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Faunaverfälschung
Einbürgerung von fremden Tierarten z.B. Regenbogenforellen in Baggerseen
Letzte Aktualisierung: 01.06.2007 @ 21:23 
Hinzugefügt von: Lydum Art Center

Finte
Die Finte (Alosa fallax) ist eine nach Anhang II der FFH-Richtlinie geschützte Fischart (EU-Code Nr. 1103).



Einordnung

Die Finte gehört zur Ordnung der Heringsfische (Clupeidae) ebenso wie der Maifisch.
Diese Tiere sind Schwarmfische.



Vorkommen

Finten sind in den europäischen Küstengebieten des Mittelmeeres, Atlantiks, der Nord- und Ostsee verbreitet, halten sich aber auch in den Ästuarien der unteren Flussgebiete auf. Sie wandern innerhalb küstennaher Gewässer und im Brackwasser, so dass die AWZ nur geringe Bedeutung für die Finte haben dürfte. In Mecklenburg-Vorpommern galt sie bisher als ausgestorben, seit 1995 ist sie aber wieder regelmäßig an der Ostseeaußenküste und vereinzelt im deutschen Teil des Stettiner Haffs nachgewiesen worden.



Merkmale

Sie haben einen lang gestreckten Körper und einen kegelförmigen Kopf mit vergleichsweise großen Augen. Ihre Grundfärbung ist blaugrün bis stahlblau mit hellen silbrigen Bauchseiten. Wesentliche Merkmale der Finte sind die dunklen Flecken auf der unteren Rückenpartie. Hinter dem oberen Teil des Kiemendeckels befindet sich auch ein schwarzer Fleck. Die durchschnittliche Größe der Finte liegt bei 35-40cm und sie erreicht ein Durchschnittsgewicht von bis zu 2kg.

Die Finte hat große Ähnlichkeit mit dem Maifisch. Sie unterscheiden sich durch die Anzahl der Flecken und in der Zahl der Reusenfortsätze auf dem ersten Kiemenbogen, bei der Finte sind es 40 bis 60, beim Maifisch 80 bis 130.



Lebensdauer

Diese Fische können etwa 8 bis 10 Jahre alt werden.



Ernährung

Finten ernähren sich von Insekten und Würmern, aber auch von kleinen Fischen und Krebstieren.



Fortpflanzung

Die Laichzeit findet im Frühjahr statt. Die Laichreife erreicht die Finte im Alter von 2 bis zu 6 Jahren. Zum Laichen wandern diese Fische flussaufwärts. Nachdem die Weibchen ca. 100.000 bis 200.000 Eier abgegeben haben, wandern die Finten wieder zurück ins Meer. Die Jungfische ziehen im Herbst ebenfalls ins Meer.



Gefährdung

Die Finte wird als stark gefährdet eingestuft. Ursachen für den erheblichen Bestandsrückgang sind die zunehmende Wasserverschmutzung, Fischerei, die Eutrophierung des Lebensraumes - d.h. die Zunahme von Nährstoffen in Gewässern, die zu unerwünschtem Wucher bestimmter Pflanzenarten führt - und Wasserbaumaßnahmen. Aber auch die Wanderungen zu den Laichplätzen, die zu dem Überleben der Art notwendig sind, sind durch den wasserwirtschaftlichen Ausbau von Fließgewässern im Nordseeeinzugsbereich stark erschwert.

Die Finte benötigt als marine Schutzgebiete die gesamten Ästuare der größeren deutschen Flüsse (Laichgebiete, Larval- und Jungfischlebensräume) sowie die angrenzenden Wattenmeergebiete und küstennahen Bereiche der Deutschen Bucht, in denen sich die Adulttiere außerhalb der Wanderzeit aufhalten, binnenwärts werden für die Finte keine weiteren Flussgebiete benötigt, da die Laichgebiete bereits im Ästuarbereich liegen.
Letzte Aktualisierung: 10.06.2007 @ 15:24 
Hinzugefügt von: Knispel

Fischfauna
Fische
Letzte Aktualisierung: 01.06.2007 @ 21:29 
Hinzugefügt von: Lydum Art Center

Flussbarsch
Der Flussbarsch ist quasi in ganz Europa heimisch, egal ob in Seen, Flüssen, Kanälen, Teichen und im Brackwasser der Ostsee. Barsche stellen wenig Ansprüche an Ihr Wohngewässer, sie sind sehr robust und anpassungsfähig. Am wohlsten fühlen sie sich jedoch in stehenden und langsam fließenden Gewässern. Man findet die kleinen bis mittelgroßen Flussbarsche meist in Gruppen von 5-10 Fischen z.B. in Ufernähe, in Häfen, an Abbruchkanten, neben Brückenpfeilern und unter Ästen und Booten, eigentlich immer an Plätzen die sie als Deckung nutzen können. Sie rauben meist gemeinsam in stillen und flachen Bereichen nach anderen ”maulgerechten” Fischarten, aber auch kleinere Artgenossen stehen auf dem Speiseplan. Die großen und kapitalen Barsche hingegen, leben meist als Einzelgänger in tieferen Freiwasserzonen, wo sie ebenfalls auf vorbeischwimmende Fische und gelegentlich sogar auf Großkrebse und Artgenossen jagen.

Größe: meist 20-40 cm in Ausnahmefällen bis zu 60 cm

Köder: Wurm, Made, Twister, Wobbler, Spinner, Blinker, KöFi, Gummifisch
Letzte Aktualisierung: 03.07.2015 @ 02:15 
Hinzugefügt von: nikobellic1887

Flußkrebs(e)
Flusskrebse


Flusskrebse (Astacoidea)
Systematik
Unterstamm: Krebstiere (Crustaceae)
Klasse: Höhere Krebse (Malacostraca)
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Großkrebse (Astacidea)
Überfamilie: Flusskrebse

Wissenschaftlicher Name
Astacoidea
Latreille 1802
Die Überfamilie der Flusskrebse ist ein Taxon der Höheren Krebse (Malacostraca). Zu dieser Familie gehört unter anderem der Edelkrebs, der auch als europäischer Flusskrebs bekannt ist.

Alle Arten, die zu dieser Überfamilie gezählt werden, zeichnen sich durch eine ähnliche Gliederung des Körpers in Kopf-Brust-Bereich (Vorderkörper) und gegliedertem Hinterleib aus. Beides wird von einem dicken Panzer (Carapax) bedeckt. Am Vorderkörper sitzen fünf Beinpaare, wobei das vorderste Beinpaar zu großen Scheren umgebildet worden ist. Die restlichen dienen als Laufbeine, an denen außerdem Kiemen hängen, mit denen der Flusskrebs atmet.

Inhaltsverzeichnis
1 Lebensweise
2 Ernährung
3 Systematik
4 Weblinks



Lebensweise
Flusskrebse sind dämmerungs- und nachtaktiv. Die meisten Arten sind Einzelgänger und scheuen auch nicht davor zurück, durch Häutung vorübergehend schutzlos gewordene Artgenossen zu verspeisen.


Ernährung
Flusskrebse packen Beutetiere mit ihren großen Scheren. Die kleineren Scheren des zweiten und dritten Laufbeinpaares zerteilen die Beute und führen sie zum Mund.

Flusskrebse sind Allesfresser: Sie fangen Wasserinsekten, Würmer, Molche, Frösche, Schnecken, Muscheln und Fische, sofern sie zu erbeuten sind. Leichter als gesunde Tiere sind etwa kranke Fische und Aas zu bekommen, die deshalb häufiger auf dem Speiseplan der Flusskrebse stehen. Aber auch Wasserpflanzen, Herbstlaub, Algen und modriges Holz verspeisen sie gerne.


Systematik
Krebse werden in drei Familien eingeordnet: die Krebse der nördlichen Hemisphäre in den Familien Astacidae und Cambaridae und die der südlichen Hemisphäre in der Familie Parastacidae. Astacidae kommen in Europa, Kanada und den USA vor. Cambaridae in China, Japan, Mexiko, Rußland und USA. Parastacidae gibt es in Australien, Neuguinea, Neuseeland, Madagaskar und Südamerika.

Astacidae
Edelkrebs (Astacus astacus Linnaeus, 1758)
Galizischer Sumpfkrebs (Astacus leptodactylus Eschscholtz, 1823)
Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes Lereboullet, 1858)
Steinkrebs (Austropotamobius torrentium Schrank, 1803)
Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus Dana, 1852)
Cambaridae
Oranger Zwergflusskrebs (Cambarellus patzcuarensis)
Kamberkrebs (Orconectes limosus Rafinesque, 1817)
Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii (Girard, 1852))
Marmorkrebs Procambarus
Blauer Floridakrebs (Procambarus alleni)
Parastacidae
Australischer Flusskrebs Cherax quadricarinatus
Letzte Aktualisierung: 06.01.2008 @ 18:06 
Hinzugefügt von: tacki1

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