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Thomas9904 27.09.2017 15:21

Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Pressemeldung

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‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft


CDU-Abgeordneter Gädechens: „Eiskalte Wählertäuschung der SPD!“

Wie heute bekannt wurde, hat SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks zwei Tage vor der Bundestagswahl am 22. September 2017 das geplante Angelverbot im Fehmarnbelt im Rahmen einer Verordnung unterzeichnet.

Dieser Schritt geschah in ausdrücklichem Dissens und gegen den erbitterten Widerstand des für Fischerei zuständigen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt hatte bereits früh sein Ministerveto gegen die Verbotspläne eingelegt, da sie bis heute in keiner Art fachlich begründet wurden. Aufgrund der geltenden Rechtslage konnte das CSU-Veto das Verbot jedoch nicht verhindern – Ministerin Hendricks hat sich ohne Rücksprache und Diskussion darüber hinweggesetzt

„Das ist eine eiskalte und feige Entscheidung, die ausschließlich einer wahltaktischen SPD-Strategie folgte“,
kommentiert der frisch wiedergewählte CDU-Abgeordnete Gädechens den Schritt der SPD-Ministerin.
„Es ist offenkundig, dass Frau Hendricks ihre Unterschrift so terminiert hat, dass die Wählerinnen und Wählern darüber erst jetzt nach der Wahl informiert werden. Das ist absolut inakzeptabel und schürt immer mehr Politikverdrossenheit.“

Mit dem nun verkündeten Angelverbot kommen beachtliche wirtschaftliche Risiken insbesondere auf Ostholstein zu. Dem Angeltourismus drohen weitere existenzbedrohende Einbußen.

„Besonders stört mich an der Entscheidung, dass wir nach wie vor keinerlei wissenschaftliche Begründung für das Verbot haben. Es ist willkürlich“,
so Gädechens.

Nach dem Erlass der Verordnung ist es erfahrungsgemäß schwierig, noch Änderungen herbeizuführen. Gädechens will sich jedoch mit der Entscheidung nicht zufrieden geben:
„Auch wenn eine Rücknahme des Angelverbotes eine Herkulesaufgabe ist, werde ich mit allen Kräften daran arbeiten“,
so der CDU-Abgeordnete.
„Da Ministerin Hendricks rationalen Argumenten gegenüber nicht aufgeschlossen ist, hoffe ich daher auf den nächsten Umweltminister. Noch am Tag des Amtseides werde ich auf den neuen Minister zugehen und mich für eine sofortige Streichung des Angelverbotes einsetzen!“

Thomas9904 27.09.2017 15:24

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Ursprungsthema:
Ministerin Hendricks (SPD) hat vor ihrem Abtritt noch Angelverbote unterschrieben

Ich hatte auch direkt Ingo Gäedechens informiert, den ich ja seit der Anglerdemo auf Fehmarn auch persönlich kenne.

Eine so schnelle Rückmeldung mit PM zum veröffentlichen habe ich in bald 20 Jahren als Journalist noch erlebt!

Rannebert 27.09.2017 15:28

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Zitat:

Zitat von Thomas9904 (Beitrag 4720972)
„Da Ministerin Hendricks rationalen Argumenten gegenüber nicht aufgeschlossen ist, hoffe ich daher auf den nächsten Umweltminister. Noch am Tag des Amtseides werde ich auf den neuen Minister zugehen und mich für eine sofortige Streichung des Angelverbotes einsetzen!“

Ob der Erfolgaussichten bei einem Grünen Minister sehe ich da nicht viele Chancen für eine Änderung/Rücknahme.

Aber immerhin tut hier jemand seinen Job für Angler - Respekt!

iXware 27.09.2017 15:43

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Tja, das ist die große Frage... wird es ein Grünen Umweltminister geben? Oder wird er Gelb oder gar Schwarz sein? oder wird es gar Neuwahlen geben?

Sharpo 27.09.2017 15:46

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Oder doch wieder Hendricks &CO?

CL hat ja schon seine Duftnote gegen Grün abgegeben.

Thomas9904 27.09.2017 15:46

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Hier ist zuerst die Frage ob Union mit Wahlkreisbageordneten Gädechens, BMEL-Minister Schmidt und Kanzlerin Merkel sich von der Anglerfeindministerin Hednricks und ihren Angelverrats-Sozen und ihrem Ex-NABU-Geschäftsführer Flasbarth als Staatssekretär so auf der Nase rumtanzen lassen!

Oder ob sie den Dreck wieder zurück nehmen oder verbessern, spätestens mit der neuen Regierung (welcher auch immer)!

bastido 27.09.2017 15:51

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Genau so ist es, wenn die nicht mal dazu die Kraft haben dann gute Nacht Angeldeutschland. Die Formulierung "Herkulesaufgabe" macht mich allerdings skeptisch.

Thomas9904 27.09.2017 15:53

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Pest und Cholera, Blutdruck und Erbrechen - wenn mir hier noch einer einmal mit irgendwas pro Schützer kommt, sollte er schnell rennen können....

Sharpo 27.09.2017 15:59

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
Da wid meiner Meinung nach nichts geändert.
Wollte Merkel da nicht intervenieren? *hust* (alles nur gelaber)
Bei Jamaika werden die Grünen den Posten von Hendricks fordern.
Bei grosser Koalition...

Ich seh das Erbgebnis der Bundestagswahl nicht als ein Tag für Angler...

Thomas9904 27.09.2017 16:26

AW: Pressemeldung: ‚Noch-SPD-Ministerin‘ Hendricks setzt Angelverbote in Kraft
 
wir werden es ja sehen...
Zitat:

Zitat von Thomas9904 (Beitrag 4721014)
Nachdem nun schon klar ist, wie anglerfeindlich die SOZEN sind (GRÜNE eh von sich aus schon), werden wir in der Beziehung nun ja sehen, wie glaubwürdig die Union sein wird:
Antwort CDU/CSU Wahlprüfstein Anglerboard 2017
Zitat:

Zitat von Thomas9904 (Beitrag 4696389)
CDU und CSU würdigen dies und sprechen sich gegen Angelverbote in Naturschutzgebieten aus, sofern diese nicht für die Erreichung des Schutzziels zwingend erforderlich sind.
Das gilt auch für die Schutzgebiete der AWZ in Nord- und Ostsee. Es gibt keinen ausreichenden wissenschaftlichen Nachweis, dass die Angelfischerei hier zu einer Belastung führt. Sandbänke und Riffe sind durch die Angelfischerei nicht gefährdet.
Hier treten wir ganz klar der Auffassung der bisherigen SPD-Bundesumweltministerin entgegen.




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