


Grundsätzlich verfolgst Du argumentativ eben all die ewiggestrigen Argumente der Vertreter einer Technologie, die ohne riesige Subventionen niemals diesen Stellenwert hätte erreichen können.

Und von dem, was ich von Naturwissenschaften weiß, weißt Du offenbar nichts... :)

Aber noch ein anderer Gedanke, da Du ja gerne mit Kosten argumentierst: Wo sind eigentlich die von den AKW-Betreibern auf die Strompreise umgelegten Milliarden hin, die angeblich für den beschleunigten Ausstieg zu berappen waren? Die dann aber anstandslos aus Steuermitteln zurückgezahlt wurden, nachdem der BGH festgestellt hatte, daß der beschleunigte Ausstieg vertragsrechtlich nicht abgedeckt war?

Ich habe davon keine Rückerstattung erhalten. Bedeutet, auch mein Anteil ist in die Portokassen der Konzerne gewandert!

Vorweg: Ich habe nie in der Energiewirtschaft gearbeitet, sondern bin nach meinem Studium direkt in die Medizininformatik eingestiegen (Doppelstudium Kraftwerksbau/Angewandte Informatik). Ich bin hier also erst mal hinsichtlich meiner Interessen völlig neutral.

Mich als Lügner zu bezeichnen, ist eine harte Nummer. Damit wäre ich vorsichtig. Würde ich dich auf die Sache hin anzeigen, hättest du ein größeres Problem. Ich kenne mich in der Materie aus, offensichtlich ganz im Gegensatz zu dir. Deine Chancen gegen mich sind da Null, weil ich Fakten auf meiner Seite habe (und hunderte Experten).

Zu dem von dir gelinkten Artikel: Was ändert das am Fakt, dass es keine erhöhten Strahlungswerte um das Kraftwerk herum gibt?

Bring Argumente, oder geh mal in dich, wie valide dein gefühltes Wissen ist und welche Konzepte du für die Zukunft der Energieversorgung in unserem Land auf Lager hast. Ich bin ganz Ohr.

Naturliebhaber 07.10.2017 11:34

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Zitat:

Zitat von Fruehling (Beitrag 4725820)
Dort wird auch deutlich, warum die Strompreise derart explodieren - ein Beispiel:

"b) Weniger Ausnahmen führen zu niedrigerer, mehr Industrie-Ausnahmen zu einer höheren EEG-Umlage
Stromintensive Firmen zahlen 0,05 ct/kWh Strom EEG-Umlage (Privatkunde: 2016: 6,35 ct/kWh). Anfang 2013 wurde die Ermäßigungsgrenze von 10 GWh auf 1 GWh gesenkt. Weil sich damit die Zahl der begünstigten Firmen deutlich erhöht, fallen die Einzahlungen auf das EEG-Umlagekonto deutlich geringer aus und die Kernumlage wird auf immer weniger Schultern verteilt. Weniger Ausnahmen führen also zu sinkender EEG-Umlage, die sprunghaft gestiegenen Ausnahmen wie 2013 oder 2014 zu einer höheren Umlage für den verbleibenden Rest."


Welch ausgemachte und doch längst bekannte Sauerei!

Wieder typische Grünen-Denke.

Das ist keine Sauerei, sondern notwendig, wenn man Deutschland als Industriestandort erhalten will.

Es gab kürzlich eine interessante Aussage von Siemens-Chef Kaeser auf die Frage, wie Siemens zur Verhinderung des geplanten Flughafenausbaus in München steht. Die Antwort war sinngemäß: "Wir schauen uns das an und werden dann flexibel entscheiden, wo wir unsere Standorte zukünftig haben werden." Gleiches trifft zum Thema Energiepreise zu.

Wer Arbeitsplätze haben will, muss der Industrie Strom zu akzeptablen Preisen anbieten.

Schau dir beispielsweise mal an, was gerade mit der Stahlsparte von Thyssenkrupp passiert. Das hat u.a. auch mit dem Strompreis zu tun (als ein Faktor unter mehreren).

Thomas9904 07.10.2017 11:35

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Zitat:

Zitat von Lajos1 (Beitrag 4725831)
Das EEG mag gut gemeint gewesen sein - nur die Praxis zeigt, dass es eben schlecht gemacht bzw. umgesetzt wurde.

Ausser man "profitiert" als Teilhaber "grünen Stromes" daran, dass dem ärmeren Teil der Bevölkerung dafür die Subventionen über EEG-Umlage etc. abgezockt und umverteilt werden (die sich weder Investitionen in entsprechende Aktien noch in entsprechende Hardware jemals leisten können) ...

Für diesen kleinen Teil der Bevölkerung (also die auch die mit dieser Industie verbandelte spendensammelnde Schütezrindustrie und deren parlamentarischen Arm, die GRÜNEN), die davon profitieren, war es sehr gut gemacht.

Im Sinne des "ökologischen Fortschrittes" war das also ein guter Schritt.

Es geht ja um die Umwelt(industrie), nicht um Menschen!

Da muss man sowas schon in Kauf nehmen, so kleine Kolleteralschäden - im Sinne des Ganzen, Edlen und Guten..

Fruehling 07.10.2017 11:42

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
@
Naturliebhaber

Hätte ich? Ich denke, nicht, denn Du hörst ja nicht auf damit:

http://globalmagazin.com/themen/klim...eckarwestheim/

https://www.ausgestrahlt.de/informieren/strahlung/

http://www.watson.ch/Schweiz/Energiewende/388077744-Erh%C3%B6hte-Werte--Dem-AKW-Leibstadt-entweicht-radioaktive-Strahlung

Soviel zu deinen angeblichen "Fakten". Mag jetzt auch nicht weitersuchen und bin mir doch sicher, daß man eine seitenlange Liste zusammenbekäme.

Zu erkennen und belegen können, daß eine Sache schlecht und hochgradig gefährlich war und ist, setzt keinesfalls voraus, daß man über eine passende Alternative, bzw. Konzepte verfügt, die allen gerecht werden.

Gleichwohl kann man es wie zu den Anfängen der Windkraft in Deutschland machen: Man erstelle eine Windkraftanlage namens Growian, die ganz gezielt deutlichst überdimensioniert wurde und somit niemals rentabel arbeiten konnte. Das hatte zur Folge, daß die Atomlobby neue Fahrt aufnahm - war doch ein Hauptkonkurent aus dem Rennen.

Doch nicht nur das, denn die Dänen nahmen den Faden in die Hand, entwickelten passende Anlagen und waren anschließend jahrzehntelang weltweit führend im Windkraftanlagenbau.

Sauber, solche Lobbyarbeit!


Apropos Kaeser: Den würde ich ziehen lassen, aber sowas von! Und Ja, es ist eine Krux, wie erpressbar sich die deutsche Politik hat machen lassen, was man gerade live und in Farbe beim Dieselskandal beobachten kann!

Und wer darf's bezahlen?

RuhrfischerPG 07.10.2017 11:46

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Zitat:

Zitat von Fruehling (Beitrag 4725799)
Puh, nun wird's aber philosophisch hier...

@Thomas
Was versprichst Du dir von dieser Art Sarkasmus?

Wahrscheinlich nur eine Art Selbstschutz.

Denn anders können viele die gern und oft gepredigte Einseitigkeit dieser Themenfelder nämlich schon gar nicht mehr ertragen.

AKW böse,Verbrennungsmotor böse,
Landwirtschaft böse, Fleischkonsum böse,
Industrienationen eh böse..

Praktikable Lösungen unter Betrachtung einer 84 Millionen Menschen zählenden Industrienation-geschweige unter Betrachtung globaler Zusammenhänge und deren Tücken aber eher Fehlanzeige.

Was ist bloß los in diesem Land..wo sind die nüchtern und sachlich orientierten hin?

Der ideologisch moralisierenden Keule zum Opfer gefallen?

Kann nicht sein, was nicht sein darf?

Pardon aber was da an ideologischer Gülle in einigen Köpfen kursiert und auch hofiert wird, toppt die traurigen 500.000 Liter aus dem Eingangspost locker.

Naturliebhaber 07.10.2017 11:48

AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest
 
Zitat:

Zitat von Thomas9904 (Beitrag 4725841)
Ausser man "profitiert" als Teilhaber "grünen Stromes" daran, dass dem ärmeren Teil der Bevölkerung dafür die Subventionen über EEG-Umlage etc. abgezockt und umverteilt werden (die sich weder Investitionen in entsprechende Aktien noch in entsprechende Hardware jemals leisten können) ...

Für diesen kleinen Teil der Bevölkerung (also die auch die mit dieser Industie verbandelte spendensammelnde Schütezrindustrie und deren parlamentarischen Arm, die GRÜNEN), die davon profitieren, war es sehr gut gemacht.

Im Sinne des "ökologischen Fortschrittes" war das also ein guter Schritt.

Es geht ja um die Umwelt(industrie), nicht um Menschen!

Da muss man sowas schon in Kauf nehmen, so kleine Kolleteralschäden - im Sinne des Ganzen, Edlen und Guten..

Die Realität ist ja noch viel gruseliger:

Durch die vorrangige Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist der Betrieb vieler zur Grundlastabsicherung notwendiger Kraftwerke unwirtschaftlich geworden. Die Industrie spielt jetzt Hardball und will diese Kraftwerke abschalten: http://www.focus.de/immobilien/energ...d_4525848.html

Die Politik ist nun natürlich in Panik, weil diese Kraftwerke mittelfristig zur Absicherung der Stromversorgung notwendig sind, vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden AKW-Abschaltungen. Man wird also nicht umhin kommen, den Energieerzeugern Standby-Gebühren für den Weiterbetrieb dieser Kraftwerke zu zahlen, da sonst die ganze Energiewende kollabiert (bzw. unsere Stromversorgung).

Und wer zahlt diese Subventionen? Oma Schulze, denn der Industrie kann man sie nicht draufschlagen, weil sie sonst weg ist.

Und um gegenzusteuern kommen clevere Grüne dann auf die Idee, mehr Biomasse zu verstromen, was mehr Maisanbau bedeutet und mehr Biogasanlagen. Super!! #t

Die Realität ist halt eine recht gnadenlose Sache.


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