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Aal
A(a)lgemeines:

Der Aal ist trotz seiner nicht fisch-ähnlichen Form ein Fisch: Er hat Kiemen und Schuppen. Diese sind aber nicht leicht zu erkennen, da sie klein und länglich sind und unter der Haut sitzen.
Trotzdem kann man an ihnen das Wachstum des Aals feststellen. S haben männliche Aale, welche so ca. 50cm lang sind und 4,5-8,5 Jahre im Wasser verbracht haben - weibliche wenn sie 66cm groß sind bei ca. 6-8,5 Jahren.
Es gibt nur eine einzige Aalart in Europa. Unterschiede an Farbe, Form und Aussehen sind mit Geschlechts-, Entwicklungs- und Nahrungsunterschieden zu erklären.
So kommt es, dass der breitmäuige Raubaal bevorzugt Fische frisst, der Spitzkopfaal hingegen Kleintiere wie Würmer und Schnecken.

Der Aal ist ein sehr geheimnisvoller Fsich. Erst in neuerer Zeit hat man seine Herkunft und sein Leben erforscht. Der Nachweis, dass der Aal von Gewässer zu Gewässer wandelt ist erst nach dem Ersten Weltkrieg erbracht worden.

Köder:
Der Aal ist ein Fisch, der sehr viele verschiedene Dinge frisst.
Hier sind einige davon: Garnelen, Engerlinge, Köcherfliegenlarven, Schnecken, Schlammröhrenwürmer, Käse, Muscheln, Dosenfleisch, Knoblauchwurst, Frösche, Blutegel, Jungaale, Leber, Würmer, Maden, Fische.
Doch der beste Aalköder ist immer noch der Tauwurm.
Wenn man auf Großaale aus ist, nimmt man aber lieber einen toten Köderfisch z.B. ein Rotauge oder einen Stint. Ob man dabei den ganzen Fisch oder nur einen Teil von dem Fisch nimmt, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist hierbei jedoch, dass der Haken nicht zu weit aus dem Köder herausragt: dies erschrickt die Aale.
Bei einem Vergleich von Fisch/Wurm kam heraus, dass man - wenn man mit Wurm angelt - Massen an Fischen von 40-50cm fängt und mit KöFi Fänge von knapp 60cm.
Man kann seine Erfolgschancen noch steigern, indem man die Eingeweide des Köderfisches heraushängen lässt.

Gerät:
Aalangler bevorzugen kräftiges Gerät. Die Rute sollte lang genug sein um den Fisch über Hindernisse hinwegzuhieven. Die Tragkraft der Schnur sollte mindestens 5 Kg sein, da Aale durchaus in der Lage sind sich an Wurzeln o.ä. feszuklammern. Wir verwenden einen langschenkligen Öhrhaken. Da Aale sich gewöhnlich am Grund aufhalten, benutzen wir ein Grundblei oder eine Posenmontage, die auf dem Grund aufliegt. Die Vorfachlänge variiert zwischen 25 und 50 cm. Wichtig ist aber auch, dass der Knoten vom Haken, der sog. Bloodknot, sauber gebunden ist.

Nun zur Rolle:
Ein Freilauf ist nicht unbeding nötig. Ich rate sogar von ihm ab. Denn ein Aal nimmt sofort Schnur, und wenn er dann Spielraum hat, hängt er sich an eine Wurzel oder anderes.
Ich würde eine kräftige Stationärrolle nehmen, mit einer Schnurfassung von ca. 200 Metern 0,35er Schnur.

Fangmethoden und Aussichten:
Man fängt Aale meistens nachts. Aber es kann auch sein, das sman nach einem Gewitter oder starkem Regen gute Chancen hat einen aal zu erwischen. Jedoch fängt man nachts eindeutig besser.
Zur Montage: Ich würde einmal eine Festbleimontage mit einem ca. 60 Gr. schweren Blei montieren. Oder eine Posenmotage mit einer Hecht oder Zanderpose. Wichtig bei einer Posenmontage ist, dass die Pose ein Knicklichtaufsatz hat, damit man auch nachts die Bisse immernoch genau erkennen kann.
Wenn man aber mit dem Grundblei angelt, würde ich zum elektronischen Bissanzeiger raten. Aalglöckchen, finde ich persönlich, taugen nicht viel, da sie oft nur sehr ungenau Bisse anzeigen.

Die Pose sollte so eingestellt sein das der Köder entweder am Boden aufliegt oder knapp darüber schwebt.

Oft stehen Aale an Wurzeln oder umgestürzten Bümen da sie sich dort gut verstecken können. Jedoch sollte man immer bei seinen Ruten bleiben, da wenn ein Aal beisst alles schnell gehen muss zum ihn nicht zu verlieren.

Viel Glück und Petri Heil,
Feeder-Freak
Letzte Aktualisierung: 16.05.2007 @ 21:12 
Hinzugefügt von: Feeder-Freak

anadrom
anadrome Fische, sind aufwärtsziehende Fische, die vom Meer (Salzwasser) in die Flüsse (Süsswasser) zum Laichen ziehen.
Letzte Aktualisierung: 13.09.2007 @ 21:45 
Hinzugefügt von: Lydum Art Center

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