MichaelB
09.09.2002, 14:09
Moin,
nachdem meine anfängliche Panik sich gelegt hatte und für letztes Wochenende zudem noch Neumond anstand entschloß ich mich, es doch mal wieder an der Elbe bei Altengamme zu versuchen. Bonifaz war nicht schwer zu überzeugen und kam spontan mit.
Wir waren am 06.09. gegen 18Uhr pünktlich zum Hochwasser inn Altengamme, der Wasserstand war wirklich "hoch", kein halber Meter mehr bis zum Anleger; die Spuren am Deich zeugten allerdings von viel höheren Wasserständen in jüngster Vergangenheit. Überraschenderweise war das Wasser auffallend klar!
Nicht lang gewartet und nach kurzem Überlegen zu "unserer" Buhne gegangen.
Der erste Tauwurm war kaum am Grund angekommen, da biß bei mir der erste Aland. Laut Aussagen sollen die gut schmecken, also durfte er auch gleich mit nach Hause kommen ;) .
Kurze Zeit später ein "Mords-Anbiß", die Schnur wurde locker und ein - Kaulb(a)rsch hatte sich übermotiviert auf den nächsten Tauwurm gestürzt... soweit, sogut.
Bonifaz zog "aus Versehen" einen Brassen von knapp 50cm aus dem Wasser und ich (ebenfalls "aus Versehen" ;) ) einen Güster von etwa 25cm, beide durften weiter paddeln.
Gegen halb neun begannen die Aale zu beißen, bis etwa halb elf ging es Schlag auf Schlag und wir hatten jeder vier Schlangen zwischen 52 und 64cm im Eimer, Gewicht zwischen 400 und 550 Gramm (mein 64er). Das ist für die Stelle eine wirklich gute Ausbeute, so dick kenne ich die Aale von dort sonst nicht, und wenn dann mal einen am Abend.
Es waren noch eine Menge heftiger Bisse dabei die wir nicht landen konnten, hätten wir jeden Schleicher an Land bekommen wären wir warscheinlich jeder mit einem Dutzend nach Hause gegangen. Alle Aale bissen auf Tauwurm.
Gegen halb elf war der Spuk dann vorbei, außerdem hatten wir genug und machten Feierabend.
Zu der Zeit wäre der Wasserstand eigentlich viel tiefer gewesen, normal hat man dort einen Tidenhub von bestimmt drei Metern und muß irgendwann echt dem Wasser hinterher laufen (oder auch mal flüchten ;) ), an den Abend stand es weiterhin überdurchschnittlich hoch, wohl die Nachwehen der Jahrhundert-Flut.
Eine Buhne weiter fing ein anderer Angler noch einen 80er Zander auf Gummifisch.
Wie man sieht, die Elbe lebt zum Glück doch weiter und wird weiterhin eines meiner (ich wollte sagen unserer ;) ) Stammgewässer bleiben.
Gruß
Michael
nachdem meine anfängliche Panik sich gelegt hatte und für letztes Wochenende zudem noch Neumond anstand entschloß ich mich, es doch mal wieder an der Elbe bei Altengamme zu versuchen. Bonifaz war nicht schwer zu überzeugen und kam spontan mit.
Wir waren am 06.09. gegen 18Uhr pünktlich zum Hochwasser inn Altengamme, der Wasserstand war wirklich "hoch", kein halber Meter mehr bis zum Anleger; die Spuren am Deich zeugten allerdings von viel höheren Wasserständen in jüngster Vergangenheit. Überraschenderweise war das Wasser auffallend klar!
Nicht lang gewartet und nach kurzem Überlegen zu "unserer" Buhne gegangen.
Der erste Tauwurm war kaum am Grund angekommen, da biß bei mir der erste Aland. Laut Aussagen sollen die gut schmecken, also durfte er auch gleich mit nach Hause kommen ;) .
Kurze Zeit später ein "Mords-Anbiß", die Schnur wurde locker und ein - Kaulb(a)rsch hatte sich übermotiviert auf den nächsten Tauwurm gestürzt... soweit, sogut.
Bonifaz zog "aus Versehen" einen Brassen von knapp 50cm aus dem Wasser und ich (ebenfalls "aus Versehen" ;) ) einen Güster von etwa 25cm, beide durften weiter paddeln.
Gegen halb neun begannen die Aale zu beißen, bis etwa halb elf ging es Schlag auf Schlag und wir hatten jeder vier Schlangen zwischen 52 und 64cm im Eimer, Gewicht zwischen 400 und 550 Gramm (mein 64er). Das ist für die Stelle eine wirklich gute Ausbeute, so dick kenne ich die Aale von dort sonst nicht, und wenn dann mal einen am Abend.
Es waren noch eine Menge heftiger Bisse dabei die wir nicht landen konnten, hätten wir jeden Schleicher an Land bekommen wären wir warscheinlich jeder mit einem Dutzend nach Hause gegangen. Alle Aale bissen auf Tauwurm.
Gegen halb elf war der Spuk dann vorbei, außerdem hatten wir genug und machten Feierabend.
Zu der Zeit wäre der Wasserstand eigentlich viel tiefer gewesen, normal hat man dort einen Tidenhub von bestimmt drei Metern und muß irgendwann echt dem Wasser hinterher laufen (oder auch mal flüchten ;) ), an den Abend stand es weiterhin überdurchschnittlich hoch, wohl die Nachwehen der Jahrhundert-Flut.
Eine Buhne weiter fing ein anderer Angler noch einen 80er Zander auf Gummifisch.
Wie man sieht, die Elbe lebt zum Glück doch weiter und wird weiterhin eines meiner (ich wollte sagen unserer ;) ) Stammgewässer bleiben.
Gruß
Michael